Freitag, 29. Juni 2018

Wie in der Diktatur: Medien betreiben Schmutzkampagne gegen den Kabarettisten Uwe Steimle



Wenn die BILD-Zeitung vor Wut kotzt, dann hat man wohl alles richtig gemacht. In diesem Sinne können wir den Kabarettisten Uwe Steimle durchaus beglückwünschen. Mit seinen Aussagen in einem aktuellen Interview in der „Jungen Freiheit“ scheint der Ex-Polizeiruf-Kommissar mal wieder den Nerv einiger Zensoren getroffen zu haben. Und getroffene Hunde erkennt man daran, dass sie bellen. Oder ist es mehr schon ein Jaulen, gar ein Wehklagen? Die Schlagzeile in der heutigen BILD online vom 29.06.2018 lässt es vermuten: „Ex-Polizeiruf-Kommissar klopft Reichsbürger-Sprüche“. Aus der Sicht der Mächtigen eignet sich das Zauberwort „Reichsbürger“ derzeit also am besten, um politisch mißliebige Menschen irgendwie zu denunzieren.

Das Springerblatt denunziert jeden, der den Mächtigen ein Dorn im Auge ist


Nun ist Uwe Steimle weit davon entfernt, ein „Reichsbürger“ zu sein. Genau genommen weiß außer den etablierten Medien und Behörden sowieso kaum jemand, was das wirklich sein soll. Aber BILD & Co. haben dafür gesorgt, dass „Reichsbürger“ ein populäres Schimpfwort für alles geworden ist, was die Mächtigen gerne in einen Topf werfen möchten: Rechte, Waffennarren, Regierungsgegner und was sonst noch alles. Dass Kabarettist Steimle sich in keine Ecke drängen lässt und einfach nur frei seine eigene Meinung sagt, dass missfällt den Mächtigen ganz besonders. Und sie haben ein Problem, denn Steimle ist im normalen Volk äußerst beliebt, insbesondere im merkel- und Überfremdungskritischen Mitteldeutschland.

Steimle gehört zu den wenigen prominenten Kabarettisten, die wirklich noch politisches Kabarett mit Ecken und Kanten pflegen. Keine angepasste Staatscomedy a la Nuhr, Kebepussy oder Welke. Aber zweifellos sind seine Aussagen dennoch ernst gemeint, auch wenn die Zwangsdemokraten in Berlin es nicht gerne hören, dass ihr angeblich „freiester Staat den wir je auf deutschem Boden hatten“ in Wahrheit immer noch ein „Besetzungsgebiet der USA“ ist. Wo Steimle Recht hat, hat er Recht. Aber es ist schön, dass er sich auch traut, dass zu sagen. Und dass es nicht immer nur die Rechten sind, die es sagen müssen, weil sich sonst keiner mehr traut. 

Steimle gegen den Staat - und das auch noch in der bösen JF!


„Die Wahrheit ist eben, daß wir keine eigene Politik haben, weil wir ein besetztes Land sind“, beklagte der Kabarettist in der JF. Ein Volltreffer ins Schwarze. Genau das sind wir. Und dabei wird die BRD der ehemaligen DDR immer ähnlicher. Kritik an der Dauerregierung ist hier genauso unerwünscht, wie einst unter Honecker. Wurden Regierungskritiker damals als „Klassenfeinde“ denunziert, so heißen die „Klassenfeinde“ von heute eben „Nazis“. Steimle macht keinen Hehl aus seiner Enttäuschung: „Ich dachte lange, Demokratie heißt, daß die Regierung für das Volk da ist. Irrtum. Jene, die mit der Regierung nicht einverstanden sind, sind wahlweise ‘Rechte’, ‘Nazis’, ‘rechte Nazis’ – oder sie kommen eben aus Dresden.“

BILD droht dem Kabarettisten ganz unverhohlen mit „ernsten Konsequenzen“. Offenbar sah sich die einflussreiche Hauspostille des US-Lobbyvereins Atlantikbrücke e.V. dazu genötigt, ihrem Vereinsmitglied Claus Kleber propagandistisch beizuspringen, nachdem der Moderator des ZDF „Heute-Journals“ auch durch Steimle wieder öffentlich in die Kritik gebracht wurde. Wenn ein Kabarettist wie Steimle das macht, hat es freilich ein anderes Gewicht, als wenn das nur in irgendwelchen anonymen Blogs geschieht. Allerdings hat Steimle den ZDF-Nachrichtendienstler nicht „beschimpft“, sondern einen naheliegenden Vergleich angestellt.

Staatspropaganda im ZDF - mit den besten Grüßen von Sudel-Ede


Was BILD nicht schreibt: Steimles Äußerung bezog sich auf die Frage, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland staatsfern sei. Diese Frage verneinte Steimle zu Recht, denn immerhin gehören alle führenden Journalisten – auch Claus Kleber – transatlantischen Lobbynetzwerken an, wo sie zusammen mit führenden Politikern unter einer Decke stecken. Es ist also keineswegs übertrieben, wenn Steimle feststellt: „Inzwischen weiß jeder, daß etwa Atlantikbrücke-Mitglied Claus Kleber der Karl-Eduard von Schnitzler der BRD ist, zusammen mit seiner Marionetta Slomka.“

Treffer - versunken!


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