Dienstag, 7. November 2017

Etablierte Medien kotzen ab: ZDF stellt mit Schorlaus „Dengler - Die schützende Hand“ erstmals die offizielle NSU-Selbstmordversion in Frage



Ein politisch durch und durch unkorrekter Kriminalfilm zur besten Sendezeit ausgerechnet beim Staatsfernsehen vom ZDF: Gestern Abend um 20.15 Uhr zeigte das Zweite den Film „Dengler – Die schützende Hand“ nach einem Roman von Wolfgang Schorlau, geschrieben erst vor drei Jahren, gedreht im vergangenen Jahr. Schorlau wagte sich an ein ganz heißes Eisen heran: Den angeblichen Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, die nach offizieller Version die beiden Haupttäter des sog. „rechtsterroristischen NSU“ sein sollten. Schorlau ist sicher: Es kann kein Selbstmord gewesen sein. Und stellt sich mit dieser These gegen die offizielle Propaganda des Establishments, das einen „Rechtsterrorismus“ Marke „NSU“ dringend braucht.

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Die offizielle Version geht ungefähr so: Am 04.11.2011 sollen Mundlos und Böhnhardt nach einem morgendlichen Bankraub in Eisenach mit ihrem Wohnmobil in ein Wohngebiet in Stregda geflohen und dort „zufällig“ von zwei Streifenpolizisten entdeckt worden sein. Obwohl bis an die Zähne bewaffnet und nach offizieller Lesart zehnfache absolute Profikiller, entscheiden sich die beiden Uwes spontan dazu, lieber sich selbst ganz schnell zu erschießen, anstatt die beiden Bullen zu erledigen. Nachdem der eine Uwe den anderen ohne langes Fackeln gleich ins Jenseits befördert hat, zündet er noch schnell das Wohnmobil an, ehe er sich kurz darauf ebenfalls erschießt.

Das klingt schon auf den ersten Blick mehr als unlogisch. Und ein gründliches Aktenstudium fördert noch viele weitere Dinge zu Tage, die berechtigte Zweifel am „Selbstmord“ aufkommen lassen. Ganz markant natürlich der fehlende Ruß in der Lunge von Mundlos, der sich dort hätte nachweisen lassen müsse, wenn Mundlos das Wohnmobil angezündet hätte. Kurz: Nur ideologisch Verblendete können nach Lage der Dinge noch behaupten, dass es sich um einen Doppelselbstmord der Uwes gehandelt habe. Damit steht und fällt aber die ganze offizielle Version über den „NSU“ und seine angebliche „Mordserie“. Denn wenn die beiden angeblichen Haupttäter ermordet wurden, dann muss es dafür zwingende Gründe gegeben haben, die ebenso zwingend aufgeklärt werden müssen.

Das jedoch geschieht bislang weder in polizeilichen Ermittlungen, noch in Untersuchungsausschüssen oder vor dem OLG in München. Ganz richtig hat Schorlau erkannt, dass über die wahren Umstände des Todes von Mundlos und Böhnhardt eine schützende Hand gehalten wird. Eine? Nein, viele. Die ganze etablierte Kamarilla von Behörden über Politiker bis zu den Medien verbreitet seit nunmehr über sechs Jahren eine wohlfeile Selbstmordstory über zwei „rechte Terroristen“, die keinen Ausweg mehr gewusst hätten. Anwohner, die eine dritte Person kurz nach Inbrandsetzung aus dem Wohnmobil flüchten sahen, werden bis heute generell ignoriert.

Schorlaus spannender Thriller zeichnet ein ganz anderes Bild der Ereignisse. Grundlage seines Buches und auch des Films sind geleakte Ermittlungsakten. Die sind zum Leidwesen der etablierten Kamarilla keine Romanfiktion, sondern Realität. Der Arbeitskreis NSU beschäftigt sich seit Jahren sehr akribisch mit den ihm zugespielten Ermittlungsunterlagen, die man eben – wie auch im Film betont – nur richtig lesen muss, um die Zusammenhänge zu begreifen. Natürlich können weder die Akten noch der Film den Fall lösen, das ist auch nicht die Aufgabe. Aber wer sich mit den Einzelheiten rund um den „NSU“ beschäftigt, der kommt sehr bald selber darauf, dass hier einiges faul ist.

Wobei Schorlaus Hauptfigur, der ehemalige BKA-Beamte und Privatdetektiv Dengler, sich nahezu ausschließlich auf den Tatort Stregda konzentriert. Schorlau selbst macht öffentlich aber auch keinen Hehl daraus, dass er nicht nur die Selbstmordversion bezweifelt, sondern darüber hinaus auch die Verantwortlichkeit des „NSU“ für die jahrelange Mordserie im Milieu ausländischer Kleinunternehmer. Es hängt ja auch beides zusammen. Wird die offizielle Version schon gleich am Anfangspunkt ihrer Propagierung, dem angeblichen Selbstmord der Haupttäter am 04.11.2011, widerlegt, dann brechen auch alle darauf aufbauenden Behauptungen Stück für Stück in sich zusammen. 

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Genau vor diesem politischen Erdrutsch fürchtet sich die etablierte Kamarilla, die deshalb schon lange vor der Ausstrahlung des gestrigen ZDF-Krimis aus allen Rohren gegen Schorlau und die Macher des Films feuerte. Auch im Nachgang findet heute eine mediale Hinrichtung seitens etablierter Medien statt. Die kommt jedoch zu spät und dürfte eher für noch größeres Interesse sorgen – immerhin steht der Film noch eine Weile in der ZDF-Mediathek zum Anschauen auf Abruf. 

Staatsschutzjournalisten, bezahlte Hofberichterstatter und Antifa kotzen kräftig ab: Nach sechs Jahren des Schweigens und Verdummens kommt der ganz normale Bürger, der bislang nur das Märchen vom „NSU-Rechtsterrorismus“ kannte, auf einmal mit deutlichen Zweifeln und Aufklärung in Berührung. Ganz ohne, dass er sich dafür durch Aktenberge wühlen oder wochenlang im Internet suchen muss, sondern einfach nur durch Glotze anschalten an einem kalten Montagabend im November zu besten Sendezeit. Ein Albtraum für diejenigen, die diese Mordserie bei einem von wem auch immer konstruierten „NSU“ unentdeckt entsorgen wollten und sogar die wahren Täter schützen, weil es politisch genehmer ist, als die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Es hätte im Buch und auch im Film zu weit geführt, sich in zu viele Details zu verlieren und zu weit auszuholen, was die ganze NSU-Inszenierung angeht. Aktenkenner mögen sich damit im Detail beschäftigen, aber ganz allgemein kann festgehalten werden, dass Schorlaus „Dengler – Die schützende Hand“ eine sehr wichtige Funktion erfüllt hat: Den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen über einen der größten Kriminalfälle der Bundesrepublik, der bis heute nicht abgeschlossen und nicht einmal ansatzweise aufgeklärt ist. Der Film hat die manifestierte Falschdarstellung über den angeblichen Selbstmord nach Bankraub leicht verständlich zum Einsturz gebracht. Beides ist widerlegt. Der wichtige erste Schritt zum eigenständigen Nachforschen in Sachen NSU ist getan, und zwar in einer Weise, die es bisher in dieser Sache für die allgemeine Öffentlichkeit nicht gab.

Wer den nächsten Schritt wagen will, der sollte lieber heute als morgen alles sichten, was der Arbeitskreis NSU auf seinem Blog und in seinem Forum zusammengetragen hat. Speziell zum gestrigen ZDF-Film gibt es dort bereits einen Blogeintrag mit weiteren Infos. 

Der Blog des Arbeitskreis NSU


Übrigens stößt der Film keineswegs in allen Medien auf hasserfüllte Ablehnung. Das Filmfest Hamburg wertet „Dengler – Die schützende Hand“ als „ein auf Tatsachen basierenden Thriller, spannender als jede Fiktion“ und hat das Werk für den Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Fernsehproduktionen nominiert.