Mittwoch, 25. Oktober 2017

Die blutrünstige Killerstory der Gossenblätter: Wie kam es wirklich zum Tod eines 2-jährigen Migrantenkinds in Neuwiedenthal?



Die etablierte Gossenjournaille liebt Mord und Totschlag, je blutrünstiger und brutaler, desto besser. Daraus lassen sich tagelang Schlagzeilen produzieren und aufwühlende Storys verkaufen. Das haben BILD, MOPO und Co. angesichts schwindender Auflagenzahlen auch bitter nötig. Da kommt so ein blutiges Familiendrama aus dem Neuwiedenthaler Ghetto wie gerufen: Bedrohte Mutter, böser Vater, totes Kleinkind. Die Medien stürzten sich gierig auf den Fall und bezogen auch ohne jegliches Wissen sofort Position: Der Mörder kann ja nur der Vater sein und der ist ergo „auf der Flucht“.

Blut, Killer, Mord, Totschlag - das ist ganz nach dem Geschmack der Zeitungsverleger


Mit einem Messer soll der 33-jährige Pakistani an der Kehle seiner Tochter herumgeschlitzt und sie auf diese Weise „bestialisch“ getötet haben. Dramatisch-blutrünstige Schlagzeile in der Hamburger Morgenpost vom 25.10.2017: „Bestialischer Mord an Sofia (†2) Die Jagd auf den Kinder-Killer von Neugraben“. Auch die BILD-Zeitung bezeichnet den Vater ohne jegliche Belege als „Killer“ und „Kindermörder“, so als würde der Mann nichts anderes in seinem Leben tun, als wahllos Kinder umzubringen. Die Mutter hingegen ist das bedauernswerte Opfer. Die Rollen sind also klar verteilt.

Aber ist die Sache wirklich so klar, wie sie dargestellt wird?

Und warum wird die pakistanische Herkunft der Sippe zwar erwähnt, aber ganz bewusst nicht in Zusammenhang mit der offenbar blutrünstigen Tat gebracht?

Dabei liegt es doch auf der Hand, dass blutrünstige Gewalttaten insbesondere unter Einsatz von Messern überproportional häufig von Männern südländischer Herkunft begangen werden. Googlen Sie selber mal danach und Sie werden feststellen, dass es in der Vergangenheit zahlreiche ähnlicher Fälle gegeben hat, bei denen die Täter Migranten bzw. Asylanten mit südländischer Herkunft waren. In Hamburg haben südländische Messerstecher (Türken, Libyer, etc.) in den letzten Jahrzehnten immer wieder schwerste Bluttaten begangen.

Wenn es sich also um ein Verbrechen des pakistanischen Vaters gehandelt haben sollte, dann spielt die südländische Herkunft eine entscheidende Rolle. Extrem schnelle Gereiztheit und hohe Aggressivität gepaart mit einer äußerst niedrigen Hemmschwelle und der Bereitschaft, jemanden brutal bis auf Blut zu bekämpfen, ist geradezu typisch für Männer aus südländischen Kulturkreisen. In den Medien wird dieser herkunftsbedingte Zusammenhang jedoch verschwiegen und das Ganze lediglich als Familiendrama dargestellt, so als ob das in jeder Familie hierzulande passieren könnte. Genau das kann es aber nicht, denn in deutschen Familien z.B. enden Streitigkeiten in der Regel nicht mit dem blutigen Tod von Familienmitgliedern.

Aber wie klar ist es eigentlich, dass der Vater in diesem Fall automatisch der Mörder sein muss, nur weil seine Frau am Montagabend zur Polizeiwache gegangen war, um wieder einmal eine Anzeige zu erstatten?

Übereinstimmend sind lediglich die Aussagen von Nachbarn und Polizei, dass es immer wieder Streitigkeiten innerhalb der pakistanischen Familie gegeben hat. Beide Elternteile werden als „streitsüchtig“ geschildet. Der 33-jährige Sohail A. war auch schon mal gewalttätig gegenüber seiner Frau geworden und hatte im März seitens der Polizei eine „Wegweisung“ erhalten sowie zu einem späteren Zeitpunkt eine „Gefährderansprache“. Körperliche Gewalt gegenüber Frauen ist in südländischen Kulturkreisen allerdings immer noch normal und insofern für die betroffene Lubna A. sicher nichts Neues. Das soll nichts beschönigen, aber es erklärt zum Beispiel, warum der Mann immer wieder zu ihr zurückkehren durfte.

Sehr aufschlussreich ist die Erkenntnis, dass die Pakistani-Sippschaft schon seit 2012 beim Jugendamt Harburg bekannt sei (Quelle: NDR, 25.10.2017). Zu der Zeit war der jetzt gesuchte „Killer“-Vater Sohail A. noch gar nicht in Hamburg, ja noch nicht einmal mit der Mutter verheiratet.

Die Heirat der beiden erfolgte nämlich erst 2014 und erst zwei Jahre später, 2016, zog Sohail A. überhaupt erst zu seiner neuen Familie nach Hamburg. Das heißt: Die Mutter und ihr sechsjähriger Sohn aus erster Ehe müssen schon in den vier Jahren zuvor „familiäre Probleme“ gehabt haben. Da müsste es ja auch noch einen zweiten Vater geben, nämlich dem des sechsjährigen Sohn, also der Ex-Mann von Lubna A., von dem bislang gar nicht die Rede war. In den Medien hat Lubna A. insgesamt mal vier, mal fünf und mal auch nur zwei Kinder. So genau weiß das wohl keiner.

Wenn es aber schon vor 2016 familiäre Streitigkeiten gab, dann dürfte wohl der Ex-Mann daran beteiligt gewesen sein. Wegen des sechsjährigen Sohnes könnte auch nach wie vor ein Kontakt zum Ex-Mann bestehen, der Ex-Mann könnte immer noch Zugang zur Wohnung haben und möglicherweise gefällt es ihm gar nicht, dass seine Ex-Frau seit zwei Jahren ein gemeinsames Kind mit einem anderen Mann hat. Da könnte sich Eifersucht aufgestaut und letztlich am Kind entladen haben. Auch das wäre typisch für die aufbrausende südländische Mentalität.

auch Gossen-Bild weiß wieder mal alles ganz genau


Gegen eine blutrünstige Messerattacke durch den Vater auf seine eigene Tochter spricht eine Stellungnahme der Behörde, in der es hieß, dass Vater und Tochter eine „sehr intensive Beziehung“ zueinander hatten (Quelle: BILD, 24.10.2017).

Auch das Verhalten der Mutter spricht dagegen, denn Lubna A. hatte ganz offenbar kein Problem damit, ihre zweijährige Tochter allein in der Wohnung zu lassen, während sie für eineinhalb Stunden verschwand, um eine Anzeige zu erstatten. Ob sich der Vater in dieser Zeit überhaupt noch in der Wohnung aufhielt, ist noch völlig unklar. Angesichts einer weiteren Anzeige hatte der Mann vielleicht einfach Angst davor, nun endgültig abgeschoben zu werden und suchte deshalb das Weite. Immerhin war seine Aufenthaltserlaubnis längst abgelaufen und eine Abschiebung ohnehin längst fällig gewesen. Da wartet man nicht, bis die Polizei zu Hause auftaucht.

Vorher noch schnell die Tochter abzumurksen, macht dann überhaupt keinen Sinn. Das hätte nur Sinn gemacht, wenn es als demonstrative Drohung in Gegenwart der Polizei stattgefunden hätte, also z.B. als Druckmittel gegen eine drohende Abschiebung. Dazu hätte der Mann allerdings warten müssen, bis seine Frau mit der Polizei wieder zurück zur Wohnung kommt.

Manche Bürger und Journalisten empören sich darüber, dass die Polizei bislang noch keine Öffentlichkeitsfahndung, also eine öffentliche Treibjagd, auf den Vater veranstaltet. Schließlich müsste doch nach medialer Darstellung jetzt ein blutrünstiger „Killer“ frei herumlaufen, der schließlich sofort zur Strecke gebracht werden sollte. Doch Oberstaatsanwältin Nana Frombach gab dazu eine interessante Erklärung ab:

„Wir führen noch andere Ermittlungen durch, daher liegen die Voraussetzungen für eine Öffentlichkeitsfahndung derzeit nicht vor. Die erste Voraussetzung ist dafür immer eine erhebliche Straftat, die zweite, dass es keine weiteren erfolgreichen Ermittlungsansätze gibt.“

Diese Aussage sollte man zweimal lesen und gründlich durchdenken, dann kann man durchaus zu der Schlussfolgerung gelangen, dass die Polizei den Vater gar nicht als alleinigen Verdächtigen betrachtet, sondern „noch andere Ermittlungen“ durchführt, weil es vielleicht noch andere Tatverdächtige gibt. Das passt zwar nicht in das von den Medien gezeichnete Vorurteil über den blutrünstigen „Killer“-Papi, ist aber der Aufklärung des Falles am Ende sicher dienlicher.

Fest steht bislang nur eines:

Es handelt sich um eine typische Auseinandersetzung im südländischen Kulturkreis mit einem typischen blutigen Ausgang. Das ist es, was gerade für uns Deutsche im Vordergrund stehen sollte, denn immer häufiger werden wir aufgrund der massiven Überfremdung unserer Nachbarschaften in solche Auseinandersetzungen hineingezogen. Da braucht man nur zufällig im Hausflur seines Mietshauses zur falschen Zeit dem falschen Nachbarn begegnen.

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