Sonntag, 17. September 2017

Pfeifen Sie auf das Promi-Wahlgedöns: Nichtwählen ist die letzte Macht des Volkes!



Im aktuellen Bundestagswahlkampf haben die etablierten Medien zum letzten Gefecht geblasen: Jetzt kommen die Promis ins Spiel! Die Machteliten und ihre Hofberichterstatter wissen längst, dass sich der normale Bürger kaum noch für die verlogenen Politiker interessiert, die auf seine Kosten goldene Berge mit ihrem Parlamentsgeschwätz scheffeln. Darum reduzieren die Medien auch alles auf zwei Kandidaten: Merkel und Schulz. Pest und Cholera. Zwei Seiten der gleichen Medaille des Volksbetrugs. Aber viel wichtiger ist den Herrschenden, dass die Wahlbeteiligung stimmt, denn nur damit kann sich das System überhaupt noch legitimieren. Aber wie treibt man das Wahlvolk am besten zu den Urnen?

Weder geheim noch Waffe, sondern einfach nur peinlich...


Wo Politiker als Identifikationsfiguren versagen, bleiben dem System nur noch seine Promis, die in der Regel von der Gunst der etablierten Medien abhängig sind und überdies mit ihren Engagement nicht selten am Tropf großer Medienkonzerne bzw. öffentlich-rechtlicher Anstalten hängen. Mit Promis aus Funk, Fernsehen und Musik findet eine sehr hohe Identifikation im Volk statt. Durch die tägliche Dauerbestrahlung auf allen Kanälen haben Promis den höchstmöglichen Stellenwert für Otto Normalzuschauer. Jeder kennt sie, sie haben viele Fans, die ihren Idolen alles nachäffen und alles toll finden, was ihre Promis so machen. Was liegt also näher, als Promis für die Wahl trommeln zu lassen?

Seichtes Geträller alleine genügt wohl nicht mehr...


In den letzten Tagen offenbarten zahlreiche Promis, was sie wählen. Etablierte Propagandamedien wie BILD, SPIEGEL, FOCUS & Co. griffen es dankbar auf und sorgten für die gewünschte Verbreitung im Volk. Die Liste der Promis wird jeden Tag länger und peinlicher. Ganz aktuell hat sich auch die englisch trällernde ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut dazu hergegeben, plumpe Wahlwerbung für die Asylantenkanzlerin Merkel zu betreiben. Darüber berichtet bezeichnenderweise die BILD-Zeitung vom 17.09.2017 exklusiv und großflächig. Ebenso wie vor ein paar Tagen über die Schaustellerin, pardon Schauspielern Sophia Thomalla, die sich ganz im Sinne des Springerkonzerns ebenfalls als Angehörige des „Team Merkel“ outet.

Die Offenlegung des Wahlgeheimnisses hat derzeit Hochkonjunktur bei vielen Promis von der strunzblöden Katzenberger bis zum Schmalzsänger Carpendale. Der SPIEGEL z.B. brachte gleich eine ganze Fotoserie über verschiedenste Promis und ihre Parteivorlieben. Wer in der Gunst dieser Promis die Nase vorne hat und ob sie wirklich wählen, was sie behaupten, spielt gar keine Rolle. Es geht bei dieser Promi-Masche um eine ganz andere Botschaft: Seht her, wir Promis sind die guten Vorbilder, wir gehen wählen – also liebe Fans und Bürger, geht bitte auch wählen so wie wir es tun!

Plumpe PR-Masche mit Promis

Sehr unvorteilhaft getroffen, aber hauptsache Wahlpropaganda


Bei diesem peinlichen Promigedöns wird natürlich verschwiegen, dass es diesen auserwählten Großverdienern aus Funk und Fernsehen völlig scheißegal sein kann, was aus unserem Land wird und ob unser Volk eine Zukunft hat. Denn sie selber sind reich genug, um sich überall dort auf der Welt niederlassen zu können, wo es ihnen gut geht. Sie brauchen sich nicht darum zu sorgen, ob sie im Alter arm sind oder ob ihre Stadt immer mehr von fremdländischen Horden überflutet wird. Nein, diese Leute ziehen sich in reiche Gegenden zurück oder leben wie die Promis in den USA hinter hohen Mauern in gut geschützten Luxusghettos, wo sie ihr Leben in vollen Zügen genießen können. Wenn wir Deutschen in Zukunft kaum noch von unserer Arbeit leben können, wenn die Überfremdungspolitik dieses Systems unser Volk zerrüttet hat und wenn wir nichts mehr sind als gläserne Kontosklaven in einer digitalen Überwachungsdiktatur, dann leben diese Promis ganz woanders, abseits von unseren Problemen, als Privilegierte der Machteliten.

Tatsächlich sind alle diese Promis, die sich für das Wahltheater instrumentalisieren lassen, ganz und gar keine guten Vorbilder, sondern willfährige Lakaien. Aus welchen Gründen auch immer, sei es Abhängigkeit von Konzernen, Wohlgefallen gegenüber einflussreichen Medien oder teilweise sogar konkrete Zugehörigkeit zu machtelitären Zirkeln, soll uns nicht interessieren. Fest steht, dass diese Leute selbst bei ihren „politischen Statements“ ihre ganze geistige Armseligkeit demonstrieren. Genau das ist aber auch ihre Funktion, denn von solchen Promis lassen sich vor allem Konsumenten aus der so genannten „Unterschicht“ ansprechen, die ohnehin auf seichte Verblödungsunterhaltung anspringen.

Selbst VOX geht mittlerweile auf Dummenfang...


Für die Mittelschicht werden in diesem Bundestagswahlkrampf aber auch ganz neue Medienformate präsentiert und damit eine neue Dimension der Wahlbeteiligungs-Propaganda erreicht. Nicht nur die öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten schießen dank unserer Zwangsgebühren aus allen Rohren, sondern inzwischen sogar Abfall-Fernsehsender wie VOX. Von VOX sind wir in der Regel klassisches „Unterschichten“-Fernsehen à la RTL II gewöhnt. Nicht, weil es diese „Unterschichten“ immer gab, sondern weil gerade Privatsender wie VOX, RTL II, RTL, SAT1, ProSieben etc. sich der Aufgabe widmen, solche geistigen „Unterschichten“ mit ihrem gescripteten Verdummungsprogramm zu produzieren.

Nun also tut sich VOX ganz staatstragend dar mit einer vierstündigen „Dokumentation“ über sechs scheinbar zufällig ausgewählte, ganz normal wirkende Familien aus dem Volke. „Wir wählen! 6 Familien und ihre Parteien“ nennt sich das Propagandastück, das schon im Titel offenbar, worum es hier gehen soll: Gute und anständige Bürger gehen eben wählen und wer nicht wählen geht, ist automatisch ausgegrenzt und bäh. „Wir wählen – und Du?“ so müsste diese Inszenierung eigentlich heißen, denn so ist sie gemeint. Zufällig und normal ist bei dieser „Doku“ natürlich gar nichts, ganz im Gegenteil, alles ist gut durchdacht, um den Zuschauer wie einen Esel aufs Glatteis zu führen. 

Gegen jede Realität: Auch Ossis gehen bei VOX brav wählen


Ganz wichtig ist die Teilnahme einer typischen „Ossi-Familie“ aus Görlitz, denn gerade in Mitteldeutschland ist die Ablehnung des BRD-Systems, der BRD-Wahlen und vor allem von Merkels Überfremdungspolitik besonders groß. Die Mitteldeutschen gelten als deutlich wahl- und systemkritischer, als die Westdeutschen. Vielleicht ja deshalb, weil sie viel eher als der gestopfte Westdeutsche erkennen, dass die BRD im Grunde nicht anders funktioniert, als die ehemalige DDR. Nur noch perfider, perfekter, besser getarnt, mit Wohlstand übertüncht der aber langsam aber sicher in der breiten Masse weicht. Von daher ein schlauer Schachzug der VOX-Propagandisten, dass sie „ihre Ossis“ als gute vorbildliche Wähler verkaufen.

Es gibt ja immer noch viele gutgläubige Menschen im Lande, die immer wieder etwas Wählbares zu erkennen glauben, um ihr eigenes Gewissen als guter Demokrat zu beruhigen. Dafür wird ihnen auch immer wieder eine scheinbare „Alternative“ zu den etablierten Altparteien angeboten, mit der sie den etablierten Altparteien scheinbar eine „Lektion“ erteilen könnten. Das Ergebnis ist jedoch niemals, dass den Mächtigen wirklich eine Lektion erteilt wird, sondern dass mit diesem Trick lediglich die Wahlbeteiligung künstlich hochgepuscht wird und das System eine hohe Wahlbeteiligung als Erfolg feiern darf.

Wer sich den ganzen Schmus der „Wahlarenen“ und „Polittalks“ angeschaut hat, der müsste eigentlich gemerkt haben, dass die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zwar scheinbar beschimpft, beleidigt und niedergemacht wird, aber dennoch immer mittenmang in allen Medien und allen wichtigen Sendungen dabei sein darf. Eine „Ehre“, die echten Systemgegnern noch nie zuteil wurde. Das mediale „AfD-Bashing“ ist leicht als geplanter Trick zu entlarven, wenn man sich mit Gründern und Machern dieser seltsamen Partei näher beschäftigt. Von Lucke über Petry bis Gauland stammen sie alle aus elitären Oberschichten, haben alle ihre Karrieren im System gemacht und wurden dabei von entsprechenden Stiftungen begleitet und finanziert. Die „AfD“ ist ein klassisches staatliches U-Boot, konstruiert von konservativen Machtkreisen im Zusammenspiel mit etablierten Medien, um potentielle Nichtwähler doch noch an die Urne zu treiben.

Dass sich mit Wählen und Wahlen nichts ändern und nicht beeinflussen lässt, das machen die politischen Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte überdeutlich. Nichts konnte das Volk verhindern, weder die Massenüberfremdung noch die Zwangsmitgliedschaft in EU und NATO noch die Abschaffung unserer Grenzen oder die Abschaffung unserer starken D-Mark. Der tiefe Fall vom Hochlohnland zum Billiglohnland konnte ebenso wenig verhindert werden wie der Ausverkauf unseres Volksvermögens durch Privatisierungen im großen Stil.

Die letzte Macht des Volkes besteht in diesen vordiktatorischen Zeiten an der Schwelle zum gläsernen Kontosklaven eines tyrannischen globalen Machtapparates nur noch darin, dem System die Legitimation zu verweigern. Wenigstens symbolisch. Oder sagen wir lieber: vorerst symbolisch, indem wir nicht mehr an diesem Wahltheater teilnehmen und uns nicht länger zu Helfershelfern dieser Scheindemokratie degradieren lassen. Wir wählen nicht! Wir verhelfen keinem Politiker zu seinem Posten, wir verhelfen keiner Partei zu einer Parteienfinanzierung auf unsere Kosten und vor allem: Wir geben diesem System keine Stimme! Vorerst symbolisch, denn wir geben die Hoffnung nicht auf, dass dieses System irgendwann auch ganz real vom Volke zum Teufel gejagt werden wird.

Wählen gehen sei ein wichtiges Recht, sagen uns die Propagandisten der Mächtigen. Wir antworten ihnen: Nichtwählen ist ein noch viel wichtigeres Recht, gerade weil heute mehr denn je sehen, dass wir mit Wählen nichts mehr ändern können.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen