Mittwoch, 25. September 2019

Die große Klima-Abzocke: Keine Angst vor Katastrophen, sie wollen nur unser Geld!


Klimahysterie beherrscht mittlerweile große Teile des täglichen Nachrichten- und Schlagzeilengeschehens unserer „Qualitätsmedien“ im Dienste fremder Mächte. In diesen Tagen hauen geschmierte Journalisten eine Klima-News nach der anderen raus – passend zum verlogenen Klimagipfel der UN in New York und dem inszenierten Auftritt der Klimaheiligen Greta „Thunfischgretchen“ Thunberg. Je lauter das Klimagetöse in den Medien wird, desto dichter kommen die Einschläge aus dem Bundestag, der nach dem Willen der Regierung wieder mal ein neues „Klimapaket“ beschließen soll.

Oh je, steht es denn so schlimm um unser Klima und unsere Zukunft auf dem Planeten? Müssen wir bald alle in den Fluten ertrinken, in großer Dürre welken, verdursten, erfrieren oder in Gluthitze dahinschmelzen? - Nein, natürlich nicht. Unserem Klima geht es wie immer, unsere eigene Zukunft könnte allerdings durchaus fraglich sein, aber die Bedrohung kommt nicht vom Himmel herab, sondern ist ganz irdischer sprich menschlicher Natur. Denn die ganze Klimapanik dient den globalen Mächtigen vor allem dazu, reichlich Kohle zu scheffeln, die sie aus uns normalen Bürgern herauspressen wollen.

Natürlich würden wir unser sauer verdientes Geld nicht freiwillig ohne Murren herausrücken, also braucht es eine wohl dosierte Mischung aus Angst und Verständnis, damit wir das hinnehmen. Angst vor vermeintlichen Katastrophen schüren und gleichzeitig vermeintliche Lösungen anbieten – das ist das Geschäft von Politikern, Reichen und Mächtigen mit Hilfe ihrer Medienkonzerne. Mit dem Klimaschwindel klappt das zur Zeit offenbar sehr gut, da sich kaum jemand der täglichen Dosis "Klima-Soma" entziehen kann. So alt wie die Menschheit ist auch der Trick der Mächtigen, sich ihre Macht zu erhalten mit einer Mischung aus „Zuckerbrot und Peitsche“. Am Ende ist alle Angst umsonst, aber dann sind die „Klimapakete“ schon in „alternativlose“ Gesetze gegossen und können mit staatlichem Zwang durchgesetzt werden.

Uns drohen keine Klima-Katastrophen, aber ein weiterer sozialer Kahlschlag gegen alle gering- bis normalverdienenden Menschen im Lande. Die inszenierte Klima-Panik führt zu Staatsmaßnahmen, mit denen die Mächtigen noch mächtiger und die Reichen noch reicher werden. Die Mittelschicht hingegen wird wie in den USA endgültig zerfetzt werden und die Massenverelendung fortschreiten. Mussten wir im Zuge der „Agenda 2010“ schon erfahren, dass Gesundheit, Altersabsicherung und Wohlstand nur noch für Besserverdienende zu haben sind, so werden in Zukunft auch grundlegende Dinge des täglichen Lebens für ärmere Bevölkerungsschichten nicht mehr erschwinglich sein.

Konkret zielen „Klimapakete“ und Gesetze im Zusammenhang mit dem Klimaschwindel darauf ab, dass

  • Autofahren immer teurer
  • Heizkosten immer teurer
  • Energiekosten immer teurer
  • Wasserkosten immer teurer

werden. So teuer, dass immer größere Teile der Bevölkerung früher oder später z.B. das Autofahren stark einschränken oder sogar ganz aufgeben müssen. Auch Energieverbrauch jeglicher Art wird künftig entweder zum Luxus der Reichen oder wer seine eigenen vier Wände dann noch so angenehm wie heute bewohnen will, wird dann z.B. persönliche Ausgaben für Hobbys, gute Lebensmittel etc. streichen müssen.

Da der Klimaextremismus auf keiner ernsthaften, wissenschaftlichen Grundlage basiert, kann wie bei jedem anderen „-ismus“ nur eine politische Ideologie dahinterstecken. Was von Ideologien zu halten ist, sollten ja gerade wir Deutschen sehr gut wissen. Ideologien sind reine Glaubenssache, also eine Art Religion. Auch das kennen wir bereits aus der Geschichte. Die Kirche hat mit ihrer Ideologie Jahrhundertelang vor allem die ärmeren Schichten unseres Volkes mit Angst und Propaganda in Schach gehalten. Und sie hat verdammt gut verdient daran, an ihrem Ablasshandel ebenso wie an Steuern und Sachwerten, die ihr der Staat ergeben zuschanzte.

Parallelen zur heutigen Klimaideologie und ihrem CO2-Ablasshandel sind keineswegs zufällig, sondern liegen in der Natur der Sache. Nach über 40 Jahren erfolgreicher Wühl- und Einflussarbeit haben die US-Eliten um Rockefeller & Co. ihre „grüne Bewegung“ vor allem in Westeuropa in der Politik verankern und an die Macht bringen können. Mit Umwelt- und Klimaschutz hat all das nichts zu tun, es geht offenbar nach wie vor darum, die Weltbevölkerung drastisch zu dezimieren und die Produktionen aller führenden Industrienationen unter globale Kontrolle zu bringen. Die Welt soll klein, übersichtlich und total kontrollierbar sein, damit bestimmte Mächtige ihre Macht behalten können.

Anders lässt sich wohl kaum erklären, warum Regierungen erfolgreicher Industrienationen freiwillig Gesetze erlassen, mit denen

  • der Wohlstand der breiten Volksmasse zerstört
  • die industrielle Produktion künstlich kastriert
  • die individuelle Mobilität durch Autos eingeschränkt
  • bestehendes Eigentum zwangsweise vernichtet
  • die Kontrolle über jeden einzelnen ausgeweitet

wird.

Natürlich profitieren Politik und die sie tragenden Konzerne davon, dass wir bald

  • unsere alten Autos verschrotten und neue E-Karren kaufen
  • höhere Preise für Sprit zahlen
  • unsere Heizungen wegschmeißen und neue installieren
  • unsere Häuser energetisch sanieren lassen

müssen.

Aber diese Rechnung kann und wird nicht aufgehen, denn immer mehr Arbeitnehmer verdienen immer weniger Geld und die Generation der dicken Renten stirbt auch bald aus. Die zerstörerische Politik unter dem Deckmantel des Klimaschutzes kann also längerfristig nur in die finanzielle und wirtschaftliche Katastrophe für die Masse führen. Das ist offenbar gewollt. Und die Lemminge folgen mal wieder blind, wie wir es schon so oft in Deutschland hatten. Nicht die Natur ist das Problem, sondern die Menschen! Mit den Gewalten der Natur überlebten wir schon immer, mit der menschengemachten Klima-Abzocke wollen wir nicht leben!

Wer Fridays for Future auf die Straße geht, der demonstriert nur für die Zukunft der Mächtigen und ihrer Statthalter in den europäischen Regierungen. Fridays for Future kommt von ganz oben und nützt auch nur denen ganz oben, die wie die Fettaugen auf der Suppe schwimmen und uns unter dem Deckmantel ihrer Klima-Religion künftig noch perfekter ausbeuten und beherrschen können. Ihre „Klimapakete“ sind so verlogen wie ihre „Bankenrettungspakete“, mit ihren Klima-Regelungen wollen sie nur unser Geld und ihre Macht, sonst gar nichts!



Am Beispiel des Kölner Medienkonzerns Stroer, der das einflussreiche „t-online“-Portal ebenso produziert wie tausende millionenfach konsumierte Influencer-Profile in (a)sozialen Medien, soll die künstlich inszenierte Klimahysterie heute verdeutlicht werden. Alleine in den letzten 1-2 Tagen wurden Klima-PR in Hülle und Fülle produziert:

Der Klimarat wird als "Autorität" propagiert - als ob diese Berufsabzocker wissenschaftlich wären!


Dann muss wohl jemand ganz dolle gebetet haben, denn in weiten Teilen des Landes regnete es heute ständig...


Die alte Drohgebärde von der Überflutung, immer wieder ein Klassiker...

Klar, wer sonst. Nobelpreis-Propaganda kommt immer gut an...


Nee, hört lieber weg und sagt ihnen, dass sie Steigbügelhalter der Mächtigen sind. So wie der Herr Spörl.

Was erlauben Strunz? Kleines Gretchen rügt und alle Mächtigen kuschen. Klar, in welchem Märchen?


Die Auflistung ließe sich beliebig ergänzen und wird in anderen Massenmedien ähnlich kampagnenartige Züge tragen, was uns endgültig klarmachen sollte, welche Mächte hier tatsächlich am Rad der Geschichte drehen.. Öffnet eure Augen, dann braucht ihr euch später nicht wieder fragen, warum keiner etwas wusste und keiner das verhindert hat...!



Freitag, 20. September 2019

Die behinderte Fratze des Klimaextremismus: Greta „Thunfischgretchen“ Thunberg im Bunde mit den Reichen und Mächtigen

 

Irgendeine kleine dumme Göre mit maddeligem Gesichtsausdruck hockt sich rein zufällig mit einem gekritzelten Pappschild irgendwo in der schwedischen Provinz auf die Straße, wird rein zufällig von einem einflussreichen Klima-Protagonisten dabei gesehen, der sie dann über Nacht zum großen Medien-Popstar der Klimapropaganda macht. So soll es sich vor gut einem Jahr Ende August zugetragen haben. Eine Story wie aus dem Bilderbuch oder sollten wir lieber sagen: Aus dem Drehbuch? Ach was, das passiert doch Tausenden Menschen, die gegen irgendwas protestieren wollen und sich mit einem Pappschild auf die Straße hocken. Oder wäre es vielleicht doch vorteilhaft, wenn man dem „famosen Thunberg-Clan“ angehört, wie der Schweizer Blick im März 2018 die Sippe von der Klima-Göre glorifizierte?

Mittwoch, 28. August 2019

Von Medien, Promis und Linksextremen unterstützt: „Mission Lifeline“ fischt wieder nach Asylanten im Mittelmeer

Wie verschiedene Medien, u.a. die WELT vom 24.08.2019, in den letzten Tagen propagierten, tuckert der Hilfsschlepper und gerichtsbekannte Kapitän des dubiosen Vereins „Mission Lifeline“ wieder mit einem neuen Schiff ins Mittelmeer, um neue Asylanten aufzufischen. „Käpt'n Claus“ überraschte in den Medien mit seiner Aussage, „es sei nicht das Ziel Migranten zu retten“, aber als Kapitän sei er dazu „im Ernstfall verpflichtet“. Das klingt so, als würde der Freizeitskipper nur rein zufällig im Mittelmeer herumdümpeln und wenn dann mal ein paar Asylanten baden gegangen seien, müsste er sie wohl oder übel wohl aufnehmen. Eine glasklare Lüge!

Mittwoch, 7. August 2019

Nepper, Schlepper, Bauernfänger: Der Migrantenschmuggel-Verein SEA-WATCH dümpelt im Umfeld machtelitärer Kreise und linksextremer Fußtruppen

Was immer für eine juristische Strafe es nach sich ziehen wird: Propagandistisch war das versuchte Einschleusen libyscher Asylanten vom Mittelmeer nach Italien ein voller Erfolg für den Verein „SEA-WATCH e.V.“ aus Berlin. Die fragwürdige „Rettungsaktion“ von „Sea Watch 3“-Kapitän Carola Rackete avanciert seit Juni zu einem der medialen Höhepunkte des Jahres. Die Leitmedien lieben solche herzergreifenden Storys über gerettete „Flüchtlinge“, die von Gutmenschen aus dem Mittelmeer gefischt werden. Immer wieder versuchen sie uns damit ein schlechtes Gewissen einzureden und unsere Zustimmung zu noch mehr Überfremdung zu gewinnen.

Sonntag, 4. August 2019

Amoklauf im texanischen El Paso: Falsches Manifest, falscher Täter, falsches Spiel?

Alle Jahre wieder passieren in den USA seltsame Amokläufe in Schulen, Universitäten oder Einkaufszentren. Und immer wieder wird sofort die Frage nach Waffenverboten laut. Das scheint System zu haben, denn die Mächtigen in den USA haben Angst vor ihrer bewaffneten Bevölkerung und propagieren daher schon seit vielen Jahren Schusswaffenverbote. Auch nach der Schießerei in einem Walmart-Supermarkt im texanischen El Paso am Sonnabend werden wieder Waffenverbotsforderungen laut. Außerdem werden die rund 20 Toten des Amoklauf direkt dem US-Präsidenten Trump zugerechnet.

Montag, 15. Juli 2019

GELIEBTE FÜHRERIN, WIE GEHT ES IHNEN? - Peinliches Geschleime von BILD & Co. am Hofe der Zitter-Merkel

Es zittern die morschen Knochen... so fing mal ein bekanntes deutsches Soldatenliedchen an. Aber nein, es sind nur die morschen Knochen der Dauerkanzlerin Merkel, die da immer öfter zittern. Oder wird im Alter einfach nur ihre wirre Seele nach außen hin durch Zittern sichtbar? Die Hofberichterstatter etablierter Leitmedien, allen voran die BILD-Zofen, geben sich auffallend besorgt um den Gesundheitszustand ihrer erlauchten Kanzlerin von medialen Gnaden. „Die Welt bangt um Deutschlands Kanzlerin“, wird da verkündet und die bange Frage gestellt: „Müssen wir uns Sorgen um die Kanzlerin machen“?

Sonntag, 14. Juli 2019

Mordfall Lübcke: Widerrufenes Geständnis, Irreführung bei Aktenzeichen XY und immer noch kein plausibles Tatmotiv

Aus „Ermittlerkreisen“ widerrechtlich informiert, durften Mainstreammedien wie z.B. der SPIEGEL vom 26.06.19 Ende Juni verkünden, dass der festgenommene „Neonazi“ Stephan E. den Mord an Regierungspräsident Lübcke gestanden habe. Kriminalistische Belege folgten dazu keine. „Über sein Motiv sagte er nach SPIEGEL-Informationen, seine Tat sei eine Reaktion auf Lübckes Äußerungen über Flüchtlinge im Oktober 2015 im hessischen Lohfelden gewesen.“, verkündet uns der SPIEGEL. Na so ein Zufall: Da hat der vermeintliche Mörder ja praktischerweise genau das gestanden, was die Medien ihm und uns allen schon wochenlang davor in den Mund gelegt hatten. 

Sonntag, 7. Juli 2019

Die Republik ist pleite und erfindet immer neue Abzocksteuern – auch CO2-Steuer ist längst beschlossen

Etablierte Politiker-Darsteller der „Großen Koalition“ streiten sich scheinbar um die Einführung einer CO2-Steuer. Aufgeklärte Bürger sollten sich von dieser vorgeschobenen Debatte nicht täuschen lassen, denn hinter den Kulissen der Macht ist das in der Regel längst beschlossen. Die öffentliche, mit Hilfe der etablierten Mainstreammedien inszenierte Debatte ist immer der letzte Akt des ganzen Schauspiels, der uns Bürgern das Gefühl geben soll, dass die Entscheidung erst jetzt durch eine „demokratische Debatte“ fallen würde.

Dienstag, 2. Juli 2019

Gläserne Kontosklaven: Sparkassen zwingen Kunden ins Online-Banking

Seit Ende Mai berichten lokale Medien über das dreiste Vorhaben der Sparkasse Südholstein, die sämtliche SB-Terminals in den nächsten Wochen bis Ende Juli einfach abschaffen will. In den Lübecker Nachrichten vom 20.05.2019 übte namentlich der Seniorenbeirat der Stadt Bad Segeberg scharfe Kritik an dieser Maßnahme. Ohne Rücksicht auf Kundenbelange verschwindet damit „über Nacht“ die bislang einfachste und sicherste Möglichkeit, Überweisungen zu tätigen und Daueraufträge einzurichten. Keineswegs nur eine ärgerliche Lappalie, sondern der nächste Schritt zum gläsernen Kontosklaven.

Sonntag, 23. Juni 2019

Mordfall Lübcke: Das Combat 18-Manöver, ein dubioser Gutachter und immer noch keine Beweise

Vorab gesagt: Gegen den Tatverdächtigen Stephan Ernst gibt es eine Woche nach dessen Festnahme keine neuen Tatbeweise, abgesehen von der DNA-Spur, deren Herkunft so unklar bleibt wie das Mordmotiv. Aber die soufflierenden Medien sezieren mit Genuss die politische Vergangenheit des Verdächtigen, um daraus eine braune Terrorzelle zu stricken, frei nach dem Vorbild des von Linken und Geheimdiensten gemeinsam gestrickten „NSU“. Offenbar sollen bestimmte Morde fortan unter dem Label „Combat 18“ entsorgt werden.

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Dienstag, 18. Juni 2019

Mordfall Lübcke: „Hurra, es war ein Rechtsextremist“ - oder muss die Bundesanwaltschaft als Tatortreiniger einspringen?

Angedeutet hatte sich das Szenario schon direkt nach dem Mord an Regierungspräsident Lübcke: Staatsantifaschistische Kreise aus Medien und Politik hofften inständig darauf, dass der Täter bitte bitte ein Rechtsextremist sein möge. Am besten gleich ein ganzes „braunes Netzwerk“. Vorverurteilend lenkten sie schon früh die Aufmerksamkeit darauf, indem sie einen vier Jahre alten politischen Streit zwischen Lübcke und aufgebrachten Bürgern anlässlich der massiven Asylantenwelle im Herbst 2015 aus dem Archiv zogen. Nun wurde der Wunsch erfüllt: Zumindest ein Tatverdächtiger mit scheinbar rechtsextremem Bezug konnte jetzt endlich präsentiert werden.

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Montag, 17. Juni 2019

Keine Kinder für Arme? - Kostenlose Verhütung für „sozial schwache“ Bochumer oder wie Pro Familia Bevölkerungskontrolle ausübt

Wie der WDR online heute gänzlich unkritisch vermeldet, sollen „sozial schwache“ Frauen in Bochum ab sofort Verhütungsmittel kostenlos bekommen. Die Stadt Bochum stellt für die nächsten zweieinhalb Jahre 150.000 Euro dafür bereit, um „ungewollte“ Schwangerschaften bei finanziell weniger gut betuchten Menschen zu verhindern. Angeblich würde bei vielen Frauen mit wenig Einkommen das Geld fehlen, um die nötigen Verhütungsmittel zu kaufen. Der einflußreiche Machtelitenverein „Pro Famila“, der seit den 1950er Jahren Bevölkerungskontrolle im Sinne der rockefellerschen Eugenik betreibt, unterstützt diese verdeckte Aussterbehilfe maßgeblich.

Freitag, 7. Juni 2019

Geistesnotstand in der Politik: Städte rufen "Klimanotstand" nach Soros und Rockefellers Diktion aus

Womit rechnen Sie, wenn Sie die Schlagzeile lesen: „Stadt XY ruft den Klimanotstand aus“? Mit einer drohenden Überflutung der City durch starke Regenfälle? Mit einem riesigen Waldbrand, der sich bewohntem Gebiet nähert? Mit einem Hurrikan, der die halbe Stadt zerstört? Keine Angst, nichts dergleichen geschieht. Weit und breit ist keine natürliche Katastrophe in Sicht. Eine „menschengemachte“ allerdings schon: Geisteskranke Politiker spielen mit dem Feuer, indem sie frei erfundene „Notstände“ ausrufen und die Bevölkerung ganz grundlos verunsichern und ängstigen.

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Dienstag, 4. Juni 2019

Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke: Vertuschung und Ablenkung in Mainstream-Medien

Noch am Tag nach dem Mord an Dr. Walter Lübcke auf seinem Anwesen in Wolfhagen-Istha taten viele Journalisten und Politiker so, als sei der Kasseler Regierungspräsident „unerwartet“ einfach so „verstorben“. Im Videotext der ARD wird der Tod Lübckes bis heute nicht erwähnt. Am Sonntag mögen einige, die es mit Nachrufen besonders auffallend eilig hatten, vielleicht noch nicht ganz realisiert haben, dass Lübcke einen gezielten Kopfschuss erhielt. Aber spätestens Montag früh, als BILD vom 03.06.19 den Kopfschuss publik machte, bestand kein Zweifel mehr, dass hier etwas sehr Ungewöhnliches geschah.


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Samstag, 27. April 2019

Aus Presselügenclub wird AKTENZEICHEN BRD

Dieser Blog wurde umfirmiert und publiziert ab sofort unter dem Namen AKTENZEICHEN BRD. Ansonsten ändert sich nichts, die Beiträge bleiben weiter unbequem und kritisch wie bisher. Alle bisherigen Posts werden hier beim Presselügenclub abrufbar bleiben.



Die neuen Beiträge finden Sie ab sofort hier: https://aktenzeichen-brd.blogspot.com

Der erste Beitrag wurde am 27.04.2019 bereits eingestellt.

Bitte bleiben Sie unserem Blog weiterhin treu und verbreiten Sie unsere neue Bloganschrift. Das Einsenden von Artikeln ist wie gehabt gerne erwünscht.

Dienstag, 16. April 2019

Notre-Dame: Nach dem Brand fließen endlich Spendengelder für Sanierung

Eine lange und bewegte Geschichte hat die alte Kathedrale des römisch-katholischen Erzbistums Paris schon hinter sich. Weltberühmt ist das gotische Bauwerk aus dem frühen Mittelalter und einer der wichtigsten Anziehungspunkte für Touristen. Seine schwerste Beschädigung erhielt der Bau allerdings nicht etwa in einem Krieg, sondern durch ein Feuer, das am Abend des 15. April 2019 im Dachstock ausbrach und die hölzerne Dachkonstruktion in wenigen Stunden zerstörte.

Wird ein absichtliches Zündeln hinter Bauarbeiten versteckt?


Ganz Frankreich scheint ob dieser Zerstörung eines Kulturerbes in einem Tränenmeer zu versinken. In den meinungsmachenden Medien vergießen insbesondere Promis und Politiker dicke Krokodilstränen. Darunter sicher viele, die sich bislang wenig für die Kathedrale interessiert haben dürfen. Und noch weniger für die damit verbundene katholische Kirche. Manche vermuten hinter dem verheerenden Brand deshalb ein politisches Fanal, einen symbolischen Akt für die Preisgabe des christlichen Abendlandes an die arabischen Eroberer, die Dank der europäischen Einwanderungspolitik in Heerscharen kommen und auch große Teile Frankreichs längst fest im Griff haben.

Marode und seit 200 Jahren nicht saniert

Aber nicht nur dem europäische Abendland droht im „Kampf der Kulturen“ die Zersetzung. Dem „Herz von Paris“, wie Notre-Dame jetzt kitschig tituliert wird, droht die Zersetzung ebenso und das schon sehr viel länger. Denn tatsächlich haben sich die Verantwortlichen in Paris und Frankreich zuletzt viel zu wenig für den Erhalt ihres Wahrzeichens interessiert. Das spricht dafür, dass sie es zuletzt auch nicht mehr als ihr Wahrzeichen ansahen. Notre-Dame ist großenteils baufällig und dringend sanierungsbedürftig, aber Gelder flossen schon viel zu lange viel zu wenige.

Geschichte wiederholt sich eben doch: Auch im ausgehenden 18. Jahrhundert drohte Notre-Dame zu verfallen, aber die französische Gesellschaft war bereits selber so verfallen und geistig verfault, dass sogar die Revolutionshorden von 1793 die Kathedrale plündern und schänden durften. Erst Victor Hugo vermochte mit seinem 1831 erschienenen Roman „Der Glöckner von Notre Dame“ die Begeisterung der Franzosen für das Wahrzeichen wieder zu wecken. Einige Jahre danach wurde eine umfangreiche Sanierung vorgenommen.

Doch das ist fast 200 Jahre her und seitdem wurden keine Gelder mehr investiert, um die Substanz wirklich erhalten. In den 1990er Jahren wurde lediglich die Gebäudefront gereinigt, um den schönen Schein für Touristen zu wahren. Die echten Probleme blieben jedoch dahinter versteckt und ließen sich mit gerade mal ca. 2 Mio. Staatsgeldern jährlich nicht beheben.

Spendensammlung bis gestern eher schleppend

Vor ein paar Jahren gründete sich unter Michel Picaud eine Stiftung der Freunde von Notre Dame, die um den Erhalt kämpfen und Spendengelder für eine richtige Sanierung sammeln wollten. Schätzungsweise 150 Millionen Euro wären dazu nötig. Der französische Staat als Besitzer wollte sich jedoch nur zu einem Drittel an den Kosten beteiligen, wie wir auf vienna.at vom 15.04.2019 erfahren. Der Großteil der Gelder muss durch private Wohltäter aufgetrieben werden, um zu retten, was eigentlich alle, vor allem den Staat, angeht.

Die Spendensammlung lief jedoch nur schleppend an. Mehrere Medien, unter anderem die WELT vom 04.02.2018, berichteten vor gut einem Jahr darüber, dass der Pariser „Touristenmagnet Notre Dam bröckelt“ und finanzielle Rettung noch nicht wirklich in Sicht war. Zwar habe die Stiftung Picauds seit 2017 schon rund 700 Spender gewinnen können, aber ohne eine genaue Summe zu nennen machte der Stiftungsvorsitzende gegenüber der Presse keinen Hehl daraus, dass man „noch weit vom Ziel entfernt ist“. 

Wer schweißt in einer "Streichholzschachtel"?
 

Die jetzt nach dem Brand so hervorgehobene große Bedeutung der Kathedrale für Frankreich schien also bis gestern Abend keine wohlhabenden Kulturliebhaber zu großen Spenden animiert zu haben.

Ein Brand zur rechten Zeit?

Das hat sich nach dem Brand offenbar grundlegend geändert. Auf einmal fließen Spendengelder in Dimensionen, von denen Picaud und seine Stiftung bislang nur träumen konnten. Mit Stand vom heutigen Tage (16.04.19) sind bereits über 300 Mio. Euro Spendengelder von zwei der reichsten Familien Frankreichs zugesagt. Doppelt so viel Geld, wie ursprünglich für die laufende Sanierung veranschlagt wurde.

200 Jahre lang kommen bloß Tropfen auf den heißen Stein, und kaum bricht ein Feuer aus, sprudelt der Geldsegen richtig: „Der französische Milliardär und Ehemann der Schauspielerin Salma Hayek, François-Henri Pinault, sicherte noch in der Nacht 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau zu“, schreibt der Schweizer BLICK vom 16.04.2019. Und Bernard Arnault, der die LVMH-Gruppe leitet und laut Forbes der viertreichste Mensch der Welt ist, haut sogar satte 200 Millionen Euro für den Wiederaufbau auf den Tisch.

Und das ist erst der Anfang: „Die Region Ile-de-France, die größtenteils dem Großraum Paris entspricht, kündigte am Dienstag eine Soforthilfe von zehn Millionen Euro an“, wie das Manager-Magazin am 16.04.2019 berichtet. Und weiter heißt es: „Auch die Uno-Kulturorganisation Unesco stellte Unterstützung in Aussicht.“. Na bitte, geht doch. Es muss halt erst was passieren, damit sich etwas bewegt. 

Perfekt für seine Imagepflege: Macron als Staatsmann und Retter
 

Eine gute Katastrophe für Macrons Imagepflege

Auch für den äußerst unbeliebten französischen Präsidenten Macron, Spitzname Präsident de Rothschild, scheint sich der Brand von Notre-Dame politisch bezahlt zu machen. Vollmundig durfte er seinen trauernden Landsleuten noch während die Flammen loderten den Wiederaufbau von Notre-Dame verkünden. Gekonnt spielt sich Macron als trauernder Staatsmann und Retter in der Not zugleich auf. Macron als Retter eines Wahrzeichens des christlichen Abendlandes - das passt eigentlich gar nicht so richtig zusammen mit seiner langjährigen Leidenschaft für den zionistischen Rothschild-Clan. Aber seine staatstragenden Medienauftritte nach einer „nationalen Katastrophe“ passen sicher gut in Macrons jüngste Ego-Imagekampagne.

Wer schweißt in der „Streichholzschachtel“?

Darf man überhaupt die ketzerische Frage stellen, ob das Feuer ein zufälliges Unglück war oder zumindest auffallend gut zur rechten Zeit geschah? Und ob. Die Brandermittler vermuten sicher nicht zu Unrecht einen möglichen Zusammenhang mit den laufenden Sanierungsarbeiten. Schweißarbeiten könnten den Brand verursacht haben, so kolportieren es zumindest die Mainstreammedien. Ob dort oben unter dem Holzdach überhaupt geschweißt werden musste, wäre die Gegenfrage. Zimmerleute arbeiten in der Regel eher mit Hammer und Nagel, denn mit Funkenschlag. Oder anders gesagt: Wenn der Dachstock laut „Experten“ (BILD, 16.04.2019) eine „Streichholzschachtel“ wäre - welcher fachlich versierte Handwerker würde dann in einer solchen Streichholzschachtel schweißen?

Mittwoch, 3. April 2019

Organspendepflicht: Spahn und Lauterbach Handlanger der Pharma-Mafia?

Manche Ärzte können es wohl kaum abwarten: Schnell noch einen Hirntod postulieren und schon wird der Patient aufgeschlitzt und alles rausgerissen, was sich irgendwie noch zu Geld machen lässt. Herz, Lunge, Leber, Niere... ein Mordsgeschäft! Aber nein, nicht doch! Es wird uns ja als edle ritterliche Tat angepriesen, dass wir unsere Organe nach unserem Ableben „spenden“ dürfen, um das Leben anderer zu retten. Alles ganz freiwillig und mit bester Absicht. Nun, das mit der Freiwilligkeit will die Politik gerade abschaffen, wie „Gesundheits“minister Jens Spahn am 01.04.2019 offiziell bekräftigte.

das blutrünstige Duett: Spahn und Lauterbach


Leider ist das kein schlechter Aprilscherz, sondern blutige Wahrheit. Minister Spahn und SPD-„Gesundheits“experte Karl Lauterbach präsentierten (siehe z.B. STERN, 01.04.19) im Duett ihren (mit der Pharma-Mafia abgestimmten?) Vorstoß für eine Organspendepflicht: Wer zu Lebzeiten nicht nachweislich schriftlich widersprochen hat, dem werden automatisch nach dem Tode die Organe entrissen, sofern sie denn brauchbar sind. Bislang gilt seit der Installation des sog. „Transplantationsgesetzes“ (TPG) von 1997 die Zustimmungslösung. Ohne nachweisliche Zustimmung keine Leichenfledderei. Und: Bislang darf nach § 2 Absatz 2a des TPG auch niemand gezwungen werden, überhaupt eine Erklärung zur Organ- und Gewebespende abzugeben.

Das Schweigen der Lämmer

Spitzenpolitiker wollen das bald ändern und uns die sog. „Widerspruchslösung“ unterjubeln. Auf gut deutsch: Schweigen ist Zustimmung. Jedem Bundesbürger dürfen die Organe rausgeschnipselt werden, wenn er nicht zu Lebzeiten widersprochen hat. Das würde Krankenhäusern, Operateuren und Pharmaindustrie eine endlose „Organflut“ garantieren, mit der sich Jahr für Jahr Unsummen scheffeln lassen. Ein so lukratives Geschäft will sich die Pharma-Mafia nicht entgehen lassen und bringt für Gesetzesänderungen ihre Marionetten in der Politik in Stellung.

Schon in den letzten Jahren haben die Profiteure lukrativer Organtransplantationen mit kostspieligen Werbekampagnen für „Organspenden“ und „Organpatenschaften“ getrommelt, um die Bereitschaft unter den Lebenden zu fördern. Dabei konnten sie auf die Hilfe willfähriger Lobbyverbände, Spitzenpolitiker und Mainstreammedien zählen. Gebracht hat das aber zum Bedauern von Herrn Spahn viel zu wenig. Angeblich seien 80% der Bevölkerung grundsätzlich zum Organe-Verschenken bereit, aber alles sei zu kompliziert. Daran habe auch der Organspendeausweis, der flächendeckend übers Land verstreut wird, nichts ändern können. Tatsächlich ist die Zahl der Spender sogar noch stark zurückgegangen.

Zwang statt Spende

Damit das „legale“ Geschäft mit den Organen nicht weiter einbricht, soll nun der nächste Schritt gemacht und die Freiwilligkeit abgeschafft werden. Die Pharma-Mafia will alles ficken, was nicht bei „Drei“ auf den Bäumen ist. Wer nicht widerspricht und das am besten in dreifacher Ausfertigung, der soll künftig gefleddert werden dürfen, sobald er für „tot“ erklärt wurde. Einzig die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisierte Spahns und Lauterbachs Organ-Pläne öffentlich: "Bei der Widerspruchsregelung könne von Spende keine Rede mehr sein, sagt Vorstand Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz“, heißt es am 01.04.2019 auf t-online.

Sorgte kaum für Aufmerksamkeit: Der Widerspruch der Patientenschützer


Die Diktatur kommt auch hier auf leisen Sohlen daher. Erst scheint alles freiwillig, aber dann kommt doch der Zwang. Aber, aber, es gibt ja schließlich Menschen, die wirklich dringend Spenderorgane brauchen. Ist es nicht die Pflicht eines jeden Gutmenschen, sich nach dem Tode als Ersatzteillager für die Lebenden verwerten zu lassen? Sollen wir unsere Toten künftig nicht mehr vollständig beerdigen, sondern am besten die ausgeschlachteten Fleischreste gleich im Ofen verbrennen? Ethisch gesehen ist das wohl eher ein Rückfall in die Barbarei, aber unter dem Label der Gutmenschlichkeit lässt sich auch Leichenfledderei als noble Geste verkaufen.

Hier kommen große Mainstreammedien ins Spiel, die diesen Verkauf mit schöngefärbter Propaganda kräftig ankurbeln sollen. Der schwule Minister Spahn durfte bereits vor sieben Monaten die Gelegenheit nutzen, im Massenblatt BILD-Zeitung Werbung dafür zu machen, dass das Ausschlachten von Toten „zum Normalfall“ werde. Auch aktuell bezieht das Blatt der Mächtigen keine klare Position gegen die Pläne von Spahn und Lauterbach. Vielmehr lesen wir am 01.04.19 eine von BILD selbst inszenierte Umfrage, die uns klar machen soll, dass schon ein recht großer Teil „unserer“ Bundestagsabgeordneten für eine Organspendepflicht stimmen würde. 

In BILD durfte Spahn schon vor Monaten PR machen
 

Spitzenpolitiker mit bestem Draht zur Pharmalobby

Eigentlich keine Überraschung, denn die Bundestagsabgeordneten winken eh fast alle Gesetze durch, die im Hintergrund von Lobbyverbänden gebastelt werden. Nicht wenige Abgeordnete betreiben in „Nebentätigkeiten“ selber gut bezahlte Lobbyarbeit und die Pharmaindustrie spielt dabei eine gewichtige Rolle. So gehören zu den aktuellen Hauptbefürwortern neben Jens Spahn und Karl Lauterbach auch Merkels Adjutant im Kanzleramt Helge Braun, Dr. Georg Nüßlein und die Kommunistin Petra Sitte von der SED-Linkspartei. Letztere soll wohl als Feigenblatt fungieren, da sie als einzige zumindest offiziell nicht nachweislich mit der Lobby der Gesundheits- und Medikamentenindustrie in Verbindung gebracht werden kann. Die Meinungsmacher Spahn, Lauterbach, Braun und Nüßlein jedoch sehr wohl:

Spahn hielt laut Lobbycontrol (Stand 2013) jahrelang indirekt Anteile an der Lobby-Agentur Politas, die schwerpunktmäßig Kunden aus dem Pharma- und Medizinsektor beriet. Spahn erhielt Gewinne aus einer Firma, die im gleichen Politikfeld Lobbyarbeit machte, in dem Spahn u.a. als Mitglied des CDU-Gesundheitsausschusses tätig war. In dieser Zeit war Spahn an wichtigen gesundheitspolitischen Entscheidungen beteiligt, z.B. an der Liberalisierung des Apothekenmarktes. Zu Spahns Agentur Politas gehörte auch der befreundete Lobbyist Max Müller, der zu der Zeit auch für die Versandapotheke DocMorris und den Pharmagroßhändler Celesio arbeitete.

Spahn, Lauterbach und die Ärztefunktionäre

Dass Spahn auch aktuell mit der Pharma- und Medizinlobby verbandelt ist, belegt die Tatsache, dass er zusammen mit Karl Lauterbach auf dem diesjährigen Neujahrsempfang der Kassenärztlichen Vereinigung und Ärztekammer geladen war. Das wäre sicher nicht so groß bekannt geworden, wenn nicht Lauterbach mit einem peinlichen Tweet auf Twitter unfreiwillig für Aufmerksamkeit gesorgt hätte: „Mit den Ärztefunktionären von KV und Ärztekammer mit Spahn beim traditionellen Neujahrsempfang im KaDeWe...". Die Medien wie der STERN vom 21.01.19 stürzten sich schnell auf das „Hummer“-Gesülze, um von der eigentlichen Nachricht abzulenken. Die lautete: Spitzenpolitiker Spahn und Lauterbach ganz eng mit Ärztefunktionären verflochten!

Bei Lauterbach nichts Neues, immerhin sorgte der „Gesundheitsexperte“ vor einigen Jahren schon mal für Aufsehen, weil er so ganz nebenbei direkte Lobbyarbeit betrieb: Von 2011 bis 2013 saß er im Aufsichtsrat bei der privaten Rhön-Klinikum AG. Da fällt es schwer zu unterscheiden, ob solche Politiker mehr Politiker oder mehr Lobbyisten sind, die sich als Politiker tarnen und wählen lassen. Auch bei Dr. Georg Nüßlein, einem weiteren Unterstützer der Organspendepflicht, sind die Grenzen fließend. Der umtriebige stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU ist ebenfalls „rein zufällig“ für Gesundheitspolitik zuständig. Offiziell heimst er neben Steuergeldern auch noch Nebenverdienste bei Konzernen im Energiesektor ein (Quelle: Apotheke adhoc), aber gleichwohl hat Nüßlein auch Verbindungen in den Pharma- und Medizinsektor.

Nüßleins nützlicher Referent

Das funktioniert mit dem bewährten Referententrick: Man sende seinen Referenten als Mitarbeiter in die gewünschten Konzerne und hat so eine informelle Verbindung, die aber nach außen hin kaum nachvollziehbar ist. Nüßleins Referent Ulf Birke ist laut Abgeordnetenwatch vom 10.01.19 seit 2016 für den Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (u.a. Merck, Bayer) tätig. Seitdem ist er zwar offiziell nicht mehr Nüßleins Referent, aber der Austausch dürfte weiterhin funktionieren. Zu mal auch Nüßlein selbst im Pharmabereich tätig ist, nämlich als Mitglied in der PEG eG, einer Einkaufsgenossenschaft im Medizin- und Gesundheitssektor. Die PEG kauft aber nicht nur ein, sondern verkauft auch fleißig: Nämlich medizinische PR in Form von Seminaren, Workshops und Trainings in Zusammenarbeit mit "Meinungsbildnern in der Gesundheitswirtschaft". Im Klartext: Meinungsmachern der Pharmalobby.

Braun im Beirat mit den Pharmakonzernen

Zu solchen Meinungsmachern hat auch Kanzleramtslakai Helge Braun ganz direkte Drähte. Braun war in den „offiziellen“ Hinterzimmern des Berliner Regierungsbezirks zu Gast, wo auch Vertreter von Pharmakonzernen wie Boehringer und Bayer teilnahmen. Der Lobbyverein „Collegium“ veranstaltete regelmäßige Treffen mit Politikern und Lobbyisten, wie cicero am 30.11.2015 berichtete. Braun bekam aber auch schon ganz offenen Besuch von der Apotheker-Lobby (Quelle: Apotheke adhoc, 08.03.19) und sitzt außerdem im Wissenschaftlichen Beirat des LOEWE-Zentrums DRUID der Justus-Liebig-Uni zu Gießen. Solche „Beiräte“ sind auch ein beliebter Trick, um den „Austausch“ zwischen Politikern und Konzernen zu fördern. Braun befindet sich in illustrer Gesellschaft diverser Pharmakonzerne wie Boehringer, Swiss Tropical & Public Health oder BIO Ventures for Global Health. Gesponsert wird das Ganze u.a. von Merck, Sanofi und Boehringer.

Kurz gesagt: Die Spitzenpolitiker, die sich jetzt für eine Organspendepflicht stark machen, sind fast alle durch und durch mit der Pharma- und Medizinlobby verbandelt. Darüber steht in der BILD-Zeitung allerdings keine Silbe.

Organspende-Kritiker Richard Fuchs: Das riesige Geschäft "danach"


Wer verdient an den Organspenden?

Aber wer verdient eigentlich an den Organtransplantationen und wann ist ein Mensch überhaupt wirklich tot? - Auch zu diesen Fragen schweigen sich Mainstreammedien lieber aus, obwohl die Antworten darauf sehr deutlich machen, dass Organspenden wenig mit Nächstenliebe, aber sehr viel mehr Raffgier zu tun haben.

Das beginnt schon bei der Koordination des Organhandels durch die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Diese Stiftung kassiert aktuell 2019 je transplantiertes Organ pauschal 11.547,- Euro. Das Entnahmekrankenhaus bekommt von DSO bei Patienten mit einem Organ 4.112,- Euro erstattet, eine „Multiorganentnahme“ wird mit 5.310,- Euro belohnt. Muss ein Spenderorgan per Flug zur Klinik transportiert werden, kassiert die DSO weitere 8.805,- Euro. Es geht hier noch nicht um medizinische Dinge, sondern nur rein um die Abwicklung über die DSO. (Quelle: DSO Budget 2019, PDF)

Die Transplantationen selbst werden, wie alle Krankenhausleistungen, über Fallpauschalen abgerechnet. Da kommen je Operation und Aufwand Kosten bis weit über Hunderttausend Euro zusammen. In NRW beispielsweise eine Transplantation von Leber, Herz, Lunge samt Knochenmark oder Stammzelleninfusion und 999 Stunden Beatmung schon mal bis zu 215.000 Euro. Eine Lungentransplantation mit Beatmung 140.000 Euro. Eine Nierentransplantation mit Komplikationen – postoperatives Versagen – kostet etwa 25.000 Euro (Zahlen aus 2011, Quelle: Infosperber, Januar 2012). Für Krankenhäuser ist das eine echte Goldgrube, wenn sie solche Operationen häufiger machen dürfen.

Aber das dicke Ende kommt erst noch, denn am allermeisten verdienen die Pharmakonzerne. Dazu der Organspende-Kritiker und Sachbuchautor Richard Fuchs im Interview bei Infosperber im Januar 2012: «Und nun geht es ja weiter. Die Organempfänger benötigen ihr Leben lang immunsuppressive Medikamente, damit das fremde Organ nicht abgestossen wird. Die Transplantationsärzte entscheiden in aller Regel ein für alle Mal, mit welchen Mitteln der Patient von ihnen entlassen wird, welche er sein ganzes Leben lang nehmen wird. Sie werden natürlich von den Pharmavertretern der konkurrierenden Konzerne entsprechend frequentiert. Da wurden schon genügend staatsanwaltliche Ermittlungen aufgenommen wegen Sonderzahlungen, wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit.»

Das Riesengeschäft nach der Transplantation

Es geht hier nicht um ein paar Tabletten, sondern um regelmäßige Einnahme spezieller Präparate für den Rest des Lebens mit dem fremden Organ. Richard Fuchs dazu: «Es gibt eine Statistik, was der Konsum dieser Mittel kostet, und das liegt bei 1 Milliarde 600 Millionen im Jahr. Das ist das eigentliche, das riesige Geschäft, das aus der Transplantationsmedizin gespeist wird.“ Wenn es erst eine Organspendepflicht gäbe, kann man sich leicht ausrechnen, wie hoch die Kosten, aber auch die Profite dann weiter in die Höhe schießen. Daher das große Interesse der Pharmaindustrie, „ihre“ Politiker loszuschicken und solche Gesetzesänderungen zu beantragen.

Wirklich tot oder für den Organraub ermordet?

Organe transplantieren ist also nicht nur lebensrettend, sondern vor allem ein großes Geschäft. Alle Bereiche des Medizin- und Pharmasektors verdienen mit: DSO, Krankenkassen, Krankenhäuser, Ärzte, Apotheken, Pharmahersteller. Darum kann es manchen auch nicht schnell genug gehen, potentielle Organspender ins Jenseits zu befördern. Eine Organspendepflicht würde automatisch dazu verführen, Menschen noch schneller und gewissenloser für „tot“ zu erklären, als bisher. Dabei ist jetzt schon fraglich, ob so manche Betroffene überhaupt schon wirklich tot waren oder erst im Zuge der Organentnahme starben, also im Grunde ein Mord begangen worden ist.

Offiziell ist der sog. „Gesamthirntod“, auch Hirntod genannt, die Voraussetzung, um jemanden für „tot“ zu erklären. Der Hirntod galt lange Zeit als sicheres Zeichen für den endgültigen Tod, doch diese These ist mittlerweile widerlegt. Die Physikerin und Medizinethikerin Sabine Müller vom Berliner Universitätsklinikum Charité schreibt in ihrem Aufsatz „Revival der Hirntod-Debatte“, dass die seit Jahrzehnten vertretene, biologische Begründung für das Konzept vom Hirntod „empirisch widerlegt“ sei. Müller beruft sich vor allem auf ein 2008 veröffentlichtes "White Paper" (Weißbuch) des US-amerikanischen President's Council on Bioethics. Dieses Politikberatungsgremium, eine Art Pendant zum Deutschen Ethikrat, habe eingeräumt, dass das integrierte Funktionieren des Körpers "nicht unbedingt kurz nach Eintritt des Hirntodes aufhöre". Nicht kurz danach ist noch untertrieben: Der Neurologe Alan Shewmon hatte bis 1998 über 170 dokumentierte Fälle gefunden, in denen zwischen Feststellung des Hirntods und Eintritt des Herzstillstands viel Zeit vergangen war. Die Spannen reichten von mindestens einer Woche bis zu 14 Jahren.

Die Feststellung des Hirntods und des Herzstillstands sind auch so eine Sache: Sie müssen durch zwei verschiedene Ärzte unabhängig voneinander erfolgen, die aber weder an der späteren Transplantation beteiligt noch einem daran beteiligten Arzt unterstellt sein dürfen. Einer dieser „unabhängigen“ Ärzte wird in der Regel von der DSO gestellt und kann damit schon mal nicht als wirklich unabhängig gelten, denn immerhin lebt die DSO davon, dass möglichst viele Opfer sterben und ihre Organe entnommen werden können. Der zweite Arzt kommt in der Regel aus dem Entnahmekrankenhaus, ist also auch nicht unabhängig, sondern den wirtschaftlichen Interessen seines Brötchengebers unterworfen.

Alles in allem besteht eine sehr große Gefahr, dass Betroffene zu früh oder gar zu Unrecht für „tot“ erklärt werden. Aufgrund der Methodik, als auch der Auswahl der Ärzte. Hinzu kommt, dass den Medizinern kaum Zeit bleibt, wenn Organe noch erfolgreich transplantiert werden sollen. Da muss man eben auch mal „ein Auge zudrücken“ und wohlwollend davon ausgehen, dass dem Hirntod sicher schnell auch der Herzstillstand folgen wird. Nachprüfen kann das später sowieso niemand mehr.

Nicht, dass Organspenden grundsätzlich falsch sind. Sie können Leben retten. Aber wenn korrupte Politiker im Bunde mit der Pharma-Mafia dahingehend Gesetze erlassen, dass jeder ausgeschlachtet werden darf, der sich nicht ausdrücklich widersetzt, dann geht es nicht mehr um Lebensrettung, sondern vor allem um ein knallhartes globales Geschäft mit dem Tod. 
 

Samstag, 30. März 2019

Monsanto, Bayer und die Medien - wer will wem ein Grab schaufeln?

Seit kurzem überschlagen sich die Pressemeldungen mit Hiobsbotschaften für den deutschen Chemiekonzern Bayer AG. Die Aktie „stürze massiv ab“, der Kauf von Monsanto „vernichtet 40 Prozent des Börsenwerts“ von Bayer und seit der Übernahme nehme der „Kurseinbruch kein Ende“. Alles Zitate aus der Freitagsausgabe der BILD-Zeitung, dem mächtigsten Massenblatt der Transatlantiker. Andere Mainstreammedien berichten in ähnlicher Weise. 

Bayer-Bashing in den Medien - warum nicht VOR der Übernahme?
 

Ein Blick auf den Börsenkurs der letzten knapp 30 Jahre widerlegt diese künstliche Panikmache jedoch schnell: Zwar hat die Bayer-Aktie tatsächlich an Wert verloren gegenüber den Rekordjahren 2013 - 2016, aber insgesamt steht der Konzern heute immer noch dreimal so stark da wie noch bis Mitte der 1990er Jahre. Im BILD-Artikel mit der reißerischen Überschrift „Hat Bayer sich den Tod ins Haus geholt?“ wird nur ein kleiner Ausschnitt von 2016-2019 gezeigt, die gesamte Kursentwicklung jedoch ausgeblendet. Ein beliebter Trick, um tendenziös „berichten“ zu können.

der tendenziöse Bayer-Kursschnipsel in BILD

die tatsächliche Bayer-Kursentwicklung der letzten fast 30 Jahre


Die Frage, ob Bayer sich mit der Übernahme von Monsanto im Juni 2018 „den Tod ins Haus geholt“ hat, ist dennoch berechtigt. Nur warum wurde diese Frage von den Mainstreammedien nicht VOR der lange bekannten Übernahme von Monsanto gestellt? Warum fand damals keine lautstarke Kritik statt? Warum wurde damals nicht beleuchtet, was möglicherweise wirklich hinter dem wirtschaftlich widersinnig erscheinenden Deal steckte?

Wer holt sich freiwillig einen Klotz ans Bein?

Keine florierende Firma mit gutem Image würde sich freiwillig einen Klotz ans Bein binden, von dem sie vorher schon wissen musste, dass es ein Klotz am Bein sein würde, der insbesondere den guten Ruf ruinieren könnte. Doch Bayer tat es trotzdem. Ein Deal, der zum Himmel stank - aber unsere hochdotierten Topjournalisten rochen nichts davon oder hielten sich einfach die Nase zu. Auffallend uninteressiert und unkritisch begleiteten die führenden Massenmedien den Deal. Populismus betrieben sie nur gegen die umstrittenen Produkte von Monsanto, ohne jedoch den Deal an sich in Frage zu stellen. Monsanto war bis Juni 2018 über viele Jahrzehnte ein äußerst einflussreicher US-Konzern. Durften die US-hörigen BRD-Medien den Deal deshalb nicht mit Kritik behindern?

63 Milliarden US-Dollar hatte Bayer hingeblättert, um den massiv in die öffentliche Kritik geratenen US-Chemieriesen aufzukaufen. Die bislang höchste Kaufsumme, die weltweit für eine Konzernübernahme gezahlt wurde. Wer bezahlt so viel Geld, um sich damit todsicher ins eigene Knie zu schießen? Aktuell gibt sich Bayer-Vorstandschef Werner Baumann betont trotzig und beharrt auf der Richtigkeit dieses Deals. Baumann mimt den Ahnungslosen, verweist darauf, dass Bayer vor dem Kauf nichts über die Gesundheitsrisiken von Monsantos glyphosathaltigen Pestiziden gewusst habe. Schwache Begründung: Man hätte keinen Zugang zu internen Monsanto-Mails gehabt. Nun, die hätte es auch nicht gebraucht, denn das pfiffen die Spatzen ohnehin längst von den Dächern.

Skandale seit Jahrzehnten – und Bayer hat nichts gewusst?

Für die große Zahl der Schadensersatzklagen habe Bayer bislang keinerlei Rückstellungen gebildet, wird Baumann in BILD zitiert. Erstaunlich, denn die Klagewelle war schon seit Jahren ein öffentliches Thema und die Monsanto-Skandale sind teilweise seit Jahrzehnten öffentlich bekannt: Schon in den 1990er Jahren sorgte Roundup für massive Kritik. 1996 verbot der Staat New York dem Konzern, das Herbizid mit der irreführenden Bezeichnung "biologisch abbaubar" zu verkaufen. Die ersten Klagen gegen Roundup waren zum Zeitpunkt der Bayer-Übernahme bereits 20 Jahre bekannt. 1998 verklagten die Bauern Simrall & Simrall den Konzern erfolgreich vor dem Berufungsgericht Missisippi.

Der Anniston-Skandal machte bereits Jahrzehnte vor der Übernahme Schlagzeilen. Fast 40 Jahre lang hatte Monsanto Millionen Tonnen PCB im nahegelegenen Snow Creek "entsorgt", obwohl man seit 1930 um die giftigen Eigenschaften von PCB wusste. Im August 2003 endete der jahrzehntelange Prozess mit einem aufsehenerregenden Vergleich. Die 20.000 Einwohner der Stadt Anniston in Alabam wurden mit 390 Mio. US-Dollar von Monsanto entschädigt.

Im Februar 2012, sechs Jahre vor der Übernahme, wurde Monsanto vom Landgericht Lyon zivilrechtlich schuldig gesprochen, den 47jährigen Landwirt Paul Francois durch das Pflanzenschutzmittel "Lasso" vergiftet zu haben. Obwohl die Gefährlichkeit des Mittels seit 1980 bekannt war, nahm Monsanto es nicht vom Markt.

Guter Chef, böser Chef – welche Rolle spielt Marijn Dekkers?

Bis zur Übernahme von Bayer hatten sich tausende Klagen in den USA und anderswo angesammelt, die nur darauf warteten, dass irgendein Gericht ein Grundsatzurteil fällt und den Weg für eine Klagewelle ebnet. Und von all dem wollen Baumann und sein Konzern nichts gewusst haben? In BILD hieß es am Freitag: „Vorgänger Marijn Dekkers (61) soll gegen den Deal gewesen sein – Baumann griff zu.“ Ganz so war es aber nicht. Denn auch Baumann hatte anfangs nach seinem Amtsantritt 2016 noch erhebliche Zweifel. Das Finance Magazin schrieb am 30.11.2017: „Der damals frisch zum CEO gekürte Baumann gestand, dass er den Monsanto-Deal anfänglich gar nicht wollte (...) Die Einarbeitung in seine neue Rolle hätte für ihn damals Priorität gehabt, so Baumann: „Wenn es nach mir gegangen wäre, dann wäre ich wahrscheinlich zu dem Ergebnis gekommen: auf gar keinen Fall“, erinnert sich Baumann.“

Aber dann wollte Baumann plötzlich doch und schob Gründe dafür vor, die eigentlich gar nichts mit Monsanto zu tun hatten, sondern angeblich mit der Konkurrenzsituation in Europa, wo sich der Agrarmarkt konsolidierte. Aber wie konkurrenzfähig kann ein Konzern sein, wenn er ein Unternehmen wie Monsanto schluckt, mit dem er sich den Ruf ruiniert? Baumanns Vorgänger Marijn Dekkers bekommt hängt sich selbst die weiße Weste um, was von den Medien auch nicht hinterfragt wird. Er steht als der „Gute“ da, der dem Kauf von Monsanto schon immer kritisch gegenüber gestanden habe und der sogar Bayer-Aufsichtsrat Werber Wenning „gewarnt“ hätte und „auch deshalb vorzeitig“ aus dem Vorstand ausgeschieden sei, wie die WELT am 10.06.2016 berichtete.

Ausgerechnet US-Elitenmitglied Dekkers mimt den "Guten"


Das stimmt so allerdings nicht. Denn Dekkers hatte seinen Rücktritt bereits 2014 aus ganz anderen Gründen angekündigt und damals schon, lange bevor eine Übernahme von Monsanto konkret wurde, seinen Vertrag nicht mehr über 2016 hinaus verlängert. Auch Dekkers wirtschaftspolitischer Hintergrund spricht nicht dafür, dass er wirklich gegen die Übernahme von Monsanto war. Der Niederländer mit US-Staatsbürgerschaft ist stark US-amerikanisch beeinflusst, hat sehr lange in den USA gearbeitet und ist dort auch in die Machtelite aufgestiegen. So ist Dekkers eines von 200 exklusiven Mitgliedern des US Business Council, dem nur die Spitzenmanager führender multinationaler Konzerne angehören dürfen. Ebenso exklusiv und auf 200 Mitglieder limitiert ist seine Mitgliedschaft in der global agitierenden US-Lobbyorganisation Business Roundtable, die auch eng mit der Rockefellerschen US-Denkfabrik "Aspen Institute" verflochten ist.

Im Klartext: Der Ex-Bayer-Chef Dekkers vertritt ganz klar US-Wirtschaftsinteressen und das steht im absoluten Gegensatz zu seiner angeblichen Kritik an einem Verkauf von Monsanto. Warum das? Nun: Wer US-Interessen vertritt, kann eigentlich nichts anderes wollen, als dass a) Monsanto durch einen Milliardenverkauf noch mal Profite für seine US-Eigentümer bringt, b) die drohende Klagewelle von Monsanto auf einen Nicht-US-Konzern abgewälzt wird und c) das dieser betroffene Konzern selber daran kaputtgeht, um einen mißliebigen Konkurrenten der US-Industrie loszuwerden. Genau das alles scheint ja nun Stück für Stück wahr zu werden. Und Dekkers selber ist aus dem Schneider, weil er das Bayer-Schiff rechtzeitig verlassen hat.

Baumann und das Bilderberger-Treffen

Aber warum spielt der aktuelle Bayer-Chef Baumann dieses Spiel mit und segnete die Übernahme der US-amerikanischen Giftmischer ab? Dass er nicht wusste, welchen Teufelskonzern er sich da ins Haus holt, kann man sicher ausschließen. Er tat es also wider besseren Wissens. Lässt sich das allein mit Konkurrenzdruck erklären? Hatte Monsanto auf dem Saatgut-Sektor so viel zu bieten, dass es selbst einen ruinierten Ruf und massive Klagewellen wettmacht? Zumal Bayer im Gegenzug seine eigene Saatgut-Sparte dafür aufgeben und verkaufen musste, was ebenfalls ein viel zu wenig beleuchteter Aspekt bei diesem Deal ist.

Welche politische Rolle spielt die einmalige Einladung Baumanns zum Jahrestreffen der global einflussreichen Bilderberger Group? Baumann wurde genau ein einziges Mal zu diesem Treffen der globalen Eliten beordert, nämlich im Juni 2017 in die USA, als die Übernahmeverhandlungen mit Monsanto liefen, also VOR der Übernahme. NACH der Übernahme wurde Baumann bis dato nicht mehr eingeladen. Wer mit den Funktionen dieses Treffens vertraut ist, der ahnt schon, dass diese einmalige Einladung Baumanns durchaus mit der geplanten Übernahme zu tun gehabt haben könnte und dass es möglicherweise sogar der Wunsch gewisser Kreise war, dass Baumann diese Sache durchzieht.

Wie auf Bestellung: Klagewelle nach der Übernahme

Wer hat eigentlich dafür gesorgt, dass der US-Richter Vince Chhabria erst kurz NACH der Übernahme am 7. Juni 2018 dafür sorgte, dass die Klagewelle gegen Monsanto juristisch endlich geebnet wurde? Das kam quasi wie auf Bestellung: Jetzt haben die Deutschen Monsanto am Hals, jetzt kann es losgehen! Am 10. Juli 2018, sprach der US-Richter in San Francisco das Urteil, dass man Klägern das Recht auf einen Prozess nicht verwehren dürfe, nur weil das Erbringen eines lupenreinen Ursache-Wirkung-Nachweises eine "große Herausforderung" sei. Nur einen Monat später folgte dann in San Francisco ein Meilenstein-Urteil: Erstmals beschäftigte sich ein Prozess mit der Frage, ob Glyphosat Krebs verursachen kann. Der Superior Court entschied zugunsten des Klägers und verurteile Monsanto zur Zahlung von 290 Mio. US-Dollar.

Da wird man schon irgendwie das Gefühl nicht los, dass mit diesen Gerichtsurteilen bewusst gewartet wurde, bis der Deal mit Bayer unterzeichnet war. Seitdem rollen immer mehr Klagen auf Monsanto bzw. auf Bayer zu. Jüngster Klageerfolg: Das Bezirksgericht von San Francisco verurteilte die neue Bayer-Tochter Monsanto im März 2019 zur Zahlung von 81 Millionen Dollar Schadenersatz an den 70-jährigen Rentner Edwin Hardeman. Er hatte das Herbizid jahrzehntelang auf seinem Grundstück eingesetzt und leidet heute an Krebs im Lymphsystem.

Der Name Monsanto musste verschwinden

Und noch etwas anderes passierte kurz nach der offiziellen Übernahme: Bayer-Chef Baumann gab bekannt, dass der Konzernname Monsanto nicht mehr weitergeführt würde. Das Hassobjekt zigtausender Landwirte, Rechtsanwälte, Journalisten und Protestgruppen wurde also symbolisch ausgelöscht. Damit verschwinden zwar nicht die Ansprüche und Klagen und auch nicht die fragwürdigen Produkte vom Markt, aber offiziell existierte Monsanto dank Bayer nicht mehr. Bayer wollte sich dadurch möglicherweise aus der Kritik bringen, aber einiges spricht auch dafür, dass es Bestandteil des Deals war, den verhassten Konzernnamen durch einen Verkauf „verschwinden“ zu lassen.

Hier hat sich Bayer ganz unnötig als williger Müllschlucker angeboten und obendrein auch noch einem Mitkonkurrenten aus der unmittelbaren Nachbarschaft wirtschaftlich den Rücken gestärkt. Denn die Zustimmung zum Verkauf von Monsanto an Bayer wurde von der US-Kartellbehörde nur unter der dubiosen Auflage erteilt, dass Bayer seine eigene Saatgut-Sparte an den BASF-Konzern verkaufen muss. Damit gehört BASF zu den eigentlichen Gewinnern des Deals und es ist bis heute nicht klar, welche Einflüsse hinter dieser seltsamen Forderung der US-Kartellbehörde stehen. Stehen hinter dem heutigen BASF-Konzern immer noch die alten US-Seilschaften von damals aus Zeiten der IG Farben?

Bayer-Bashing in den Medien

Ein Dreivierteljahr nach der wirtschaftlich kaum verständlich erscheinenden Übernahme von Monsanto ist immer noch nicht absehbar, wer wem eine Grube graben will. Bayer spielt dabei ganz unabhängig vom Börsenkurs eine „schlechte“ Rolle, während die ehemaligen Inhaber von Monsanto einen Reibach gemacht haben und alle ihre Probleme losgeworden sind. Auch die US-hörigen Mainstreammedien in Deutschland scheinen sich jetzt mit diebischer Freude am Bayer-Bashing zu beteiligen, so wie sie es (zur Freude ihrer US-Freunde) auch schon beim „VW-Skandal“ oder „Dieselskandal“ taten. Auch das sind eindeutige Indizien, die daran zweifeln lassen, dass der ganze Deal wirklich nur die Idee von Bayer-Baumann war, weil Monsanto so lukrativ sei.