Dienstag, 30. Oktober 2018

Kein Rücktritt, kein Beben: Merkel bleibt an der Macht und droht mit weiteren 3 Jahren Kanzlerschaft


Haben Sie es gestern heftig unter Ihren Füßen vibrieren gespürt? Hat sich gar die Erde unter Ihnen aufgetan? Wenn ja, keine Sorge, das war kein echtes Erdbeben, sondern höchstens ein mediales Rumoren. Sollten Sie gar nichts gespürt haben, herzlichen Glückwunsch, da war auch nichts, was Sie hätten spüren können. Nur etablierte Medienmacher wollten uns ein künstlich inszeniertes „Merkel-Beben“ als politischen Erdrutsch verkaufen.

Das "Beben" fand höchstens in den Köpfen kranker Journalisten statt...


Nach der vergurkten Hessen-Wahl schwadronierte Merkel darüber, nicht mehr für den Parteivorsitz in ihrer Splitterpartei kandidieren zu wollen. Das ist nicht mal ein richtiger Rücktritt, sondern bestenfalls eine Absichtserklärung. Etablierte Medien machen daraus ein großes Rücktrittstheater, so als ob nun das Chaos ausbräche und es in Deutschland ohne die „große Staatsratsvorsitzende“ nicht mehr weiterginge. Mit dicken Kullertränchen in den Augen ziehen Merkels Stammjournalisten scheinheilig Bilanz, als wäre ihre geliebte Kanzlerin schon zu Grabe getragen worden. Eine Riesen-Show, ein Nebelkerze.

Denn tatsächlich ist gar nichts passiert. Merkel ist immer noch CDU-Chefin und leider auch immer noch Bundeskanzlerin.  

Dass sie selbst bald nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren will, heißt gar nichts. Wenn ihre Parteifreunde es verlangen, würde sie es vermutlich trotzdem wieder annehmen, denn Merkel ist machtbesessen. Der Machtkampf um die Nachfolge würde „chaotisch“ werden, drohen uns die Medien. Gleichzeitig platzieren sie bereits den neuen Wunschkandidaten der Machteliten: Friedrich Merz, der zum selben transatlantischen Lobbyverein wie Merkel gehört, steht schon Gewehr bei Fuß, um die bundesdeutsche Politik im Sinne US-amerikanischer Interessen fortzusetzen.

Lauthals verkündete Rücktritts-Meldungen suggerieren der Öffentlichkeit, dass Merkel schon bald von allen Ämtern zurücktreten und nie mehr in der Politik auftauchen wird. Dem ist aber leider nicht so. Tatsächlich will die „charakterlose Deutschland-Zerstörerin“, wie Michael Mannheimer sie treffend nennt, ihre Kanzlerschaft bis zum bitteren Ende durchziehen. Mindestens noch drei weitere Jahre Zerstörung stehen uns unter Merkels Regentschaft bevor. 

Erst 2021 will Merkel angeblich als Bundeskanzlerin abdanken. Auch das ist eigentlich keine Meldung wert, denn 2021 sind ganz reguläre Bundestagswahlen, da endet grundsätzlich erst einmal jede vorherige Kanzlerschaft.

"Am Ende ihrer Macht"? Wohl kaum, was für eine dreiste Lüge in BILD


Eigentlich wurde Merkel schon bei der letzten Bundestagswahl 2017 als Kanzlerin vom Volk abgewählt, aber mit Hilfe der abgefuckten SPD hat sie sich den Posten noch einmal ergaunern können. Dass dieser Wahlbetrug in drei Jahren nicht noch mal funktionieren wird, dass weiß Merkel ganz genau, denn sowohl die CDU, als auch die SPD wracken immer mehr ab und können bald keine „GroKo“ mehr bilden. Politische Kenner vermuten, dass das Abwracken der beiden ehemaligen „Volksparteien“ kein zufälliger Prozess ist, sondern von oben gesteuert wird. Ganz nach dem Motto: CDU und SPD wählt eh keiner mehr, also muss Platz für Neues geschaffen werden. Schließlich soll der Wähler noch ein paar Jahre lang an die Demokratie glauben, ehe der Schleier zur totalen Euro-Diktatur endgültig gelüftet wird.

Bis dahin können es aber noch verdammt lange drei Jahre unter Merkels Fuchtel werden, die schlimme Folgen für uns nach sich ziehen. Denn die Trägerin des freimaurischen Kalhergi-Preises, benannt nach dem Hochgradfreimaurer Graf von Kodenhove-Kalhergi, der eine eurasisch-negroide Mischrasse in Europa schaffen wollte, wird ihre ätzende Integrationspolitik unerbittlich fortsetzen - unter dem Beifall der grünlackierten Öko-Faschisten, die im Hintergrund schon an der Rückkehr des Kommunismus im neuen (Klima-) Gewande arbeiten.

„Merkel macht den Schröder“, titelte die BILD-Zeitung gestern. Gespielte Empörung also, weil Merkel ebenso wie ihr Vorgänger Gerhard Schröder einfach die Politik verlassen will, nachdem sie genug verbrannte Erde hinterlassen hat. Was BILD nicht erwähnte: Schröder verließ die Politik, weil er viel einflussreichere Aufgaben in Aussicht hatte. Nach seinem Ausscheiden aus der Politik konnte Schröder sich endlich auch offiziell als das betätigen, was er bis dahin nur heimlich war: Als Rothschild-Agent. Seine politische Marschrichtung änderte sich also keineswegs, nur sein Tätigkeitsbereich verlagerte sich, was sowohl seinen Einfluss, als auch seine Bezüge erheblich steigerte. 

Eine ähnliche Karriere dürfte auch Kanzlerin Merkel nach ihrem Ausscheiden aus der Politik bevorstehen. Ein politisches Amt inne zu haben, bedeutet letztlich immer auch gewisse Einschränkungen. Von denen sind Ex-Politiker befreit und können ihren in der Politik erworbenen Einfluss anderswo viel besser nutzen. Wie Schröder und viele andere könnte auch Merkel von der Bildfläche verschwinden und ihren Einfluss für die Öffentlichkeit unsichtbar in irgendwelchen transatlantischen Denkfabriken und Stiftungen ausüben oder als freiberufliche „Beraterin“ im Sinne ihrer Auftraggeber fungieren. 

"Am Ende der Macht", wie BILD uns weismachen will, wäre Merkel damit ganz sicher nicht, im Gegenteil. Auf diese Weise könnte Merkel sogar noch viel gefährlicher gegen uns wirken.

Sonntag, 28. Oktober 2018

Halloween, der Medien liebstes Kind, ein amerikanischer Alptraum


Vermummte Gestalten schleichen im Dunkeln durch deutsche Vorgärten, klingeln an Haustüren und verlangen Lebensmittel. Wer sich weigert, muss mit Konsequenzen rechnen. Wie die aussehen, liegt ganz daran, wer sich hinter den karnevalesken Masken verbirgt. Sekundenkleber in Türschlössern zählt da noch zu den harmloseren Folgen. Die Wohnzimmerscheibe meines Nachbarn ziert seit Jahren ein markantes Einschussloch, erzeugt von einer Stahlkugel, die vom örtlichen Halloween-Stoßtrupp mit einer Flitsche Richtung Fenster geschmettert wurde. Sicher ein derzeit noch eher seltener Fall, aber Sachbeschädigungen aller Art sind mittlerweile die rüde Regel am letzten Tag im Oktober, der dank US-amerikanischen Einflusses zu einem Tag der Narrenfreiheit „reformiert“ wurde.

typische mediale Verniedlichung des erpresserischen US-Brauches


Gerne erzählen uns Medien und Industrie das Märchen von der irischen Tradition Halloweens, von leuchtenden Kürbissen, von Leckereien und von den Seelen der Verstorbenen. Ein christlicher Brauch sei es gewesen, den die irischen Einwanderer mit in die USA gebracht hätten. Von dort sei der Brauch dann wieder zurück nach Europa gekommen, als „amerikanischer Import nach 1945“, wie der FOCUS richtig ausführt. Doch wirklich klar ist der Ursprung Halloweens überhaupt nicht, wie der Reiseblog „visitirland“ schreibt: "Der Ursprung des Festes ist nicht umfassend geklärt. Es gibt verschiedene Überlegungen, ob es christlicher oder keltischer Natur sei." Samhain, so lautete wohl der richtige Name und der mittelalterliche Brauch war offenbar eine religiös erzeugte Mischung aus Angst und Gedenken gegenüber den Toten.

Angst ist bekanntlich immer ein schlechter Ratgeber, aber vor allem ein probates Mittel, um Menschen gefügig zu halten und religiösen Glaubenswahn über Wissenschaft und Erkenntnis zu stellen. Die Kirche hat sich mit dieser Methodik über Jahrhunderte die weltliche Macht gesichert. In den USA ist der christliche Glaubenswahn auch heute noch bis in höchste Kreise besonders ausgeprägt, von daher ist es kein Wunder, wenn ehemals irische Bräuche mit bösen Geistern dort auf fruchtbaren Boden fallen. Wie der US-amerikanische „Kampf gegen den Terror“ belegt, wird die Bevölkerung in den USA ganz gezielt mit einer Mischung aus Angst und Unterwürfigkeit regiert, besser bekannt als „Zuckerbrot und Peitsche“ oder eben „Süßes oder Saures“, wie es im Zusammenhang mit Halloween so schön heißt.

In deutschen Landen kam der Halloween-Dünnschiss erst in den 1990er Jahren auf. Es kam jedoch nicht zuerst aus dem Volk, sondern bedurfte wie so oft, einer gezielten öffentlichen Propaganda durch etablierte Medien, die seit 1945 jegliche US-amerikanische Unkultur mit großer Begeisterung aufschnappen und uns schmackhaft machen wollen. Natürlich war auch die Industrie sofort mit von der Partie, schließlich lässt sich mit jedem neuen Trend richtig Geld verdienen. Was kann profitabler sein, als wenn die Karnevalszeit in Deutschland nicht erst am 11.11., sondern schon 12 Tage früher beginnt?

Im Geiste der Umerziehung wird jeder Mist aus den USA begierig aufgesogen und nachgeäfft. Der importierte Halloween-Wahn hat jedoch, anders als man uns weismachen will, definitiv keinen irischen oder keltischen Vorläufer. Es ist eine rein amerikanische Erfindung der Neuzeit. Schon der Name ist weder irisch noch keltisch und es stimmt auch nicht, dass „Süßes – sonst gibt`s Saures“ auf eine alte Tradition aus Irland zurück geht. Tatsächlich sollen laut FOCUS-Bericht vor Jahrhunderten am Allerseelentag in Irland kleine Brote mit Johanniskernen an Bettler verteilt worden sein, die dafür versprachen, für die Seelen von Verstorbenen zu beten. Laut visitirland war es sogar so, dass die Toten mit „Lichtern und Leckereien willkommen geheißen“ wurden.

Es ging damals also darum, etwas zu verschenken. Freiwillig wohlgemerkt. Als milde Gabe. Heute erleben wir im amerikanischen Ungeiste genau das Gegenteil davon, denn an Halloween geht es nicht darum, etwas zu schenken, sondern um schlichte Erpressung. Von der Systematik her hat die ursprüngliche Tradition des Samhain nichts mit der heutigen Halloween-Masche gemein, ganz im Gegenteil. Es sind auch nicht die Toten, die von Gaben profitieren sollen, sondern ziemlich lebendige Menschen, die sich mit Drohungen etwas ergaunern. Und im Hintergrund stehen große Konzerne, die Dank der medialen Etablierung Halloweens als „neudeutschen Brauch“ einen fetten Reibach machen.

Wie die ZEIT vom heutigen 28.10.2018 berichtet, geben die Deutschen immer noch „Millionen für Grusel-Süßigkeiten“ aus. Oder anders gesagt: Die Opfer haben sich aus Angst vor Konsequenzen bereits mit dem gewünschten Erpressergut eingedeckt. Das wäre im übertragenen Sinne so, als wenn Sie Ihre Haustüre schon offen stehen lassen würden, wenn Sie hören, dass in der Nachbarschaft wieder mal Diebesbanden unterwegs sind. Da sollte man dann also Geld und Wertsachen am besten schon auf dem Küchentisch bereitliegen haben, damit die Diebesbande auch etwas vorfindet und sich zufrieden wieder von dannen macht.

Sie meinen, das klingt jetzt aber stark übertrieben? Es seien doch nur verkleidete Kinder und alles ist nur ein harmloser Grusel-Spaß?

Ja, so mag es hier und da vielleicht sein, weil wir Deutschen vom Wesen her noch nicht so ganz herunter gekommen sind wie große Teile der US-amerikanischen Gesellschaft. Aber von der Sache her propagiert der Halloween-Brauch eine äußerst bedenkliche Botschaft: Kinder und Jugendliche werden dazu angestiftet, andere Menschen unter Druck zu setzen, um etwas zu herauszupressen. Dies sogar maskiert, also vermummt, so dass das Opfer nicht weiß, wer da eigentlich vor der Türe steht und mit „Streichen“ droht, falls der Forderung nicht nachgegeben wird. Verniedlichende Begriffe wie „Süßigkeiten“, „süße Monster“ und „Streiche“ lenken davon ab, dass Kinder und Jugendliche einem gefährlichen Lerneffekt unterzogen werden: Wer andere erpresst, am besten in einer Gruppe, hat Erfolg.

Genau so funktioniert die US-amerikanische Gesellschaft – und genau so machen es die Amis auch mit allen anderen Völkern auf der Welt: „Süßes – oder es gibt Saures“ oder anders gesagt: Gib uns deine Bodenschätze, lass uns Deine Märkte erobern – oder wir bomben Dein Land kaputt.


"Halloween ist eine Anleitung zur Erpressung", sagt der Leester Pastor Ele Brusermann und lehnt die Lust am Gruseln ab. Er kritisiert bei dem aus den USA übergeschwappten Brauch, dass Kinder an heimischen Türen Süßes verlangen und – wenn sie es nicht bekommen – "Saures geben". Brusermann weiter: "Kinder werden dabei definitiv angeleitet, Menschen zu erschrecken und unter Druck zu setzen. Das lehne ich ab, weil es nicht witzig ist."


Diese richtige Einschätzung konnte man bereits 2007 im christlichen Pro-Medienmagazin lesen. Wer das Prinzip erkannt hat, den kann nicht überraschen, dass sich das nebulöse Halloween-Treiben verselbstständigt und radikalisiert hat. Gerade für Bürger in größeren Städten hat sich der 31. Oktober mittlerweile zu einem regelrechten Alptraum entwickelt. Viele Menschen haben ganz reale Angst davor, dass marodierende Jugendgangs durch die Straßen ziehen und immer dreister an den Haustüren gaunern. Aus dem scheinbar harmlosen Kinderspaß ist ein unheimliches Phänomen erwachsen, also eigentlich die logische Abfolge, wenn die süßen kleinen „Mini-Monster“ (Lesart der BILD-Zeitung) zu Jugendlichen heranwachsen und sich nicht mehr mit der kindlichen Süßigkeiten-Bettelei zufrieden geben.

Von wegen süß und niedlich. Halloween löst ganz reale Ängste im Volk aus.


2012 berichteten die Pforzheimer PZ-News über „Angst vor Randale und Vandalismus“ an Halloween: „Steht den Menschen in Pforzheim wieder eine Nacht voller Randale bevor? Die letzte Halloween-Nacht jedenfalls war geprägt von Gewalt und Vandalismus, wie es im Polizeibericht von 2011 hieß.“ 

Halloween als perfektes Randale-Event für den Migrantenmob


2014 eskalierte die Lage im Hamburger Stadtteil Mümmelmannsberg, einem vorwiegend von Ausländern beherrschten Gebiet, an Halloween völlig. Über 400 Kinder und Jugendliche hatten sich zusammengerottet und Passanten und Polizisten mit Eiern, Mehl und Böllern attackiert, wie der Tagesspiegel berichtete. Auch Flaschen und Steine flogen und verletzten drei Polizisten.

Nur unrühmliche Ausnahmen? Nur ein seltener Mißbrauch eines ansonsten gut gemeinten Brauches?

Mitnichten. Presseberichte aus der amerikanischen Heimat des kriminellen Spuks zeigen, dass Halloween dort offenbar als blutiges Massenspektakel etabliert ist – Tote inklusive. 2013 berichtete die New York Post, dass in einer blutigen Halloween-Nacht sechs Menschen an verschiedenen Stellen der Stadt angeschossen wurden, drei davon starben, eine Person wurde verletzt und eine Frau wurde sexuell mißbraucht. Wobei Halloween in den USA schon nicht mehr auf den Vorabend zu Allerheiligen beschränkt ist, sondern als „Halloween Weekend“ über ein ganzes Wochenende zelebriert wird. 

Halloween 2018 in den USA: Schüsse, Tote, Verletzte wie jedes Jahr


Ganz aktuell wurden in der vergangenen Nacht vom 27.10. auf den 28.10.2018 im Stadtgebiet von Chicago 34 Menschen angeschossen, von denen drei starben, wie die Chicago Suntimes heute berichtete. Ähnliche Berichte finden sich über die Jahre immer wieder. In den USA ist Halloween nichts anderes als ein Tag der totalen Narrenfreiheit, wo marodierende kriminelle Banden durch die Straßen ziehen und ihr Unwesen treiben. Ganz so, wie ihre Vorfahren es in der Geschichte der USA immer wieder taten und sich damit Stück für Stück weiteres Land erpressten und einverleibten.

Weit entfernt sind wir von solchen blutigen Zuständen hierzulande nicht mehr. Warum auch, schließlich entfaltet der mit Kindesbeinen einsetzende Halloween-Brauch seine langfristigen psychologischen Folgen. Je länger dieser gefährliche Unsinn widerspruchslos bejubelt und zelebriert wird, desto schlimmer werden die Auswüchse. Dabei vermischen sich kriminelle Elemente des Halloween-Spuks mit der kulturell bedingten Brutalität immer zahlreicher werdender Migrantenmassen. 2017 berichtete RTL über „Aggressive Männergruppen“ arabischen und nordafrikanischen Aussehens, die in der Halloween-Nacht die Polizei in Köln auf Trab hielten. Im Klartext: Ohne Polizeieinsatz wäre der Afrikanermob wieder mal ungebremst auf die deutsche Bevölkerung losgegangen, insbesondere für unsere Frauen wäre das ein „Gruselhorror“ der ganz speziellen Art geworden.

Dank Halloween eine weitere Gelegenheit für den Afrikanermob


In Großstädten wie Essen ist das einst harmlos erscheinende Kinderlein-Treiben an Halloween zu einer grotesken Massensause geworden. So eskalierte 2017 ein so genannter „Zombie-Walk“ völlig. Der Zinnober hatte offenbar jede Menge geistiger Untoter angezogen, die Massenschlägereien gegen Außenstehende und Polizei anzettelten. Am Ende standen zahlreiche Verletzte, sage und schreibe 1.200 Platzverweise und ein Dutzend Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Delikte. Wie die „Neue Westfälische“ vom 02.11.2017 weiter berichtete, war die Lage an Halloween auch in Düsseldorf außer Kontrolle geraten, es kam zu Massenschlägereien und Sexualdelikten.

Ausnahmezustände an Halloween - vielen Dank nach Amerika!


Ein typisches Großstadtproblem? Von wegen. Der amerikanische Alptraum sucht auch kleine, friedliche Ortschaften heim. Offenbar fühlen sich mittlerweile überall im Lande Kinder und Jugendliche dazu aufgefordert, es ihren US-amerikanischen Vorbildern gleich zu tun. „Halloween-Randale Walldorf: Gewalt in der Halloween-Nacht war nicht vorhersehbar“, lautete die Schlagzeile der Rhein-Neckar-Zeitung über die Ereignisse am 31.10.2017 in der Gemeinde Walldorf, genauer gesagt in Wiesloch, irgendwo in der rheinland-pfälzischen Pampa. Dort sagten sich an Halloween aber nicht Fuchs und Hase gute Nacht, sondern größere Gruppen von Jugendlichen zogen randalierend umher, warfen Molotowcocktails auf die Polizeistation und verwüsteten die Ortsmitte.

Warum das immer noch „nicht vorhersehbar“ sein soll, obwohl es sich schon seit vielen Jahren immer wieder und immer öfter so abspielt, das kann wohl nur mit elterlicher und medialer Verniedlichung des unheimlichen US-Brauches namens Halloween zu tun haben. Diese typische Mischung aus Gutmenschendenke und absichtlicher Verschleierung hat auch dazu geführt, dass Halloween mittlerweile sogar namentlich Einzug in unseren Kalender gehalten hat. So, als ob es quasi ein staatlich und kulturell anerkannter „Feiertag“ wäre, finden wir „Halloween“ gleichberechtigt eingetragen neben der Bezeichnung „Reformationstag“. Ein Unding, eine Verhöhnung, aber äußerst bezeichnend für den kulturellen Niedergang in unserem Land, dass offenbar nur noch von Untoten und Kriminellen regiert wird.

Samstag, 20. Oktober 2018

Neues vom Spiegel-Zögling: bento sagt, Transen sind cool. Und die Leute sagen, Bento ist bekloppt


Wer den vermeintlich „frischen“ Ableger vom abgestandenen NATO-Hausblatt SPIEGEL noch nicht kennt, hat nichts verpasst. Aber im Internet stößt man früher oder später auf diese Postille, weil sie sich mit aktuellen politischen Themen beschäftigt. 2015 wurde „bento“, so der Name des Spiegel-Zöglings, als Online-Magazin ins Leben gerufen. Seither fallen die „bento“-Trolle immer wieder mit politischer Propaganda im klassischen Mainstream-Ungeist auf. Von wegen frisch, neu und anders: „bento“ betreibt denselben etablierten Lügenjournalismus wie sein „Papa“ und bekommt vom „Papa“ dafür reichlich Taschengeld zugesteckt.

Wer hier wohl bekloppt ist...


Ob Flüchtlingsgedusel, Hetze gegen Rechts oder Gender-Mainstreaming: Die Lohnschreiber der „bento“-Redaktion erfüllen exakt die politischen Vorgaben Ihres Eigentümers und somit der machtelitären Kreise, die hinter Spiegel & Co. stehen: Bundesregierung, Verfassungsschutz, BND, EU-Kommission, US-Geheimdienste, transatlantische Denkfabriken. Wer „bento“ regelmäßig liest, merkt schnell, woher der politische Wind weht und was mit den krampfhaft auf jugendlich getrimmten Artikeln bezweckt wird.

Ganz aktuell betreibt „bento“ mal wieder Transgender-Propaganda – ein Lieblingskind der herrschenden westlichen Eliten, die insbesondere die Fortpflanzung des deutschen Volkes durch Schwulen-, Lesben-, Verhütungs- und neuerdings auch Transgenderjubel eindämmen wollen. Die „bento“-Nerds versuchten sich nun mit einer satirischen Antwort auf die berechtigte Frage der Ärztezeitung, ob dieser ganze Transgender-Quark nicht vor allem eine Modeerscheinung ist, die den jungen Menschen gerade über Social-Media-Kanäle eingeredet wird. Damit hat die Ärztezeitung offenbar ins Schwarze getroffen.

Und weil getroffene Hunde bekanntlich bellen, kläfften die Redakteure bei „bento“ ganz besonders laut. Ihr Satireversuch ging allerdings in die Hose, denn schon aus der Überschrift im Artikel vom 19.10.2018 trieft es förmlich vor Hass und Verachtung gegenüber jenen Fachleuten, die den Nagel voll auf den Kopf getroffen hatten: Der Transgender-Wahn ist eine Modeerscheinung, ganz genau! Und zwar keine zufällige, flüchtige Erscheinung, sondern eine, die von der politischen Klasse und etablierten Medien ganz bewusst inszeniert und gesteuert wird. „bento“ gibt selber zu:


„Natürlich hat das Thema Trans* eine mediale Präsenz, die es vor zehn oder 15 Jahren noch nicht gab und das beeinflusst Menschen.“
Offenbar mit Erfolg, wie „bento“ freudig feststellt:   
„Transakteure sind in den Medien sichtbar und werden nicht als krank dargestellt, sondern sind normale, coole, attraktive Personen. Damit sind sie auch Projektionsfläche für orientierungssuchende Teenager.“


Transe sein ist also cool, weil die Propaganda den jungen Leuten das einhämmert. Das ist echt bekloppt, aber voll bento, die eigens eine Rubrik „queer“ für solchen Mist führen.  Von Geburt an ist natürlich kein Mensch „im falschen Körper geboren“, das sollte man sich auch vom Spiegel-Nachwuchs nicht einreden lassen. Wer nicht zu der verschwindend geringen Zahl an geborenen Zwittern gehört, besitzt immer eine eindeutige geschlechtliche Identität, nämlich Mann oder Frau, und genauso ist es von der Natur auch gewollt. Nichts ist falsch daran. Falsch ist nur der hinterlistige Versuch, jungen Leuten das Mann- oder Frausein durch Psychokampagnen ausreden zu wollen, damit sie gar nicht erst auf den Gedanken kommen, sich zum anderen Geschlecht hingezogen zu fühlen und womöglich noch eine Familie zu gründen.

Denn Familien gründen und Nachwuchs in die Welt setzen, das ist das letzte, was die ursprünglichen Völker Europas, des „alten Europas“ noch sollen. Die globale Agenda plant langfristig eine totale Umvolkung Europas, da werden Mann und Frau in ihrer natürlichen Form hierzulande nicht mehr gebraucht. Das ist die Botschaft, die uns auch die Bekloppten von „bento“ unter die Nase reiben wollen.

Die Masche von „bento“, Jugendliche mit einem scheinbar „jugendlichen“ Mediaportal einzufangen und ihnen den Kopf zu verdrehen, ist ein Trend bei etablierten Systemmedien, denen die traditionelle Leserschaft längst weggebrochen ist. Sie dringen gezielt in Social Media Netzwerke ein und verbreiten ihre Kampagnen bevorzugt unter den Allerjüngsten, um ihre Rolle als „fünfte Kolonne“ des Systems nicht endgültig zu verlieren.

Dabei lassen die Lohnschreiber im Internet alle Hüllen fallen: Während die gedruckte Tageszeitung früher noch eine gewisse Seriosität und Objektivität vortäuschen musste, weil die Leser durchschnittlich älter und erfahrener waren, wird heutzutage online eine ganz offen tendenziöse und primitive Propaganda im Sinne der Herrschenden betrieben. Mit Qualitätsjournalismus hat das nichts zu tun, wie sogar der ZDF-Satiriker Böhmermann feststellte und eine Satire auf „bento“ in einer Druckauflage von 50.000 Stück verteilen ließ. Titelgeschichte: „Bist Du wirklich so dumm, wie bento denkt?“. 

Na hoffentlich nicht. Dann kann "bento" auch keinen Schaden anrichten.

Freitag, 19. Oktober 2018

Mediale Räuberpistole um Jamal Khashoggi: Wurde der saudische Ex-Hofberichterstatter überhaupt ermordet?


Geheimdienste und Medien tischen uns seit einigen Tagen eine blutrünstige Räuberpistole um den Ex-Hofberichterstatter des saudi-arabischen Königshauses, Jamal Khashoggi, auf. Ausgerechnet ein anderer Vertrauter des Königshauses soll ihn in der saudischen Botschaft in Instanbul bei lebendigem Leibe fachmännisch zersägt  haben. Solche grausamen Storys liebt die Presse und darum weiden sich unzählige Schmierenjournalisten an dem vermeintlichen Schicksal des Sprößlings einer sehr einflussreichen saudischen Familie. Nicht, dass Khashoggi eine sonderlich wichtige Figur wäre, aber es passt den Medien ganz gut in ihr verlogenes Gejammer von bedrohter Pressefreiheit und in ihre inszenierte Anti-Erdogan-Kampagne.

Falsche Frage. Richtige Frage: Wurde er überhaupt zerstückelt?


Offizielle Version klingt abwegig

Bewiesen ist bislang nichts. Nicht einmal ernsthafte Indizien gibt es dafür, dass Khashoggi überhaupt umgebracht wurde, geschweige denn wie und wo. Die offizielle Version klingt höchst unglaubwürdig und die geht so: Khashoggi soll am 2. Oktober die saudische Botschaft in Istanbul aufgesucht haben, um seine bestellten Personaldokumente abzuholen, die er angeblich für seine Hochzeit mit einer türkischen Verlobten bräuchte. Die Verlobte wartete draußen vergeblich, denn ihr künftiger Ehegatte sei nicht mehr wieder aus der Botschaft heraus gekommen. Stattdessen soll er von einem 15-köpfigen Killerkommando in der Botschaft erwartet worden und bei lebendigem Leibe auf dem Konferenztisch der Botschaft unter den Augen des Botschafters zersägt worden sein. Hernach seien die Leichenteile fein säuberlich zusammengekehrt und mit einem schwarzen Van abtransportiert worden.

Zu viele Täter, aber noch keine Leiche

Führende Medien lassen daher keinen Zweifel daran, dass der Neffe des CIA-Agenten und Waffenhändlers Adnan Khashoggi auf solche Weise dort ermordet wurde. Dumm nur, dass es weder Beweise noch eine Leiche oder wenigstens ein paar Fleischfetzen davon gibt. Dafür kennt man aber schon die Täter, die man der Öffentlichkeit nun Stück für Stück vorstellt wie im Theater die Darsteller. Ein 15-köpfiges Killerkommando aus saudischen Agenten soll eigens für den brutalen Mord in 2 Flugzeugen aus Riad nach Istanbul angereist und danach sofort wieder abgeflogen sein. Schon diese Aussage lässt Zweifel aufkommen, denn Geheimdienstmorde lassen sich in Wirklichkeit fast nie aufklären. Sie führen die Ermittler in alle Richtungen, aber sicher niemals in die der Agenten.

Fragwürdige Spuren als Köder?

Zum Glück haben (angeblich türkische) Geheimdienstler schon ein paar Spuren vorbereitet, denen die Journaille ohne Fragen zu stellen artig folgt: Da wäre zum Beispiel die Aufnahme einer Überwachungskamera, die zufällig aufnahm, wie Khashoggi Richtung Botschaft geht. Sicher identifizieren lässt sich der Mann auf dem Bild keineswegs, aber immerhin sagten die Saudis später, er sei wieder aus der Botschaft weggegangen, also bestätigen sie gewissermaßen, dass er drinnen war. Aber wann, das geht aus der Aussage nicht hervor. Eine weitere Überwachungskamera nahm rein zufällig einen schwarzen Van auf, der zu einem späteren Zeitpunkt auf der Rückseite des Botschaftsgeländes vorgefahren war. Warum und wieso, lässt sich nicht erkennen, aber der Van ohne jedes Indiz einfach zum Leichenwagen erklärt.

Für Ihre Karrieren gehen Journalisten offenbar auch über Leichen...


Dr. Grausam und die übersehene Smart Watch

Aber gibt es überhaupt eine Leiche? Aber ja, es gibt sogar rein zufällig eine Tonaufnahme des Mordes. Angeblich, so die offizielle Version, soll Khashoggis Smart Watch die ganze Zerstückelungsprozedur live aufgezeichnet und auf ein externes Handy übertragen haben. Sieben Minuten soll die Aufnahme lang sein, die Schreie des vermeintlichen Opfers seien darauf genauso gut zu hören wie die Stimme des „Sägemeisters Dr. Grausam“, wie ihn die Schweizer Gossenzeitung „Blick“ getauft hat. Angeblich handele es sich um Dr. Salah Muhammed Al-Tubaigy, den Chef-Forensiker des saudischen Innenministeriums. Aber kann man das alles wirklich aus einer Audiodatei heraushören? Der „Blick“ behauptet: „Auf Tonaufnahmen kann man offenbar erkennen, dass ihm die Folterknechte zuerst die Finger abschnitten, bevor sie ihm eine Spritze verpassten und ihn zersägten.“ Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich: Wie kann man aus einer Tonaufnahme etwas „erkennen“? Das grenzt ja an wahren Sinneszauber – oder schlicht Einbildung…

Tatsache ist, dass alles, was uns die Medien über diese Tonaufnahme erzählen, reines Hörensagen aus Geheimdienstkreisen ist. Niemand außer dem türkischen oder anderen Geheimdiensten hat diese Aufnahme bislang zu hören bekommen, geschweige denn ernsthaft untersuchen können. Wahrscheinlich basteln gewisse Kreise schon an einer Tonaufnahme, die sie bald der Öffentlichkeit vorführen können, aber ob wir darauf ein echtes Geschehen hören oder nur ein inszeniertes Hörspiel, das wäre dann die Frage. Zu vermuten ist letzteres - und zwar deshalb schon, weil echte Profikiller ihrem Opfer die Smart Watch vor der Mordtat abgenommen hätten.

Die bisher erzählte Räuberpistole hört sich aber nicht nach Profikillern an, sondern nach einer lustigen Truppe von Amateuren, was so gar nicht zu einem staatlichen Auftragsmord passen will. Vielmehr scheint es so, als würden hier totale Stümper vorgeschoben, um etwas ganz anderes zu verdecken. Denn anders als stümperhaft kann man es nicht bezeichnen, was sich offiziell abgespielt haben soll:

Warum soll das „Killerkommando“ eine unglaubliche Zahl von 15 Mann umfasst haben? Um eine einzelne Zielperson, die sowieso freiwillig zum „Tatort“ kommt, umzulegen, braucht es doch keine ganze Truppe. Viel zu viele Mitwisser, ein viel zu großes Risiko. Ein Profi macht das ganz alleine, vielleicht noch zu zweit.

Warum reiste das „Killerkommando“ dermaßen auffällig in nur zwei Flugzeugen direkt aus Riad an, ohne auch nur den Versuch zu machen, Spuren zu verschleiern?

Warum eine blutrünstige, aufwändige Zerstückelungsprozedur, die üblicherweise unnötig viele Spuren und Zeugen hinterlässt? Immerhin wird der Botschafter dadurch ganz ohne Not in ernste Verlegenheit gebracht. Profikiller brauchen keine Knochensäge, sondern nur einen gezielten Schuss mit Schalldämpfer und fertig ist die Laube. Profis hätten auch sicher nicht die Botschaft als Tatort gewählt, schließlich bewegte sich das vermeintliche Opfer ganz unbefangen in der Stadt und hätte an vielen Orten viel risikoloser erledigt werden können.

Kein Geheimdienst und keine Profikiller würden so arbeiten, wie es hier „unter den Ohren der Öffentlichkeit“ geschehen sein soll. Diese Stümpernummer kann nur vorgeschoben sein, belegt ist sie ohnehin durch nichts, auch wenn der „Blick“ orakelt, dass Dr. Al-Tubaigy „Spezialist für das Zerlegen von menschlichen Körpern“ sei. Zum einen ist seine Anwesenheit nicht belegt und zum anderen trifft diese Aussage auf fast jeden Gerichtsmediziner auf der Welt zu, der seinen Beruf richtig erlernt hat.

Killerkommando in Auflösung?

Vermutlich musste Al-Tubaigys Name fallen, um die blutrünstige Version vom Killerkommando zu stützen. Ebenso wie der Name eines weiteren angeblichen Mittäters: Meshal Saad M. Albostani. Wie aus dem Nichts erscheinen Name und Fotos des Mannes in den Medien, gestreut von dubiosen Presseorganen und Geheimdiensten. Pech, dass der Mann sich nicht mehr dagegen wehren kann, denn er soll angeblich nach seiner Rückkehr nach Riad bei einem „mysteriösen Autounfall“ ums Leben gekommen sein. Aber auch dafür gibt es keinerlei Belege. Der Unfall ist weder offiziell bestätigt noch gibt es Berichte oder Bilder davon. Die Zeitung „Yenisafak“, die die Unfallversion in die Welt gesetzt hat, gibt selber zu, dass es keine Details dazu gibt. Das macht auch nichts, denn es soll ja nur hängen bleiben, dass es ein Killerkommando gab und einer von denen schon tot ist.

Ohne jegliche Belege und ohne Leiche gehen etablierte Medien freudig erregt auf Mörderjagd oder besser gesagt: Sie lassen sich bei der Jagd nach vermeintlichen Mördern dorthin führen, wo man sie haben will. Ob Khashoggi wirklich tot ist, das ist derzeit ebenso wenig klar wie das Motiv, der oder die Täter sowie der Tatort. Für die BILD-Zeitung ist die Story trotzdem ein gefundenes Fressen, mit dem sich fette Schlagzeilen produzieren lassen. Stark erregt fragte das Blatt am 18.10.18: „Wurde Khashoggi für DIESE Texte zerstückelt?“ - Falsche Frage. Seine „Regime-Kritik“ war nicht anders, als die vieler anderer Regimekritiker und sonderliches Gewicht hatte sie auch nicht. Die richtige Frage wäre gewesen: Wurde er überhaupt zerstückelt?

Niemand stellt bislang die Frage, warum Khashoggi, wenn er sich schon länger  verfolgt und bedroht fühlte, ausgerechnet in der Türkei die saudische Botschaft aufsuchte und nicht in den USA, wohin er angeblich ins Exil geflohen war?

Wäre ein Besuch in der Botschaft in Washington nicht deutlich sicherer gewesen, als ausgerechnet in einer Stadt wie Istanbul? Oder beißt sich hier nicht die Katze in den Schwanz, weil die USA als enge Freunde des saudischen Königshauses ohnehin ein mehr als fragwürdiges „Exil“ sind, wenn man vor dem saudischen Prinzen fliehen will?

In der Türkei soll sich Khashoggi nach Medienberichten seit dem Sommer aufgehalten haben. Angeblich hing das „mit seiner Nähe zu den von der AKP-Regierung protegierten Muslimbrüdern zusammen“, wie das Tagblatt berichtete. Und dann soll der Geheimdienst der Regierung nicht in der Lage gewesen sein, den Mann vor einem offenkundig frühzeitig enttarnten 15-köpfigen Killerkommando zu schützen? Oder wenigstens nach seinem Verschwinden schleunigst zu handeln? Immerhin dauerte es nach dem 2. Oktober noch zwei Wochen bis zur ersten Razzia in der Botschaft.

Warum war Khashoggi wirklich so lange in einem unsicheren Land wie der Türkei und warum soll er so naiv gewesen sein, ausgerechnet dort mit vorheriger Terminvereinbarung ein zweites Mal die Botschaft aufzusuchen, obwohl er als ehemaliger Mitarbeiter des saudischen Geheimdienstes doch am besten weiß, was das bedeuten kann und wie mit Abtrünnigen umgegangen wird?