Sonntag, 22. Juli 2018

Erfolg für die Pressefreiheit: Prozess-Pleite für BR-Reporter Richard Gutjahr vor dem OLG Köln



Reporter des Bayerischen Rundfunks verliert Prozess gegen Bestsellerautor Gerhard Wisnewski wegen angeblicher „Verdachtsberichterstattung“

Es war schon eine äußerst seltsame Begebenheit: Ausrechnet ein etablierter Journalist vom Bayerischen Rundfunk war binnen weniger Tage an gleich zwei völlig unterschiedlichen Tatorten von vermeintlichen „Terroranschlägen“ zugegen und konnte schneller als alle anderen live auf Sendung gehen mit seinem Propagandagequatsche. Man könnte es riesiges Reporterglück nennen, aber man könnte auch meinen, dass so etwas schon kein Zufall mehr sein kann. Erst recht nicht angesichts der beruflichen Vita des Journalisten und dessen Frau, einer ehemaligen israelischen Geheimdienstoffizierin.


Aber kritische Fragen dazu waren unerwünscht. Richard Gutjahr verweigerte nicht nur deren Beantwortung, sondern besaß noch dazu die Frechheit, die Verbreitung dieser kritischen Fragen des Buchautors Gerhard Wisnewski gerichtlich unterbinden lassen wollte. Ein frontaler Angriff auf die wirkliche Pressefreiheit, nicht auf die staatlich gedeckte, der sich Mainstream-Hofberichterstatter bedienen, um die Propaganda der Machteliten zu besorgen. Zunächst hatte Gutjahr auch gut lachen, denn das Landgericht Köln pflichtete dem Journalisten aus einflußreichem Hause brav bei. Doch das Oberlandesgericht prüfte den Fall sorgfältiger und machte dem Kasperletheater ein Ende.

Die Richter schmetterten die Klage auf Unterlassung gegen Wisnewski ab. Der BR-Reporter Richard Gutjahr hatte den Bestsellerautor verklagt, weil der den Verdacht erweckt habe, Gutjahr habe sich im Zusammenhang mit den Attentaten von Nizza und München (14. und 22. Juli 2016) strafbar gemacht. In einem Onlineartikel vom 25.7.2016 und in seinem Buch „verheimlicht – vertuscht – vergessen“ vom Januar 2017 hatte Wisnewski die Frage gestellt, ob Gutjahr wirklich zufällig bei beiden Attentaten in unmittelbarer Nähe war, oder ob er eine Form von Vorwissen gehabt haben könnte. Im März 2017 verklagte Gutjahr Wisnewski auf Unterlassung.


„Das ist nicht nur ein Sieg für mich, sondern für die Pressefreiheit und für alle Journalisten. Meine Berichterstattung erwies sich als rundum wasserdicht.“

Gerhard Wisnewski


Zufall oder nicht?

Die Frage nach dem Vorwissen beinhalte den Verdacht, Gutjahr sei dazu fähig, zwei Massenmorde zu dulden, um seine Karriere zu fördern, so der Vorwurf. Wisnewski verdächtige ihn damit auch einer Straftat nach § 138 StGB („Nichtanzeige geplanter Straftaten“). „Eine an den Haaren herbei gezogene Behauptung. Das war nie Gegenstand meiner Berichterstattung“, kontert Wisnewski: „Es ging allein um die abstrakte Möglichkeit des Vorwissens, also allein um einen kognitiven Vorgang und die Frage, wie der Reporter innerhalb einer Woche an zwei Attentatsorten zugegen oder in unmittelbarer Nähe gewesen sein konnte.“

Ein richtungweisendes Urteil

Nachdem Gutjahr in erster Instanz vor dem Landgericht Köln noch Recht bekommen hatte (28 O 84/17), kassierte das OLG das Urteil in Sachen Wisnewski jetzt: Aus der Sicht des Landgerichts stehe der geltend gemachte Unterlassungsanspruch dem Kläger Gutjahr „unter keinem denkbaren Gesichtspunkt zu“, heißt es in der Entscheidung (15 U 150/17, verkündet am 28.6.2018). „Bei der Erfassung des Aussagegehalts“ müsse die beanstandete Äußerung „stets in dem Gesamtzusammenhang beurteilt werden, in dem sie gefallen ist. Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden.“ Wisnewskis Buch sei aber „erkennbar darauf ausgerichtet“, seine Leser „zum kritischen Nachdenken über die von Politik, Presse und sog. ‚Mainstream‘-Journalisten verbreiteten ‚offiziellen‘ Nachrichten anzuregen. In diesem Zusammenhang soll hier offenbar generell das Vorhandensein von ‚echten‘ Attentaten in Frage gestellt werden.“

Auch Journalisten müssen Kritik dulden

„Kurz gesagt: Wenn ich nicht ohne weiteres an die Haupttat glaube, kann ich natürlich auch niemanden verdächtigen, sich in diesem Zusammenhang strafbar gemacht oder ein anderes schweres Vergehen begangen zu haben“, so Wisnewski. In dem konkreten Fall liege „keine Verdachtsberichterstattung vor“, meinte das Gericht (das übrigens keine Revision zuließ). Auch ein Journalist müsse „im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit deren kritische Beleuchtung durch andere in aller Regel hinnehmen“. – „Mit mir gehen die Medien schließlich auch nicht gerade zimperlich um, ohne dass ich mich jedes Mal bei Gericht ausweine“, so Wisnewski. „Das Schönste ist für mich, dass das Buch „verheimlicht – vertuscht – vergessen 2017“ nun weiter verbreitet werden darf – mit dem Gutjahr-Kapitel in Originalfassung.“

Von wegen „goldener Blogger“…

Mit seiner Hetze und Verfolgung Unschuldiger hat sich Richard Gutjahr keine Freunde gemacht. Viele Menschen, die von der Sache erfahren haben, bringen keinerlei Verständnis dafür auf, dass Gutjahr kritische Fragen verbieten lassen will. Entsprechend deutlich sind die Reaktionen und die hat Gutjahr sich selbst zuzuschreiben. Aber weil das nicht sein darf, werden diese Reaktionen von Gutjahrs Journalistenfreunden einfach als „Hasskampagne“ diffamiert. So machen sie es immer, wenn unerwünschte Kritik laut wird. Ursache und Wirkung werden einfach verdreht und aus Gutjahr wird plötzlich das unschuldige Opfer des bösen „Hasses“ aus dem Internet. Gutjahr, der gute Mensch, der stellvertretend für die völlig zu Unrecht als „Lügenpresse“ bezeichneten Mainstreammedien den Kopf hinhalten muss.

Gewisse Fragen an den "goldenen Blogger" bleiben bestehen...


Um diese Verdrehung der Tatsachen auf die Spitze zu treiben, wurde Gutjahr sogar allen Ernstes ein Sonderpreis der „Goldenen Blogger“ 2017 verliehen. Die Macher dieses Preises sind natürlich selber etablierte Mainstream-Journalisten, insofern also denkbar ungeeignet, um überhaupt eine unvoreingenommene und glaubwürdige Preisvergabe gewährleisten zu können. Wenn sie diesen Preis dann auch noch ausgerechnet einem Reporter verleihen, der a) kein Blogger, sondern Profi-Journalist ist und b) selber die Pressefreiheit mit Füßen tritt, dann ist über diesen Preis alles gesagt. „Goldener Maulkorb“ wäre wohl die bessere Bezeichnung für diesen Preis und für Gutjahr.

Garantiert keinen Maulkorb lässt sich Gerhard Wisnewski verpassen. Wenige Restexemplare seines Bestsellers „verheimlich – vertuscht – vergessen 2017“ sind noch bei ihm persönlich vorrätig (Kontakt www.wisnewski.ch). Hier noch der Download zum Urteil: Urteil-Gutjahr-Wisnewski-OLG-Köln.

Freitag, 20. Juli 2018

T-Online schürt Panik wegen anonymer „Kriegserklärung“ - soll eine US-Nazigruppe mit Medienhilfe nach Deutschland importiert werden?




Darunter ein großes Bild von einem Vermummten mit einer Waffe in der Hand. Offenbar sollten die Leser so richtig geschockt werden, denn reißerischer konnte die „Rechte Terrordrohung“ kaum noch aufgemacht werden. Auf einen „langen letzten Kampf in Trümmern“ würde sich „eine Gruppe von militanten Neonazis in Deutschland“ angeblich vorbereiten, zitierten die Autoren ganz todernst aus einem offensichtlich psychopathischen, aber auch völlig anonymen Videoposting auf Bitchute.

reißerische Panikmache wegen eines anonymen Videos


Mehr als dieses anonyme Video, das keinerlei Rückschlüsse auf die Urheber zulässt, haben Journalisten und linke Politiker nicht in der Hand, um ihre Panikmache zu begründen. Also versuchen sie krampfhaft, aus der Analyse des Inhaltes etwas abzuleiten, ignorieren aber, dass all das rein gar nichts Konkretes aussagen kann. Aber die Sicherheitsbehörden würden die Gruppe ja schon beobachten, heißt es, was beim Leser zwangsläufig die Assoziation auslöst, dass die Gruppe bereits existieren muss.

Keine Belege für eine Existenz

Doch dem ist eben nicht so. Es gibt nichts zu beobachten, denn es ist offenbar noch gar nichts da, was beobachtet werden könnte. Anders als im Bericht suggeriert, hat die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion eben nicht die Existenz der Gruppe bestätigt, sondern lediglich von zugetragenen „Hinweisen auf die Existenz“ gesprochen. Tatsächlich weiß die Bundesregierung aber nicht einmal, ob und wie viele Mitglieder diese seltsame Gruppe mit dem seltsamen Namen aus der CIA-Retorte haben soll. Es liegen keine Erkenntnisse zu gar nichts vor, weder zu Personen, zu Aktivitäten, zu Kontakten, zu Treffpunkten oder gar Straftaten. Mehr als irgendwelche ominösen Videobotschaften, die jeder von überall auf der Welt aus fabriziert und gepostet haben kann, wissen auch die Behörden offiziell noch nicht.

Solchen Blödsinn kann jeder erstellt und gepostet haben, vor allem Geheimdienste


Einseitige Darstellung sucht Darsteller

Es muss jedoch misstrauisch machen, dass wir in Medienberichten wie auf T-Online nur eine verdächtig einseitige Darstellung präsentiert bekommen, die nichts aufklärt, aber sehr gut dazu geeignet ist, Nachahmer zu ködern, die erst durch solche markigen Medienberichte von der scheinbaren „Existenz“ solcher dubioser Gruppen erfahren und auf den Zug aufspringen. Wir kennen dieses Phänomen schon vom ISIS (IS), Combat 18, Blood & Honour, Revolutionären Zellen, RAF und ähnlichen geheimdienstlichen Kreationen. „Deutsche Freiheitskämpfer, folgt der Atomwaffen Division“, intoniert der T-Online Bericht ganz wie von den Videomachern gewünscht. Davon werden sich jetzt möglicherweise so einige geistesschwache Lakaien und Provokateure angesprochen fühlen...

Deutsche Geheimdienste würden sich darüber freuen, denn sie versuchen über gesteuerte Agenten und Propaganda seit Jahrzehnten, einen „rechten Terrorismus“ zu etablieren. Dabei scheinen ihnen die Medien auch im vorliegenden Fall nur zu gerne Schützenhilfe geben zu wollen, aber Fakt ist, dass derzeit noch kein „deutscher Ableger“ dieser seltsamen Sekte namens „Atomwaffen Division“ existiert. Schauen wir also über den großen Teich, wo sich Behörden und Dienste bestens damit auskennen, dubiose Organisationen für politische Zwecke aus der Taufe zu heben.

„Eingebettete“ Journalisten berichten zuerst

Aufschlußreich ist durchaus, wer mit besonders viel Wissen über solch kleine, unwichtige Splittergrüppchen glänzt. Schließlich gibt es unzählige solcher Sekten in Gods own Country. Warum also das einseitige Interesse gerade an diesem Häuflein? Da drängt sich schon der Verdacht auf, dass mit Absicht Informationen „durchgesteckt“ worden sind, um eine großangelegte Berichterstattung zu inszenieren. Hier hat sich ein fragwürdiges Journalisten-Netzwerk namens „Pro Publica“ hervorgetan, welches laut T-Online als erstes in der Lage war, „Mitglieder der Gruppe erstmals mit Morden in Zusammenhang“ zu bringen.

Das scheinbar selbstlose, NGO-basierende Recherchebüro ist hochgradig verdächtig, ein Werkzeug der US-Machteliten zu sein. Es wird finanziert von den schlimmsten US-Geostrategen, die in zahlreichen Ländern der Welt vom ehemaligen Ostblock (Russland, Jugoslawien, Ukraine, Georgien - Stichwort Farbrevolutionen) bis zum Nahen Osten (Ägypten, Syrien, Afghanistan - Stichwort Arabischer Frühling) Umstürze organisiert haben. George Soros Open Society Foundation gehört ebenso zu den Finanziers von „Pro Publica“ wie die mächtigen Stiftungen von Ford und Carnegie. Auch der britische Journalist Jake Hanrahan, der zuerst über die „Atomwaffen Division“ (AWD) berichtete, gehört zu diesem Netzwerk „eingebetteter“ Journalisten.

Gegründet durch anonyme Online-Rekrutierung?

Was aber ist dran am „US-Original“ mit dem sinnlosen Namen, der wie ein Relikt aus der Kissinger-Propaganda des Kalten Krieges wirkt? Angeblich, so sagen linke US-Gruppen, habe sich die „Atomwaffen Division“ (AWD) im Jahr 2013 gegründet. Sofern die Darstellung (Quelle: Eugeneantifa) stimmen sollte, war die Gründung eher eine Art Online-Rekrutierung. Der vermeintliche Mitbegründer Brandon Russell soll über einen Diskussionsfaden „Atomwaffen Central Topic“ auf der Iron March Site via Internet Mitglieder aus 23 US-Bundesstaaten rekrutiert haben. Bemerkenswert daran wäre schon, dass sich die allermeisten Mitglieder erst mal gar nicht persönlich kennen können, sondern ähnlich wie beim ISIS (IS) von zentraler Stelle aus ferngelenkt werden müssten. Warum ausgerechnet ein Diskussionsfaden über Atomwaffen überhaupt Leute interessieren und zu einer Gruppe hinziehen soll, bleibt schleierhaft.

Interessant wird Russells Online-Rekrutierung aber durch die Tatsache, dass er selbst Mitglied der Nationalgarde, also einer quasi-offiziellen staatlichen Militärorganisation ist. Er gehört der Einheit in Florida an und hat somit nicht nur einen militärischen Hintergrund (Zugang zu Waffen, Sprengstoff), sondern zumindest theoretisch auch einen sehr kurzen Draht zu US-Geheimdiensten, die bevorzugt junge Leute aus dem militärischen Spektrum für suspekte Operationen benutzen.

US-Militär und Geheimdienste im Spiel?

Noch interessanter wird das Ganze durch die Tatsache, dass nicht nur Russell, sondern mindestens noch zwei weitere Mitglieder im US-Militär aktiv sind. Und mindestens drei weitere Mitglieder wurden als ehemalige U.S. Service Member identifiziert, wie Sputnik News am 04. Mai 2018 berichtete. Der U.S. Service ist eine Organisation, die sich als Helfershelfer irgendwo zwischen CIA und Pentagon steckend an Kriegseinsätzen und verdeckten Operationen im Ausland beteiligt, zum Beispiel bei den U.S. Special Forces. Wer danach im Internet sucht, findet darüber zahlreiche Berichte. 

U.S. Dienste sind mit dabei - aber wer infiltriert wohl wen?


Kurzum: Der „harte Kern“ dieser dubiosen „Atomwaffen Division“ besteht aus US-Militärs und US-Dienstlern. Die Frage ist, wer hier wen infiltriert? Angebliche Neonazis das Militär oder nicht vielmehr das Militär diese dubiose Gruppe? Ohne seinen harten Kern aus US-Militärs hätte die Gruppe niemals in die Schlagzeilen geraten können wegen Besitzes von Sprengstoff und radioaktivem Material, an das selbst in den USA kein normaler Bürger einfach so gelangen kann. Es drängt sich also stark der Eindruck auf, dass die „AWD“ von an Anfang an einen militärisch-geheimdienstlichen Hintergrund gehabt haben könnte. Über all diese Aspekte findet sich in der Recherche von T-Online & Co. gar nichts.

Anführer Denton: Phantom und Satanist

Anführer des „AWD“ soll ein gewisser John Cameron Denton sein. Über den ist kaum etwas bekannt. Im Internet ist Denton quasi ein Phantom ohne Vergangenheit. Persönliches über sein bisheriges Leben ist dort nicht zu finden, gerade in den USA im Zeitalter von Social Media ist das eher ungewöhnlich. Bekannt ist über Denton allerdings etwas ganz anderes, dass so gar nicht mit der angeblich braunen Gesinnung seiner Gruppe zusammenpasst: Denton hat einen nachweislichen Hang zum Satanismus.

So hatte Dentons „AWD“ zwischenzeitlich eine Leseliste mit Buchempfehlungen online geführt, wo sehr stark für das satanistische Machwerk „Iron Gate“ geworben wurde. Das Buch wurde vom Tempel ov Blood geschrieben, einem Ableger des Orden der Nine Angels, einer britischen satanistischen und okkulten Gruppe. (Quelle: medium.com). Wie die Netzseite The Daily Beast berichtete, machten weiße Nationalisten aus den USA schon länger einen großen Bogen um Denton und seinen „AWD“, weil die Gruppe im Verdacht steht, ein Einfallstor für den Satanistenkult zu sein. Sie werfen dem „AWD“ vor, ein Sprachrohr des Ordens der Nine Angles zu sein, die das Infiltrieren solcher extremer Gruppen bekanntlich propagieren. Anführer Denton soll schon Nine Angels Symbole gepostet haben, bevor der Vorwurf laut wurde.

Der Satansorden des Agenten David Myatt

Der Orden der Nine Angles wurde in Großbritannien von David Myatt gegründet, der später auch bei anderen dubiosen Gruppen wie “Column 88” und “Combat 18” die Finger im Spiel hatte. “Combat 18” wurde vom MI5 gegründet, um die British National Party (BNP) zu diskreditieren und ihr die radikalsten Mitglieder abzuwerben. Ein typisches Geheimdienstvorgehen, weshalb Myatt auch immer wieder unter dem Verdacht stand, für den MI5 tätig zu sein. Möglicherweise ist auch Dentons Sympathie für den Satanistenorden kein Zufall. Klar ist, dass die Sympathie mit Satanismus ein verdächtiges Anzeichen in eine ganz andere Ecke ist, denn in den USA gehören u.a. die Rockefellers und Rothschilds seit jeher zu den engagiertesten Anhängern und Förderern von satanistischem Gedankengut.

Wer Flugblätter verteilt, kann nur Terrorist sein

Zu den besonders aufmerksamen Beobachtern der Atomwaffen-Hirnis gehört in den USA die berüchtigte jüdische “Anti-Defamation-League”. Die ADL betreibt auffallende Stimmungsmache gegen AWD, aber ihre akribisch aufgelisteten Beispiele sind völlig untauglich, um die angebliche Militanz und Gewalttätigkeit der Gruppe zu belegen. Aufgelistet werden (Stand 19.07.2018, Quelle ADL) nur harmlose Flugblattverteilungen an verschiedenen Universitäten, einmal wurde auch vor einem ADL-Büro friedlich protestiert und irgendwo ein Banner an einer Fußgängerbrücke aufgehängt. Das sollen also die schlimmen Terroristen sein, vor denen uns T-Online & Co. mit Panikmache warnen?

Die Legende von den fünf Morden

Ach ja, „ihre Mitglieder werden seit 2017 in Zusammenhang mit fünf Morden“ gesucht. Das klingt natürlich erst mal erschreckend und interessierte Kreise in den USA versuchen auch, diese Morde als „Hate Crime“, also als rassistisch oder politisch motivierte „Hassverbrechen“ zu verkaufen. Die Legende von den fünf Morden des „AWD“ macht die Runde. Dabei ist zunächst noch völlig unbewiesen, inwieweit die betreffenden Personen überhaupt Mitglieder gewesen sein sollen. Prüfen lässt sich das schlecht und behaupten kann das jeder. Aber es gibt schon bestimmte Merkmale, die ein Mitglied kennzeichnen, und die sind kaum zu finden.

Auch die Motive der Delikte sind alles andere als eindeutig oder aufgeklärt. Von Rassismus, Antisemitismus oder überhaupt einem politischen Hintergrund bleibt bei näherem Hinsehen nicht viel übrig. Wie rassistisch soll jemand sein, der als weißer Amerikaner freiwillig zum Islam konvertiert? So verhält es sich nämlich bei Devon Arthurs, der nicht nur zum muslimischen Glauben konvertierte, sondern sich auch zum CIA-unterstützten ISIS (IS) bekennt. Arthurs soll zwei seiner Mitbewohner umgebracht haben, aber daraus ergibt sich eben kein „rassistisches“ Motiv und ein „terroristisches“ schon gar nicht. Seine Mitbewohner waren Weiße wie er, es waren Kumpels. Streit und Tötungsdelikte unter Kumpels sind keine Seltenheit, vor allem aber sind sie in der Regel sehr persönlich motiviert.

Keine politischen Motive

Auch Nicholas Giampa hat, wenn überhaupt, aus rein persönlichen Gefühlen heraus die Eltern seiner Ex-Freundin umgebracht, weil sie ihn als Freund ihrer Tochter ablehnten. Hier geht es schon recht klar erkennbar um ganz intime Gefühle wie Schmerz, Wut und Hass. Aber nicht aus politischen oder “rassistischen” Gründen. Wahrscheinlich war auch diese Tat eine typische Folge des American way of life, der daraus resultierenden verrückten amerikanischen Gesellschafts- und Machtstrukturen, die sich ein Volk von Psychopathen wünschen und erschaffen. Manche wollen das gerne als typische Tat von weißen Waffennarren und Gewalttätern propagieren, weil es politisch opportun ist, aber tatsächlich ist es ein sehr persönliches Dilemma mit gesellschaftlichem Hintergrund.

Mord wegen Homo-Outing?

Den ultimativen Beweis für die Gefährlichkeit der “AWD-Mordtruppe” glauben interessierte Kreise bei Samuel Woodward entdeckt zu haben. Der soll einen besonders brutalen “antisemitischen” Mord begangen haben, weil sein Opfer zufällig Jude und Schwuler war. Als ob jeder Mord an einem Juden automatisch judenfeindlich sein muss. Natürlich muss er das nicht, es gibt schließlich viel stärkere Motive, als den von den Rothschilds erfundenen “Antisemitismus”. Woodward soll seinen Schulfreund Blaze Bernstein im Park nahe ihrer Uni ermordet haben. Ganz nach dem Motto des später von Unbekannten lancierten Videos: “Die Messer sind schon gewetzt”.

Da Bernstein Jude und Schwuler war, machten etablierte Medien sofort ein “Hate Crime” daraus, auch wenn die Polizei keinerlei Anhaltspunkte dafür fand. Vieles spricht eher dafür, dass auch hier ein sehr persönliches, intimes Motiv vorgelegen haben könnte, sofern Woodward überhaupt als Mörder sicher überführt werden würde. Berichten zufolge sagen Behörden, Bernstein hätte Woodward sexuell verfolgt, also gestalkt. Die Polizei fand Social Media Nachrichten, die Bernstein im Juni an zwei seiner Freundinnen geschickt hatte, in denen es hieß, dass Woodward ihn angebaggert hätte. Woodward hätte versprochen, es niemandem zu sagen, aber Bernstein hat es jedem getextet.

An dem Tag, als sich die beiden auf dem Parkplatz der Hobby Lobby nahe der Uni trafen, küsste Bernstein Woodward angeblich, während sie in Woodwards Auto waren. Woodward erzählte der Polizei, er habe ihn weggeschoben und drohend die Fäuste geballt, damit Blaze „von ihm runtersteigt“. Dass die beiden überhaupt im Auto zusammen saßen, spricht schon dagegen, dass Woodward seinen Schulfreund gehasst hätte, weil er Jude oder schwul sei. Es ist auch nicht bekannt, dass Woodward seinen Schulfreund zu Lebzeiten wegen seiner jüdischen Herkunft oder sexuellen Neigung gemobbt hätte. Weder verbal noch mit Gewalt.

Es macht vielmehr den Eindruck, dass Woodward heimlich auch schwul war und erbost darüber war, dass sein schwuler Schulfreund das schon überall herumerzählt. Immerhin wäre es für Woodwards ansonsten sehr konservatives Ansehen nicht besonders vorteilhaft gewesen, wenn sich die Gerüchte aus Bernsteins Ecke weiter konkretisiert hätten. Damit hätte ein Woodward durchaus ein starkes Mordmotiv - aber eben kein „rassistisches“, sondern ein ganz intimes sexuelles.

Von den reißerisch propagierten Morden des „AWD“ bleibt also unter dem Strich nichts übrig, was auf eine von der Gruppe geplante und verübte Tat hinweist. Die Morde waren nach Lage der Dinge weder „rassistisch“ noch „terroristisch“ motiviert, sondern im Bereich persönlicher Probleme anzusiedeln. Und ob die Verdächtigen überhaupt jemals wirklich zum „AWD“ gehörten, ist bis dato auch noch ungeklärt.

Wir haben es also beim „US-Original“ mit einer kleinen Sekte zu tun, von der auch in den USA nicht viel bekannt ist und deren vermeintliche oder tatsächliche Mitglieder offenbar selbst nach jüdischer Ansicht (ADL) durch nichts anderes als harmlose Propagandaaktionen bekannt sind. Terrorismus oder Hassverbrechen Fehlanzeige. Der militärische Hintergrund der vermeintlichen Gründer könnte auf eine geheimdienstliche Verstrickung hindeuten. Möglicherweise gar nicht so sehr mit Focus auf das eigene Land, als vielmehr, um einen „Exportschlager“ zu generieren und Neonazis in Deutschland damit zu radikalisieren.

Da sich die Existenz der seltsamen „Atomwaffen Division“ derzeit ausschließlich auf anonyme Videos im Internet stützt, muss davon ausgegangen werden, dass hier jemand eine gezielte Kampagne lancieren wollte, um „Deutsche Freiheitskämpfer“ über die Medien anzusprechen. Etablierte Medien reagieren auf solche Fakes, egal wie offensichtlich sie sind, immer mit denselben Reflexen. So helfen sie ganz bewusst dabei, die scheinbare Existenz solcher Fakes überhaupt erst zu erschaffen.

Sonntag, 15. Juli 2018

Was passiert wirklich, wenn Sie nur noch bargeldlos zahlen?



Wer sich für furchtbar modern hält mit seinem bargeldlosen Smartphone-, Karten- oder sonstigen E-Cash Hype und darauf nicht verzichten will, darf an dieser Stelle gleich wieder aufhören zu lesen. Das wäre sonst so, als wollte man einen Junkie über die Gefahren von Drogen aufklären. Völlig sinnlos. Die Sucht siegt immer über den Verstand. Und die Bequemlichkeit ebenso. Bequemlichkeit und Sucht sind aber genau das Problem, warum immer mehr Leute in die Falle der bargeldlosen Bezahlung tappen und nicht wissen, was das eigentliche Ziel dahinter ist.

Dummheiten und Propaganda verbreiten sich immer am Schnellsten...


Ja, bargeldloses Bezahlen ist einfach, sauber und bequem. So einfach, dass man immer öfter gar nicht mehr so richtig mitkriegt, wie viel Geld man tatsächlich ausgegeben hat. Das Gefühl für den Wert und die Begrenztheit des eigenen Vermögens geht verloren, wenn man den berühmten Pfennig nicht mehr dreimal in der Hand umdreht – also sorgsam überlegt – ehe man etwas kauft. Banken und Geschäfte wollen uns Konsumenten deshalb besonders gerne das bargeldlose Zahlen und das unsichtbare Verwalten unseres Vermögens – also Onlinebanking – schmackhaft machen.

Speziell dafür wurde der Payback Pay Trick entwickelt, der an unseren Geiz und unsere Sucht nach Schnäppchen appelliert. Wer bargeldlos mit Payback Karte zahlt, kauft vermeintlich billiger. Auf „Geiz-ist-geil“ und „Schnäppchenpreise“ wurden wir ja schon lange genug konditioniert – nun wird psychologisch geschickt daran angeknüpft, um uns zum nächsten Schritt zu verleiten.

Lost in Translation: Ihr Geld verflüchtigt sich ins digitale Nichts

Man lacht heute gerne über Omas Sparstrumpf unter dem Kopfkissen, aber Oma hatte ihr Geld bei sich zu Hause zusammen. Sie wusste genau, was sie hat und was sie ausgeben kann. Wer Onlinebanking betreibt, sieht sein Vermögen nur noch als digitale Zahlen auf dem Bildschirm. Das ist nicht nur gefühlsmäßig ein Problem, sondern auch ganz real: Das angesparte Vermögen kann durch Negativzinsen, faule Anlagepakete oder andere Einflüsse zusehends schwinden, ohne dass der Besitzer es rechtzeitig realisiert. Denn es greift ihm ja niemand im echten Leben in die Tasche, sondern es werden nur ein paar Pixel auf dem Bildschirm anders zusammengesetzt.

Bargeldloses Einkaufen führt langfristig bei den allermeisten Konsumenten zu einer unkontrollierbaren Sucht. Auch Begrenzungen und monatliche Abrechnungen können das nicht ändern. Es wird auf jeden Fall deutlich mehr gekauft und es wird auch spontaner gekauft, weil man das Geld nicht erst beim Bankautomaten holen muss, sondern immer „Geld“ dabei hat. Für die Banken und Sparkassen ein lohnendes Geschäftsmodell, denn: Die meisten Kunden haben einen großen Dispo, können ihr Konto also massiv überziehen. Hat man sich früher eher gescheut, den teuren Dispo in Anspruch zu nehmen, und stattdessen lieber noch eine Weile mit einer Anschaffung gewartet, wird heute ganz kontaktlos drauf los gekauft, als gäbe es kein Morgen mehr.

Grenzenloser Konsum und Kontrollverlust

Bargeldloses Zahlen ist furchtbar bequem. Nicht erst lange zur nächsten Bankfiliale latschen, Auszüge ziehen und Bares abheben, sondern jederzeit sofort zahlen, wenn man gerade will. Und man will immer öfter, als man kann. Vorbei die Zeiten, als der Einkaufsbummel beendet war, wenn das letzte Taschengeld verprasst war. Vorbei die Zeiten, als man sich noch einschränken musste, weil im Geldbeutel irgendwann mal Ebbe war. Heute darf grenzenlos konsumiert werden. Ohne bürokratische Hindernisse. Ganz bequem und cool. Ein Paradies für Konsumenten, so scheint es. In Wahrheit aber vor allem für Kreditgeber, Banken und Geschäfte.

Erst mit dem bargeldlosen E-Cash konnte unser Land zu einer solch stumpfsinnigen und kaufwütigen Konsumgesellschaft umerzogen werden, wie wir es heute erleben müssen.

Sucht und Bequemlichkeit sind wichtige Faktoren für die politischen Machteliten, die unser Bargeld abschaffen wollen. Je bequemer und einfacher sie uns die schöne neue Konsumwelt mit dem bargeldlosen E-Hype machen können, desto leichter wird es sein, uns das Bargeld irgendwann ganz wegzunehmen. Es wird dann kaum noch jemand dagegen protestieren, weil wir uns alle an E-Cash gewöhnt haben. Schon heute haben sich viele Menschen daran gewöhnt, dass die Banken immer mehr Filialen schließen, dass Bargeld an Automaten nur noch begrenzt ausgegeben und angenommen wird und dass sie ihr Konto ganz „ohne Bank“ online führen können.

Ein trügerischer Schein. Es gibt viele Gründe, gegen die Abschaffung des Bargeldes zu protestieren und durch das eigene Verhalten dafür zu sorgen, dass Bargeld als Zahlungsmittel erhalten bleiben muss, weil es von uns gewünscht wird. Schließlich sind wir Kunden doch Könige, also sollten wir diese Macht auch nutzen.

Blindes Vertrauen in den „sorgenden Staat“

Die schöne neue Konsumwelt des bargeldlosen Einkaufens erscheint uns bequem, einfach und technisch cool. Aber in Wahrheit ist das nur die Propaganda, mit der uns die politischen Eliten das bargeldlose Zahlen schmackhaft machen wollen. Gerne werden da immer wieder die Schweden als großes Vorbild angepriesen, denn dort bezahlen fast alle nur noch bargeldlos und Bargeld wird sogar kaum noch akzeptiert, was z.B. für Touristen ein echtes Problem sein kann. Tatsächlich sind die Schweden leider aufgrund ihrer nordischen Mentalität ein sehr leichtgläubiges Volk, dem die politischen Machthaber jeden Unsinn als Fortschritt aufschwatzen können. Der einzelne Schwede will die Gefahren nicht sehen und hat seit jeher ein nahezu blindes Vertrauen gegenüber seinem sorgenden Staat.

Genau da liegt die Gefahr: Diesen sorgenden Staat, der es gut mit uns meint und seine Bürger schützt, den gibt es nur noch in öffentlich-rechtlichen Fernsehmärchen, aber nicht (mehr) in der Wirklichkeit. In Wirklichkeit plündert der „Staat“, also die politische Elite, uns aus, verschleudert unsere Steuergelder für fremde Interessen und will uns mit der Abschaffung des Bargeldes endgültig zu gläsernen Kontosklaven einer globalen Diktatur machen. Um bequemen Konsum geht es dabei nur am Rande, das ist nur der Aufhänger, mit dem sie uns Honig ums Maul schmieren, bis wir ihnen in die Falle gegangen sind.

Denn was passiert denn wirklich (mit uns), wenn wir bargeldlos bezahlen?

1. Totaler Verlust der Anonymität
Wir können nichts mehr kaufen, ohne dass registriert wird und noch Jahre danach nachvollziehbar ist, was wir gekauft haben, wann wir es gekauft haben, wo wir es gekauft haben und wie viel wir gekauft haben. Unser Kauf wird nicht nur beim Geschäft registriert, sondern auch bei dessen Zahlungsdienstleister. Behörden haben jederzeit die Möglichkeit, unser Kaufverhalten nachzuprüfen, falls es ihnen aus „Sicherheitsgründen“ oder anderen Verdachtsmomenten nötig erscheint, zu wissen, wer wann was erworben hat. Außerdem können die Daten unserer Einkäufe weiterverkauft werden, weil das schließlich eine wirtschaftlich hochinteressante Quelle für personalisierte Werbung ist. Auch Hacker könnten sich der Daten bemächtigen und diese gewinnbringend an Konzerne, Behörden etc. weiterverkaufen.

Kurzum: Unser Einkaufsverhalten wird komplett gläsern und von Konzernen über Behörden bis hin zu Kriminellen kann jeder sehen, was wir so alles kaufen und auch, was nicht.

Dieser Anonymitätsverlust kann sehr kompromittierend sein und auch ernste Folgen haben. Zum Beispiel für Sozialhilfeempfänger, die ohnehin schon ihre Kontoauszüge lückenlos bei Behörden vorlegen müssen. Staatliche Unterstützung könnte in Zukunft davon abhängen, ob Bedürftige auch ja nichts „Falsches“ davon kaufen, z.B. Bier, Süßes oder Zigaretten. Krankenkassen könnten künftig Leistungen oder gar Mitgliedschaften davon abhängig machen, ob jemand einen „gesunden“ Lebensstil hat oder ob sich aufgrund des Kaufverhaltens ein „ungesunder“ Lebensstil nachweisen lässt. „Krebserregend“ lautet ein unsinniger aber beliebter Generalverdacht, mit dem sich vieles steuern ließe. Was wir an Lebensmitteln kaufen, lässt Rückschlüsse auf unsere Gesundheit zu, aber auch auf unsere Laster und Schwächen, für die sich Geschäftemacher ebenso stark interessieren wie „Papa Staat“.

Besonders problematisch wird es, wenn die Einkaufsdaten aus allen unseren Käufen zusammengeführt und mit irgendwelchen Algorithmen analysiert werden. Haben Sie im Baumarkt vielleicht bestimmte Geräte und in der Apotheke bestimmte Mittelchen besorgt, kann daraus schnell ein Terrorverdacht werden, weil sich aus diesen Sachen theoretisch etwas Explosives basteln ließe. Anders gesagt: Wenn jemand früher in der DDR ein Schlauchboot, Konservennahrung und eine Taschenlampe gekauft hätte, dann hätte die Stasi dahinter sicher keine harmlose Paddeltour vermutet.

2. Perfektes Bewegungsprofil aller Bürger
Wir kennen das aus neueren Fernsehkrimis: Kriminelle tauchen komplett unter wie einst das „RAF-Phantom“ und die Polizei kann ihre Spur erst wieder aufnehmen, wenn sie irgendwo Geld abgehoben oder bargeldlos bezahlt haben. Das ist aber keine TV-Fiktion, sondern der real existierende Überwachungsstaat. Vergessen Sie das Bankgeheimnis, die Behörden haben immer Zugriff und erfahren sofort, wenn es Kontobewegungen gibt. Bei Kriminellen finden wir das natürlich toll, aber was es für uns selbst bedeutet, ist vielen gar nicht bewusst:

Wir können uns nicht mehr frei und unerkannt in der Öffentlichkeit bewegen, weil wir mit jedem bargeldlosen Bezahlvorgang eine „Spur“ legen. Eine „Bezahlspur“, die fast alles über unser privates Leben verrät.

Bezahlspur und Rasterfahndung

Unsere „Bezahlspuren“ über längere Zeiträume zeigen ein perfektes Bewegungsprofil, wann wir uns wo aufgehalten haben. Im besten Fall interessieren sich nur Konzerne dafür, die daraus Rückschlüsse für personalisierte Werbung ziehen. Aber auch Behörden werden künftig solche E-Cash-Profile in ihre Rasterfahndungen einbeziehen. Wenn die Polizei bspw. ermitteln will, welche Personen sich zur Tatzeit in der Nähe eines Tatortes aufgehalten haben, dann wertet sie schon seit vielen Jahren auch die Mobilfunkdaten aller Teilnehmer aus, die zu diesem Zeitpunkt in den nächstgelegenen Funkmast eingeloggt waren. Nur weil irgendwo irgendeine Tat begangen wurde, geraten plötzlich Hunderte oder Tausende Menschen ins Visier von Ermittlungen. Künftig werden auch alle darin einbezogen, die eine „Bezahlspur“ in der Nähe hinterlassen haben.

Leider kein schlechter Witz: Behörden überprüfen alle unsere Kontobewegungen


Ein Artikel in der Münchner Abendzeitung vom 05.05.2014 belegt sogar, dass z.B. die bayerischen Sicherheitsbehörden schon seit Jahren routinemäßig die Kontobewegungen aller Bürger Bayerns überprüfen. Aufgeflogen ist das nur, weil sich ein Bürger den Scherz gemacht hatte, bei seinem Überweisungsträger als Verwendungszweck „bin laden“ zu schreiben.

Durch konsequentes bargeldloses Bezahlen erhält der Staat ein perfektes Bewegungsprofil jedes einzelnen Bürgers. Eine solche Komplettüberwachung gab es noch nie in der Geschichte der Menschheit. Es ist ein noch nie dagewesener Eingriff in die Privatsphäre jedes Einzelnen und seine persönliche Bewegungsfreiheit. Glauben Sie Politikern und Behörden kein Wort, wenn sie hoch und heilig versprechen, dass diese Daten nicht missbraucht und sowieso wieder gelöscht würden. Tatsächlich sind diese Bewegungsprofile viel zu wertvoll, um sie wieder zu löschen oder ungenutzt herumliegen zu lassen.

Es ist vielmehr der feuchte Traum aller Sicherheitsbehörden, genau diese Bewegungsprofile zu sammeln, fortlaufend auszuwerten und immer zum Machterhalt der Herrschenden zu gebrauchen.

3. Totale Abhängigkeit von Banken und Behörden
Sicher kennen Sie noch den dusseligen Werbeslogan: „VISA, die Freiheit nehm ich mir“. So wurde in den 1980er Jahren schon die bargeldlose Kreditkartenzahlung propagiert. Was von dieser „Freiheit“ zu halten ist, wissen Sie bereits. Hegelsche Dialektik in Reinkultur: Von Freiheit reden, aber Sklaverei meinen. Noch haben wir die Wahl, ob wir bar oder bargeldlos bezahlen wollen. Das ist aber nur ein Übergangsstadium, bis sich die Masse der Menschen an das bargeldlose Bezahlen gewöhnt hat. Dann wird das Bargeld Schritt für Schritt abgeschafft. Das ist keine Vision, sondern in anderen europäischen Ländern teilweise schon Realität.

Aber was bedeutet das für uns alle und was macht es mit uns?

Nun, bargeldloses Zahlen ist letztlich nur mit einem Bankkonto möglich. Unser Geld, das wir jeden Tag ganz real erarbeiten müssen, verflüchtigt sich in eine virtuelle Finanzwelt, die es uns nicht mehr real zurückgibt, sondern nur noch Kontozahlen auf Bildschirmen ausspuckt. Wir können unser Geld nicht mehr abheben und in Sicherheit bringen. Die Bank hat uns also völlig in der Hand und weiß alles über uns. Keine Geldausgabe bleibt der Bank verborgen, denn es wird alles verbucht. Die Banken können Gebühren, Negativzinsen oder was auch immer verlangen, denn ohne Bankkonto existiert unser Geld nicht mehr. Nein sagen können wir nicht – wir sitzen in der Falle.

Über die Banken können auch Behörden einen ganz anderen Einfluß auf unseren Geldfluß ausüben. Steuern könnten willkürlich einfach abgebucht werden oder schlimmstenfalls wird uns der Geldhahn einfach zugedreht, wenn sich ein Vorwand finden lässt. Verstöße, Verfahren, Schulden, was auch immer. Gerade kritische Bürger müssen sich darauf gefasst machen, zu willkürlichen Opfern von Sicherheitsbehörden zu werden und die Hoheit über ihr gläsernes Konto zu verlieren. Klar, jeder gutgläubige Bürger hält sich für unbescholten, aber wer wirklich „unbescholten“ ist, das bestimmen nicht wir selbst, sondern die politischen Machthaber im Lande. „Unbescholten“ ist man heute schon nicht mehr, wenn man gegen die Dauerregentschaft von Merkel protestiert oder sich für eine unliebsame Partei öffentlich engagiert. Na, glauben Sie immer noch, dass Sie immer „unbescholten“ sein werden?

Wenn wir Bürger längerfristig zu gläsernen Kontosklaven werden, dann wirkt sich das auch auf unser Verhalten aus. Wenn wir wissen, dass jeder Schritt von uns registriert wird, dann sind wir nicht mehr länger wir selbst. Wir ändern unser Kaufverhalten, indem wir uns an die offizielle Doktrin anpassen. Wir vermeiden alles, was uns vor anderen unangenehm sein könnte, denn wir wollen nicht auffallen, nicht ausscheren und schon gar nicht ins Visier von Behörden etc. geraten.

Die bargeldlose Gesellschaft führt uns also längerfristig in eine totale Anpassung und Konformität. Bezahlvorgänge machen uns sprichwörtlich nackt, darum tun wir nur noch, was andere auch tun oder was anderen nicht zu sehr missfällt. Das ist so, als ob wir den ganzen Tag von Kameras begleitet würden und alles sofort live im TV zu sehen wäre.

4. Verlust jeglicher Freiheit – die bargeldlose Diktatur
Es hört sich banal an, aber Bargeld bedeutet Freiheit. Sie können kaufen, was sie wollen und keiner muss es erfahren. Mal ein Bier zu viel trinken oder jeden Tag drei Schachteln Zippen rauchen? Ihre Krankenkasse weiß nichts davon und Ihr Chef auch nicht. Politisch unliebsame Bücher oder Musik kaufen? Kein Problem, einfach bar zahlen und ganz unerkannt wieder aus dem Laden gehen. Es gibt unendlich viele Beispiele aus dem täglichen Leben, die einfach niemanden etwas anzugehen haben außer uns selbst. Wir haben etwas zu verbergen: Unser eigenes Leben. Die Geschichte lehrt uns: Je weniger der Staat über seine Bürger weiß, desto besser.

Genau das wollen die politischen Eliten ändern. Die technische Entwicklung bietet ihnen die historisch einmalige Chance, eine flächendeckende totale Überwachung aller Bürger in allen westlichen Industrieländern zu errichten. Wer die Mächte und deren Mechanismen kennt, der ahnt schon, dass es naiv wäre zu glauben, dass sich gerade die transatlantischen Machteliten diese Chance entgehen lassen würden.

Das Märchen von den Kriminellen mit Bargeldkoffern

Das Hauptargument der Anti-Bargeld-Propaganda ist nach wie vor die angebliche Bekämpfung der Kriminalität. Man will uns weismachen, dass Mafioso immer noch mit Koffern voller Geld durch die Lande reisen und die internationale organisierte Kriminalität nur mit Bargeld ihre Geschäft betreiben könne. Im großen Stil – und nur der kann für die Allgemeinheit der Maßstab sein – ist das schlicht Unsinn. Alle kriminellen Geschäfte von Relevanz laufen ganz normal über Konten. Je normaler, desto unauffälliger. Legale Scheinfirmen in irgendwelchen Bananenrepubliken, getarnte Geheimdienstfirmen, unüberschaubare Geflechte von globalen Verwaltungsgesellschaften – alles kein Thema.

Wenn das Bargeld wegfiele, würde das nur eines bedeuten: Die großen Kriminellen, meist mit machtelitären Hintergründen, entledigen sich der Konkurrenz kleiner Krimineller, die zu klein sind, um globale Netzwerke aufzuziehen. Bargeldabschaffung spielt also der echten OK in die Hände, die damit endgültig ein Staats- und Bankenmonopol würde.

Besiegen Sie Ihre Bequemlichkeit

Seien Sie nicht geizig, sondern intelligent: Pfeifen Sie auf "Payback"!


Eine bargeldlose Gesellschaft gläserner Kontosklaven kann sich kein Bürger wünschen, der nicht in einer Diktatur enden will. Es muss uns nur viel mehr bewusst werden. Gerade weil wir wissen, dass die politischen Eliten uns in diese Falle drängen wollen, sollten wir jetzt erst recht unsere Bequemlichkeit bekämpfen und so viel bar zahlen wie möglich. Kartenzahlung ist nicht generell Teufelswerk, aber sie sollte auf größere Summen beschränkt bleiben, die wir aus Sicherheitsgründen nicht bar mit herumschleppen wollen.

Wer sich lieber der ach so „transparenten“ Kontosklaverei ausliefern möchte, kann gerne bargeldlos zahlen und sein Vermögen in eine virtuelle Zwischenwelt verschieben. Das ist die Freiheit, die jeder haben sollte. Aber es darf kein Zwang für alle daraus werden, denn dann ist es eine Diktatur.