Dienstag, 6. Februar 2018

Die Social Media Lüge: Warum wird uns vorgegaukelt, dass Facebook & Co. „soziale Medien“ seien?



„Facebook ist das mächtigste Werkzeug zur Bevölkerungskontrolle, das jemals erschaffen wurde.“
 Marc Zuckerberg


Online-Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter & Co. werden in der öffentlichen Wahrnehmung seit jeher kritiklos als „soziale Medien“ bezeichnet. Es wird also suggeriert, dass jemand, der dort sein Leben vor aller Welt ausbreitet, sich „sozial“ und damit per se richtig verhalten würde. Aber ist es wirklich „sozial“, seine eigene Privatsphäre aufzugeben und teilweise sogar die intimsten Dinge preiszugeben, in dem Irrglauben, man könne selbst bestimmen, wer daran teilhaben darf? Oder ist den meisten Leuten einfach nur nicht klar, dass sie es eben nicht selbst bestimmen können?

Nicht sozial, sondern asozial

Das Etikett „Social Media“ haben sich die bekannten Netzwerke zumeist selbst verliehen. Ein kluger Schachzug, denn der Begriff „sozial“ ist allgemein positiv besetzt. Und er scheint ja auf den ersten Blick auch zu stimmen, denn immerhin bieten solche Netzwerke ja Millionen Menschen die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und miteinander zu kommunizieren. Soweit die offizielle Schönfärberei. Doch genau damit fängt der Schwindel schon an, denn: Diese digitale Bühne, auf der sich Millionen Nutzer unbedarft bewegen, wird rund um die Uhr überwacht. Jedes Wort wird protokolliert, jeder Furz wird mitgeschnitten, jede Regung dokumentiert und jedes Foto gespeichert.

Kein Recht auf Vergessen?

Unser soziales Verhalten, mit anderen Menschen kommunizieren zu wollen, wird hinterrücks missbraucht. Die scheinbar grenzenlose Freiheit, die Online-Netzwerke ihren Nutzern versprechen, verkehrt sich bei aufmerksamer Betrachtung ins genaue Gegenteil, je stärker wir sie nutzen:  Das Internet vergisst nichts – und niemanden. Alles, was auf irgendwelchen Servern herumschwirrt und mit globalen Suchmaschinen verwoben wird, verfolgt uns den Rest unseres Lebens. Das Recht auf Vergessen, das wir Menschen zum Überleben brauchen und das von Natur aus in uns angelegt ist, wird mit Hilfe globaler Online-Netzwerke ausgehebelt.

Haben Sie nichts zu verbergen?

Den meisten Nutzern ist durchaus bewusst, dass alles mitgelesen und ausgewertet werden kann, was sie in solchen Netzwerken von sich geben. Aber sie weigern sich, über die Konsequenzen nachzudenken. Geradezu kindlich naiv beruhigen sie sich selber mit dem Motto: „Ich habe ja nichts zu verbergen“. Ein Credo, dass sich die Denkfabriken der globalen Eliten kaum besser hätten ausdenken können. Dabei hat jeder von uns ganz sicher etwas zu verbergen: Nämlich sein Privatleben, seine Intimsphäre, die irgendwelche US-Konzerne und Regierungen einen Scheiß angeht!

Aber immer wieder siegen Bequemlichkeit und Geiz. Facebook, WhatsApp, Twitter – alles kostenlos. Aber warum kann all diese teure, aufwendige Technologie überhaupt kostenlos sein? Und welchen Preis zahlen wir wirklich dafür?

Bevölkerungskontrolle – der feuchte Traum globaler Eliten

Kommen wir zurück auf das Eingangszitat des (vermeintlichen) Facebook-Gründers Zuckerberg: „Facebook ist das mächtigste Werkzeug zur Bevölkerungskontrolle, das jemals erschaffen wurde.“ (Quelle: neopresse). Angeblich will Zuckerberg erst Jahre nach der Facebook-Gründung zu dieser sensationellen Erkenntnis gelangt sein. Nach wie vor wird die „offizielle“ Story gestreut, dass Zuckerberg anfangs gar nicht wusste, was er da zusammenbastelt. Nun, das mag vielleicht daran liegen, dass er selber gar nicht alles gebastelt hat, aber darauf kommen wir noch zurück.

Die Aussage Zuckerbergs ist treffend und beängstigend zugleich. Und es spricht Bände, dass diese Aussage in den deutschen „Qualitätsmedien“ lieber verschwiegen wird. Denn diese Wahrheit steht der kritiklosen Vermarktung der „sozialen Medien“ natürlich im Wege. Wir sollen aber auch weiterhin daran glauben, dass Facebook & Co. ganz tolle Kommunikationsmittel sind, auf denen wir uns ganz beruhigt nackt machen können. Warum, das hat Zuckerberg genau richtig gesagt: Bevölkerungskontrolle.

Bevölkerungskontrolle ist für die herrschenden Eliten nur möglich, wenn sie genau wissen, wie wir alle ticken. Unsere Gedanken, unsere Ideen, unsere Bindungen, unsere Probleme, unsere Pläne, für was wir uns einsetzen, was wir ablehnen und so weiter. All das geben wir jeden Tag in den Online-Netzwerken ganz unbedarft preis, weil wir uns dort genau so verhalten, als säßen wir mit unseren Freunden zuhause zusammen. Die Herrschenden bekommen heute über Facebook, WhatsApp & Co. einen so tiefen Einblick in unser intimstes Seelenleben, wie niemals irgendwelche Machthaber zuvor. Frühere Diktaturen hätten sie ganz sicher darum beneidet. Auch, weil dieses Herrschaftswissen nicht mehr auf bestimmte Völker oder Länder beschränkt ist, sondern global geworden ist.

Von Mockingbird zu Social Media

Es ist die logische Fortentwicklung der bisherigen Form der Bevölkerungskontrolle, nämlich die Massenmedien zu kontrollieren, die wiederum uns alle kontrollieren sollten. In den 1950er Jahren begann die CIA unter dem Tarnnamen „Operation Mockingbird“ damit, die amerikanischen Massenmedien gemäß den Plänen der herrschenden US-Elite zu manipulieren. Nach diesem Muster wurden fortan Massenmedien in allen unter US-Einfluss stehenden Ländern manipuliert. Doch diese Methode hat ihre Grenzen. Wenn die Akzeptanz der Massenmedien im Volke sinkt, dann schwindet auch der Einfluss der Herrschenden.

Mit der Schaffung des Internets konnte der drohende Kontrollverlust nicht nur gestoppt, sondern ganz neue Kontrollmöglichkeiten geschaffen werden. Was viele nicht wissen: Die Vernetzung von Rechnern über Fernmeldeleitungen war von Anfang an ein Projekt militärisch-geheimdienstlicher Komplexe in den USA. Anders wären Forschung und Technologie kaum realisierbar, geschweige denn bezahlbar gewesen. US-Konzerne wie AOL steckten ganz früh in der Sache drin. Es mag dahin gestellt bleiben, ob sich diese Kreise den Begriff „social media“ für ihre Zwecke aneigneten oder ob sie ihn selbst dafür erfanden.

Einem PR-Schlagwort auf der Spur…

Ted Leonsis von AOL ist sich sicher, dass er diesen PR-Begriff schon in den frühen 1990er Jahren im Zusammenhang mit der Entwicklung des AOL Instant Messengers verwendete (Quelle: Forbes, 09.12.2010). Für Leonsis spricht, dass er eine einflussreicher Geschäftsmann, Investor und Medienmogul ist, der nicht zuletzt auch die Wahlkampagnen von Hillary Clinton und Barack Obama unterstützte.

Die umtriebige US-Unternehmerin Chris Shipley von Guidewire Group Inc. kam als Trittbrettfahrerin im Jahre 2004 auf jeden Fall zu spät. Nichtsdestotrotz ist sie eine einflussreiche Propagandistin in Sachen „social media“. Besonders auffällig sind ihre jahrelangen erfolgreichen Bemühungen, ein elitäres Klientel von Journalisten für die Interessen von „Social media“-Konzernen zu gewinnen, also auf gut deutsch Journalisten zu korrumpieren, damit sie PR für bestimmte Internetkonzerne in den USA betreiben. Das entspricht ganz dem Ungeist der CIA-Operation „Mockingbird“. Bei Shipley nennt sich das allerdings nicht Ungeist, sondern „Newsgeist“. So nannte sie die von ihr organisierten bilderbergerähnlichen Zusammenkünfte. Mit der „DEMO“-Konferenz von 1996 bis 2009 organisierte Shipley eine weitere Insiderveranstaltung in Sachen „social media“, bei der sie mehr als 1.500 Unternehmen dabei half, deren Produkte vor über 700 Insidern, Investoren und Journalisten zu präsentieren.

 

Im Zusammenspiel von Militär, Geheimdiensten und Konzernen wuchs ein globales Social Media Kartell heran, das hierzulande erst ab ca. 2004 langsam Konturen bekam. Google war eines der ersten mächtigen Überwachungswerkzeuge und es war schon damals verdächtig, wie rasend schnell sich ausgerechnet diese „Suchmaschine“ über Nacht gegen alle anderen durchsetzten konnte. Denn die Google-Gründer Sergey M. Brin und Lawrence E. Page werden laut Infowars-Beitrag „Facebook & Google are CIA Fronts“ von Februar 2011 als „eher durchschnittliche Studenten“ geschildert. Dennoch schafften sie es, eine „überlegene Suchmaschine“ zu entwickeln. Dafür bekamen sie laut Infowars sehr schnell riesige Summen Geld von großen Konzernen, z.B. Sun Microsystems.  

Alte Freunde: Google und der CIA
 
 "Sie müssen keinen Aluhut tragen, um zu glauben, dass die CIA Facebook, Twitter, Google und andere soziale Medien benutzt, um Leute auszuspionieren"

 

ließ CBS News seine Leser in dem Beitrag „Social Media is a tool of CIA“ von Juli 2011 wissen. Über ihren technologischen Investitions-Tarnverein In-Q-Tel hatte die CIA eine erkenntnisreiche Liste mit Pressemitteilungen zu allen von ihr unterstützten „social media“ Projekten veröffentlicht.

Google und der CIA sind demnach alte Freunde: Seit 2004 ist Google Partner des CIA, als Google das Unternehmen Keyhole kaufte. Keyhole war ein Unternehmen für Kartentechnologie. Nach dem Kauf wurde daraus Google Earth. Im Jahr 2010 tätigten Google und der CIA-Verein In-Q-Tel eine gemeinsame Investition in eine Firma namens Recorded Future, zu deutsch: aufgezeichnete Zukunft. Recorded Future verfolgt das Minority-Report-ähnliche Ziel, mit Hilfe von Analysen das globale Web zu durchkämmen und vorhersagen zu können, wo sich zukünftige Ereignisse im echten Leben abspielen könnten.

Dazu überwacht Recorded Future das globale Web in Echtzeit, um Beziehungen zwischen Menschen, Organisationen, Aktionen und Vorfällen - sowohl gegenwärtigen als auch noch bevorstehenden - zu finden und aufzuzeichnen. Besonders hilfreich sind dabei die „sozialen Medien“, über deren Netzwerke Milliarden Menschen freiwillig alles über sich preisgeben. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse gelangen über Google direkt an die mächtigsten Geheimdienste der Welt.

Facebook: Nur eine Zufallsgründung?

Facebook kam bei uns erst Jahre später als Google, verdrängte aber ebenso blitzschnell alle bis dahin konkurrierenden Online-Netzwerke, die im Vergleich zu Facebook heute wie harmloser Kaffeeklatsch wirken. Als vermeintlicher Erschaffer und Superheld von Facebook gilt Marc Zuckerberg. Die offizielle Story geht ungefähr so: Ein unscheinbarer Harvard-Student hat plötzlich eine geniale Idee und entwickelt nahezu im Alleingang und rein zufällig das mächtigste Überwachungsnetzwerk der Welt. Er wollte damit natürlich nur Gutes tun und den Menschen dabei helfen, besser zueinander zu finden. Er ahnte nichts Böses und fiel erst Jahre später aus allen Wolken über das, was er da tatsächlich geschaffen hat. Dafür müsste er eigentlich mit der „CIA Ehrenmedaille“ ausgezeichnet werden, wie das Onion News Network satirisch vorgeschlagen hat.

 

Harvard, das Biotop der Geheimdienste

Zweifel an der offiziellen Story sind durchaus erlaubt, denn alleine schon das Studium an der Top-Elite-Uni in Harvard ist nur ausgewähltem Nachwuchs aus machtelitären Kreisen möglich.  Zuckerberg war auch nicht irgendein Student, sondern gehörte dort der mächtigen globalen jüdischen Studentenverbindung Alpha Epsilon Pi an, die 1913 von einflussreichen Juden in New York (Vater Trumps Freunde) gegründet wurde. Die Liste der Mitglieder dieser Bruderschaft liest sich wie ein Who-is-Who aus Politik, Journalismus und Hollywood. Darüber hinaus werden in Harvard alle führenden Leute der Machteliten geformt, z.B. diverse US-Präsidenten von Bush bis Obama, globale Strippenzieher wie Henry Kissinger oder Technologie-Gurus wie Bill Gates und eben – Marc Zuckerberg.

Harvard ist DAS Biotop der US-amerikanischen Geheimdienste und als Rekrutierungspool für künftige Geostrategien berüchtigt. Schon 1977 wurde bekannt, dass Harvard z.B. in das MK-Ultra-Projekt der CIA involviert war. Dabei ging es um Versuche zur Gedanken- und Bewusstseinskontrolle der Bevölkerung. Das Internet und „Social Media“ sind die logische Fortsetzung damaliger Projekte.  Der CIA macht laut Beitrag auf The Daily Mash vom 08.11.2016 kein Geheimnis daraus, dass er Zuckerberg bei der Erschaffung von Facebook unter die Arme gegriffen haben will. Laut CIA-Mann Tom Booker wurde Zuckerberg ausgewählt, weil er erstaunlich leichtgläubig wirkte. Er schmunzelt immer noch darüber, dass Zuckerberg denkt, er habe Facebook geschaffen, ohne von den Geheimdiensten manipuliert zu werden.

In der Tat dürfte das in Harvard und angesichts der geschilderten Hintergründe kaum möglich sein. Immerhin gehört es zu den klassischen Aufgaben der Geheimdienste, Studenten an solchen Elite-Unis unter ihre Fittiche zu nehmen, ihre Entwicklung zu beobachten und alles für die Eliten Nützliche zu fördern. Die neopresse vom 12. Juli 2012 geht zwar davon aus, dass es unwahrscheinlich sei, dass Zuckerberg damals wusste, „was er da zusammenfrickelt“, bezeichnet ihn aber dennoch ganz klar als einen „CIA-Frontmann“, der mittlerweile ganz genau weiß, welchen Zweck Facebook erfüllen soll.

Die meisten Nutzer wissen das leider nicht. Sie werden seit Jahren von der medial geschürten Facebook-Manie übertölpelt und sehen nur, was sie sehen wollen. Wie man aus seinem Freundeskreis immer wieder hört: „Es geht doch nur darum, Menschen zu verbinden und Informationen auszutauschen“. Eine äußerst naive und beschränkte Sicht der Dinge, denn im Zuge der jüngsten geopolitischen Krisen von Ägypten bis zur Ukraine sehen wir, dass Facebook „nicht nur eine Data-Mining-Operation, sondern auch ein Soft-Power-Proxy für die Schaffung von Krisen geworden ist.“

Social Media – der Online-Imperialismus aus den USA

Fakt ist: Hinter dem PR-Schlagwort „Social Media“ verbirgt sich ein gigantischer Online-Imperialismus aus den USA. Das Silicon Valley ist eine Spielweise der mächtigsten Geheimdienste von CIA bis Mossad, die ein globales Machtkartell aus Internetkonzernen geschaffen haben. Insbesondere der Zusammenschluss der meistgenutzten Netzwerke Facebook, Instagram und WhatsApp unter dem Dach des Zuckerberg-Imperiums muss bei jedem wachen Menschen die Alarmglocken schrillen lassen.

Bislang war nur von den Geheimdiensten unserer „amerikanischen Freunde“ die Rede. Das heißt aber nicht, dass BND oder Verfassungsschutz nicht ebenso mit von der Partie sind. Auch wenn unsere BRD-Geheimdienste lediglich eine Vasallenrolle von ihren US-Vorgesetzten zugewiesen bekommen, bedeutet das nicht weniger Gefahr für unsere Bürger- und Freiheitsrechte. Hier darf man sich auch nicht durch Ablenkungsversuche in Sicherheit wiegen lassen, die über die Medien lanciert werden.

Deutsche Geheimdienste als US-Vasallen dabei

2014 zum Beispiel gab es eine öffentliche Inszenierung des BND zum Thema „Social Media“: Der Nachrichtendienst ließ demonstrativ über die deutschen „Qualitätsmedien“ durchsickern, dass er plane, Facebook und Twitter in Echtzeit ausspähen zu wollen. Ebenso demonstrativ wurde der BND kurz darauf von Justizminister Heiko Maas öffentlich zurückgepfiffen (Quelle z.B: Heise online, 11.07.2014). Ziel dieses Schauspiels: Uns Bürgern soll eine Rechtsstaatlichkeit vorgegaukelt werden, um die tatsächlich längst stattfindende Echtzeitüberwachung über Social Media zu verschleiern. Herr Maas macht auf empört: Niemand hat die Absicht, das Volk online auszuspionieren. Niemand… und in Wirklichkeit passiert genau das schon sehr viel länger, als die meisten Bürger glauben.

 

Neulich auf dem Marktplatz…

Ja, man kann Online-Netzwerke wie Facebook & Co. nutzen. Aber nur, wenn man ihre eigentliche Bestimmung kennt und weiß, wie man damit umzugehen hat. Vergessen Sie das Märchen von den „sozialen Medien“ – die gibt es nicht. Vergessen Sie den Datenschutz und die angebliche Sicherheit solcher Online-Netzwerke – die gibt es auch nicht. Social Media heißt nichts anderes, als sich in die Öffentlichkeit zu begeben. Also ungefähr so, als wenn Sie sich in ihrer Stadt auf den Marktplatz oder vor das Rathaus stellen. Äußern Sie deshalb auf Social Media nur das, was Sie auch auf dem Marktplatz vor allen Leuten laut sagen und zur Schau stellen würden. Dafür ist Social Media gut, für alles andere nicht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen