Freitag, 17. August 2018

„Operation amazon“: Ein Buchladen wird zum Online-Monopolisten und heimlichen Datenkrake für die Mächtigen



Der Online-Riese amazon gilt vielen als Symbol der Zerstörung des traditionellen Buchhandels, ja sogar des „Kulturguts Buch“ schlechthin,  wie 820 unabhängige Buchhändler und Verleger aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg in einer gemeinsamen Stellungnahme sowie zahlreiche prominente Buchautoren beklagen. Doch dieses eiskalte Ausnutzen der eigenen Marktmacht, um die Konditionen des Verlegens und Verkaufens von Büchern weltweit diktieren zu können, gehört noch zu den „weniger schlimmen“ Zielen des US-Konzerns. Dahinter verbergen sich andere, die bislang noch zu wenig im Zusammenhang betrachtet und als die Gefahr erkannt wurden, die sie für jeden darstellen kann, der sich zu tief in die amazon Konsumfalle hinein begibt.

 

Geburt zwischen Wall Street und Weißem Haus

Die Gründung des Konzerns im Jahre 1994 als erster Online-Buchladen mag ein Zufall gewesen sein oder auch nicht. Wäre es nicht der Börsenmakler Jeffrey Bezos gewesen, so hätte es auch jemand anderes sein können. Aber interessant ist schon, dass amazon ähnlich wie später Facebook, Google oder andere Online-Konzerne auffallend schnell die Unterstützung aus finanzmächtigen Kreisen bekam. Bezos selbst hatte keinerlei Affinität zu technischen Dingen, aber er war ein gewiefter Bankster, der in den 1980er Jahren beim berüchtigten Bankers Trust arbeitete, jenem Kartell, das die US Federal Reserve kontrollierte.

Dann wechselte Bezos zum Hedgefond des jüdischen Wall Street Banksters David Elliot Shaw. Die Zeitschrift „Fortune“ bezeichnete Shaws Hedgefond als „intriganteste und mysteriöseste Macht an der Wall Street“. Kein Wunder, denn Shaw war vor der Gründung seines eigenen Hedgefonds bereits bei der berüchtigten Rothschild-Bank Morgan Grenfell tätig, die ebenfalls zum Bankenkartell um die US Federal gehörte. Shaw hatte auch einen direkten Draht zum Weißen Haus, wo er 1994 für Bill Clinton und 2009 für Barack Obama als Präsidentenberater fungierte. Eben dieser Shaw stand dem Princeton-Absolventen Bezos bei der Gründung von amazon Pate.

Der Aufstieg von amazon und Bezos begann. Schnell gesellten sich weitere einflußreiche Leute aus Banksterkreisen hinzu. Einer der ersten Geldgeber und Direktoren war 1996 der Harvard-Absolvent und Anwalt Tom A. Alberg, ebenfalls ein Hedgefondmanager, der in den 1990er Jahren zur sog. „McCaw Mafia“ gehörte. Nur ein Jahr später stieg auch Patricia Q. Stonesifer beim Bezos-Clan ein. Sie kam von Bill Gates Microsoft und ist bis heute ganz tief in machtelitäre Kreise rund um Amerikas Schattenregierung verstrickt.

Verbandelt mit Bankstern und Schattenregierung

Von 2008 bis 2012 fungierte Stonesifer neben ihrer amazon-Tätigkeit bei der in zahlreiche globale Skandale verwickelten Bill & Melissa Gates Foundation als Chief Executive Officer. 2009 nahm Stonesifer, die auch Mitglied des berüchtigten Council on Foreign Relations (CFR) ist, an einem geheimen Treffen mit Bill Gates, Rockefeller, Oprah Winfrey, Warren Buffet, George Soros & Co. in New York teil. Kurz: Die amazon-Direktorin inmitten der versammelten US-Machtelite, auch die Schattenregierung genannt. 2010 wurde sie sogar von Präsident Obama in den Rat des Weißen Hauses geholt.

Ein weiteres Beispiel für die frühzeitige Machtkonzentration bei amazon ist Jeffrey M. Blackburn, der seit 1998 bei amazon als hochrangiger Beamte arbeitet. Auch Blackburn ist Absolvent einer privaten Eliteuni, nämlich Stanford, und hatte zuvor eine Bankster-Karriere bei Morgan Grenfell hingelegt. Die Affinität zwischen Morgan Grenfell und amazon war also durchaus auffällig, ebenso wie der zu damaliger Zeit nur für Nachwuchs elitärer Eltern erschwingliche und gewünschte Besuch von Eliteunis.

Der Aufstieg amazons vollzog sich also in einem illustren Umfeld reicher und mächtiger Kreise zwischen Wall Street und Weißem Haus. Das da nicht bloß ein paar mehr Bücher online verkauft werden sollten, lag auf der Hand. Vielmehr war der Buchverkauf über das neu entstandene Internet nur der Einstieg, um sich binnen weniger Jahre zu einem Universalkaufhaus zu entwickeln, über das mehr oder weniger alles angepriesen wird. Vom Haarshampoo bis zum Smartphone: amazon verramscht alles so scheinbar billig wie irgend möglich.

Dunkle Geschäfte hinter glitzernder Fassade

Aus dieser Vormachtstellung ergibt sich ein Teufelskreis auch für jeden anderen Händler, der seine Waren online anbieten will: Da das Sortiment von amazon extrem breit ist, gibt es kaum noch gängige Artikel, die andere Händler exklusiv auf eigenen Websites anbieten könnten. Sie werden stattdessen gezwungen, gegen monatliche Gebühren ihre Waren selber über amazon verramschen zu müssen, um den Anschluss an potentielle Kundschaft nicht zu verlieren. Denn die wurde im Ungeiste amazons längst darauf konditioniert, selbst die Dinge des täglichen Bedarfs nur noch online zu kaufen. Natürlich bei amazon, weil man da einfach alles sofort präsentiert bekommt und sich nicht mehr um Alternativen bemühen muss.

Die schöne neue Warenwelt, die stets online verfügbar erscheint, ist aber nur die glitzernde Fassade des US-Konzerns. Sie lockt immer neue Kunden an und jeder neue Kunde vergrößert die Vormachtstellung des Konzerns, der gefühlt schon heute das absolute Monopol als elektronisches Online-Warenhaus besitzt. Ein Monopol, dass maßgeblich nur durch die Bequemlichkeit von Millionen Konsumenten entstehen konnte, die mit Scheuklappen durchs Internet „laufen“ und zielsicher immer bei amazon landen.

Aber Bequemlichkeit hat ihren Preis. Und das ist das eigentliche Geschäft von amazon. Das dunkle Geschäft hinter der glitzernden Kaufhausfassade. Denn Bezos & Co. haben es vor allem auf die Daten der Kunden abgesehen, insbesondere auf die Verknüpfung aller Online-Einkäufe, aus denen sich ein wertvolles persönliches Profil ergibt: Du konsumierst, was du bist. Aus dem Kaufverhalten lassen sich sehr präzise Rückschlüsse auf das ganze Leben ziehen, auf Vorlieben, auf Interessen, auf Bedürfnisse, auf politische Ansichten, kurz: auf die „DNA“ des Konsumenten, wie James Marcus es beschreibt.

Marketing-Albtraum: Amazon kennt Deine DNA

James Marcus, von 1996 bis 2001 fünf Jahre lang Mitarbeiter Nr. 55 bei amazon, veröffentlichte später aufschlußreiche Memoiren darüber. Er erinnerte sich an Bezos, der darauf besteht, dass das Internet mit "seiner bodenlosen Kapazität für die Datenerhebung" es ihnen ermöglichen würde, ganze Populationen mit einem feinzahnigen Kamm zu sortieren. Affinität würde Affinität hervorrufen: Deine Vorlieben und Abneigungen - von Beethoven über Barbecue-Sauce, Shampoo bis hin zu Schuhpolitur - sind so unverwechselbar wie Deine DNA und machen es möglich, dich unter 9.999 Verwandten zu erkennen. "Diese Aussicht", so Marcus, "war entweder ein utopischer Tagtraum oder ein gezielter Marketing-Albtraum". (Quelle: The Amazon Effect, 29.05.2012).

Die CIA bekommt legalen Zugang zu amazons Servern


CIA hat legalen Serverzugang

Mittlerweile können wir sagen: Es war letzteres. Ein ganz realer Marketing-Albtraum. Die „DNA“ von Millionen Menschen so genau zu kennen, ist eine unglaubliche Macht. Größer als die Macht vieler Regierungen und Geheimdienste, die nur zu gerne davon profitieren wollen. Und wie es der Zufall will, sitzen in den Führungsgremien von amazon einflußreiche Leute mit engsten Verbindungen zu höchsten Regierungs- und Geheimdienstkreisen. Das erleichtert den „Datenaustausch“ zweifellos, auch wenn kriminelle Organisationen wie die CIA ansonsten kein Problem damit hätten, den Datenverkehr des Konzerns illegal anzuzapfen. Das muss die CIA aber gar nicht, denn Bezos paktiert seit 2013 „geschäftlich“ mit dem Geheimdienst, der amazons Web Service nutzt. Gut investierte 600 Mio. Dollar möchte man sagen, denn dafür hat die CIA ganz legalen Zugang zu amazons Servern.

Wem dient der Bilderberger Bezos?

Spätestens der CIA-Deal machte klar: Bezos hat es geschafft. Sein Aufstieg in die höchsten Machtkreise war sorgfältig geplant und er war erfolgreich, wie auch seine Mitgliedschaft in der global einflußreichen Bilderberger Group belegt. Spätestens ab diesem Punkt verschwimmen die Grenzen zwischen unternehmerischen Interessen und solchen, wo der Unternehmer als Mittäter der Herrschenden fungiert. Es ist nicht mehr erkennbar, ob bspw. hinter technischen „Errungenschaften“ wie amazon KINDLE oder amazon ECHO lediglich ein geschäftliches Interesse steckt oder auch das Interesse regierungs- und geheimdienstnaher Kreise, noch mehr Daten von arglosen Kunden für den Ausbau ihres Machtapparates aufzusaugen.

Vielmehr sieht es so aus, als würde Bezos auf Geheiß seiner mächtigen Partner im Hintergrund die Datenkrake amazon systematisch weiter ausbauen. Die „DNA“ der Konsumenten basierend auf deren Einkäufen war nur der erste Schritt. Im nächsten Schritt sollen die Konsumenten auch in ihrer privaten Umgebung belauscht werden können, um ihre Intimsphäre bis ins Detail auszuforschen. 

Bilderberger Bezos: Mit den Mächtigen im Bunde


Amazon ECHO: Großer Lauschangriff im Schlafzimmer

Der große Lauschangriff erfolgt mit einem sprachgesteuerten Designer-Lautsprecher namens „Alexa“ alias amazon ECHO. Der speichert schlichtweg alles, was im Raum gesprochen wird, wahrscheinlich selbst den leisesten Furz oder lustvolles Stöhnen. Alle Sprachbefehle und Sprachbotschaften werden dauerhaft in der amazon Cloud, sprich auf amazons Servern in den USA, gespeichert. „Alexa“ kann aber noch mehr: Nämlich Abhörwanze spielen. Anfragen von US-Journalisten beim FBI, ob amazon ECHO zum Abhören benutzt werden könne, wurden mit vielsagendem Schweigen beantwortet. Heißt auf gut deutsch: Ja. Was technisch auch ganz logisch ist, denn da das Gerät auf ein Aktivierungswort hört, sprich darauf wartet, dass jemand etwas sagt, müssen die eingebauten Mikrophone automatisch permanent auf Empfang sein, also mitlauschen.

Die Konsumenten sollen sich diese Stasi 3.0 ganz freiwillig in die eigenen vier Wände holen, nachdem sie vorher kräftig zur Kasse gebeten wurden. Sie meinen, so dumm kann doch keiner sein, dass er auch noch freiwillig dafür bezahlt, um von „Big Brother“ amazon belauscht zu werden kann? - Und ob! Es braucht nur die richtige Verkaufsstrategie und alle technikhörigen Nerds stehen sofort Schlange an Bezos virtuellen Kassen. Wer sonst nicht viel zu melden hat, der darf nun wenigstens zu Hause einem sprachmutierten Lautsprecher-Dildo knackige Befehle erteilen: Alexa tu dies, Alexa mach das, Alexa laber mich voll. Hauptsache nichts mehr selber machen und das letzte bißchen Resthirn von „Alexa“ benebeln lassen.

Das ist keineswegs unproblematisch. Überlegen Sie einfach mal, über welche Dinge Sie zu Hause im vertrauten Kreise sprechen und was für Äußerungen Sie da tätigen? Wollen Sie wirklich, dass Außenstehende - noch dazu staatliche Sicherheitsapparate - das alles mitbekommen und Sie entsprechend „einordnen“?

Private Cloud-Daten landen bei Behörden

Wie schnell das gehen kann, zeigt das Beispiel eines arglosen Bürger aus Bayern, der vor ein paar Jahren auf seinen Überweisungsträger als Verwendungszweck aus Spaß „bin laden“ geschrieben hatte. Was niemand wusste: Die bayerischen Sicherheitsbehörden durchforsten schon lange sämtliche Kontobewegungen aller Bürger Bayerns nach verdächtigen Stichworten. Die Folge war ein höchst unangenehmer Polizeieinsatz, bei dem der Betroffene wie ein schwerkrimineller Terrorist behandelt wurde. 

Stasi 3.0 für die eigenen vier Wände: Amazons Alexa hört und speichert alles


Nach diesem Prinzip können auch die Sprachdateien auf amazons Servern durchforstet werden. Zum Beispiel von der CIA, die ja ohnehin legalen Zugang zu den Servern hat. Seitens amazon werden Kundendaten entgegen anderslautender Beteuerungen nachweislich an Behörden weitergegeben: Im Dezember 2016 wurde bspw. bekannt, dass US-Strafverfolgungsbehörden bei ihren Ermittlungen auf Cloud-gespeicherte Audio-Daten von „amazon ECHO“ zurückgegriffen haben. Seien Sie also künftig lieber vorsichtig, wenn Sie Wohnungen von Bekannten oder Freunden betreten und nicht sicher sind, ob „Alexa“ irgendwo hinterm Blumenpott lauert.

Aber warum so ängstlich? Sie haben doch bestimmt nichts zu verbergen, oder? Nein, Sie sind ja nicht mal politisch interessiert, geschweige denn ein Revoluzzer. Dann kann ja gar nichts passieren, oder doch? Nun, jeder Bürger hat etwas zu verbergen: Nämlich sein Privatleben, das geht weder den Staat noch irgendwelche Konzerne etwas an. Aus der Geschichte wissen wir, wie verheerend es sein kann, wenn der Staat zu viel über seine Bürger weiß. Und der Bürger weiß ja nicht einmal selber, ob ihm nicht irgendwann doch mal der Kragen platzt und er sich gegen bestimmte Zustände im Lande wehren möchte. Wer den Herrschenden irgendwann zu kritisch und unbequem wird, das weiß man nie. Im heutigen Deutschland genügt es schon, wenn jemand gegen die Dauerkanzlerin Merkel auf die Straße geht und es wagt, ihre Absetzung zu fordern. Ähnlich wie früher unter Honecker hat das sofort staatssicherheitsmäßige Maßnahmen wie Erfassung, Einstufung und Beobachtung durch Behörden zur Folge.

Amazon sammelt Herrschaftswissen

Spätestens dann wird es zum ernsten Problem für Sie, wenn Konzerne wie amazon, Facebook & Co. alles aus ihrem Leben gesammelt haben. Diese Daten sind nun mal da und sie werden dann auch genutzt, egal welche EU-Datenschutzverordnungen oder sonstigen Scheingesetze das angeblich verhindern sollen. Nicht nur amazon, sondern auch Facebook oder Google sind ganz eng mit Regierungs- und Geheimdienstkreisen verbandelt.

Das ist der Haken an der schönen neuen Technikwelt, wo mittlerweile selbst die Zahnbürste mit dem Internet verbunden ist. Wir befinden uns in sicherer Umgebung, fühlen uns unbeobachtet und geben online alles preis, weil wir glauben, dass unsere Accounts sicher geschützt sind gegen fremde Einblick von außen. Aber der wirkliche Feind kommt nicht von außen, sondern von Innen. Es sind Konzerne wie amazon selbst, die alles über ihre Kunden sammeln und sie sogar zu Hause belauschen. Auf den Servern von amazon sammelt sich ein beängstigend detailliertes Wissen über Millionen Menschen an, das ganz schnell zu Herrschaftswissen werden kann.

Wie all dieses Wissen irgendwann einmal gegen den Einzelnen verwendet werden kann, weiß niemand. Sicher ist nur: Die Herrschenden werden alles aufbewahren, um es im richtigen Moment zur Hand zu haben.

Obamas „heimliche Geliebte“

Darum ist amazon auch Barack Obamas „heimliche Geliebte“. Wie ein „eifersüchtiger Liebhaber“ soll Obama die Konkurrenz verklagt haben, um amazons Machtmonopol zu stärken, heißt es in Katie Kieffers Kolumne vom 23.04.2012. Er mißbrauchte seine Exekutivbefugnisse und gewährte Bezos Konzern eine Vorzugsbehandlung, wohl auch in der Hoffnung, bei amazons Kunden Gefallen zu finden.

Barack liebt amazon, Bezos liebt Michelle...


Dafür hetzte Obama fünf großen Buchverlagen und Apple seinen Generalstaatsanwalt Eric Holder auf den Hals, der am 11.04.2012 ankündigte, sie wegen Kartellbildung zu verklagen. Sie sollen „konspirativ“ den Preis für e-Books angehoben haben, was aber so nicht stimmte. Obamas Hass auf Steve Jobs dürfte vermutlich ideologisch bedingt sein, denn Jobs war ein echter Kapitalist, während Obama ganz im Sinne der Rockefeller-Strategie einen diktatorischen Staatssozialismus mit privilegierten staatsnahen Konzernen bevorzugt. Obama tat damals zwar so, als wollte er die US-Bürger vor dem bösen „Big Apple“ verteidigen, aber tatsächlich schützte er vor allem das Monopol von amazon.

Das KINDLE weiß genau, was Sie lesen

Der e-Book Reader amazon KINDLE schlägt inhaltlich in die gleiche Kerbe wie amazon ECHO. Der Konzern sammelt mit diesem scheinbar harmlosen Lesegerät private Daten, von denen keiner weiß, wie sie analysiert und verknüpft werden. Das KINDLE weiß genau, was Sie lesen, welche Anmerkungen oder Notizen sie dazu eintippen, welche Lesezeichen Sie setzen oder welche Stellen im Text Sie markieren.

„Es sind ja bloß Bücher“, werden naive Geister sagen. Aber gerade Bücher sind bekanntlich ein ganz besonders gefährliches Gut. Viele Herrscher vergangener Diktaturen hätten sich gewünscht, dass der Gutenberg den Buchdruck nie erfunden hätte und Bücher niemals ins Volk gelangt wären. An dem, was die Menschen lesen, lassen sie sich sehr trefflich in bestimmte „Schubladen“ stecken. Wollen wir wirklich, dass Konzerne und Sicherheitsapparate Buch darüber führen, für was wir uns privat interessieren und welches Wissen wir uns aneignen? Wie können wir sicher sein, dass diese Indizien nicht irgendwann gegen uns verwendet werden?

Digitale Bücherverbrennung?

Ein Glück aber auch, dass wir auf das KINDLE gar nicht all das lesen können, was bei Papa Staat für Bauchschmerzen sorgen würde. Hier hat amazon bereits durch eigene Zensur vorgebeugt: Vieles, was wir wirklich lesen und wissen sollten, wird auf amazons Kindchen gar nicht erst angeboten. Über seine Marktmacht bestimmt der Konzern also, was „gute“ und was „schlechte“ bzw. „falsche“ Bücher sind. Offen gesagt: Was der angeblich so libertär gesinnte Bezos da treibt, unterscheidet sich de facto kaum von den Bücherverbrennungen vergangener Zeiten. Es bleiben aber immer noch genügend e-Books auf dem KINDLE übrig, aus denen sich Rückschlüsse auf die politischen oder religiösen Ansichten oder den allgemeinen Lebenswandel und gesellschaftliche Interessen eines Menschen ziehen lassen. Werden diese Informationen mit anderen verknüpft, kann aus einem harmlosen amazon Kunden plötzlich ein unliebsamer Dissident werden.

Der KINDLE-Effekt: Echte Bücher sollen aussterben

Das ist aber noch nicht alles: Der e-Book Reader ist nicht nur ein lupenreines Spionagewerkzeug, sondern verfolgt noch einen anderen Zweck: Er soll den Menschen das Lesen echter Bücher abgewöhnen. Alles, was wir lesen, sollen wir nur noch von Konzernen wie amazon fertig aufbereitet, sprich vorzensiert, auf einem Bildschirm als digitalen Snack präsentiert bekommen. Das „Kindle-Buch“ ist aber kein echtes Buch mehr und es gehört auch nicht mehr uns. Die Inhalte auf dem KINDLE sind weder kopierbar noch dürfen sie weiterverkauft, verschickt oder verliehen werden, wie man es mit seinen echten Büchern macht: Man verkauft sie wieder, verleiht sie an Freunde, verschenkt sie zu Weihnachten. All das sollen wir bei amazons KINDLE nicht mehr tun dürfen. Denn merke: Das Wissen gehört ja den Herrschenden, nicht uns.

amazon PRIME: Vom mündigen Käufer zum Verkauften

Die Bezos-Clique erfindet immer neue Verkaufsmaschen, die auf den ersten Blick attraktiv wirken, aber immer den hintergründigen Zweck verfolgen, die Kunden gläserner als gläsern zu machen. Wer nur ab und zu mal etwas bei amazon kauft, so wie in vielen anderen Läden auch, der hat damit weniger ein Problem. Wer sich aber von diesem einen Laden total abhängig macht und sogar eine Abo-Mitgliedschaft eingeht, der wandelt sich vom mündigen Käufer zum Verkauften. Bei amazon hört sich das freilich ganz anders an: Die totale Vereinnahmung des Kunden nennt sich „amazon PRIME“ und soll dem Betroffenen das Gefühl geben, ein ganz wichtiges Mitglied, um nicht zu sagen Teil der globalen amazon Familie zu sein.

Den PRIME-Mitgliedern wird der totale Medienkonsum 24 Stunden rund um die Uhr feilgeboten. Sie können für einen monatlichen Pauschalbetrag unbegrenzt Filme, Serien, Musik und e-Books bei amazon runterladen. Als besonderen Kaufanreiz bekommen Abonnenten außerdem alle Bestellungen kostenfrei ins Haus geliefert. Abgesehen davon, daß man sich als Mitglied ohnehin verpflichtet fühlt, möglichst viel bei „seinem Verein“ zu kaufen, führt die Versandkostenflatrate dazu, dass Mitglieder fast alles nur noch bei amazon kaufen. Dinge, die man sonst beim Geschäft um die Ecke besorgt hat oder wo man sonst gemütlich in die Stadt zum Bummeln gefahren ist, kauft man jetzt mit einem Klick bei amazon. Tatsächlich führt amazon PRIME also zwangsläufig dazu, dass Betroffene sich selber immer tiefer in die Abhängigkeit von diesem einen Konzern begeben.

Die Sekte der „amazon Haushalte“

Das bleibt nicht ohne Folgen: Es entstehen regelrechte  „amazon-Haushalte“, die den ganzen Tag online mit amazon verbunden sind. Ob man die Mattscheibe einschaltet oder den Computer: Immer ist man gleich bei amazon eingeloggt. Die Abo-Mitglieder kaufen alles bei amazon, sie lassen sich von amazon den ganzen Tag unterhalten und sie beschaffen sogar ihre Nahrung bei amazon („amazon Fresh“). Kurz: Sie teilen fast ihr ganzes Leben von früh bis spät mit diesem US-Konzern, einschließlich Verlust der Intimsphäre durch Alexa, Kindle & Co. Wer so etwas in einer Sekte wie Scientology tun würde, der würde bemitleidet und als psychisch schwer geschädigt angesehen werden. Aber wo ist eigentlich noch der Unterschied zwischen Konzernen wie amazon und Konzernen wie Scientology?

Ähnlich wie in einer Sekte oder einer Diktatur ist der scheinbar unbegrenzte Genuß von Filmen, Serien und Musik aber doch begrenzt: Denn nur amazon bestimmt letztlich, was gesehen und gehört werden darf. Aus dem einst harmlosen Buchladen ist längst ein gigantischer Medienkonzern geworden, der genau wie andere etablierte Medienkonzerne oder wie etwa die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ganz genau darauf achtet, dass den Konsumenten nichts anderes als die übliche Mainstream-Kost vorgesetzt wird. Angesichts der scheinbar unendlichen Vielzahl an Titeln und Genres fällt es den meisten Menschen vielleicht kaum auf, aber dennoch nutzt amazon auch hier seine Marktmacht, um mediale Beeinflussung auszuüben.

Gekaufte Journalisten: Bezos, Buffet und die „Post“

Da paßt es genau ins Bild, dass Jeffrey Bezos mittlerweile auch eine Tageszeitung für seine Zwecke benutzt. Im Jahr 2013, als er den Deal mit dem US-Geheimdienst CIA einfädelte, kaufte Bezos über die Tarnfirma Nash Holdings auch die alteingesessene Tageszeitung „Washington Post“. Immerhin das größte und einflußreichste Blatt der amerikanischen Hauptstadt. Damit tritt Bezos in die Fußstapfen seines Börsengauner-Kollegen Warren Buffet, der die „Post“ seit dem lancierten „Watergate-Skandal“ von 1973 bis 2011 unter seinen Fittichen hatte. Buffet ist ebenso wie Bezos Teil der hintergründigen Machtstrukturen in den USA, von Bilderbergern bis zum Council on Foereign Relations, von CIA bis Pentagon.

Für die Schreiberlinge der „Post“ ändert sich also nichts, das Blatt bleibt auch weiterhin auf Kurs und wirklich kritischer Journalismus gegenüber Mainstream und den Seilschaften zwischen Regierung und „tiefem Staat“ dürfte auch künftig nicht gefragt sein. Bezos selber will zwar nicht ins Tagesgeschäft der Zeitung eingreifen, aber kein Zeitungsbesitzer würde zulassen, dass seine Angestellten konträr gegen seine Interessen agieren.

Mit politischen Statements hält sich Bezos stets zurück, aber seine Sympathien für Michelle Obama sind hinreichend bekannt und auch seine Aktivitäten sprechen eine deutliche Sprache. Bezos machte sich lautstark zum Vorreiter für die Gleichberechtigung von Schwulen und gehört zu jenen Kreisen, die an der Zerstörung der Geschlechter arbeiten. Als Anwalt ist Bezos in der Schwulen-Lesben-Gendervereinigung LGBTQ tätig, um die Gender-Mainstreaming-Propaganda juristisch zu flankieren. Warum er selbst dann noch eine traditionelle Familie mit Frau und Kindern hat, das ist eine gute Frage. Vielleicht Alibi halber, weil es im offiziell „prüden Amerika“ für die berufliche Karriere nötig ist? Sicher könnte uns „Alexa“ bei der Beantwortung dieser intimen Frage behilflich sein, aber es ist wohl kaum anzunehmen, dass sich Bezos den Stasi-Scheiß, den er anderen verkauft, selber in die eigenen vier Wände stellt.

Bezos Politische Funktionäre

Wer sich bestimmte Personen aus bestimmten Kreisen in seine Konzernführung holt, der gibt damit auch ein politisches Statement ab. Bei Bezos reichen sich bekanntlich viele Vertreter aus machtelitären Kreisen die Hand. Einige haben wir schon betrachtet. Seit 2012 gehört auch Jamie S. Gorelick zu den Direktoren von Bezos Konzern. Die Harvard-Jüdin aus New York ist ebenso wie Stonesifer Mitglied des Council on Foreign Relations und arbeitet für die Denkfabrik des Carnegie-Konzerns, dem Carnegie Endowment for International Peace. Gorelick gehört außerdem der Trilateralen Kommission um Rockefeller und Kissinger an. Offenbar sahen die Mächtigen sie als „qualifiziert“ genug an, um sie als CIA-Beraterin in die berüchtigte 9/11-Kommission zu holen, wo Gorelick den geschichtsfälschenden Abschlußbericht mitverfasste, der den Anschlag ungeachtet aller offenen Fragen und offenkundigen Widersprüche nach offizieller Diktion einer Handvoll Arabern um den CIA-gelenkten Osama bin Laden in die Schuhe schob.

Was Gorelick für amazon „qualifiziert“, liegt damit auf der Hand. Aber die ehemalige stellv. Generalstaatsanwältin von Bill Clinton hat tatsächlich auch computertechnologisches Steckenpferd zu bieten: Sie sprach sich dafür aus, die Verschlüsselung von Daten in den USA zu verbieten. Damit rennt sie bei Bezos natürlich offene Türen ein.

Alles in allem ist amazon nicht das, als was es uns erscheinen soll. Hier wird Marktmacht mit politischen Interessen verknüpft. Der Konzern versucht das Leben seiner Kunden vollständig zu durchdringen und sie gläsern und abhängig zu machen. Es geht nicht um die Steuertricks, unfaire Löhne oder schlechte Arbeitsbedingungen, das sind Ablenkungsmanöver, die vom Wesentlichen ablenken sollen. Das Wesentliche ist: amazon fungiert hinter seiner Kaufhausfassade als Datenbeschaffer für die globale Elite. Das gesammelte Wissen über „ganze Populationen“ von Menschen ist der größte denkbare Machtfaktor, wie ihn sich unzählige Herrscher vergangener Diktaturen sehnlichst gewünscht hätten, um ihren Machterhalt zu sichern. Dieser Machtfaktor befindet sich heute in der Hand eines Konzerns, der mit den höchsten transatlantischen Machtkreisen unter einer Decke steckt. Niemand weiß, welche Konsequenzen das für Millionen Kunden haben kann, aber dass diese Datenmacht von den Herrschenden ungenutzt bleibt, davon dürften nicht einmal die kühnsten Optimisten träumen.

Dienstag, 7. August 2018

Heißzeit- und Dürrephantasien in den Medien: Wenn der Sommer den Klima-Propagandisten zu Kopfe steigt



Nicht nur wir Normalbürger freuen uns über einen schönen Sommer, wie wir ihn so schon seit zwölf Jahren nicht mehr hatten. Auch den Klima-Propagandisten kommt die hochsommerliche Phase der letzten Wochen sehr gelegen. Leider nicht, um Ferien und Sonne zu genießen, sondern um ihre politisch bedingten Lügenmärchen über den „menschengemachten Klimawandel“ und CO2-verursachten „Treibhauseffekt“ aufzuwärmen. 

Gut geschmierte Klimafritzen, Elitejournalisten und Politiker hoffen wohl darauf, dass das heiße Wetter die Menschen empfänglicher macht für lancierte Katastrophenszenarien und Horrormeldungen über eine drohende „Heißzeit“ oder dauerhafte „Dürre“ wie in der Sahara. Polit-Propheten verbreiten im Auftrag der Agenda des Weltklimarats IPCC ihre Klimawandelphrasen wie ein religiöses Dogma. Die Existenz des „menschengemachten Klimawandels“ erscheint demnach so sicher wie das Amen in der Kirche, so sicher wie die Existenz von Gott oder so sicher wie der „Demographische Wandel“ - wir müssen nur fest genug daran glauben.

Unkritisch wird die Panikmache fragwürdiger "Wissenschaftler" verbreitet


Ja, es ist an manchen Tagen schon etwas zu heiß gewesen für uns Nordeuropäer. Und die lange Trockenheit der Sommermonate kommt sicher nicht jedes Jahr vor. Aber so ungewöhnlich war es auch wieder nicht, eigentlich war es sogar ein „ganz normaler“ Sommer, der seinen Namen verdient. Wir haben ja hierzulande nicht einmal annähernd eine Wetterlage erreicht, wie sie in südeuropäischen Ländern jedes Jahr über den ganzen Sommer hinweg völlig normal ist. Warum wohl fahren wir denn im Sommer so gerne nach Italien, Spanien oder noch weiter in den Süden? Doch nur deshalb, weil es dort das ganze Sommerhalbjahr über so sonnig-warm ist, wie bei uns gerade mal ein paar Wochen.

Heißzeit oder nichts als heiße Luft?

Von einer Hitzekatastrophe oder Dürreperiode sind wir Lichtjahre entfernt. Das hindert aber den politisch-etablierten Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) nicht daran, das Märchen von einer drohenden „Heißzeit“ in die Welt zu setzen. Mit der markigen Schlagzeile „Auf dem Weg in die Heißzeit“ schwadroniert ein „internationales Wissenschaftlerteam“ um Hans Joachim Schellnhuber über die längst als Propaganda enttarnte „globale Erderwärmung“, die trotz des „Pariser Klimaabkommens“ langfristig zu einer Erderwärmung um vier bis fünf Grad führen könne. Ob und wann das jemals passieren soll, können die diskutierenden „Wissenschaftler“ am Rockzipfel der Rockefeller-NGO „The National Academy of Siences“ (NAS) aber nicht sagen.

Das unwissenschaftlich konstruierte Katastrophenszenario wird von den „eingebundenen Journalisten“ etablierter Medien sofort gierig aufgesogen und wiedergekäut. Spiegel, Focus, Zeit, FAZ, Tagesschau, BILD... sie alle verbreiten die Meldung des Herrn Schellnhuber nahezu ausnahmslos unkritisch. Je nach Aufmachung werden daraus alarmierende Schlagzeilen geformt, die den Menschen in diesen warmen Tagen ganz besonders viel Angst machen sollen. Die BILD-Zeitung, das US-hörige PR-Blatt der Merkel-Regierung, schürte am 06.08.2018 eine Massenpanik vor angeblich knapp werdendem Trinkwasser. Kaum haben wir mal ein paar Tage mehr Sommer als sonst, müssen wir nun alle verdursten? In einem der wasserreichsten Länder der Erde?

BILD schürt Massenpanik für die globale Klimadiktatur - Widersprüche spielen keine Rolle


Trinkwassermangel ist „menschengemacht“

Wohl kaum. Offenbar ist der Hochsommer diesen Klima-Propagandisten zu Kopfe gestiegen ist und sie alles versuchen, um die naturgemäß wärmsten Tage des Jahres für ihre politische Agenda zu mißbrauchen.  Dass kleinere Flüsse austrocknen, Fische dabei sterben und die Wassertemperatur in Gewässern steigt, ist im Sommer ganz natürlich. Das war schon immer so und die Natur reguliert es auch wieder, wenn wir sie lassen. In den letzten Wochen haben sicher viele von uns feststellen müssen, dass z.B. Mineralwässer in den Getränkemärkten knapp geworden, teilweise sogar tagelang ausverkauft sind. Daran ist aber nicht das Klima schuld, sondern eine Miß- und Mangelwirtschaft in Deutschland. Offenbar haben sich Hersteller und Händler nicht darauf vorbereitet, dass es auch mal wieder einen richtigen Sommer bei uns geben könnte und dann mehr getrunken wird.

Aus wirtschaftlichen Gründen werden mittlerweile bei Lebensmitteln und Getränken die Lager immer knapper gehalten, was wir im Winter nicht bemerken. Aber es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen, sagt der Volksmund. Und dieser Sommer entlarvt die Miß- und Mangelwirtschaft zumindest im Bezug aufs Wasser gnadenlos: Wir haben plötzlich Zustände wie in der DDR oder wie im Krieg. In unserem ach so reichen und hochindustriellen Land werden schon nach ein paar Wochen Hochsommer die Wasservorräte knapp - in welcher Diaspora leben wir hier eigentlich? Kriegt das Merkel-Regime unsere Wasserversorgung nicht mehr auf die Reihe? Und warum füttern wir dann Millionen Fremde in unserem Land durch, wenn wir selber schon bald auf dem Trockenen sitzen müssen?

Das Klima ist nicht menschengemacht, die Wasserknappheit in Deutschland dagegen schon. Die hätte in unserem wasserreichen Land beizeiten mit einer klugen Wasserwirtschaft vermieden werden können. Aber auch in diesem Sektor rächt sich das Kaputtsparen unserer Infrastruktur durch die Regierenden. Offenbar legt die Politik es darauf daran, auf diese Weise eine Privatisierung unserer Wasserversorgung zu erpressen. Nach dem Motto: Wenn die Wasserversorgung längst privatisiert worden wäre, dann wäre das nicht passiert.

Die Klima-Propagandisten befinden sich jedoch in einem gewissen Widerspruch, wenn sie einerseits vor Erderwärmung und Dürre warnen, gleichzeitig aber auch vor einer Erhöhung der Meeresspiegel um bis zu 60 Meter. Was soll der Klimawandel denn nun tun? Uns eine Heißzeit und Dürre bescheren oder doch eher eine große Flut? Welche Katastrophe bitte darf´s denn sein?

Globale Bedrohung führt in globale Diktatur

Wenn es nach den Machteliten und deren Denkfabriken geht, dann erfüllen alle diese Szenarien von angeblich „menschengemachten“ Naturkatastrophen vor allem einen Zweck: Die Menschheit in Angst und Panik zu versetzen, um eine globale Kontrollinstanz wie den Weltklimarat (IPCC) und globale Kontrollmechanismen mit Hilfe der UN durchzupauken. Das ganze Gedöns vom Klimawandel ist nichts als heiße Luft, um uns in die Irre zu führen. Wir sollen an eine große globale Bedrohung glauben, damit wir eine scheinbar globale Lösung akzeptieren, die wir unter anderen Umständen niemals hinnehmen würden: Eine globaler Kontrollrat, der die CO2-Emissionen aller Länder der Welt beaufsichtigt und beherrscht.

Das kommt faktisch einer globalen Diktatur nach sozialistischem Vorbild gleich, denn über die Emissionswerte lässt sich nahezu alles, was unser heutiges Leben betrifft, nach Gutdünken regulieren. Vom Auto bis zur Produktionsstätte, unsere gesamte Mobilität, unsere Arbeitsplätze, unser Warenangebot, alles steht dann unter der Fuchtel einer globalen Klima-Mafia, die heute mehr denn je die politischen Ziele der Rockefeller-Denkfabriken aus den 1970er Jahren verfolgt: Schon damals begannen machtelitäre Kreise um Rockefeller damit, den Menschen Angst zu machen vor Naturkatastrophen, vor „menschengemachter“ Umweltzerstörung und vor angeblicher Überbevölkerung. Entlarvend ist dazu auch die Aussage des kanadischen Billionärs und Rothschild-Agenten Maurice Strong, der 1988 den Weltklimarat (IPCC) ins Leben rief: 

"Ist nicht die einzige Hoffnung für den Planeten, dass die industrialisierten Zivilisationen zusammenbrechen?  Ist es nicht unsere Verantwortung, das herbeizuführen?"

Darum geht es diesen Klima-Wahnsinnigen also. Die Weltbevölkerung auf ein für sie kontrollierbares Maß reduzieren und die führenden Industrienationen über den CO2-Trick zu ruinieren. Hier ist die Politik gefragt, wie auch Klimaprophet Schellnhuber scheinheilig fordert. Dabei ist Schellnhuber bereits selber in die politischen Interessen eingebunden, denn er ist rein zufällig Mitglied der Kommission der Bundesregierung für den Kohleausstieg. Er benutzt seine aktuelle Panikmache, um eine ganz bestimmte Parole zu verbreiten: Der Verbrennungsmotor muß bis 2030 ausgemustert werden. Wir sollen also alle in den nächsten Jahren gezwungen werden, Elektroautos zu kaufen. Mit umweltschädlichen Akkus. Und mit einem Strombedarf, der in dieser Menge niemals mit „erneuerbaren Energien“ produziert werden kann.

Was wir wirklich übers Erdklima wissen: Nichts.

Ja, das Klima wandelt sich, keine Frage. Das tut es schon seit Millionen Jahren. Unsere Klima-Propagandisten reduzieren das aber auf die letzten 100 Jahre und wollen uns weismachen, sie könnten aus diesem winzigen Bruchteil der Wettergeschichte verlässliche Schlüsse für die Zukunft ziehen. Das ist natürlich Unsinn. Ebenso ist es Unsinn, das Klima als derart labil hinzustellen, dass wir Menschen daran etwas drehen könnten. Es gibt nur einen Faktor, der das Klima wirklich verändert: Die Sonne.

Nur sie alleine kann für Erderwärmung sorgen. Seriös messen lässt sich die Erdtemperatur nicht, alleine schon weil es „die“ eine Temperatur gar nicht gibt. Es ist also fast ein wenig albern, wenn Klima-Propheten eine Erderwärmung um 1 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter festgestellt haben wollen. Ein Vergleich, für den echte Vergleichswerte schlicht fehlen. Abgesehen davon gab es auch schon im vorindustriellen Zeitalter Wärmeperioden, die mit heutigen Mittelwerten vergleichbar waren. Ganz ohne Industrie und Abgase. Wie sich die Temperaturen über die Jahrhunderte, Jahrtausende und Jahrmillionen entwickelt haben, darüber weiß keiner etwas. Alles, was uns heute besonders erscheint, kann schon Hunderttausendmal in der Geschichte dieses Planeten passiert sein.

Wir sollten also mißtrauisch sein, wenn etablierte Medien, Politiker und Forscher mit Rockefeller-Rothschild-Verbindungen uns mit Katastrophennews vor ihren Karren spannen wollen. Das zeigt uns auch das Statement von Katherine Richardson vom Klimacenter an der Universität Kopenhagen, die an der NAS/PNAS-Studie beteiligt war:
„Das Klima und andere Veränderungen zeigen uns, dass wir Menschen das Erdsystem bereits auf globaler Ebene beeinflussen. Das bedeutet auch, dass wir als internationale Gemeinschaft an unserer Beziehung zum System arbeiten können, um die zukünftigen planetarischen Bedingungen zu beeinflussen.“

Klimadiktatur ist „menschengemacht“

Immer wenn diese ominöse „internationale Gemeinschaft“ beschworen wird, dann kann man nur sagen:  Nachtigall, ick hör dir trappsen. Denn das ist ein bekanntes Schlüsselwort der globalen Agenda. Wir hören es, wenn die USA ihre Angriffskriege legitimieren. Wir hören es, wenn die Politik unsere nationalen Gesetze aushebeln will. Wir hören es, wenn Millionen Flüchtlinge nach Europa gelockt werden sollen und wir hören es auch beim Klimawandel, wenn sie uns eine globale Diktatur unterjubeln wollen. Denn die - und das lässt sich ganz seriös behaupten - ist auf jeden Fall „menschengemacht“.