Montag, 14. August 2017

Ein klarer Fall von Fake News: Das Bundestagswahlgetöse und die selbsternannten „Faktenfinder“



„Die Tagesschau wird angesichts des Wahljahres besondere Anstrengungen unternehmen, um bewusste Falschinformationen aufzufinden und der Öffentlichkeit mit zusätzlicher redaktioneller Recherche geprüfte Fakten zur Verfügung zu stellen.“


Ha Ha Ha, guter Witz, nicht? Nein, nicht ganz, die ARD hat das ernsthaft gegenüber dem Onlinemagazin MEEDIA auf Nachfrage behauptet. Klingt wie schlechte Satire – oder wie purer Zynismus. Denn bei den zwangsgebührenfinanzierten Staatssendern sitzen wir bekanntlich in der ersten Reihe, wenn es um verlogene Propaganda rund um Wahlen geht. Dort versuchen sie dem Bürger immer noch weiszumachen, dass Wahlen ganz wichtig seien, dass man mit Wahlen etwas ändern könne und jede Stimme zählen würde. Ja, das stimmt ja auch, aber anders, als wir denken: Jede Stimme ist eine Stimme für das System – für ein System, dass sich mit Wahlen nicht abschaffen lässt.

Der Bock wird zum Gärtner: Soll Gensing seine eigenen Fakes finden?
 

Dabei gäbe es viele Gründe, dieses System abschaffen zu wollen, denn Politik für unser Volk wurde in den Parlamenten noch nie gemacht. Dafür aber jede Menge Vasallendienste für fremde Interessen, wie uns in den letzten Jahren kaum ein Politiker so deutlich vor Augen geführt hat, wie die Ex-FJD-Propagandachefin und Dauerkanzlerin Angela Merkel. Sie ist eine EU-Vasallin und Transatlantikerin bis auf die Knochen, ebenso wie ihr vermeintlicher Kontrahent Martin Schulz. Trotzdem wird nach US-amerikanischem Vorbild der Bundestagswahlkampf zu einem scheinbaren „Duell“ dramatisiert, als hinge das Schicksal Deutschlands davon ab.

Was konnten Wahlen verhindern?

Wieder mal. Denn im Bundestagswahlgetöse geht es ja immer um Deutschland. Nur anders, als wir meinen. Und vor allem anders, als die etablierten Massenmedien es uns erzählen. Werfen Sie einen kritischen Blick zurück: Konnten wir mit Wahlen die Abschaffung unserer Währung verhindern? Die Abschaffung unserer schützenden Grenzen? Den Ausverkauf unseres Volkseigentums von Bahn bis Krankenhäuser? Die Zerstörung unserer Solidargemeinschaft? Die Überflutung mit Millionen Fremden aus aller Welt? – Nein, wir konnten mit Wahlen noch nie etwas von dem verhindern, was unserem Land und unserem Volk durch die Politik angetan wurde. Egal, was oder wen wir wählten, es waren immer die Falschen und ihre Politik war immer fremdgesteuert – gegen uns und unser Land.

Taschenspielertrick „Kanzler-Duell“

Millionen Menschen haben die Schnauze voll von Merkel, der „obersten Chefin aller Schleuserbanden“. Als Alternative soll uns nun Martin Schulz schmackhaft gemacht werden. Ausgerechnet Schulz! Prüfen Sie den „politischen“ Werdegang dieses EU-Vasallen einfach mal selbst im Internet und stellen Sie sich die Frage, warum Herr Schulz freiwillig auf seinen hochdotierten, geruhsamen Posten als EU-Parlamentspräsident verzichtet hat, um einen mühsamen Wahlkrampf für die Sozis zu führen? Das ergibt nur Sinn, wenn der Mann vorher schon genau wusste, dass er aus propagandistischen Gründen als „Wahlvehikel“ benötigt wird. Im Gegensatz zum Wähler weiß Schulz ja auch jetzt schon, dass er Kanzler wird…

Dabei ist das vermeintliche „Duell“ zwischen Schulz und Merkel nichts als der übliche billige Taschenspielertrick, der uns von den Medien mal mehr, mal weniger plump als höchstdramatische Aktion präsentiert wird, um den Wähler an die Urne zu locken. Besonders plump treibt es zum Beispiel das scheinbar seriöse „Handelsblatt“ mit einem Schulz-Merkel Onlinespiel, bei dem der Nutzer in die Rolle einer der beiden Witz, pardon, Spielfiguren schlüpfen und ein paar dusselige Fragen beantworten soll. Die Fragen sind vollkommen dümmlich, oberflächlich und wertlos. Der Screenshot macht schon deutlich, auf welchem geistigen Niveau diese PR-Nummer angesiedelt ist. Für so blöd werden die Wähler also offenbar schon gehalten.
Volksverdummung beim "Handelsblatt": Wählen Sie eine Spielfigur...

Parteiendiktatur statt Volksherrschaft

Vielleicht sogar zu recht, denn viele glauben ja immer noch, dass sich mit Wahlen irgendwas verbessern lässt. Tatsächlich dienen Wahlen einzig dazu, dem Volk ein Gefühl von „Freiheit“ und „Demokratie“ zu suggerieren, obwohl beides nachweislich nichts als eine Illusion ist. Wäre es anders, dann hätten sich die Zustände in diesem Land nicht so schwerwiegend zum Nachteil der großen Masse unseres Volkes verschlimmern können. Die Herrschenden brauchen Wahlen nur zur Legitimation ihrer Macht, damit sie sagen können: Ihr habt uns gewählt, ihr habt uns den Auftrag zum Regieren gegeben, ihr hab es doch so gewollt. Was sie uns verschweigen: Es hätte sowieso nichts anderes gewählt werden können, als irgendetwas, dass nach ihren Spielregeln mitspielen muss. Das nennt sich „Parteiengesetz“ und ist im Grunde eine heimliche Diktatur: Wer als Partei o.ä. an Wahlen teilnehmen will, muss sich der politischen Doktrin des Systems unterwerfen. Ähnlich wie die „Blockparteien“ der DDR.

Von dieser heimlichen Diktatur ahnen die meisten Leute nichts und die Medienallianz sorgt dafür, dass die Büchse der Pandora verschlossen bleibt. Trotzdem kennen heute noch einige den alten APO-Spruch „Wenn Wahlen etwas ändern könnten, dann wären sie verboten“. Den sollten Sie im Hinterkopf behalten, wenn es in den nächsten Wochen auf allen Kanälen penetrant wird mit dem Wahltheater. Die BILD-Zeitung hat schon vor geraumer Zeit damit begonnen, Propaganda für die Bundestagswahlen zu betreiben. Online findet eine permanente Dauereinblendung von Wahl-Bannern statt, die wie Kinoplakate aufgemacht sind, die einen spannenden Thriller kurz vor der Premiere ankündigen sollen. Plump, primitiv aber knallig auf das typische „BILD-Publikum“ zugeschnitten.

Wahlkampfgetöse Marke Springer. Und der Ombudsmann erklärt uns die Welt.


Fakes reinwaschen mit dem Ombudsmann?

Eigentlich ein Fall für den neuen „BILD-Ombudsmann“, den der Springer-Verlag im Februar extra eingestellt hat, um seine eigene Propaganda reinzuwaschen, pardon, um den Wahrheitsgehalt der BILD-Artikel „unabhängig“ zu überprüfen. Wenn man das Gefühl hat, BILD könnte mal wieder lügen (wann hat man das nicht?), soll man sich vertrauensvoll beim Ombudsmann ausweinen:

"Wenden Sie sich an ihn, wenn Sie z.B. Zweifel an von uns genannten Fakten haben oder Fragen zur Quellenlage. Er wird dann unabhängig aufklären, ob wir falsch oder richtig liegen." (Quelle: Bild, 22.02.2017)

Ja, wenn wir uns an den wenden, dann bleibt von der täglichen BILD-Lektüre außer den Tittenbildern nichts mehr übrig. Und selbst da dürften so manche Titten noch falsch sein. Nein, also ganz im Ernst, der Onkel Ernst, also der Ernst Elitz, ist natürlich nicht unabhängig, schließlich wird er von denen beschäftigt, die er überprüfen soll. Tatsächlich dient der Altjournalist mit Meckerfaktor nur als nutzloser „Kummerkasten“ und soll den kleinen doofen Kinderlein die große Welt erklären. Mit Falsch oder richtig hat das nichts zu tun, es geht nur um Meinungsmache, die uns als Wahrheit verkauft werden soll. Wer diese Wahrheit anzweifelt, der wird nach dem Willen der neuen deutschen Mediendiktatur von Heiko Maas und Anette Kahanes Gnaden bald der strafbaren „Verbreitung von Fake News“ bezichtigt.

Die wahren Faker jedoch sitzen genau dort, wo man sich neuerdings der Verkündung der reinen Wahrheit rühmt, nämlich in den Redaktionen der etablierten Lügenpresse, wo gekaufte und politisch korrupte Hofberichterstatter im Bunde mit Geheimdiensten, Konzernkartellen und Spitzenpolitikern eine demokratische Scheinwelt für uns errichtet haben, bei der Wahlen Teil der medialen Staatssimulation sind. Nicht nur die BILD-Auflage müsste jeden Tag eingestampft werden, auch die „Tagesschau“ der ARD würde kaum mehr über den Bildschirm flimmern, wenn die selbsternannten Wächter der Wahrheit und ihre „Faktenfinder“ ihren Job ernsthaft ausführen würden. Aber wer sägt denn bitte den Ast ab, auf dem er selber sitzt?

ARD macht den Bock zum Gärtner

Patrick Gensing tut das sicher nicht. Sonst würde auch von seinen eigenen Ergüssen keine Zeile mehr übrig bleiben, denn der frischgebackene „Projektleiter“ der „ARD-Faktenfinder“ hat noch niemals nach Fakten gesucht, wenn es um primitive Polit-Hetze gegen Andersdenkende geht. Mit Ginseng, pardon Gensing als „Faktenfinder“ hat der Staatssender ARD im wahrsten Sinne des Wortes den Bock zum Gärtner gemacht und seine angebliche Absicht, sog. „Fake News“ verhindern zu wollen, selbst als einen Fake entlarvt.

Denn Gensing kann alles – außer Fakten.  Wenn es darum geht, seinen pathologischen Hass auf alles Deutsche und Nationale kund zu tun, verliert Gensing stets jegliche Objektivität, Sachlichkeit und Distanz. Frei von jedem Wahrheitsgehalt verfolgt er seine politische Doktrin des Staatsantifaschismus gepaart mit dem Schutz schmutziger Staatsgeheimnisse, zum Beispiel rund um das mediale Konstrukt des NSU-Phantoms, wo Gensing unter Ignorierung aller aus den Akten belegbaren Fakten die offizielle linke Version vom „rechten NSU-Terrornetzwerk“ aufrecht zu erhalten hilft. Hier setzt er fort, was er vor Jahren mit linksextremen Antifa-Portalen wie „publikative“ oder „NPD-Watch“ begann.

Wie sachlich und objektiv kann ein Journalist sein, der politisch dem kriminellen Antifa-Milieu und der grünennahen Denkfabrik „Heinrich-Böll-Stiftung“ nahesteht, gleichzeitig aber auch ganz im Sinne der US-Geostrategen billige westliche Propaganda betreibt, um die US-Kriege in aller Welt zu legitimieren? Antwort: Natürlich gar nicht. Und dann klopft so ein linientreuer BRD-Kader Sprüche wie diesen: "Wir wollen herausfinden, wie groß das Phänomen Fake News in Deutschland tatsächlich ist." (Quelle: Meedia, April 2017). Ja, da ist der bei der ARD genau an der richtigen Stelle und kann gleich bei sich selber anfangen. Er müsste ja am besten wissen, wie viel verlogenen PR-Mist er jeden Tag von sich gibt.

Vorgegaukeltes "Mitspracherecht"

Zur Kategorie Fake News im Bundestagswahlkampf zählen auch die allseits verbreiteten Umfragen, die ebenfalls dazu dienen, uns ein Gefühl von „Demokratie“ und „Mitspracherecht“ bei der großen Politik zu geben. „Ihre Meinung: Das soll auf die Deutschland-Agenda“, titelt zum Beispiel t-online am 14.08.2017 und gaukelt seinen Lesern vor, sie könnten der künftigen Regierung ernsthaft Themen vorschlagen und so Einfluss auf die Politik nehmen. Um das zu Glauben, muss man schon sehr naiv sein. Als ob sich je eine Regierung um die Wünsche des Volkes geschert hätte! 

Stimmen Sie ab, labern Sie mit - das ändert eh nichts!


Aber solche und ähnliche verdummenden Umfragen bzw. Mitmach-Gimmicks finden sich mittlerweile bei fast allen Massenmedien. Angefangen hat dieser Murks, als die Wahlbeteiligungen abschmierten und die Politik merkte, dass immer weniger Menschen einen Sinn im Wählen sahen, sondern lieber direkten Einfluss auf die Politik haben wollen. Das jedoch will die Politik auf keinen Fall, also muss auch hier kräftig simuliert und gegaukelt werden, um Mitbestimmung vorzutäuschen.

Die Bundestagswahl ist der größte Fake überhaupt. Sie ist Teil einer von vorn bis hinten gefakten Demokratiesimulation, die uns Wähler beruhigen und uns glauben machen soll, dass die Herrschaft von uns ausginge. Tut sie aber nicht. Das kann jeder sehen, schauen Sie sich die Zustände in diesem asozialen System einfach mal an. Kein normaler Mensch würde solche Zustände haben wollen oder freiwillig wählen.

Wer dieses System und seine Wahlen schönfärbt, rechtfertigt oder anderweitig propagandistisch flankiert, der verbreitet tatsächlich Fake News. Um das zu erkennen, braucht`s weder „Ombudsmänner“ noch „Faktenfinder“, sondern nur gesunden Menschenverstand.