Mittwoch, 19. Juli 2017

Nach 20 Jahren: Neue Aspekte im Mordfall Diana Spencer?



Ein "Geschenk" für den "royalen Besuch" heute in Berlin
 
Es war einmal ein einfaches Mädchen aus bürgerlichem Hause, das seinen Traumprinzen heiratete und mit ihm glücklich bis an ihr Lebensende lebte. So hätte die Geschichte über Lady Diana und Prinz Charles in die Märchenbücher eingehen können – aber es war alles ganz anders und nahm ein schlimmes Ende, das auch zwanzig Jahre nach dem tödlichen „Unfall“ am 30. August 1997 in Paris nicht aufgeklärt ist.

Kein Attentat? - Die Lügenpresse hält an der offiziellen Version fest


Ja, es hätte ein „tragischer Unfall“ sein können. Die Umstände und das Verhalten von Behörden, Politik und Teilen der Medien sprechen jedoch dagegen. Ein Unfall lässt sich lückenlos untersuchen und sauber dokumentieren. Alle Zweifel wären dann ausgeräumt.  Doch das war von Anfang an nicht gewollt, wie entscheidende Widersprüche in der offiziellen Version – der vom „tragischen Unfall mit Todesfolge“ – aufzeigen. Das fing schon damit an, dass die Mercedes-Ingenieure, die ihre Fahrzeuge zweifellos am besten kennen, das Unfallwrack nicht untersuchen durften (Quelle: National Journal, September 1997),und später Teile des Wracks nicht mehr nachuntersucht werden konnten  weil ausgerechnet in diesem Lager des Pariser Justizgebäudes, wo die Teile angeblich lagerten, rein zufällig ein Feuer ausbrach und alles vernichtete (Quelle: Wikipedia-Eintrag zu Diana).

Die Hauptverdächtigen, für alle die nicht an die offizielle Version glauben, sitzen im britischen Königshaus. Insbesondere die unerträgliche Queen Elizabeth II. und ihr Mann Prinz Philip. Wie wir noch sehen werden, könnten die wirklichen Planer des Attentats auch woanders sitzen, aber es haben sich grundsätzlich zwei Motive für einen möglichen Mordplan herauskristallisiert, die bis heute als wahrscheinlich angesehen werden.

Ressentiments gegen Muslime

Motiv Nr. 1: Das britische Königshaus verachtete die Beziehung zwischen der „Prinzessin der Herzen“ und dem arabischstämmigen Muslim Dodi Al Fayed. Im Königshaus befürchtete man gar, dass Diana ein Kind von dem Araber bekommen würde und plötzlich arabische Interessengruppen - neben den bislang exklusiv jüdischen - in das britisch-blaublütige Establishment eingedrungen wären. Warum das so sein soll, obwohl Diana schon seit einem Jahr von Prinz Charles geschieden war und ihr Kind somit scheinbar keine verwandtschaftliche Beziehung mehr zum Königshaus gehabt hätte, werden wir noch beleuchten. Das Motiv ist sehr emotional und daher sehr verbreitet, zumal auch ein latenter „Rassismus“ gegen Araber mitschwingt, der dem britischen Königshaus gerne attestiert wird. Aus guten Gründen, wie wir noch sehen werden.

Störte Diana das globale Waffengeschäft?

Motiv Nr.2 ist hingegen eher rational und wurde von der international gelenkten Presse möglichst wenig publik gemacht:  Es geht um Dianas politisches Engagement für Menschenrechte und vor allem ihre sehr aktive Kampagne gegen den Einsatz von Landminen und gegen Waffenhandel mit Ländern wie Israel, die die Menschenrechte nicht respektieren. Dieses Motiv berührt ganz empfindliche Stellen globaler Machenschaften der USA und Großbritannien. Die Untersuchung ihres Todes zeigte laut Michael Mansfield, der den Vater von Dianas Freund Dodi Al Fayed in dieser Sache vertrat, dass Diana Vorbereitungen getroffen hatte, auch die britische Komplizenschaft beim internationalen Waffenhandel öffentlich anzuprangern (Quelle: Daily Mail vom 12. März 2010).

Dianas Stimme hatte damals weltweites Gewicht, sie war sogar für den Nobelpreis nominiert. Das könnte von Regierungs- und Geheimdienstkreisen durchaus als ernsthafte Bedrohung angesehen worden sein. Immerhin gehört die britische Waffenindustrie zu den drei größten der Welt. Fühlte man sich dort durch Dianas Pläne in die Enge getrieben und fürchtete um milliardenschwere Geschäfte?

Die Waffengeschäfte von Dodis berühmten Onkel

In eine ganz andere Richtung wurde in all den Jahren überhaupt nicht spekuliert, obwohl dies durchaus auf der Hand lag: Diana war ausgerechnet mit dem Neffen des berüchtigten globalen Waffenhändlers Adnan Kashoggi zusammen. Denn die Schwester von Dodis Vaters Mohamed war mit Adnan Kashoggi verheiratet, der dadurch zu Dodis Onkel wurde. Was wußte Dodi über die (früheren) Waffengeschäfte seines Onkels und was bekam Diana über ihn davon mit? War es vielleicht gar kein Zufall, dass Diana eine Beziehung mit Dodi einging? Wollte sie über ihn an Informationen gelangen, die sie für ihre Kampagnen gegen den Waffenhandel brauchte?

Diana und die acht US-Präsidenten

Was viele nicht wissen: Auch Diana war alles andere als ein einfaches Mädchen aus bürgerlichem Hause. Die internationale Klatschpresse hält die Öffentlichkeit zum Narren, da sie behauptet, es handele sich bei Diana um eine einfache Dame aus dem Volk. Laut Wikipedia führten die Spencers „im Jahre 1700 ihren Stammbaum mit dem der Familie Churchill zusammen, als Anna Churchill, die Tochter von John Churchill, 1. Duke of Marlborough, Charles Spencer, 3. Earl of Sunderland, ehelichte. Ein Nachfahre dieses Ehepaares ist neben Diana Spencer der britische Premierminister Winston Churchill. Die Spencers stammen außerdem von verschiedenen illegitimen Abkömmlingen der englischen Könige Karl II. und Jakob II. ab. Von Jakob  II. stammt Diana durch dessen illegitime Tochter Henrietta FitzJames ab, deren Mutter Jakobs Geliebte Arabella Churchill war. Außerdem war Diana mit acht verschiedenen US-Präsidenten verwandt, darunter George Washington und Franklin D. Roosevelt.“

Tilman Knechtel schreibt in seinem Buch „Die Rothschilds“ darüber: „Lassen Sie sich das noch einmal auf der Zunge zergehen: Diana war mit acht (!!) verschiedenen US-Präsidenten verwandt. Acht Präsidenten können ihren Stammbaum bis zu Henry Spencer Say, geboren im Jahr 1420 in der Grafschaft Northhamptonshire, zurückverfolgen. Da US-Präsidenten gewählt werden, kann es sich nicht um Zufall handeln, wenn acht Personen aus derselben Blutlinie in unterschiedlichen Epochen zum Präsidenten gemacht werden. Das muss bedeuten, dass zumindest diese acht Präsidenten gezielt aus einem elitären Genpool ausgewählt wurden. Die Verwandtschaft mit acht Präsidenten über 19 Generationen ist gemäß jeder Wahrscheinlichkeitsrechnung nahezu unmöglich, wenn die Präsidenten nicht bewusst, basierend auf ihrer Blutlinie, ausgewählt wurden. Das mag unfassbar klingen, doch die Welt an der Spitze der Pyramide ist eben sehr klein, was dazu führt, dass sich die Wege der Elite kreuzen“.

Auch Diana gehörte (schon vor ihrer Heirat mit dem britischen Thronfolger) zu dieser „Spitze der Pyramide“ und war sie sich dessen sicher auch bewusst. Ihre Ehe mit Charles war ganz sicher kein Zufall. Die Elite hatte Pläne mit den beiden. Die jedoch durch die Trennung zunichte gemacht wurden. Musste Diana beseitigt werden, weil sie sich nach der Trennung ihren elitären Kreisen zu widersetzen begann? Aber wohlmöglich schon zu viel wusste? Kreuzten sich ihre Wege und die ihrer elitären Verwandtschaft im Alma-Tunnel von Paris, weil Diana wie einst ein Kennedy auf Abwegen war?

Alle Verbindungen führen zu den Rothschilds

Ein kaum beachteter Aspekt ist, dass Diana nicht nur aus einer mächtigen Familie stammt, sondern dass die Verbindungen aller Beteiligten – der Spencers, des britischen Königshauses und auch der Verwandtschaft von Dianas neuem Lebensgefährten Dodi Al-Fayed – zur mächtigsten Familie der Welt führen: Den Rothschilds. Königin Elizabeth II. und Prinz Philip sind nicht nur eng mit den Rothschilds befreundet, sondern über die Familie Mountbattan auch mit ihnen verwandt.

Auch über Dianas direkte Verwandtschaft besteht die plausible Theorie, dass Diana die illegitime Tochter des Multimilliardärs Sir James Goldsmith sei. Die Goldsmiths waren früher die Goldschmidts und Teile der Familie lebten zusammen mit den Rothschilds in der Frankfurter Judengasse. Das erste Mitglied der Goldschmidt-Familie heiratete 1878 einen Spross der Rothschilds. Es folgten viele weitere Vermählungen zwischen den beiden jüdischen Familienclans, die bis heute Teil des englischen Hochadels sind. Sir James Rothschild war ein berüchtigter Playboy und Dianas Mutter Frances Shand Kydd war Teil seines engsten Freundeskreises. Die englische Journalistin Tina Brown verfasste 2007 ein Sachbuch „The Diana Chronicles“, das sich in England zu einem Platz-Eins-Bestseller mauserte. Sie hält eine Affäre zwischen Dianas Mutter und James Goldsmith für sehr wahrscheinlich.

Dodis Onkel Adnan Kashoggi verbindet nachweislich ein langes geschäftliches Engagement mit den Rothschilds. Er gründete zusammen mit dem bekannten Rothschild-Agenten Peter Munk, einem nach Kanada ausgewanderten ungarischen Juden, den größte Goldminen-Konzern der Welt: Barrick Gold. Einen solchen Konzern könnte niemand ohne Einverständnis der Rothschilds führen. Gleiches gilt für Kashoggis globale Waffengeschäfte. Seit 2010 gehört Nathaniel P. Rothschild dem Direktorium von Barrick Gold an. Kashoggis Verwicklungen in die von den USA geführte Iran-Contra-Affäre belegt, dass Kashoggi mindestens mit dem CIA zusammenarbeitete, vermutlich parallel auch mit dem israelischen Mossad. Irgendwann passte Kashoggi wohl nicht mehr ins „Programm“: Er wurde von der US-Justiz scheinheilig per Haftbefehl gesucht und in der Schweiz festgesetzt. Die Kaution von 5 Mio. US-Dollar, um wieder auf freien Fuß zu kommen, wurde jedoch von seiner Verwandtschaft über Kredite der Rotschild-Bank Barclays beglichen.

Wie gesagt, an der Spitze der Pyramide ist die Welt klein und vor Mord wird nicht zurückgeschreckt, wenn dieser oder jener Teil der Elite sich irgendwie bedroht fühlt. Sofern Diana oder Dodi nicht selber das Problem waren, könnte es auch eine stellvertretende Abstrafung gewesen sein, die sich z.B. gegen Vater Mohmed Al Fayed gerichtet haben könnte. Der war zu der Zeit als äußerst umtriebiger und erfolgreicher Geschäftsmann in Großbritannien aktiv und könnte dort den Geschäften der Rothschilds in die Quere gekommen sein. In alternativen Medienberichten wird darauf hingewiesen, dass Mohamed Al Fayed damals hoffte, Teil des englischen Hochadels zu werden, was ihm aber aus bekannten Gründen strikt verwehrt blieb, denn dort hockten schon die Juden.

War der geplante „Kampf der Kulturen“ bedroht?

Bis heute ist unklar, ob Diana bereits schwanger von Dodi Al Fayed war oder nicht. Untersuchungen und Medienberichte widersprachen sich alle paar Jahre. Der Münchner Merkur vom 22.09.1997 schrieb auf Seite 10, dass Diana schon in der 6. Woche war. Tatsache ist, dass die Geburt eines anglo-arabischen Kindes eines so weltberühmten Paares sicher nicht auf Gegenliebe der Rotschilds und ihrer angelsächsischen Statthalter gestoßen wäre. Die Geburt eines solchen Kindes hätte das weltweite Interesse an der arabischen Kultur positiv fördern können, was zu der Zeit gerade für die weltweite Solidarität mit Palästina ein wichtiger Faktor gewesen wäre. Das bestätigt auch der Journalist und Autor Nicholas Davies, der mehrere Bücher über Diana verfasst hat. Im ZDF-Magazin „Frontal21“ 21.-28.10.2003 äußerte Davies, dass Diana nach ihrem Einsatz gegen den Gebrauch von Landminen „noch größere Pläne“ hatte:

„Beginnen wollte sie damit in einem palästinensischen Flüchtlingslager, im Gaza-Streifen oder in der Westbank. 'Das muss ein Ende haben, diese Kinder dürfen nicht weiter in diesen Verhältnissen leben müssen', sollte ihre Nachricht sein." Eine Nachricht, die insbesondere Israel als damals weltweit angeprangerter Terrorstaat gar nicht gefallen haben dürfte.

Zum Ende der 1990 Jahre hin muss global gesehen unbedingt schon den von den Zionisten geplante „Kampf der Kulturen“ („Clash of Civilisation“), also ihr Kampf gegen die arabische Welt, als Hintergrundfaktum einbezogen werden. Von 1997 an waren es nur noch vier Jahre, bis der „Kampf der Kulturen“ am 11. September 2001 in New York offen ausbrach. Standen Dianas Pläne der neuen Geostrategie der USA und Großbritannien im Wege?

dunkle Vorahnung in Dianas Brief


Diana hatte scheinbar eine Vorahnung, dass ihr Ex-Gatte Charles sie loswerden wollen könnte. In einem Brief, den sie selbst schrieb, sagte sie,  dass Charles einen Autounfall mit Bremsversagen für sie planen würde.  Als die britische Zeitung The Mirror diesen Brief 2003 veröffentlichte, durfte der Name von Prinz Charles nicht genannt werden, wie das Deep Journal am 12. Dezember 2005 berichtete.

Die Vorahnung bestätigte sich. Und wie auch beim Mord an Uwe Barschel, der sich kurz vor seinem Tod mit Dodis Onkel Adnan Kashoggi im Genfer Hotel treffen wollte, begann ein Verwirrspiel von Behörden, Politik und Medien, das bald kaum noch einer durchschaute. "Seit Beginn der Ermittlungen werden wir überschüttet mit widersprüchlichen Geschichten, die die französischen Ermittler in Umlauf bringen", zitiert FOCUS 38/1997 (S. 336) die britische Tageszeitung The Guardian.

Besonders misstrauisch musste die Behauptung machen, „wonach bei dem als absolut zuverlässig geltenden Fahrer von Dodi al-Fayed, Henri Paul, eine hohe Dosis von Drogen und Alkohol im Blut diagnostiziert worden sei. Im Münchner Merkur (22.9.1997, S. 10) lesen wir dazu folgendes: "Ein Kollege des stellvertretenden Sicherheitschefs aus dem Pariser Hotel Riz sagte vor der Kirche in Lorient [bei der Beerdingung von Henri Paul], Paul sei weder Trinker noch depressiv gewesen. Auf einer Kranzschleife stand: »Ruhe in Frieden, Henri, Deine Freunde lassen sich nicht täuschen«."(Quelle: National Journal, September 1997)

Diana im Visier von CIA und NSA

Alkohol und Drogen im Blut gelten als klassische Todesursache eines Geheimdienstmordes. Und tatsächlich waren im Hotel Ritz, wo sich Diana und Dodi kurz vor der Todesfahrt zum Abendessen aufhielten, Geheimdienstagenten anwesend:  "Dianas Tod: Geheimdienst war im Hotel", titelte BILD am 9. 9. 1997. Offenbar kein Zufall, denn CIA und NSA hatten Dianas Aktivitäten schon lange im Visier. Die NSA gab zu, dass ihrerseits 39 Dokumente, insgesamt 124 Seiten, mit streng geheimen Informationen über Diana angelegt worden seien. (Quelle: rumormillnews.com).

Michael Mansfield vertrat die Ansicht, dass Diana vielleicht nur einen Denkzettel erhalten sollte. In einem Artikel des Daily Mail vom 12. März 2010 wird Manfield zitiert: „Niemand wollte sie tot sehen“. Aber irgendjemand wollte es dann offenbar doch. Und die Ungewöhnlichkeiten im Ablauf des Geschehens riechen stark nach geheimdienstlichen Methoden: So funktionierten alle 17 Kipp-Kameras auf der Strecke vom Ritz zum Alma-Tunnel ausgerechnet in dieser Nacht nicht, obwohl das System vorher immer einwandfrei gearbeitet hatte. Parallel dazu fielen auch alle Polizeikommunikationsfrequenzen zu diesem Zeitpunkt in Paris-City aus. Solche „technischen Blackouts“ treten auffallend häufig auf im Zusammenhang mit vermeintlichen Anschlägen auf, die einen geheimdienstlichen Hintergrund haben könnten.

Aktenzeichen XY ungelöst?

20 Jahre danach besteht im Grunde keine realistische Chance mehr, das Attentat aufzuklären. Alleine schon, weil die französischen Ermittler ähnlich wie ihre Schweizer Kollegen beim Barschel-Mord auffallend „schlampig“ gearbeitet haben. So schlampig, dass es kein Zufall sein kann. Aber auch die englischen Ermittler, die 2007 eine neue Untersuchung durchführten und zahlreiche Zeugen befragten, konnten oder wollten die vielen Ungereimtheiten nicht aufklären. Wer auf der offiziellen Version beharrt, kann nicht vorurteilsfrei in alle Richtungen ermitteln. Die Ermittlungsprotokolle sind heute noch online im Nationalarchiv der britischen Regierung nachzulesen, aber sie fördern trotz scheinbarer Akribie in den Befragungen nichts zu Tage. Das erinnert an zahlreiche sinnlose Untersuchungsausschüsse zu anderen suspekten Fällen, wie z.B. in Deutschland zum Mord an Barschel oder zum geheimdienstlich organisierten NSU, wo die richtigen Fragen einfach nicht gestellt werden (dürfen), um den „tiefen Staat“ nicht in Verlegenheit zu bringen.

Daran änderte sich auch 2013 nichts, als sich Scotland Yard notgedrungen nochmals mit dem Thema beschäftigen musste, weil die „ehemaligen Schwiegereltern eines Ex-Soldaten“ aussagten, dass ihr Schwiegersohn darüber gesprochen habe, dass die „Eliteeinheit SAS in den Unfall verwickelt“ sei, so ein Bericht von n-tv vom  17. Dezember 2013. Natürlich ließ sich das nicht näher belegen. Ebenso wenig wie die Behauptungen des CIA-Agenten Oswald LeWinter, der laut Independent-Bericht vom 02.Mai 1998 Mohamed Al Fayed gegen Zahlung von 10 Mio. Dollar Beweise für ein Mordkomplott anbot. Was die Sache unglaubwürdig machte: In den Medien wurde LeWinter als „abtrünniger“ CIA-Agent dargestellt, obwohl jeder weiß, dass es beim CIA keine „Abtrünnigen“ gibt. Jedenfalls keine, die dann noch reden könnten. 

Unfall oder Attentat: Auch 2013 war noch gar nichts klar...


Und die Augenzeugen? Ja, da gab es wirklich einige, die tatsächlich merkwürdige Dinge beobachtet hatten. Der Londoner Anwalt Gary Hunter beispielsweise, der von seinem Hotel direkt zum Alma-Tunnel blicken konnte. Er hörte zwei Crashs, also „einen zu viel“. Auch der Franzose Jean Pascal Peyret hörte zwei Crashs, als er auf der Gegenfahrbahn durch den Tunnel fuhr. Hunter sah sogar die möglichen Täter flüchten, in einem kleinen schwarzen und einem größeren weißen Wagen, die unmittelbar nach den Crashs mit hoher Geschwindigkeit aus dem Tunnel fuhren. Hunter hatte damals den Eindruck, dass der weiße Wagen den schwarzen von hinten „schützen“ würde, denn beide fuhren Stoßstange an Stoßstange. Hunter war vielleicht der wichtigste Zeuge – doch nach den beiden Fahrzeugen wurde ebenso wenig gesucht wie nach einem sich auffällig verhaltenden Motorradfahrer, den mehrere Zeugen sahen. Manche sahen auch einen Beifahrer auf dem Bike, stießen aber mit dieser Sicht auf seltsame Verärgerung bei den Ermittlern. Zeuge Hunter starb 2004 unter nicht bekannten Umständen.

Als Fakten bleiben zu viele Ungewöhnlichkeiten und Widersprüche, als dass es ein „tragischer Unfall“ sein kann. Die Geheimdienste waren kurz vor der Todesfahrt nachweislich im Hotel. Im Nachherein ist eine systematische Vertuschung und Verwirrungspropaganda festzustellen, gepaart mit den üblichen „Ermittlungspannen“, wo erfahrene Ermittler und Ärzte plötzlich die unerklärlichsten Anfängerfehler begehen. Die Täter werden unerkannt davonkommen, aber ihre offizielle Version wankt heute mehr denn je.

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