Sonntag, 11. Juni 2017

Terrorpropaganda zeigt Wirkung: Notlandung wegen Panikmache



Bei den Meinungsmachern im Auftrag der Machteliten dürfte die gestrige Terror-Notlandung eines EasyJet-Linienfluges in Köln-Bonn für Freude gesorgt haben: Die permanente Terrorpropaganda zeigt offenbar die gewünschte Wirkung. Der Flug EZY 3246 vom slowenischen Ljubljana nach London-Stansted musste unplanmäßig notlanden, weil ein panischer Passagier irgendwelche „verdächtigen Gespräche“ anderer Fluggäste gehört haben will, bei denen es um „Bomben“ und „Terror“ gegangen sei.

Reden Sie bloß nicht über "Terror"...

Mehrere Stunden war der Flugbetrieb am Flughafen Köln-Bonn gestern Abend wegen dieses vagen Verdachts gesperrt, nachdem der Flug notlandete, die Passagiere über Notrutschen den Flieger unfreiwillig verlassen mussten und drei vermeintlich „verdächtige“ Männer wie Schwerkriminelle festgenommen worden waren. Natürlich durfte auch ein „verdächtiges“ Gepäckstück nicht fehlen, das medienwirksam „kontrolliert“ gesprengt wurde. Der Rucksack hätte angeblich niemandem zugeordnet werden können. „Kontrollierte Sprengungen“ sind in letzter Zeit schwer in Mode gekommen, um die Gefährlichkeit von irgendwas zu belegen, wo es nichts zu belegen gibt, aber wegen erwünschter Propaganda belegt werden soll.

Tatsächlich war das Ganze natürlich eine Luftnummer. Die angeblich belauschten „verdächtigen“ Wortfetzen ebenso wie der vermeintliche Terror-Rucksack, bei dem nach anschließender Untersuchung nichts gefunden wurde. Auch die drei zu Unrecht kriminalisierten Männer entpuppten sich als ganz normale Bürger aus Großbritannien, die nichts mit „Terrorismus“ oder „Islamismus“ zu tun haben. Sie können jedoch von Glück sagen, dass sie nicht Muslime sind, sonst wären sie wahrscheinlich erst mal in die Mühlen staatlicher, übereifriger Sicherheitsbehörden geraten, denen jeder noch so kleine „Terrorverdacht“ politisch mehr als gelegen kommt.

Und da sind wir an dem Punkt, wo die Terrorpropaganda ihre verheerende Wirkung zeigt: Sie sorgt für eine übertriebene Hysterie und Besorgnis beim nichtsahnenden Bürger, der all das Terrorgedöns glaubt und all diese inszenierten Anschläge für echt hält. Da ist von Sicherheitsbehörden, Politikern und Medien eine Panikmache in Gang gesetzt worden, die immer weiter um sich greift und sogar schon eine harmlose Unterhaltung zum Alarmfall werden lässt. So wie man sich heutzutage schon strafbar machen kann, wenn man seinen Koffer am Bahnsteig abstellt, so wird man bald vielleicht schon verfolgt werden, wenn man sich über etwas „Falsches“ unterhält.

In der Telekommunikationsüberwachung erleben wir es schon seit Jahren, dass Telefonate, Mails, SMS etc. von Geheimdiensten in Echtzeit nach Stichworten gescannt werden. Kommt eine solche Gesprächsüberwachung bald auch in Flugzeugen, Bahnen oder Bussen zum Einsatz, um jeden, der „verdächtige Worte“ benützt, sofort festzunehmen?

Für EasyJet ist der gestrige Terror-Fake nicht die erste Erfahrung mit überzogener Panikmache. Schon im letzten Jahr berichteten Medien wie n-tv darüber, dass „Terroranschläge in Europa“ den Billigfluganbieter „Easyjet in Atem“ halten. Und bereits 2015 berichtete der aerotelegraph darüber, dass Easyjet als Ziel „islamischer Terroristen“ in dem angeblichen Al-Kaida-Magazin „Inspire“ genannt worden sei, was dem Ruf der Fluglinie sicherlich geschadet haben dürfte. Das Magazin „Inspire“ steht allerdings im starken Verdacht, vom CIA verfasst zu werden, was Sinn ergibt, da der CIA nachweislich mit Al-Kaida und ISIS zusammenarbeitet bzw. diese Rebellengruppen sogar finanziert und bewaffnet.

Wir werden sehen, ob noch Informationen über den geheimnisvollen „besorgten Passagier“ bekannt werden, der das „verdächtige Gespräch“ belauscht und die Crew informiert haben will. Bislang ist noch unklar, ob die genannten Worte überhaupt gefallen sind, ob der Passagier sich getäuscht hatte oder ob hier eine böse Absicht vorliegt. Immerhin gibt es einen aggressiven Konkurrenzkampf zwischen EasyJet und anderen Billigfluganbietern wie Rynair, der im Kampf um die Märkte nur knapp vor EasyJet rangiert.

Wäre es so undenkbar, dass ein „besorgter Passagier“ im Flug platziert wurde, der ganz bewusst eine Panik schürt, um der Konkurrenz zu schaden? Und auch für Geheimdienste wäre das sicher eine verlockende Option, um die Terrorpropaganda weiter anzuheizen…

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