Montag, 5. Juni 2017

London Bridge Attacke stärkt Mays Pläne bei der Unterhauswahl



Zwei „islamistische Anschläge“ in Großbritannien binnen zwei Wochen vor der Unterhauswahl am 8. Juni haben Premierministerin Theresa May zu erstaunlichem Ansehen als würdige Staatschefin verholfen und in ihrem Amt gefestigt. Das klingt zynisch, entspricht aber nun mal den Tatsachen. Noch ehe der rätselhafte und auffallend schlecht ausgeführte „Anschlag“ in einem Foyer der Manchester Arena kritische Fragen aufwerfen kann, überschattet ein paar Tage später eine sehr viel aufsehenerregendere Attacke an der London Bridge die öffentliche Wahrnehmung.

Das Hineinsteuern von Fahrzeugen in Menschenmengen scheint eine neue Taktik zu sein, die bereits in Nizza und Berlin erprobt wurde. Drei Männer sollen es gewesen sein, die am Sonnabend gegen 22 Uhr mit einem Van plötzlich im Zick-Zack-Kurs über die London Bridge schlingerten und dabei mehrere Menschen überfuhren. Anschließend sollen die Männer den Van verlassen und rund um den Borough Market mehrere Passanten mit Messern verletzt haben.

Vor einigen Jahren noch wäre ein solcher Vorfall als Randale irgendwelcher Vollidioten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss behandelt worden. Nun aber wird es als „terroristischer Akt“ deklariert, weil die Herrschenden einen „islamistischen Terror“ für ihre globale Politik brauchen. Rätselhafte „Anschläge“ vergangener Jahre in Paris, Brüssel, London oder New York haben gezeigt, dass die Herrschenden solchen „Terror“ auch gerne über ihre Geheimdienste inszenieren lassen, um die Öffentlichkeit einzuschüchtern und einen vermeintlichen „islamistischen Extremismus in unserer Gesellschaft“ herbeizureden.

Obwohl es die Herrschenden europäischer Vasallenstaaten selbst waren, die seit Jahrzehnten mit ihrer massiven Überfremdungspolitik all die Araber, Türken und Afrikaner nach Frankreich, England oder Deutschland importiert haben, beklagen sie jetzt deren „islamistischen Extremismus“, den sie laut Theresa May nun endlich „ausrotten“ müssten. Tatsächlich haben Jihad und Salafismus bis vor wenigen Jahren überhaupt keine Beachtung gefunden und wurden von der Bevölkerung in europäischen Großstädten in solcher Form auch nicht wahrgenommen. Auf einmal aber sollen wir auf einem „Pulverfass“ des Jihad sitzen, weil die Herrschenden ihre immer restriktiveren Einschränkungen unserer Freiheitsrechte und unserer Privatsphäre rechtfertigen wollen.

Auch für den „Terroranschlag“ in London übernahm wieder einmal der so genannte „ISIS“ oder „IS“ die Verantwortung. Das ist mittlerweile ein liebgewordenes Ritual und es wird von niemandem überprüft, ob das Tatbekenntnis überhaupt authentisch ist oder reine Trittbrettfahrerei. Es reicht offenbar die Meldung, dass eine Webseite namens „Amaq News“ ein passendes Statement veröffentlicht hätte. Versuchen Sie mal, diese ominöse Webseite zu suchen und aufzurufen – Sie werden sie nicht finden. Es existiert zwar eine wunderschöne Beschreibung mit professionellem Logo auf wikipedia, aber mehr auch nicht. Offenbar handelt es sich bei „Amaq News“, das angeblich die offizielle Nachrichtenagentur des IS/ISIS sein soll, um eine Phantomseite. Alle Medien zitieren sie, aber beweiskräftige Screenshots mit realem Link veröffentlicht keiner. Das ist praktisch, denn so kann sich „IS/ISIS“ über „Amaq“ zu allem bekennen, was gewünscht ist.

Unter den zehn Toten vom Sonnabend befinden sich angeblich auch die drei Attentäter aus dem Van. Für einen waschechten „Terroranschlag“ im Herzen Londons ist eine Ausbeute von 3:7 erstaunlich mager. Was sind das für harmlose Terroristen? Oder sind es am Ende gar keine? Aber doch, es müssen ja welche gewesen sein, denn immerhin gibt es einen Kronzeugen, dessen Aussage den ganzen Vorfall eigentlich überhaupt erst zu einem politischen Delikt macht. Der Augenzeuge Erick Siguenza soll es gewesen sein, der laut SUN-Bericht zu BBC sagte: „Die Männer sagten ‚Dies ist für Allah‘“. Man stelle sich vor, Herr Siguenza wäre nicht dort gewesen oder hätte das nicht gehört. Der schlagende „Beweis“ für einen „islamistischen Hintergrund“ hätte schlicht gefehlt.

In diversen englischen Zeitungen werden zahlreiche weitere Augenzeugen zitiert, die die drei Männer an verschiedenen Stellen rund um den Borough Market mit Messern hätten zustechen sehen. Daraus ist bei der DAILY MAIL eine Art Gesamtübersicht geworden, die der „Spur“ der drei Männer von der Brücke aus rund um den Markt folgt und aufzeigen soll, wo die Täter überall agiert haben sollen. Auch wenn diese Übersicht möglicherweise nicht vollständig und nicht endgültig bestätigt ist, so wird doch daraus deutlich, dass die Täter offenbar eine gewisse Zeit lang im Viertel gewütet haben müssen. Aber hatten sie denn so viel Zeit?

erstaunliches "Pensum" der Täter in so wenigen Minuten bis zum Tod


Laut offizieller Darstellung erfolgte der erste Notruf schon, als der Van auf der Brücke die ersten Menschen umgefahren hatte. Von diesem Zeitpunkt an dauerte es nur noch ganze 8 Minuten, bis die Polizei vor Ort war, die chaotische Lage überblickt und die drei Männer erschossen hatte. 8 Minuten. Eine erstaunlich schnelle Leistung der Polizei. Und mindestens ebenso erstaunlich ist es, dass die drei Männer in weniger als diesen 8 Minuten so viele Lokalitäten heimsuchen und Messerangriffe starteten. Konnten diese wenigen Minuten wirklich dafür ausreichen? Oder waren mehr als diese drei Männer mit Messern unterwegs? Und wie konnte die Polizei im Dunkeln bei dieser chaotischen Lage die drei unbekannten Männer so schnell ausfindig machen und zielsicher erschießen?

Tote Täter sind ein immer wiederkehrendes Merkmal solcher „islamistischer Terroranschläge“. Tote können nicht mehr reden, Toten kann alles in die Schuhe geschoben werden, Toten braucht kein Prozess mehr gemacht werden, bei dem sonst unnötig Staub aufgewirbelt werden würde. Und obwohl die drei Täter angeblich tot sind, brauchte Scotland Yard noch ein paar medienwirksame Razzien und Festnahmen. Und obwohl man die drei Männer nicht kannte, wußten die Behörden gleich, wo sie zuschlagen müssen. Wie auch zuletzt beim Anschlag in Manchester erfährt die Öffentlichkeit aber kaum etwas darüber, wer da festgenommen wurde und warum.

Mittlerweile kolportieren englische Medien erste vermeintliche Details über die drei Männer. Einer soll angeblich in einer Dokumentation von „Channel4“ unter dem Titel „The Jihadis Next Door“ mitgewirkt und demonstrativ mit einer Jihad-Fahne mitten in London posiert haben. Dass solche TV-Dokus oftmals mit bezahlten Wichtigtuern oder instruierten V-Leuten gedreht werden, ist hinlänglich bekannt. Der böse Jihad an der nächsten Tür soll laut Aussagen seiner Nachbarn in der Presse allerdings ein „ganz normaler, netter Kerl“ gewesen sein. Sie beschreiben ihn als „freundlichen“ und „großzügigen Familienmenschen“, was so gar nicht in das Bild vom messerstechenden Terroristen passen will, der auch noch brutal Menschen überfährt.

Auch das ist ein Merkmal, welches wir bei „islamistischen Anschlägen“ immer wieder bemerken: Die vermeintlichen Täter sind alles andere als brutale Monster oder religiöse Fanatiker und ihre Freunde und Angehörigen können sich überhaupt nicht erklären, warum das passieren konnte. „Man würde so etwas nie von ihm erwarten“, so sagte auch ein Nachbar über ‚Abz‘, wie der vermeintliche Täter aus Barking mit Spitznamen heißen soll. Der ehemalige U-Bahn Mitarbeiter soll allerdings mal eine Zeitlang den Ruf gehabt haben, drogensüchtig zu sein, was für eine psychische Labilität sprechen würde, die so einen Menschen auch zu einem leichten Spielball von Geheimdiensten machen könnte.

Besonders aufschlußreich ist die Aussage eines Nachbarn, dass ‚Abz‘ eine „ungebildete Person“ zu sein schien, die von „Religion keine Kenntnis“ hatte. Damit lag der Nachbar offenbar gar nicht so falsch, denn ‚Abz‘ wurde vor zwei Jahren sogar aus einer Ostlondoner Moschee hinausgeworfen, weil er den Prediger mit Zwischenrufen gestört hatte. Besonders religiös war der Mann also nicht. Warum aber soll jemand, der mit Religion nichts zu tun hat, derlei Morde in Allahs Namen begehen? Weitab von religiösem Fanatismus zu stehen scheint offenbar kein Widerspruch für die offizielle Version der Sicherheitsbehörden zu sein. Diese Erfahrung machten wir auch schon bei den beiden Brüdern aus Frankreich, die angeblich aus religiösem Fanatismus das Attentat auf „Charlie Hebdo“ begangen haben sollen.

Ein Klassiker „islamistischer Anschläge“ ist das unsinnige, aber für die Behörden bei der Schuldzuweisung unheimlich praktische Mitführen von Ausweisdokumenten, die zufällig aufgefunden werden oder am Tatort verloren werden. Auch einer der drei Londoner „Täter“ hat einen solchen Ausweis bei sich gehabt, der in Irland ausgestellt worden sein soll. In den nächsten Tagen werden sicher weitere Details zu denjenigen folgen, die der Öffentlichkeit als die Täter präsentiert werden sollen. Wie immer wird sich wohl auch hier herausstellen, dass Geheimdienste diese Personen schon lange kannten, aber leider im Vorfeld leider rein gar nichts über deren Planungen mitbekommen haben.

Beim „islamistischen Terroranschlag“ auf die Londoner U-Bahn 2004 stellte sich später heraus, dass Sicherheitskräfte zufällig für diesen Tag eine Übung geplant hatten, die sich exakt an diesem Ort mit exakt dieser Art eines Anschlages befasste. Im Rahmen dieser „Übung“ fiel zunächst gar nicht auf, dass aus Spiel plötzlich Ernst wurde. Behörden und Polizeieinheiten waren ja darüber informiert, dass eine Übung lief und hielten auch den echten Anschlag zunächst für einen Teil der Übung. Auch am Sonnabend lief eine polizeiliche Übung in London in der Nähe der London Bridge ab, genauer gesagt im benachbarten Stadtteil Vauxhall. Wie der Independent berichtete, soll es aber reiner Zufall gewesen sein und nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall an der London Bridge stehen.

Was aber war mit den vier „kontrollierten Explosionen“, die sich Sonnabend zwischen 1.20 und 1.50 Uhr nachts in der Nähe der London Bridge ereigneten? Die Polizei bestätigte später nur, dass es polizeiliche Aktionen gewesen seien, nannte aber keinerlei Hintergründe. Die angeblichen drei Täter waren zu diesem Zeitpunkt ja schon längst erschossen und mausetot. Wenige Stunden nach dem Anschlag in der Lobby der Manchester Arena kam es auch dort zu „kontrollierten Explosionen“ durch die Polizei. Nur ein Zufall? Und warum immer nach solchen „Terroranschlägen“?

rechts ganz klein im Bild: Mays Forderung gegen das Internet


Tatsache ist, dass Politik und Behörden aus solchen Vorfällen, die sie als „islamistischen Terror“ hinstellen, den maximalen Profit schlagen im Sinne ihrer restriktiven Ein-Welt-Regierungspläne. Nach dem Vorfall in London traut sich Premier Theresa May ganz öffentlich eine striktere Regulierung des Internet zu fordern. Eine Forderung, die in den Betroffenheitsritualen der Medien nur am Rande erwähnt wird (siehe Independent) und kaum ein Bürger ahnt auch nur ansatzweise, was das in den kommenden Jahren für uns alle bedeuten wird.

Theresa May ist keineswegs die überraschende Brexit-Kämpferin, als die sie in der Presse propagiert wird. Tatsächlich hat sie schon eine lange Karriere in Rothschild-Strukturen wie der Bank of England hinter sich und steht wie viele andere „Regierungschefs“ unter der Fuchtel des Council on Foreign Relations (CFR), der Schattenregierung der USA. Wie der GUARDIAN berichtete, hatte May im September 2016 ein privates Treffen mit dem mächtigen Medienmogul und Bilderberger Rupert Murdoch, um „Anweisungen von ihm zu erhalten“. Damit befindet sie sich in bester Tradition britischer Regierungschefs, die allesamt mit machtelitären Rothschild- und Rockefellerorganisationen verbandelt waren und das Ziel eines Global Governments, also einer Weltregierung, mittrugen. Nun also passend zur Wahl das Anschlagstheater, um ihr Pferdchen May fest im Sattel zu behalten.

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