Mittwoch, 21. Juni 2017

War der US-Student Otto Warmbier in eine staatliche Provokation verwickelt?



Der 22-jährige US-Student Otto Warmbier ist am 19. Juni 2017 seinen schweren Gehirnverletzungen erlegen. Einige Tage zuvor durfte er nach 18 Monaten Haft aus Nordkorea ausreisen, wo er wegen „feindlicher Aktivitäten“ verurteilt und ins Gefängnis gesteckt worden war. 

Der NATO-Spiegel hilft den USA fleißig beim Säbelrasseln


Die nordkoreanische Regierung hatte den Verurteilten aus humanitären Gründen ausreisen lassen, weil sich der Gesundheitszustand Warmbiers in der Haft stark verschlechtert hatte. US-Ärzte fanden jedoch keine Ursache für seine schweren Gehirnverletzungen, auch keine Hinweise auf Folter. Nordkoreanische Mediziner gingen davon aus, dass Warmbier aufgrund einer Nahrungsmittelvergiftung und Schlaftabletten ins Koma fiel.

Unklar ist jedoch nicht nur die Todesursache, sondern der ganze Fall an sich. Was tatsächlich zur Festnahme und Verurteilung Warmbiers in Nordkorea geführt hat, ist entgegen anders lautenden Medienberichten bis heute nicht wirklich geklärt. Die offizielle Version lautet: Warmbier habe während seines Aufenthaltes im Yanggakdo Hotel in Pyongyang versucht, ein politisches Banner zu stehlen und es als „Trophäe“ in die USA zu verbringen. Um welches Banner es genau geht, ist nicht ersichtlich, aber es soll inhaltlich „die Liebe des nordkoreanischen Volkes zu seinem System“ propagieren. Ein politisches Symbol also. Das höchste Gericht in Nordkorea wertete den versuchten Diebstahl als „staatsfeindlichen Akt“ und verhängte 15 Jahre Haft mit Zwangsarbeit.

Die Tat ist bislang nur belegt durch die Behauptungen der nordkoreanischen Justiz und das „Geständnis“ des Verurteilten selbst. Das „Geständnis“ an sich wurde mit großer Wahrscheinlichkeit erpresst. Dafür spricht die „Pressekonferenz“ n Nordkorea im Februar 2016, auf der Otto Warmbier sich selbst tränenreich eines „schweren Verbrechens“ beschuldigte. Es war ganz offenkundig eine Inszenierung aus propagandistischen Gründen, um dem nordkoreanischen Volk vor laufenden Kameras einen US-Amerikaner als „Verbrecher“ und Provokateur vorführen zu können und die USA zu demütigen.

Das „Geständnis“ an sich wurde Warmbier quasi in den Mund gelegt. Als Wirtschaftswissenschaftsstudent einer US-amerikanischen Elite-Uni dürfte Warmbier den Ernst der Lage erkannt haben und sich darüber im Klaren gewesen sein, dass es besser für ihn ist, wenn er bei dieser öffentlichen Anprangerung mitspielt. Seltsam ist jedoch, wie ausführlich Warmbier mitspielte. Er offenbarte Details, die sich die Nordkoreaner kaum alleine hätten ausdenken können.

Um den CIA bei Warmbiers „Geständnis“ ins Spiel zu bringen, hätten die nordkoreanischen Staatsbeamte sicher nicht viel Phantasie gebraucht. Aber die Details, die Warmbier dann preisgab, die hätten die Nordkoreaner ohne seine Hilfe kaum konstruieren können. Sofern es konstruiert war. In seiner verzweifelten Lage wäre es nur zu menschlich gewesen, wenn Warmbier sich hilflos, von seinen „Einflüsterern“ allein gelassen und verraten gefühlt hätte. In so einer ungewöhnlichen Situation redet man sich vieles von der Seele. Wäre es sonst nicht viel einfacher gewesen, wenn er „gestanden“ hätte, dass er die ganze Aktion allein geplant hat und niemand sonst davon wusste?

Otto Warmbier war zum Zeitpunkt seiner Nordkorea-Reise 21 Jahre alt. Ein „dummer Junge“ war er allerdings sicher nicht mehr. Immerhin schaffte er drei Jahre zuvor, im Herbst 2013, die äußerst schwere Zulassung zu einer der berühmtesten Elite-Universitäten der USA, der Universität von Virginia (U-Va). Dort studierte er Wirtschaftswissenschaften und leitete einen von Studenten der McIntire-School geführten Alternativen Investment Fund. Die Universität von Virginia wurde auf Betreiben des ersten US-Präsidenten Jefferson gegründet und brachte bereits mehrere weitere US-Präsidenten hervor, außerdem zahlreiche Gouverneure, Senatoren und andere hohe Funktionäre in US-Regierungen. An einer solchen Uni, wo die ökonomisch-politischen Machteliten des Landes rekrutiert werden, studieren nur Leute, die genau wissen, was sie tun.

Das wusste auch Warmbier, als er sich einer 5-tägigen Reise nach Nordkorea anschloss, die seine Wirtschaftsklasse über das Reisebüro Young Pioneers gebucht hatte. Die Reisegruppe saß schon fast wieder im Flieger nach Hause, als Warmbier plötzlich aus der Flughafen-Sicherheitszone von nordkoreanischen Beamten herausgezogen wurde. Sein Mitreisender Danny Gratton sagte später der Washington Post, dass Warmbier nicht wirklich überrascht wirkte und sogar halbwegs lächelte, als er abgeführt wurde. Eine seltsame Reaktion auf eine plötzliche Festnahme, die sich eigentlich nur damit erklären lässt, dass Warmbier schon damit gerechnet haben muss, das doch noch etwas passieren würde.

Doch was war eigentlich passiert? Hatte Warmbier in seiner Not eine Tat „gestanden“, die gar nicht stattgefunden hat? Oder hat er die Tat begangen und dabei mehr „gestanden“, als nötig gewesen wäre?

Obwohl Warmbier den versuchten Diebstahl in der 5. Etage des Hotels „gestand“, stritt er gleichzeitig ab, die Idee zu dieser Aktion gehabt zu haben. Nach eigener Aussage hatte er gleich mehrere „Einflüsterer“ aus unterschiedlichen Kreisen, was seine Darstellung trotz der Umstände, unter denen er sie preisgab, durchaus glaubhaft erscheinen lässt. Ganz ohne Not belastete er Mitglieder einer kleinen, scheinbar unbedeutenden Sekte aus Wyoming, nämlich der „Friendship United Methodist Church“. Warmbier selber soll jedoch kein Mitglied der Sekte gewesen sein. Aus dieser Sekte haben demnach mindestens zwei Personen Warmbier dazu angestiftet, bei seiner Nordkorea-Reise in dem besagten Hotel ein Propaganda-Banner zu stehlen.

Laut Washington Post vom 29.02.2016 erzählte Warmbier, dass er von einem „weiblichen Mitglied“ der Sekte „instruiert“ worden war, „eines der wichtigsten Propagandasymbole Nordkoreas“ zu stehlen und als „Trophäe“ in die USA mitzubringen. Ein anderes Mitglied der Sekte soll ihm versprochen haben, ihm einen Gebrauchtwagen im Wert von 10.000 US-Dollar zu schenken, wenn er den Diebstahl begeht. Seine Mutter sollte überdies 200.000 US-Dollar erhalten, wenn es zum Prozess kommt und Warmbier verhaftet wird. Das Geld sollte aber nur ausgezahlt werden, wenn die Beteiligung der Sekte nicht namentlich erwähnt würde.

Nach Warmbiers Aussage sei seine Familie in „finanziellen Schwierigkeiten“ und er habe das Angebot der Sekte als „einzige goldene Gelegenheit“ angesehen, das Geld für seine Familie zu verdienen. Warum seine Familie in finanziellen Schwierigkeiten steckte und er keine andere Möglichkeit sah, seiner Familie dabei zu helfen, bleibt bis auf weiteres unaufgeklärt. Fakt ist aber, dass die Sache mit der Methodistensekte zu speziell klingt, als dass irgendwelche nordkoreanischen Beamte sich so etwas aus der Ferne hätten aus den Fingern saugen können.

Es gab jedoch noch weitere Anstifter, die Warmbier nach eigener Aussage zu seiner Aktion „ermutigt“ hätten: Diese finden wir im verborgenen Dschungel US-amerikanischer Studentenverbindungen, die meist halbgeheim oder sogar streng geheim sind und in der Regel von höchsten Machteliten geführt werden. An der elitären Universität von Virginia gibt es viele solcher mysteriösen Verbindungen, die darum buhlen, möglichst jeden Studenten einzufangen, der ihnen von Nutzen sein kann. Söhne und Töchter reicher, mächtiger Familien sind immer dabei. Aber auch fähige Talente, die sich willig erweisen, werden gerne aufgenommen und für die langfristigen Ziele der Machteliten eingespannt.

Eine solche Verbindung ist die „Z Society“. In einem Brief schrieb Warmbier intime Details über diese Verbindung und erzählte, dass er dort gerne Mitglied werden wollte. Die „Z Society“ sei laut Warmbier die geheimste Organisation der UV-a. Sie finanziert die Universität mit Millionen Dollar und ihre Mitglieder waren u.a. der US-Präsident Woodrow Wilson und ein ehemaliger CIA-Chef. Um Mitglied zu werden, muss man eine „mutige Tat“ begehen, sagte Warmbier und wies darauf hin, dass die „Z Society“ wusste, dass er gerne Mitglied werden wollte, um die finanziellen Schwierigkeiten seiner Familie zu beseitigen. Die mächtige Verbindung habe von ihm erwartet, dass er eine „tapfere Tat“ begeht.

Wer die Bedeutung solcher Studentenverbindungen an US-amerikanischen Elite-Unis kennt, der weiß, dass hier in der Tat ein starkes Motiv liegen könnte. Hat Warmbier von sich aus die geheime „Z Society“ ins Spiel gebracht oder wer hat ihn dazu gebracht? Dass die Nordkoreaner das ohne seine Hilfe in dieser Weise hätten konstruieren können, erscheint eher abwegig. Wer als Unwissender an der UV-a nach einer Studentenverbindung sucht, mit der sich so ein Motiv konstruieren ließe, der kann lange suchen… und würde viel eher auf die „Seven Society“ stoßen, die noch viel geheimer agiert, sich aber selber mit CIA-Kontakten brüstet. Das wäre ja aus Sicht der Nordkoreaner viel naheliegender gewesen.

Ohnehin ist es fraglich, ob die Nordkoreaner überhaupt ein Interesse daran gehabt hätte, so aufwendig Motive und Anstifter im Detail zu konstruieren. Für sie war der Fall propagandistisch erfolgreich und erledigt. Und trotzdem kommt Warmbier mit allen diesen Details daher über Mitglieder einer weitgehend unbekannten Methodistenkirche und über eine von vielen Studentenverbindungen. Wie wichtig die Aufnahme in eine solche Verbindung bei US-Studenten ist, steht außer Frage. Aus Warmbiers Worten klingt am Ende jedoch Verbitterung und Enttäuschung:


"Meine Belohnung für mein Verbrechen war so viel kleiner, als die Belohnungen, die die Z Society und die Friendship United Methodist Church von der US-Administration bekommen"


War Otto Warmbier, ohne es zu wissen, in einen staatlichen Provokationsversuch verwickelt? Hatte man ihn ganz bewusst angestiftet, den Diebstahl zu begehen, in der Hoffnung, dass er vor Gericht landet, damit man den Fall anschließend politisch ausschlachten konnte? Es bedurfte ja offenbar einer „Instruktion“, damit Warmbier überhaupt wusste, WO er WAS stehlen sollte: Im angeblich „geheimen“ 5. Stock des Hotels, der – ganz mysteriös! – nicht per Fahrstuhl angefahren werden kann, nur für Mitarbeiter zugänglich sein soll und wo viele Propaganda-Plakate an den Flurwänden ausgehängt sind. Was Warmbier nicht wusste: Seine Mühe war von Vornherein zum Scheitern verurteilt, weil die gewünschte „Trophäe“ viel zu groß war, als dass er sie unbemerkt hätte wegtragen können. 

Sieht so der 5th Floor aus, wo Warmbier das Banner stehlen sollte?


Einem Reisebericht auf monsoondiaries aus August 2011 entnehmen wir, dass es keiner besonderen „Tapferkeit“ bedarf, um diesen mysteriösen 5. Stock aufzusuchen und sich dort ungehindert aufzuhalten. Es waren in der Vergangenheit schon diverse Neugierige dort, die darüber berichteten. Offenbar empfand es aber keiner als sonderlich interessant, dort ein Plakat zu stehlen. In den Berichten ist davon die Rede, dass der 5. Stock wie ein „Bunker“ aussähe und dass es dort viele Kameras sowie einen Überwachungsraum gäbe, von dem aus vermutlich jedes Hotelzimmer per Kamera eingesehen werden kann. Vielleicht war es das Stehlen vor laufenden Überwachungskameras, das den Nervenkitzel dieser „Mutprobe“ ausmachen sollte.

Otto Warmbier lief offenbar in eine Falle. Eine Falle, von der seine Anstifter gewusst haben müssen, dass es eine Falle sein würde. Sie haben billigend in Kauf genommen, dass Warmbier inhaftiert und verurteilt werden würde. Wer die geheime Geschichte der US-amerikanischen Kriege kennt, der kann hier eins und eins zusammenzählen. Denn quasi jeder US-Krieg basiert auf Kriegsvorwänden, die die USA selber im Vorwege konstruiert haben.

Die propagandistische Ausschlachtung von Warmbiers Schicksal spricht dafür, dass ein solcher Vorwand geschaffen werden sollte. Aus Sicht der US-Regierung war die Propaganda der US-Medien erfolgreich gelungen. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, war jedenfalls begeisterst. Sie sagte: „Der Tod des Studenten berühre das Herz der Amerikaner wie kein anderer“ (Quelle: t-online, 20.06.2017). Eine perfekte Voraussetzung, um anschließend die Herzen der Amerikaner für einen Krieg gegen Nordkorea zu gewinnen?

Der transatlantische US-Politiker und Kriegstreiber aus den Reihen der CFR-Schattenregierung, John McCain, formulierte schon mal eine Art Kriegserklärung, die der SPIEGEL prompt abdruckte:


"Nordkorea bedroht seine Nachbarn, destabilisiert die Asien-Pazifik-Region und entwickelt rasch die Technologie, um die USA mit Nuklearwaffen treffen zu können."
Nun habe das Land den Konflikt eskaliert, so McCain.
"Die Vereinigten Staaten von Amerika können und sollten die Tötung ihrer Staatsbürger durch feindliche Kräfte nicht tolerieren."


Der US-Krieg gegen Nordkorea steht vermutlich schon unmittelbar vor der Türe und der Tod des US-Studenten Otto Warmbier wäre derzeit ein wichtiger „Auslöser“, um das amerikanische Volk auf einen solchen Krieg moralisch einzustimmen. Die Geschichte mit dem Hotel war einfach zu verlockend, als dass sie nicht von interessierter Seite her eingefädelt worden sein dürfte.

Sonntag, 18. Juni 2017

Gläserne Gesetze für gläserne Bürger? Die „Open Knowledge Foundation“ als trojanisches Pferd globaler Lobbyisten?



Vor ein paar Tagen machte eine Meldung im SPIEGEL den aufmerksamen Leser stutzig: Ein „neues Portal“ will angeblich „Lobbyisten outen“, was angeblich „Druck auf die Bundesregierung“ ausüben würde. Die Herausgabe „bislang unveröffentlichter Lobby-Papiere“ soll erreicht werden. Du liebe Güte, dann bekäme das Volk womöglich mit, wer wirklich hinter den Gesetzen steckt, die Politiker auf Befehl globaler Konzernkartelle verabschieden. Oder soll genau das bloß vorgegaukelt werden und der Bürger mal wieder in die vielpropagierte Transparenz-Falle tappen?

Spieglein, Spieglein an der Wand, warum verarscht du das ganze Land?


Die SPIEGEL-Lohnschreiber selbst geben sich ahnungslos: Angeblich ließe sich kaum beantworten, wie groß die Macht der Lobbyisten sei und welchen Einfluss sie auf die Gesetzgebung hätten. Wobei der Begriff „Lobbyisten“ alleine schon eine bewusste Irreführung und Verniedlichung ist, denn dabei denkt man unwillkürlich an viele kleine „Klinkenputzer“, die bei den Abgeordneten von Tür zu Tür kriechen. Tatsächlich geschieht die Einflussnahme globaler Konzerne auf die Politik in ganz anderen Dimensionen und ist über ein paar „Lobby-Papiere“ ganz sicher nicht durchschaubar. Aber wie groß ihre Macht ist, das ist im Ergebnis nicht zu übersehen, denn ALLE maßgeblichen Gesetzesänderungen in der BRD basieren auf dem Einfluss wirtschaftlicher, geopolitischer oder geostrategischer Operationen.

Ob es uns Bürgern wirklich hilft, wenn wir sehen können, wer da so alles Einfluss auf unsere Gesetze hat, während wir selber offenbar überhaupt keinen haben? Oder fühlen wir uns nicht gleich viel besser, wenn wir ganz transparent darüber informiert werden, wem wir welches Gesetz zu verdanken haben?

Verhindern können wir es ohnehin nicht, egal wen wir wählen und egal, wie transparent die Gesetze erlassen werden. Wir sind am Ende immer die Dummen, die es ausbaden müssen. Trotzdem möchte die Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. (OKFN) uns dabei helfen, die Entstehung von Gesetzen besser nachzuvollziehen. Weil wir sonst ja niemals auf den Gedanken kommen würden, dass der Staat korrupt sein könnte und seine Vertreter, die gewählten Marionetten, pardon: Politiker, nur Vasallen globaler Machteliten sind.

Seltsamerweise sollen wir aber genau den Staat fragen, der da scheinbar am Pranger der selbsternannten Anti-Lobbyisten steht. „Frag-den-Staat“ nennt sich die „Gläserne Gesetze“-Seite der dubiosen Stiftung, die übrigens ein Ableger der global agierenden gleichnamigen NGO namens „Open Knowledge Foundation International“ ist. Die Anti-Lobbyisten scheinen also ausgerechnet auf den Staat und vor allem die Bundesregierung zu vertrauen, wenn es um den Kampf gegen Lobbyismus zwischen Politik und Konzernen geht. So kündigt die Stiftung an: Wir sind mit Teilen der Bundesregierung in Kontakt und hoffen, dass es schon bald aktive Transparenz in der Gesetzgebung gibt!“. Ja klar, die gute Bundesregierung wird sicher gerne dafür sorgen. Und am Heiligabend kommt der Weihnachtsmann…

Warum beschleicht einen hier irgendwie das Gefühl, für dumm verkauft zu werden? Sollen wir am Ende nur glauben, dass hier eine Transparenz geschaffen wird, die in Wahrheit aber ein zahnloser Papiertiger ist? Die Stiftung begnügt sich mit kleinen Ansprüchen. Sie sieht ihr Ziel erreicht, wenn „die Bundesministerien beschließen, ihre Referentenentwürfe und Stellungnahmen dazu aktiv zu veröffentlichen“. Eine Forderung ohne Wert. Beschließen kann man viel, über die Qualität der Papiere sagt das gar nichts. Erst recht nicht darüber, was NICHT in diesen Papieren steht. Die Stiftung schwadroniert weiter: „Sehr viel wichtiger noch ist die Einführung eines verbindlichen Lobbyregisters, in dem Lobbyisten u.a. ihre Kontakte zu Beamten und Politikern öffentlich machen müssen.“. Ebenfalls eine wertlose Forderung, denn in diesem Register würde mit Sicherheit alles stehen, nur nicht das, was das Volk über die geheimen Verbindungen der Machteliten wirklich wissen sollte. Gläserne Augenwischerei.

Vielleicht sollten wir erst mal transparent machen, um was für eine Stiftung es sich bei der Open Knowledge Foundation (OKFN) handelt. Dann können wir sicher besser nachvollziehen, in welchem Sinne diese Leute handeln. Im „Team“ der deutschen OKFN finden wir lauter studierte Leute aus höheren Gesellschaftsschichten, die durchweg schon in ähnlichen „NGOs“ mit ähnlich angloamerikanischer Färbung tätig waren und sich für geostrategische Flüchtlingspolitik ebenso engagieren wie für EU-Projekte und Regierungskooperationen. Zudem bestehen gute Kontakte zu einflussreichen etablierten Medien wie ZEIT oder SPIEGEL. Alles wirkt irgendwie fremdgesteuert und meilenweit entfernt vom ganz normalen Bürger, dem sie angeblich helfen wollen.

Doch wer steuert denn eigentlich die OKFN? Abgesehen von der aktiven Zusammenarbeit mit der Bundesregierung kooperiert „Frag-den-Staat“ auch mit der antifaschistisch angehauchten Staatsschutzklitsche „CORRECTIV“, die in der Vergangenheit bereits mehrfach auffällig geworden ist als bezahlte Denk- und Propagandafabrik für die Interessen globaler westlicher Machtapparate, von denen sie auch großzügig finanziert wird. So erhalten die PR-Profis vom CORRECTIV unter anderem Gelder der berüchtigten Soros-Stiftung Open Society Foundation – genau wie die OKFN, die „signifikante Gelder“ in den Jahren 2012 und 2013 u.a. von George Soros Open Society Institute erhielt.

Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs der lobbyistischen Verflechtungen der Open Knowlegde Foundation Deutschland e.V., denn „signifikante Gelder“ für die selbsternannten Transparenz-Förderer gab es ausgerechnet von den allerschlimmsten Gegnern jeglicher Transparenz: Der EU, Google und Microsoft. Ein solcher Widerspruch sollte nun wirklich hellhörig machen. Es passt aber in den wahren Kontext dieser zweifelhaften Transparenzfreunde, zu deren Geburtshelfern im Jahre 2011 auch die grünennahe Denkfabrik „Heinrich-Böll-Stiftung“ und die „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ (KfW) zählten.

Das alles sind schon gute Gründe genug, um an den vorgeblichen Zielen der Stiftung zu zweifeln. Hinzu gesellen sich aber noch „ideelle“ Unterstützer. Oder sollten wir besser sagen: „Ideologische“ Unterstützer? Wichtigster Unterstützer ist offenbar die global agierende Stiftung Transparency International. Diese fungiert ebenfalls als Propagandawaffe in Diensten des schwerkriminellen und mächtigen US-Finanzmagnaten George Soros. Weiterhin bekommt sie ihre Zuwendungen u.a. von der CIA-Tarnorganisation „Nationale Endowment for Democrazy“ (NED). Der deutsche Ableger, „Transparency International Deutschland e.V.“, lässt sich hauptsächlich von diversen namhaften deutschen Konzernen aushalten und besitzt sogar noch die Frechheit, dies ganz ohne Scham zu propagieren.

Das ist schon mehr als verdächtig: Ausgerechnet jene, die Gesetze über ihre Lobbyarbeit manipulieren, nämlich große namhafte Konzerne, treten als Finanziers ihrer scheinbaren Widersacher auf. Nachtigall, ick hör dir trappsen.

Diesem Trappsen, das schon mehr ein lautes Trampeln sein dürfte, wollte die Stiftung auf ihrem „Frag-den-Staat“-Portal sicherheitshalber auch gleich entgegentreten. Ganz richtig vermuteten die Stiftungsmacher, dass sie der berechtigte Vorwurf der Korruption und Käuflichkeit treffen würde. Sie veröffentlichten deshalb eine äußerst plumpe Stellungnahme folgenden Wortlautes:

„Ihr seid doch von der BRD GmbH finanziert!

Leider nicht. Wir finanzieren uns aber über Spenden und bitten dich, wenn möglich, uns mit einer Fördermitgliedschaft von 5 Euro im Monat hier zu unterstützen. Davon bezahlen wir mögliche Klagen nach den Informationsfreiheitsgesetze und die Arbeit an FragDenStaat. Wir können außerdem sehr unsere limitierte Kunstedition #000000 empfehlen, von der es noch einige Exemplare gibt. Feedback an uns bitte per Mail, Twitter oder Github.“

Entlarvender geht es kaum. Wenn es mal „nur“ die „BRD GmbH“ wäre. Tatsächlich ist das Ausmaß der globalen Finanzierungsverflechtungen noch viel schlimmer. Es stecken ganz andere Kaliber hinter der wertlosen Anti-Lobbyismus und Pro-Transparenz-Propaganda. Die Open Knowledge Foundation ist eine klassische NGO, also „Nicht-Regierungsorganisation“, nach dem Muster zahlreicher anderer NGOs, die niemals aus dem normalen Volk kommen, sondern in machtelitären Kreisen geboren werden und von dort ihre Bestimmung, ihre Mittel und ihre Propaganda erhalten.

NGOs folgen der in Machtkreisen beliebten Hegelschen Dialektik: Es wird das Gegenteil von dem propagiert, was sich eigentlich dahinter verbirgt.  Krieg heißt nicht Krieg, sondern Friedensmission. Regierungsorganisation heißt nicht Regierungsorganisation, sondern Nicht-Regierungsorganisation. Aber ein Blick auf die Finanziers und Unterstützer offenbar meist, woher wirklich der Wind weht. Die selbsternannten Anti-Lobbyisten sind ein trojanisches Pferd der Regierung. Genau genommen sogar mehrerer Regierungen, denn die Finanziers sind globale Magnaten, die ihr Geld ganz sicher nicht gegen ihre Interessen anlegen.

Der Trick ist alt, wird aber immer wieder mit Erfolg angewandt: Bevor das Volk selber auf die Idee kommt, sich für seine Interessen zu engagieren, bekommt es von den Mächtigen eine scheinbare Lösung präsentiert, damit die Mächtigen die Kontrolle nicht verlieren. Das Volk will keine Flüchtlingsmassen – die Mächtigen organisieren scheinbare Protestinitiativen. Das Volk will nicht mehr die etablierten EU-Parteien wählen – kein Problem, flugs wird eine „Alternative für Deutschland“ gegründet. Das Volk fordert mehr Transparenz – bitte sehr, schon ist eine passende Stiftung zur Stelle. Und immer wundert sich der Bürger, warum am Ende nichts dabei herauskommt, warum alles irgendwie im Sande verläuft und sich nichts ändert.

Die Antwort ist ganz einfach: Es sind immer trojanische Pferde, die uns da vorgesetzt werden. Die Mächtigen sind uns immer einige Schritte voraus, weil sie wissen, wie der Bürger reagieren wird, wenn sie dieses oder jenes unternehmen. Gesetze können gläsern sein wie sie wollen, was nützt es, wenn wir sie nicht verhindern können?

Sonntag, 11. Juni 2017

Terrorpropaganda zeigt Wirkung: Notlandung wegen Panikmache



Bei den Meinungsmachern im Auftrag der Machteliten dürfte die gestrige Terror-Notlandung eines EasyJet-Linienfluges in Köln-Bonn für Freude gesorgt haben: Die permanente Terrorpropaganda zeigt offenbar die gewünschte Wirkung. Der Flug EZY 3246 vom slowenischen Ljubljana nach London-Stansted musste unplanmäßig notlanden, weil ein panischer Passagier irgendwelche „verdächtigen Gespräche“ anderer Fluggäste gehört haben will, bei denen es um „Bomben“ und „Terror“ gegangen sei.

Reden Sie bloß nicht über "Terror"...

Mehrere Stunden war der Flugbetrieb am Flughafen Köln-Bonn gestern Abend wegen dieses vagen Verdachts gesperrt, nachdem der Flug notlandete, die Passagiere über Notrutschen den Flieger unfreiwillig verlassen mussten und drei vermeintlich „verdächtige“ Männer wie Schwerkriminelle festgenommen worden waren. Natürlich durfte auch ein „verdächtiges“ Gepäckstück nicht fehlen, das medienwirksam „kontrolliert“ gesprengt wurde. Der Rucksack hätte angeblich niemandem zugeordnet werden können. „Kontrollierte Sprengungen“ sind in letzter Zeit schwer in Mode gekommen, um die Gefährlichkeit von irgendwas zu belegen, wo es nichts zu belegen gibt, aber wegen erwünschter Propaganda belegt werden soll.

Tatsächlich war das Ganze natürlich eine Luftnummer. Die angeblich belauschten „verdächtigen“ Wortfetzen ebenso wie der vermeintliche Terror-Rucksack, bei dem nach anschließender Untersuchung nichts gefunden wurde. Auch die drei zu Unrecht kriminalisierten Männer entpuppten sich als ganz normale Bürger aus Großbritannien, die nichts mit „Terrorismus“ oder „Islamismus“ zu tun haben. Sie können jedoch von Glück sagen, dass sie nicht Muslime sind, sonst wären sie wahrscheinlich erst mal in die Mühlen staatlicher, übereifriger Sicherheitsbehörden geraten, denen jeder noch so kleine „Terrorverdacht“ politisch mehr als gelegen kommt.

Und da sind wir an dem Punkt, wo die Terrorpropaganda ihre verheerende Wirkung zeigt: Sie sorgt für eine übertriebene Hysterie und Besorgnis beim nichtsahnenden Bürger, der all das Terrorgedöns glaubt und all diese inszenierten Anschläge für echt hält. Da ist von Sicherheitsbehörden, Politikern und Medien eine Panikmache in Gang gesetzt worden, die immer weiter um sich greift und sogar schon eine harmlose Unterhaltung zum Alarmfall werden lässt. So wie man sich heutzutage schon strafbar machen kann, wenn man seinen Koffer am Bahnsteig abstellt, so wird man bald vielleicht schon verfolgt werden, wenn man sich über etwas „Falsches“ unterhält.

In der Telekommunikationsüberwachung erleben wir es schon seit Jahren, dass Telefonate, Mails, SMS etc. von Geheimdiensten in Echtzeit nach Stichworten gescannt werden. Kommt eine solche Gesprächsüberwachung bald auch in Flugzeugen, Bahnen oder Bussen zum Einsatz, um jeden, der „verdächtige Worte“ benützt, sofort festzunehmen?

Für EasyJet ist der gestrige Terror-Fake nicht die erste Erfahrung mit überzogener Panikmache. Schon im letzten Jahr berichteten Medien wie n-tv darüber, dass „Terroranschläge in Europa“ den Billigfluganbieter „Easyjet in Atem“ halten. Und bereits 2015 berichtete der aerotelegraph darüber, dass Easyjet als Ziel „islamischer Terroristen“ in dem angeblichen Al-Kaida-Magazin „Inspire“ genannt worden sei, was dem Ruf der Fluglinie sicherlich geschadet haben dürfte. Das Magazin „Inspire“ steht allerdings im starken Verdacht, vom CIA verfasst zu werden, was Sinn ergibt, da der CIA nachweislich mit Al-Kaida und ISIS zusammenarbeitet bzw. diese Rebellengruppen sogar finanziert und bewaffnet.

Wir werden sehen, ob noch Informationen über den geheimnisvollen „besorgten Passagier“ bekannt werden, der das „verdächtige Gespräch“ belauscht und die Crew informiert haben will. Bislang ist noch unklar, ob die genannten Worte überhaupt gefallen sind, ob der Passagier sich getäuscht hatte oder ob hier eine böse Absicht vorliegt. Immerhin gibt es einen aggressiven Konkurrenzkampf zwischen EasyJet und anderen Billigfluganbietern wie Rynair, der im Kampf um die Märkte nur knapp vor EasyJet rangiert.

Wäre es so undenkbar, dass ein „besorgter Passagier“ im Flug platziert wurde, der ganz bewusst eine Panik schürt, um der Konkurrenz zu schaden? Und auch für Geheimdienste wäre das sicher eine verlockende Option, um die Terrorpropaganda weiter anzuheizen…

Montag, 5. Juni 2017

London Bridge Attacke stärkt Mays Pläne bei der Unterhauswahl



Zwei „islamistische Anschläge“ in Großbritannien binnen zwei Wochen vor der Unterhauswahl am 8. Juni haben Premierministerin Theresa May zu erstaunlichem Ansehen als würdige Staatschefin verholfen und in ihrem Amt gefestigt. Das klingt zynisch, entspricht aber nun mal den Tatsachen. Noch ehe der rätselhafte und auffallend schlecht ausgeführte „Anschlag“ in einem Foyer der Manchester Arena kritische Fragen aufwerfen kann, überschattet ein paar Tage später eine sehr viel aufsehenerregendere Attacke an der London Bridge die öffentliche Wahrnehmung.

Das Hineinsteuern von Fahrzeugen in Menschenmengen scheint eine neue Taktik zu sein, die bereits in Nizza und Berlin erprobt wurde. Drei Männer sollen es gewesen sein, die am Sonnabend gegen 22 Uhr mit einem Van plötzlich im Zick-Zack-Kurs über die London Bridge schlingerten und dabei mehrere Menschen überfuhren. Anschließend sollen die Männer den Van verlassen und rund um den Borough Market mehrere Passanten mit Messern verletzt haben.

Vor einigen Jahren noch wäre ein solcher Vorfall als Randale irgendwelcher Vollidioten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss behandelt worden. Nun aber wird es als „terroristischer Akt“ deklariert, weil die Herrschenden einen „islamistischen Terror“ für ihre globale Politik brauchen. Rätselhafte „Anschläge“ vergangener Jahre in Paris, Brüssel, London oder New York haben gezeigt, dass die Herrschenden solchen „Terror“ auch gerne über ihre Geheimdienste inszenieren lassen, um die Öffentlichkeit einzuschüchtern und einen vermeintlichen „islamistischen Extremismus in unserer Gesellschaft“ herbeizureden.

Obwohl es die Herrschenden europäischer Vasallenstaaten selbst waren, die seit Jahrzehnten mit ihrer massiven Überfremdungspolitik all die Araber, Türken und Afrikaner nach Frankreich, England oder Deutschland importiert haben, beklagen sie jetzt deren „islamistischen Extremismus“, den sie laut Theresa May nun endlich „ausrotten“ müssten. Tatsächlich haben Jihad und Salafismus bis vor wenigen Jahren überhaupt keine Beachtung gefunden und wurden von der Bevölkerung in europäischen Großstädten in solcher Form auch nicht wahrgenommen. Auf einmal aber sollen wir auf einem „Pulverfass“ des Jihad sitzen, weil die Herrschenden ihre immer restriktiveren Einschränkungen unserer Freiheitsrechte und unserer Privatsphäre rechtfertigen wollen.

Auch für den „Terroranschlag“ in London übernahm wieder einmal der so genannte „ISIS“ oder „IS“ die Verantwortung. Das ist mittlerweile ein liebgewordenes Ritual und es wird von niemandem überprüft, ob das Tatbekenntnis überhaupt authentisch ist oder reine Trittbrettfahrerei. Es reicht offenbar die Meldung, dass eine Webseite namens „Amaq News“ ein passendes Statement veröffentlicht hätte. Versuchen Sie mal, diese ominöse Webseite zu suchen und aufzurufen – Sie werden sie nicht finden. Es existiert zwar eine wunderschöne Beschreibung mit professionellem Logo auf wikipedia, aber mehr auch nicht. Offenbar handelt es sich bei „Amaq News“, das angeblich die offizielle Nachrichtenagentur des IS/ISIS sein soll, um eine Phantomseite. Alle Medien zitieren sie, aber beweiskräftige Screenshots mit realem Link veröffentlicht keiner. Das ist praktisch, denn so kann sich „IS/ISIS“ über „Amaq“ zu allem bekennen, was gewünscht ist.

Unter den zehn Toten vom Sonnabend befinden sich angeblich auch die drei Attentäter aus dem Van. Für einen waschechten „Terroranschlag“ im Herzen Londons ist eine Ausbeute von 3:7 erstaunlich mager. Was sind das für harmlose Terroristen? Oder sind es am Ende gar keine? Aber doch, es müssen ja welche gewesen sein, denn immerhin gibt es einen Kronzeugen, dessen Aussage den ganzen Vorfall eigentlich überhaupt erst zu einem politischen Delikt macht. Der Augenzeuge Erick Siguenza soll es gewesen sein, der laut SUN-Bericht zu BBC sagte: „Die Männer sagten ‚Dies ist für Allah‘“. Man stelle sich vor, Herr Siguenza wäre nicht dort gewesen oder hätte das nicht gehört. Der schlagende „Beweis“ für einen „islamistischen Hintergrund“ hätte schlicht gefehlt.

In diversen englischen Zeitungen werden zahlreiche weitere Augenzeugen zitiert, die die drei Männer an verschiedenen Stellen rund um den Borough Market mit Messern hätten zustechen sehen. Daraus ist bei der DAILY MAIL eine Art Gesamtübersicht geworden, die der „Spur“ der drei Männer von der Brücke aus rund um den Markt folgt und aufzeigen soll, wo die Täter überall agiert haben sollen. Auch wenn diese Übersicht möglicherweise nicht vollständig und nicht endgültig bestätigt ist, so wird doch daraus deutlich, dass die Täter offenbar eine gewisse Zeit lang im Viertel gewütet haben müssen. Aber hatten sie denn so viel Zeit?

erstaunliches "Pensum" der Täter in so wenigen Minuten bis zum Tod


Laut offizieller Darstellung erfolgte der erste Notruf schon, als der Van auf der Brücke die ersten Menschen umgefahren hatte. Von diesem Zeitpunkt an dauerte es nur noch ganze 8 Minuten, bis die Polizei vor Ort war, die chaotische Lage überblickt und die drei Männer erschossen hatte. 8 Minuten. Eine erstaunlich schnelle Leistung der Polizei. Und mindestens ebenso erstaunlich ist es, dass die drei Männer in weniger als diesen 8 Minuten so viele Lokalitäten heimsuchen und Messerangriffe starteten. Konnten diese wenigen Minuten wirklich dafür ausreichen? Oder waren mehr als diese drei Männer mit Messern unterwegs? Und wie konnte die Polizei im Dunkeln bei dieser chaotischen Lage die drei unbekannten Männer so schnell ausfindig machen und zielsicher erschießen?

Tote Täter sind ein immer wiederkehrendes Merkmal solcher „islamistischer Terroranschläge“. Tote können nicht mehr reden, Toten kann alles in die Schuhe geschoben werden, Toten braucht kein Prozess mehr gemacht werden, bei dem sonst unnötig Staub aufgewirbelt werden würde. Und obwohl die drei Täter angeblich tot sind, brauchte Scotland Yard noch ein paar medienwirksame Razzien und Festnahmen. Und obwohl man die drei Männer nicht kannte, wußten die Behörden gleich, wo sie zuschlagen müssen. Wie auch zuletzt beim Anschlag in Manchester erfährt die Öffentlichkeit aber kaum etwas darüber, wer da festgenommen wurde und warum.

Mittlerweile kolportieren englische Medien erste vermeintliche Details über die drei Männer. Einer soll angeblich in einer Dokumentation von „Channel4“ unter dem Titel „The Jihadis Next Door“ mitgewirkt und demonstrativ mit einer Jihad-Fahne mitten in London posiert haben. Dass solche TV-Dokus oftmals mit bezahlten Wichtigtuern oder instruierten V-Leuten gedreht werden, ist hinlänglich bekannt. Der böse Jihad an der nächsten Tür soll laut Aussagen seiner Nachbarn in der Presse allerdings ein „ganz normaler, netter Kerl“ gewesen sein. Sie beschreiben ihn als „freundlichen“ und „großzügigen Familienmenschen“, was so gar nicht in das Bild vom messerstechenden Terroristen passen will, der auch noch brutal Menschen überfährt.

Auch das ist ein Merkmal, welches wir bei „islamistischen Anschlägen“ immer wieder bemerken: Die vermeintlichen Täter sind alles andere als brutale Monster oder religiöse Fanatiker und ihre Freunde und Angehörigen können sich überhaupt nicht erklären, warum das passieren konnte. „Man würde so etwas nie von ihm erwarten“, so sagte auch ein Nachbar über ‚Abz‘, wie der vermeintliche Täter aus Barking mit Spitznamen heißen soll. Der ehemalige U-Bahn Mitarbeiter soll allerdings mal eine Zeitlang den Ruf gehabt haben, drogensüchtig zu sein, was für eine psychische Labilität sprechen würde, die so einen Menschen auch zu einem leichten Spielball von Geheimdiensten machen könnte.

Besonders aufschlußreich ist die Aussage eines Nachbarn, dass ‚Abz‘ eine „ungebildete Person“ zu sein schien, die von „Religion keine Kenntnis“ hatte. Damit lag der Nachbar offenbar gar nicht so falsch, denn ‚Abz‘ wurde vor zwei Jahren sogar aus einer Ostlondoner Moschee hinausgeworfen, weil er den Prediger mit Zwischenrufen gestört hatte. Besonders religiös war der Mann also nicht. Warum aber soll jemand, der mit Religion nichts zu tun hat, derlei Morde in Allahs Namen begehen? Weitab von religiösem Fanatismus zu stehen scheint offenbar kein Widerspruch für die offizielle Version der Sicherheitsbehörden zu sein. Diese Erfahrung machten wir auch schon bei den beiden Brüdern aus Frankreich, die angeblich aus religiösem Fanatismus das Attentat auf „Charlie Hebdo“ begangen haben sollen.

Ein Klassiker „islamistischer Anschläge“ ist das unsinnige, aber für die Behörden bei der Schuldzuweisung unheimlich praktische Mitführen von Ausweisdokumenten, die zufällig aufgefunden werden oder am Tatort verloren werden. Auch einer der drei Londoner „Täter“ hat einen solchen Ausweis bei sich gehabt, der in Irland ausgestellt worden sein soll. In den nächsten Tagen werden sicher weitere Details zu denjenigen folgen, die der Öffentlichkeit als die Täter präsentiert werden sollen. Wie immer wird sich wohl auch hier herausstellen, dass Geheimdienste diese Personen schon lange kannten, aber leider im Vorfeld leider rein gar nichts über deren Planungen mitbekommen haben.

Beim „islamistischen Terroranschlag“ auf die Londoner U-Bahn 2004 stellte sich später heraus, dass Sicherheitskräfte zufällig für diesen Tag eine Übung geplant hatten, die sich exakt an diesem Ort mit exakt dieser Art eines Anschlages befasste. Im Rahmen dieser „Übung“ fiel zunächst gar nicht auf, dass aus Spiel plötzlich Ernst wurde. Behörden und Polizeieinheiten waren ja darüber informiert, dass eine Übung lief und hielten auch den echten Anschlag zunächst für einen Teil der Übung. Auch am Sonnabend lief eine polizeiliche Übung in London in der Nähe der London Bridge ab, genauer gesagt im benachbarten Stadtteil Vauxhall. Wie der Independent berichtete, soll es aber reiner Zufall gewesen sein und nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall an der London Bridge stehen.

Was aber war mit den vier „kontrollierten Explosionen“, die sich Sonnabend zwischen 1.20 und 1.50 Uhr nachts in der Nähe der London Bridge ereigneten? Die Polizei bestätigte später nur, dass es polizeiliche Aktionen gewesen seien, nannte aber keinerlei Hintergründe. Die angeblichen drei Täter waren zu diesem Zeitpunkt ja schon längst erschossen und mausetot. Wenige Stunden nach dem Anschlag in der Lobby der Manchester Arena kam es auch dort zu „kontrollierten Explosionen“ durch die Polizei. Nur ein Zufall? Und warum immer nach solchen „Terroranschlägen“?

rechts ganz klein im Bild: Mays Forderung gegen das Internet


Tatsache ist, dass Politik und Behörden aus solchen Vorfällen, die sie als „islamistischen Terror“ hinstellen, den maximalen Profit schlagen im Sinne ihrer restriktiven Ein-Welt-Regierungspläne. Nach dem Vorfall in London traut sich Premier Theresa May ganz öffentlich eine striktere Regulierung des Internet zu fordern. Eine Forderung, die in den Betroffenheitsritualen der Medien nur am Rande erwähnt wird (siehe Independent) und kaum ein Bürger ahnt auch nur ansatzweise, was das in den kommenden Jahren für uns alle bedeuten wird.

Theresa May ist keineswegs die überraschende Brexit-Kämpferin, als die sie in der Presse propagiert wird. Tatsächlich hat sie schon eine lange Karriere in Rothschild-Strukturen wie der Bank of England hinter sich und steht wie viele andere „Regierungschefs“ unter der Fuchtel des Council on Foreign Relations (CFR), der Schattenregierung der USA. Wie der GUARDIAN berichtete, hatte May im September 2016 ein privates Treffen mit dem mächtigen Medienmogul und Bilderberger Rupert Murdoch, um „Anweisungen von ihm zu erhalten“. Damit befindet sie sich in bester Tradition britischer Regierungschefs, die allesamt mit machtelitären Rothschild- und Rockefellerorganisationen verbandelt waren und das Ziel eines Global Governments, also einer Weltregierung, mittrugen. Nun also passend zur Wahl das Anschlagstheater, um ihr Pferdchen May fest im Sattel zu behalten.