Montag, 15. Mai 2017

Wollen Verfassungsschutz und Staatsschutz-Journaille einen weiteren „NSU“ erfinden?



Ende April bekamen einige bekannte nationale Oppositionelle wie Thomas Wulff eine höchst seltsame E-Mail vom „SPIEGEL“: Dem Magazin lägen angeblich „geheime Unterlagen“ des Geheimdienstes „Verfassungsschutz“ vor, nach denen gegen Wulff und weitere Aktivisten wegen Bildens einer „terroristischen Vereinigung“ ermittelt worden sei. Die angeblich gebildete Gruppe soll den seltsamen Namen „Zweiter Frühling“ getragen haben und wurde vom „SPIEGEL“ als „potentielle Nachfolgegruppe“ des „NSU“ dargestellt.

Die Betroffenen wussten bis zur „SPIEGEL“-Mail überhaupt nichts von alledem. Sie waren zu keinem Zeitpunkt über ein solches Verfahren oder Vorwürfe gegen sie in Kenntnis gesetzt worden und wurden nun vom „SPIEGEL“ offenbar bewusst kalt erwischt, vermutlich in der Hoffnung, ihnen auf diese Weise ein paar verwertbare Statements für die neueste Propagandastory auf dem Kreuz zu leiern.

Heimatschutz-Laabs und der "Nachfolger des NSU"


Bis dahin war in typischer Manier alles streng geheim abgelaufen: Laut einem Artikel in der Zeitung „DIE WELT“ vom 28.04.2017 begann der Staatsapparat im April damit, einige Abgeordnete des Bundestages in geheimer Sitzung über eine „Gruppe Rechtsextremisten“ zu informieren, die angeblich „Attentate auf Roma“ begehen wollten, was zunächst vom bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz, später dann auch vom Bundesamt für Verfassungsschutz „beobachtet“ worden sei. Aus Erfahrung wissen wir, dass „Beobachten“ bei Geheimdiensten in der Regel mit Konstruieren zu übersetzen ist.

In einer Ansprache auf der 1.Mai-Demonstration des III. Weges machte Thomas Wulff die Vorgänge kurzerhand öffentlich, wie ein Video auf YouTube belegt. Er stellte klar, dass keiner der laut „SPIEGEL“-Mail Betroffenen jemals etwas von einer solchen dubiosen Gruppe „Zweiter Frühling“ gehört habe und es sich ganz offenkundig um eine bösartige Falschmeldung aus Kreisen des „tiefen Staates“ handelt. Jeder, der heutzutage noch als nationaler Oppositioneller öffentlich aktiv ist, muss offenbar damit rechnen, mit solchen unrechtsstaatlichen Methoden etwas Kriminelles angedichtet zu bekommen, um politisch „aus dem Verkehr gezogen“ werden zu können.

Nachdem das erste „NSU“-Konstrukt des „tiefen Staates“ aus 2011 die gewünschten Früchte in der öffentlichen Meinungsmanipulation getragen hat, würden Geheimdienste, Staatsschutz-Journalisten und Berufsantifaschisten ganz sicher nichts lieber tun, als viele weitere solcher Konstrukte zu entwerfen. Je größer ihre Angst vor einem nationalen Erwachen des Volkes sein muss, desto rechtsbrecherischer und krimineller werden sie in der Wahl ihrer Mittel. Daran gemessen muss ihre Angst extrem hoch sein, denn das Erfinden und Andichten von „Terrorgruppen“ zählt zu den rücksichtlosesten Methoden mit den weitreichendsten Folgen für die Betroffenen, deren Angehörige, Freunde, Bekannte und Mitstreiter.

Konkrete Belege dafür, dass überhaupt echte Ermittlungsarbeit über Jahre stattgefunden haben soll, sind bislang nicht aufgetaucht. Es gibt nichts außer haltlosen und einseitigen Behauptungen, die nicht weiter geprüft werden können. Trotzdem – oder gerade deshalb – stellt der „SPIEGEL“ diese haltlosen Behauptungen in seinem Artikel vom 03.05.2017 als unumstößliche Tatsache dar. So heißt es in dem Artikel: „Sie waren zu neunt und hatten eine Idee: Sie würden sich mit anderen europäischen Neonazis verbünden. Sie würden töten, in Deutschland und in anderen europäischen Ländern. Vor allem Roma sollten ihre Opfer sein. Um ihr Vorhaben zu besprechen, trafen sie sich auf dem Christkindlmarkt, zwischen Glühweinstand und Lebkuchenherzen, manchmal auch in einem Park. Sie redeten dann verklausuliert über ihre Aktion, die sie "Zweiter Frühling" nannten.“

apabiz-Baumgärtner propagiert einen "neuen NSU"
 

Der „SPIEGEL“ stützt sich mit seiner PR-Lüge auf „geheime Unterlagen“, die dem Blatt vorlägen. Dass solche Unterlagen von Geheimdiensten professionell konstruiert werden, um falsche Verdächtigungen in die Medien zu lancieren, müsste gerade der „SPIEGEL“ als ausgesprochenes Geheimdienstmagazin ersten Ranges am besten wissen. Wir können also davon ausgehen, dass der „SPIEGEL“ diese Story absichtlich bringt, um die Propaganda des „tiefen Staates“ zu besorgen.

Auffällig ist, dass bislang nur eine ganz bestimmte Clique von Journalisten unter Berufung auf „geheimen Unterlagen“ des Geheimdienstes über die angebliche „Nachfolgegruppe des NSU“ namens „Zweiter Frühling“ berichtet oder besser gesagt diese propagiert hat. Es handelt sich dabei um die bekannten Staatsschutzjournalisten Maik Baumgärtner (SPIEGEL), Dirk Laabs (WELT) und den als Verantwortlichen der WELT hinter Laabs stehenden Busenfreund von Laabs, Stefan Aust (ehemals SPIEGEL).

Baumgärtner ist zusammen mit Ulli Jentsch in der Antifa-Staatsschutzklitsche „apabiz“ in Berlin tätig. Die „apabiz“-Clique um Jentsch kann nach derzeitigem Erkenntnisstand als Urheber des ersten „NSU“-Konstrukts gelten. Von dort kam auch das vermeintliche „Paulchen Panther Bekennervideo“ des „NSU“, welches das „apabiz“ für reichlich Kohle ausgerechnet an seine Genossen vom „SPIEGEL“ verschacherte, die es dann als „Beweis“ für den „NSU-Terror“ propagierten. Tatsächlich ist das Video vom „apabiz“ eine Fälschung, die keinerlei authentisches Bekenntnis, kein Täterwissen, dafür grobe sachliche Fehler enthält.

Die schützende Hand über den vom „tiefen Staat“ konstruierten „NSU“ halten die beiden Staatsschutz-Journalisten mit starken Geheimdienstkontakten, Dirk Laabs und Stefan Aust. Das Duo in Diensten der ehemals konservativen Zeitung „DIE WELT“ haben gemeinsam das „NSU“-(Dreh?)Buch „Heimatschutz“ verfasst, welches nur ein einziges Anliegen verfolgt: Die Existenz einer „rechten Terrorzelle“ namens „NSU“ zu manifestieren und den „tiefen Staat“, der das konstruiert hat, zu schützen.

Und nun sind genau diese Staatsschutzjournalisten mit ihren Verbindungen zum „tiefen Staat“ dabei, eine „Nachfolgegruppe des NSU“ zu propagieren. Das ist schon ein sehr seltsamer Zufall und es erweckt eher den Eindruck, als ob gerade diese Pappenheimer damit beauftragt worden sind, beim Propagieren dieses „Nachfolge“-Konstrukts medial behilflich zu sein. Eine klassische Fake News in Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst. Der Hinweis, dass die Ermittlungen des BKA schon 2016 eingestellt worden seien, ist daher auch mit äußerster Vorsicht zu betrachten. Die aktuelle PR-Story in „SPIEGEL“ und „WELT“ spricht eher dafür, dass der „tiefe Staat“ weiterhin dabei ist, in dieser Sache etwas erfinden zu wollen.

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