Dienstag, 23. Mai 2017

Manchester: Größtmögliches Aufsehen, kleinstmöglicher Anschlag?



22 Menschen haben den Besuch eines Konzertes der US-Sängerin Ariana Grande am Montagabend in Manchester nicht überlebt. Sie wurden von den Drahtziehern eines vermeintlichen „Selbstmordanschlages“ offenbar als Kollateralschaden einkalkuliert. Erwartungsgemäß wird der Anschlag wieder einmal gebetsmühlenartig dem IS-Phantom zugesprochen.

Die bisher nicht abschließend untersuchte Explosion hatte sich am Montagabend gegen 22.30 Uhr ereignet. Allerdings nicht, wie von vielen Medien behauptet, direkt im Konzert, sondern lediglich in einem kleinen Foyer am Rande der Manchester Arena. Wer dort die Explosion auslöste und ob sich der bzw. diejenigen selber unter den Toten befinden, also einen „Selbstmord“ beging(en), ist entgegen offiziöser Behauptungen alles andere als sicher.

Sicher hingegen ist, dass die Sicherheitsbehörden verdächtig schnell einen einzelnen „Schuldigen“ gefunden haben, dessen Name mittlerweile durch alle Medien als der Name des „Selbstmord-Bombers“ geistert. Auffällig dabei ist, dass der namentlich Beschuldigte nicht etwa durch polizeiliche Tatortarbeit vor Ort ermittelt wurde, sondern sein Name von „US-Behördenkreisen bestätigt“ (Handelsblatt, 23.05.17), also ins Spiel gebracht worden ist. Das kann ein Indiz dafür sein, dass der Betroffene aus ganz anderen Gründen für den Anschlag herhalten soll, als uns bislang offiziell erzählt wird. Zumindest haben die Medien schnell jemanden vorgesetzt bekommen, an dem sie sich abarbeiten können (und sollen).

Auch sonst sind wieder Parallelen zu anderen ungeklärten Anschlägen sichtbar, zum Beispiel ein zügiges Bekenntnis des sog. „IS“, der dabei allerdings nicht gerade durch Täterwissen glänzen konnte. Wo „IS“ draufsteht, ist bekanntlich CIA drin. CIA, Mossad und britische Geheimdienste haben das den „IS“ finanziert, organisiert und bewaffnet. Wo immer sich der „IS“ zu Anschlägen und Terror bekennt, ist es von den genannten Geheimdiensten ganz genau so gewollt und geplant.

Politikern kommen solche Anschläge immer wieder sehr gelegen, wie sich an ihren Reaktionen zeigt. Neben ritueller Betroffenheit wird sofort die Gelegenheit genutzt, nach Gesetzesverschärfungen und noch mehr Überwachungsstaat zu rufen. Auch Italiens Regierungschef kommt der Manchester-Anschlag, der rein zufällig wenige Tage vor dem G7-Gipfel der Rothschild-Machteliten in Sizilien passierte, politisch gelegen. Er erwartet jetzt eine „starke Botschaft der G7 gegen Terrorismus“, was nichts anderes als weitere Einschränkungen der persönlichen Freiheiten für uns alle bedeuten kann.

Medial hat der Anschlag in Manchester größtmögliches Aufsehen erregt. Öffentlich zelebrierte Tränen und Betroffenheit reichen für die meisten Menschen leider aus, um nicht weiter nach den wirklichen Ursachen zu forschen. Es ist ja auch zweifellos ein schreckliches Ereignis, aber dennoch wirkt die Aussage der britischen Premierministerin May fragwürdig. Sie äußerte (Quelle: t-online, 23.05.17) über den Täter:

"Er hat Zeit und Ort absichtlich so gewählt, um das größtmögliche Blutbad anzurichten." 

Diese Botschaft wird auch über die Medien kritiklos transportiert. Sachlich ist das jedoch völlig falsch. Hätten der oder die Täter das getan, dann hätten sie ihre Bombe mitten im Konzertsaal hochjagen müssen. Oder zumindest zu einem Zeitpunkt, wo sich nach Konzertende eine größtmögliche Masse Besucher in dem kleinen Foyer befunden hätte. Der oder die Täter haben jedoch genau das Gegenteil getan: Sie haben die Explosion ausgelöst, als die allermeisten Besucher noch im Konzert waren und das Foyer noch kaum gefüllt war. Für jemanden, der ein „größtmögliches Blutbad“ anrichten will, war der Zeitpunkt der denkbar schlechteste und die ganze Tatausführung nach solcher Logik ein ziemlicher Reinfall.

Das erweckt den Eindruck, dass der oder die Täter sich offenbar bemühten, die Opferzahl möglichst gering zu halten. Denn bei einem „Selbstmordanschlag“ können Ort und vor allem der Zeitpunkt ganz exakt selbst gewählt werden. Da sind der oder die Täter sehr flexibel und können zum Beispiel auch auf zeitliche Verzögerungen reagieren, die bei Konzerten häufig vorkommen. Der oder die Täter von Manchester ließen diese technischen Möglichkeiten jedoch erstaunlich ungenutzt und begnügten sich mit einer verhältnismäßig kleinen Opferzahl.

Warum nur, wenn eine „fachmännisch gut gebaute Bombe zum Einsatz kam“ (Quelle: Sputniknews) und wenn die Täter doch so brutale Islamisten sein sollen, die ganz schlimmen Terror verbreiten wollen?

Schon jetzt, ganz am Anfang der Untersuchungen, passen also grundlegende Bausteine der Anschlags-Geschichte nicht zusammen. Auch die Festnahme eines 23-jährigen am heutigen Dienstag passt nicht wirklich zur bisher propagierten Einzeltäterthese. Fragen wirft auch das Verhalten der britischen Polizei auf, die nach dem Anschlag an der Arena in einem anderen Stadtteil von Manchester, nämlich in Fallowfield, eine „kontrollierte Sprengung“ durchführte. Diese Aktion stehe angeblich im Zusammenhang mit den „anhaltenden Terrorermittlungen“, aber Näheres war bislang nicht darüber zu erfahren. 

plumpe Propaganda Marke SPIEGEL


Mal wieder völlig auf der Verdummungsspur befinden sich bundesdeutsche Massenmedien wie SPIEGEL und BILD, die den Anschlag in Manchester als gezielt gegen „die Jugend“ gerichtet werten, nur weil bei dem Konzert überwiegend jüngere Menschen waren. Die Anzahl junger oder älterer Opfer wurde bei bisherigen Anschlägen entweder überhaupt nicht ausgewertet oder spielte völlig zu Recht einfach keine Rolle. Offenbar dienen solche Theorien und Schlagzeilen wohl dazu, Jugendliche stärker für die etablierten IS-Terror-Geschichten zu instrumentalisieren.

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