Freitag, 12. Mai 2017

Landtagswahl SH: Was Sie wirklich gewählt haben



Am vergangenen Sonntag war mal wieder großes Wahlgedöns im nördlichsten Bundesland. Alle fünf Jahre das gleiche Theater. Wie überall, wo sich die selbsternannten Demokraten, Emporkömmlinge und Nutznießer des Systems um die Pfründe schlagen. Großer Jubel in den etablierten Medien: Die Wahlbeteiligung ist ein paar Prozentpunkte gestiegen – für das System ein Erfolg. Aber für das Volk?

Mediales Wahlpalaver: Es wird so getan, als ob es um Macht ginge...


Immer wieder sonntags, wenn Wahlen sind, gehen die braven Bürger zur Urne. Viele ärgern sich danach gleich wieder und fragen sich: Warum hab ich überhaupt gewählt? Aber die Parteien und Politiker finden immer wieder neue Lockmittel, um zumindest einen Teil des wahlberechtigten Volkes alle Jahre wieder an die Urne zu locken, in der das marode System eigentlich längst begraben liegen sollte.

Besonders trendig ist das Scheinargument, dass man wählen gehen müsse, um einen Erfolg der „Rechtspopulisten“ zu verhindern. Dafür bleibt natürlich nur ein Kreuz bei den alteingesessenen Blockparteien, die schon immer gegen deutsche Interessen agitiert haben. Mit „Rechtspopulisten“ soll wohl die AfD gemeint sein. Was die meisten Wähler nicht wissen: Die AfD wird in den Medien absichtlich als „rechtspopulistische“ Partei dargestellt, obwohl auch die Journaille weiß, dass die AfD in Wahrheit ein staatliches „U-Boot“ ist, dass einen echten „Rechtsruck“ verhindern und die Wählerstimmen am rechten Rand abfischen soll. Ins Leben gerufen wurde die AfD von marktliberalen Kreisen, die eng mit den US-hörigen Machteliten im Lande verflochten und politisch den Zielen von CDU, SPD und FDP zuzuordnen sind.

Wenn gar nichts anderes mehr hilft, dann muss die „Rettung der Demokratie“ als letztes Scheinargument herhalten, um die Wähler moralisch in die Zange zu nehmen. Wer wollte denn schon unsere ach so tolle „Demokratie“ gefährden, der wir so unendlich viel Gutes zu verdanken haben, z.B. den massiven Sozialabbau, die Plünderung unseres Volksvermögens, den Euro und die Zwangsmitgliedschaft in der EU-Diktatur, Massenüberfremdung bis zum Abwinken, totale staatliche Überwachung und die Abschaffung sämtlicher Hoheitsrechte. Alles angeblich vom Volk gewollt, tatsächlich aber von der Politmafia in Landtagen und Bundestag ohne uns zu fragen einfach durchgepaukt. Als Dankeschön, dass der Wähler so dumm war, diese Volksverräter in Amt und Posten zu wählen.

Wer Demokraten-Propaganda macht, bekommt einen tollen Preis...


Wenn die Politik macht, was sie will, und wir nichts dagegen tun können, dann ist das eine echte Volksherrschaft. So wollen es uns auch die Medien immer wieder Weis machen. Jede Stimme zählt, Wählen ist ein Grundrecht, bla bla bla. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat  sogar eigens zur Landtagswahl 2017 in Schleswig-Holstein einen „Journalistenpreis“ zur Förderung willfähriger Demokratiepropaganda gestiftet. Kritische Berichterstattung, die Wahlen möglicherweise als verlogenes Propagandainstrument der Mächtigen darstellen könnte, ist allerdings unerwünscht, denn  


"den Stiftern des Preises geht es darum, Wahlen als wichtigste Möglichkeit zur Mitbestimmung in der Demokratie herauszustellen und ihren Wert auf allen Ebenen des politischen und gesellschaftlichen Lebens zu betonen."


Auf gut deutsch: Journalisten, die den Preis gewinnen wollen, sollen mal wieder die üblichen Lobeshymnen auf das verlogene Wahltheater singen und der Öffentlichkeit vorgaukeln, dass die Macht des Systems in den Parlamenten liegen würde. Und die Marionetten, die da auf unsere Kosten in den Parlamenten hocken, werden in den Medien als die großen Entscheider präsentiert, so als ob die wirklich was zu sagen hätten in der großen Politik. Ein schönes Märchen, das immer noch zu viele Bürger glauben wollen, weil sie den Gedanken verdrängen möchten, dass das Volk in Wahrheit entmachtet ist und das Kreuz auf dem Zettel nichts verändern kann.

Wer die Wahrheit kennt, der geht ganz sicher nicht mehr zu Wahl, denn dort gibt es ohnehin nur diejenigen zu wählen, die sich ganz und gar im System befinden wie einst die Blockparteien in der DDR. Tatsächlich spielt es bestenfalls für die gewählten Abgeordneten persönlich eine Rolle, ob sie mal wieder ein paar Jahre (länger) auf unsere Kosten kassieren dürfen oder nicht. Welche Parteien vertreten sind und welche Farben die Regierungskoalition gerade trägt, spielt für die wirklich wichtigen Entscheidungen im Staatsgefüge nicht die geringste Rolle.

Auch nach der Wahl in Schleswig-Holstein wird in den Medien die beliebte „Jamaika“-Regierung propagiert, also schwarze, grüne und gelbe Lakaien. Das ist unbewusst komisch, denn in der Tat erinnert das Wahl- und Koalitionsgedöns bei bundesdeutschen Wahlen an Zustände jamaikanischer Bananenrepubliken. Das ist auch durchaus so gewollt, denn das bunt-schrille Parlamentspalaver soll vor allem eines: Das Volk vom Geschehen hinter den Kulissen ablenken! Davon ablenken, dass die Spitzenfunktionäre aller etablierten Parteien nichts anderes als Erfüllungsgehilfen transatlantischer Machteliten sind. 

Gehts hier zu wie in einer jamaikanischen Bananenrepublik?


Folgen Sie der Spur des Geldes, folgen Sie der Spur globaler Konzernkartelle und Banken, folgen Sie dem Einfluss mächtiger transatlantischer Netzwerke, denen führende Vertreter aller BRD-Parteien angehören. Dort erhalten Politiker ihre Instruktionen, welche Gesetze und Initiativen sie in den Parlamenten durchzusetzen haben.

Das glauben Sie nicht? Dann fragen Sie doch mal Herrn Stegner, der muss es ja wissen. Schließlich war der ehemalige Innenminister von Schleswig-Holstein 1992 im „Young Leader Programm“ einer der einflussreichsten US-Lobbyorganisationen in Europa, nämlich der berüchtigten „Atlantikbrücke e.V.“, der fast alle führenden Politiker und Medienmacher in der BRD angehören. Stegner hat in den USA als Harvard-Absolvent beigebracht bekommen, wie sich die US-Machteliten ihre globale Weltherrschaft (Global Government) vorstellen und wie sie das auch hier bei uns mit Hilfe politischer Marionetten in den Parlamenten durchsetzen wollen.

Oder fragen Sie den TTIP-Propagandisten Torsten Albig, der von den Medien gerne als „guter Landesvater“ Schleswig-Holsteins dargestellt wird. Albig war allerdings auch schon Konzern-Propagandist bei der Deutschen Bank und gehört der Topbanker-Loge „Initiative Standort Deutschland“ (IDF) an, für die unser Land keine Heimat mehr ist, sondern eben nur noch ein Standort. So wie die Parlamente auch nicht mehr die Vertretungen des Volkes, sondern Spielwiese transatlantischer Machtkreise sind.

Eine Spielwiese mit unverschämt guter Bezahlung. Oder sollte man es Schmiergeld nennen? Ein Schmiergeld dafür, dass die Abgeordneten das Schauspiel im Parlament mitmachen und so tun, als sei das alles in Ordnung? Die Bezahlung im Schleswig-Holsteiner Landtag fällt sehr üppig aus: 8.035,- Euro kassiert jeder der 73 Abgeordneten im Monat. Der Landtag selbst rechtfertigt das mit der lächerlichen Begründung, dass die Abgeordneten „unabhängig“ und „unbeeinflussbar“ seien, wenn sie ein so hohes Gehalt bekämen. Das Gegenteil ist der Fall: Die meisten Politiker, die eine für Gesetzesinitiativen interessante Position bekleiden, sind trotz ihrer hohen Diäten weder unabhängig noch unbeeinflussbar. Sie arbeiten hinter den Kulissen mit geheimen Lobbygruppen und Netzwerken zusammen. Teilweise gegen Schmiergelder und andere Vergünstigungen, aber vor allem weil sie selber Teil solcher Lobbygruppen und (transatlantischen) Netzwerke sind.  

Viel Kohle für null "Unabhängigkeit"...


Viele Abgeordnete gehen darüber hinaus lukrativen Nebentätigkeiten nach, die sie ausschließlich ihrer politischen Reputation als gewählte Abgeordnete verdanken. Also letztlich den Stimmen vieler unwissender Wähler. Als Referenten, Berater oder Aufsichtsratsmitglieder kassieren sie zusätzlich zur „Abgeordnetenentschädigung“ weitere Summen, die noch sehr viel üppiger sind. Es lohnt sich also, das dumme Volk zu den Wahlen zu trommeln und in die Parlamente einzuziehen.

Eine „Entschädigung“ von 8.035,- Euro im Monat sind ein Schlag ins Gesicht für jeden Normalbürger im Lande. Die allermeisten Menschen in Deutschland dürften mit harter Arbeit nicht mal halb so viel verdienen, viele sicher nicht mal ein Viertel davon. Wenn wir uns dann ansehen, was die gewählten Abgeordneten dafür „leisten“, dann wäre es sicher angemessen, wenn nicht die, sondern das Volk „entschädigt“ würde – für solche Versager, die auf unsere Kosten Politik spielen, aber nichts für unser Volk tun, außer immer neue Schädigungen und Plünderungen seitens Brüssel und Washington durchzuwinken.

Politik für unser Volk zu machen ist in den Parlamenten auch nicht vorgesehen. Die meisten Abgeordneten rutschen auf der Hinterbank herum und vergeuden ihre Zeit in sinnlosen Ausschüssen. Die Spitzenvertreter, die wirklich in bedeutsame Positionen gelangen, sind eingenordet und verrichten ihre Lakaienarbeit im Geiste fremder Interessen. In solche Positionen, wie z.B. Ministerposten, kommt in der Regel keiner, der nicht bereits voll im System integriert ist und mit den Kräften hinter den Kulissen mitspielt, wie es verlangt wird. Von daher ist es auch vollkommen egal, welche Parteien die nächsten fünf Jahre „Regierung“ und welche „Opposition“ spielen. Es ist alles ein großer Bluff, es ist die Lüge von der Demokratie, die alles ist, nur keine Volksherrschaft.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen