Sonntag, 19. Februar 2017

Gauck-Nachfolge: Der nächste Transatlantiker zieht ins Schloss Bellevue



Vom Volk wurde bekanntlich noch kein Bundespräsident dieser Republik gewählt. Um so mehr bemühen sich Medien und Politik immer wieder darum, die gewählten Lakaien als „Präsidenten der Herzen“ darzustellen. Im Gegensatz zu den rücksichtlosen Machtpolitikern aller Systemparteien soll uns der Bundespräsident als ehrwürdiger, warmherziger Mann erscheinen, der sich um das Wohl des ganzen Volkes sorgt und der seine Volksvertreter im Bundestag mit väterlicher Strenge zur Ordnung ruft, wenn sie es mit ihrem Politikergedöns zu arg übertreiben.

So wurden uns schon Bundespräsidenten wie Johannes Rau und Richard von Weizsäcker als Überväter verkauft und ganz besonders der im März aus dem Amt scheidende Joachim Gauck, der uns den friedenschaffenden Pfaffen aus dem Osten gab. Dabei verschwiegen uns die Medien, daß Gauck alias „IM Larve“ ein ausgemachter Transatlantiker war, der das Kriegstreiben der NATO unter Führung der USA unterstützte und auch die Überfremdungspläne globaler Konzernkartelle nur zu gerne propagierte. Daß Gauck die richtigen Worte fand, daß sorgte u.a. der Ex-ZEIT-Jounalist Thomas Kleine-Brockhoff, Redenschreiber von der US-Denkfabrik "German Marshall Fund" (GMF). Gauck selbst war Mitglied der berüchtigten US-Lobbyorganisation „Atlantik-Brücke“ und damit alles andere als neutral oder gar auf das Wohl des ganzen deutschen Volkes bedacht.

Klatsch, Tratsch, Gedöns - nur keine echten Fakten


Auch sein kürzlich gewählter Nachfolger Frank-Walter Steinmeier ist Transatlantiker bis auf die Knochen. Davon allerdings erfahren wir in deutschen Massenmedien wieder einmal nichts. In der einflußreichen BILD-Zeitung des von der CIA finanzierten Springer-Verlages finden sich viele nette Geschichten über den künftigen Bundespräsidenten – nur nicht das, was das Volk wirklich über diesen skrupellosen Machtpolitiker wissen sollte. In typischer Manier zieht BILD alles auf die private Ebene: Klatsch, Tratsch, heile Familienwelt, Steinmeier als edler Organspender für seine Ehefrau, gestellte schöne Familienfotos, das komplette PR-Gedöns.

Deshalb wollen wir hier die wirkliche Geschichte von Frank-Walter Steinmeier, dem Ex-Außenminister und Ex-Kanzleramtschef erzählen. Seine Karriere begann in Niedersachsen unter seinem Busenkumpel Gerhard Schröder. Steinmeier war im Wahlkampf 1998 Chef der niedersächsischen Staatskanzlei in Hannover. Damals kam es zu illegalen Wahlkampfspenden in nicht unerheblichem Maße durch den äußerst suspekten Unternehmer Maschmeyer an Kanzlerkandidat Schröder. Steinmeiers Kürzel auf verschiedenen Schriftstücken belegen, daß es ganz offensichtlich etwas zu verschleiern gab, aber ausgerechnet er als Chef der Staatskanzlei will von nichts gewußt haben.

Scheinbar hatte Steinmeier seinen Job aber gut gemacht, denn unter Kanzler Schröder wurde er Kanzleramtschef. Der „Genosse der Bosse“ Schröder war von bestimmten Kreisen offenbar dazu bestimmt, den Sozialabbau in Deutschland während seiner Amtszeit massiv voranzutreiben. Besonders einschneidend waren die sog. Hartz-Reform und der Abbau der staatlichen Altersvorsorge. Das Programm nannte sich „Agenda 2010“ und ausgerechnet Steinmeier gehörte zusammen mit der dubiosen Unternehmensberatung McKinsey zu den Drahtziehern im Hintergrund, die diesen größten Raubbau am Volksvermögen seit Bestehen der BRD organisierten.

Steinmeier wurde zuweilen auch „Mr. Hartz IV“ genannt, denn er bildete zusammen mit Schröder, Wolfgang Clement und VW-Personalvorstand Peter Hartz eine „Steuerungsgruppe“, die schon Jahre vor Inkrafttreten der asozialen Hartz-Gesetze mit der Umsetzung der Pläne begann. Steinmeier gehörte wie andere führende Politiker, z.B. Angela Merkel, zur Lobbyorganisation „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM), die eine marktradikale Lobbypolitik für globale Konzernkartelle betreibt und insbesondere US-Lobbyverbänden zuarbeitet. 2008 wurde Steinmeier auf der Internetseite der INSM als einer der führenden „Köpfe“ genannt. Mittlerweile taucht sein Name dort nicht mehr auf – aber sein damaliger Agenda-Mittäter Clement ist bis heute Vorsitzender dieser volksfeindlichen Initiative. McKinsey-Mann Klimmer wurde für seine „Beihilfe zum Sozialraub“ von Steinmeier belobigt: Er wurde Wirtschaftsberater in Steinmeiers Wahlkampfteam für 2009.  

Steinmeiers auffallende Nähe zu den Lobbyorganisationen globaler Konzerneliten erklärt sich auch durch seine Aktivitäten für verschiedene US-Denkfabriken. So palavert Steinmeiner z.B. bei Rockefellers berüchtigtem „Council on Foreign Relations“ (CFR) über „Deutschlands globale Rolle“, die natürlich ganz im Sinne einer US-/NATO-Arschkriecherei ausfällt. Der CFR gilt in den USA als Schattenregierung, da diese machtelitäre Struktur seit Jahrzehnten immer wieder Schlüsselpositionen in allen US-Regierungen besetzen kann.

In seiner Rolle als Außenminister begründete Steinmeier am 09.11.2007 den europäischen Ableger des US-amerikanischen CFR, nämlich den  „Europäischen Rat für Außenpolitik“ (ECFR). Beim Gründungstreffen in Berlin schwafelte Steinmeier über die transatlantischen Beziehungen und lobte den US-Wirtschaftsverbrecher George Soros über den grünen Klee. Soros ist einer der gefährlichsten und mächtigsten Börsenspekulanten der Welt, mit seinen Finanzmachenschaften hat Soros zugunsten der US-Machtelite bereits zahlreiche Volkswirtschaften weltweit nach Belieben gestürzt – oder protegiert.

Ins Zwielicht geriet Steinmeier wegen seines Insider-Wissens bei kriminellen Entführungsaktionen der CIA, die wahllos Verdächtigte nach Guantanamo verschleppte. Schröders Kanzleramtschef, der zeitweise auch die Koordination der Geheimdienste inne hatte, war ganz offensichtlich in den CIA-Sumpf verwickelt, ebenso wie später in den BND/NSA-Sumpf, den er zum Gefallen seiner US-amerikanischen Verbündeten souverän abbügelte. Auf Steinmeier ist eben Verlaß, wenn auch leider nicht zum Wohl des Volkes.

Damit ist er aber genau der richtige Mann, um die Interessen fremder Mächte würdig zu vertreten. Man muß sich schon die Frage stellen, für welches Land Steinmeier eigentlich unterwegs war, wenn er als Außenminister transatlantische Propagandareden für die US-Denkfabrik „Aspen Institute“ oder den deutschen Ableger „Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik“ (DGAP) schwang. Das alles waren keine offiziellen Termine, die ein Außenminister wahrzunehmen hat, sondern persönliche PR-Auftritte bei privaten Organisationen, die sich heuchlerisch „NGOs“, also Nichtregierungsorganisationen nennen, obwohl sie das Gegenteil davon sind.

Wenn Steinmeier allerdings tatsächlich in offizieller Funktion im Ausland unterwegs war, wurde es keineswegs besser. Bei seinem Besuch im Libanon im Mai 2014 äußerte Steinmeier ohne Rücksicht auf die ohnehin schon bedrohliche Überfremdungslage in Deutschland, daß „Deutschland bereit sei, noch mehr syrische Flüchtlinge aufzunehmen“.

Hier schließt sich der Kreis zu seinem Amtsvorgänger Joachim Gauck, der ebenfalls oft genug ins Ausland reiste, um dort zu verkünden, daß wir in Deutschland sowieso alle sterben und deshalb bei uns genug Platz für fremde Heerscharen hätten und sehnsüchtig darauf warten würden, daß die Massen aus dem Ausland kommen, um sich hier bei uns auszubreiten. Offensichtlich gehört dieser gefährliche Überfremdungswahnsinn bei Transatlantikern zur ideologischen Grundausstattung und Steinmeier und Gauck sind zwei ganz typische Vertreter davon.

Ob Steinmeiers künftige Rolle als Bundespräsident auch Thema bei der Bilderberg-Konferenz 2016 in Dresden war? Es ist schon seltsam, daß der Mann erstmals zum Bilderberger Treffen eingeladen wird und kurz danach das höchste Amt im Staate erhält. Im Gegensatz zu früheren Präsidentenwahlen ging dieses Mal auch alles recht glatt und geräuschlos über die Bühne. Quasi wie abgemacht. Ein Transatlantiker geht, der nächste kommt.

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