Samstag, 14. Januar 2017

Wem gilt der provokante Einmarsch der US-Truppen in Europa?



"Drei Jahre nachdem die letzten amerikanischen Panzer den Kontinent verlassen haben, müssen wir sie zurückholen", so kommentiert der Kommandeur der US-Streitkräfte in Europa ganz trocken die umfangreichste Entsendung einer US-Panzerbrigade nach Europa seit dem Ende des „Kalten Krieges“. Geendet hat die US-Besatzungszeit nach 1945 in Wahrheit nie, insbesondere Deutschland steht nach wie vor unter der UN-Feindstaatenklausel und wird seit über 70 Jahren rund um die Uhr durch seine amerikanischen „Freunde“ totalüberwacht. Sicher ist sicher…

Doch vor ein paar Tagen rollten auch wieder amerikanische Panzer auf deutschem Boden, von wo aus sie per Eisenbahn an ihre Stationierungsorte in Polen und im Baltikum gelangen. Im Rahmen der „Operation Atlantic Resolve“ (Atlantische Entschlossenheit) werden laut Tagesschau-Bericht „mehr als 4000 US-Soldaten nach Polen, Lettland, Litauen und Estland geschickt“. Ursprünglich sollte der Polen-Einmarsch erst Ende Januar erfolgen, aber offenbar will sich Noch-US-Präsident Obama gerne mit diesem provokanten Militärakt schmücken, ehe er am 20. Januar aus dem Amt scheiden muß.

Die polnische Oberschicht hat das Eintreffen der US-Besatzer mit arschkriecherischen Gesten öffentlich begrüßt. Das Szydlo-Regime ist scheinbar voll auf NATO-Oneworld-Kurs. So schleimte die polnische Premierministerin von „einem wichtigen Tag für Polen, für Europa und unsere gemeinsame Verteidigung“ und der polnische Verteidigungsminister verherrlichte die völkermordende US Army mit den Worten: „Wir haben eine sehr lange Zeit auf Sie gewartet, Jahrzehnte“. Ja, ihr polnischen Großkotze habt lange gewartet und Polen wird diesen Tag einst noch genau so verfluchen wie so viele andere betroffene Länder auf dieser Welt.

Offiziell gilt die US-NATO-Intervention als Reaktion auf das Referendum 2014, wo sich die Krim mit Rußland wiedervereinigt hatte. Obwohl die Krim historisch immer zu Rußland gehörte, bezeichnen die USA die rechtmäßige Wiedervereinigung als „illegale Annexion“ und nutzen die von ihnen heimlich angeschobenen Umwälzungen in der Ukraine als Vorwand, um sich auch mit Truppen, Panzern und anderem Kriegsgerät wieder in Europa festzusetzen. Medial begleitet wird der US-Vormarsch Richtung russischer Grenze von der üblichen Anti-Putin-Propaganda sowie den üblichen Fake News wie „Friedens- und Stabilitätssicherung“. 

 

Die transatlantischen Seilschaften in westlichen Massenmedien sorgen dafür, daß der US-Einmarsch nicht „falsch verstanden“ wird. Auch die üblichen US-hörigen Denkfabriken spielen mit. Dazu gehört zum Beispiel die Grünennahe Heinrich-Böll-Stiftung, deren Osteuropa-Historiker Wolfgang Eichwede vor einigen Tagen im TAZ-Interview demonstrativ beschwichtigte: „Wir bereiten keinen Krieg vor“. Nein, natürlich nicht… Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen! Und niemand würde mit seinen Truppen einmarschieren, wenn er keinen Krieg führen wollte. Der Kommandeur der US Army in Europa schiebt aber vorsorglich schon mal den Russen die Alleinschuld zu: "Das bedeutet nicht, dass es zwangsläufig einen Krieg geben muss, aber Moskau bereitet die Möglichkeit vor".

Die Vorbereitung der Kriegsschuldlüge ist Indiz genug für einen geplanten alliierten Krieg, das wissen wir Deutschen leider zur Genüge. Tatsache ist auf jeden Fall, daß die Stationierung der US Army in Polen dauerhaft sein soll. Auch die Stationierungen in Lettland, Estland, Litauen, Bulgarien und Ungarn werden sicher nicht so schnell wieder rückgängig gemacht werden. Die Frage ist allerdings: Gilt diese Mobilmachung wirklich (nur) den Russen oder werden wir alle auf eine falsche Fährte gelockt?

Während alles zu Putin blickt, kommen aus den nordafrikanischen Kriegsgebieten Massen an „Flüchtlingen“ nach Europa. Vergessen wir nicht: Diese "Flüchtlingslawine" ist von den USA gewollt und gesteuert, es sind ihre Kriege, mit denen sie das alles ganz bewußt ausgelöst haben. Sie benutzen Flüchtlingsmassen als Waffe, um überall auf der Welt ihren Willen durchzusetzen. Könnte es nicht sein, daß auch die demonstrative Stationierung von US-Truppen in Europa mit den „Flüchtlings“-Massen zusammenhängt? Immerhin geht es bei allen US-Kriegen immer nur um das eine: Eroberung von neuen Märkten und maximale Ausbeutung von Humankapital zum wohl der großen US-Konzernkartelle. Diese Konzernkartelle wollen und brauchen den „Bevölkerungsaustausch“ durch Migration in Europa, wie die US-hörigen „Vereinten Nationen“ (UN) bereits Ende der 90er Jahren selbst propagierten.

Die Unzufriedenheit vieler Europäer aufgrund der bedrohlichen Massenüberfremdung, die von EU-Spitzenpolitikern bewußt forciert wird, liegt förmlich in der Luft. Niemand weiß, wann das Ende der Geduld erreicht ist und was dann passiert. Den Völkern Europas drohen harte Zeiten und das könnte harte Auseinandersetzungen auf dem „alten Kontinent“ zur Folge haben. Innenminister verschiedener Länder planen seit längerem den Einsatz von Soldaten gegen Aufstände und Proteste aus dem Volk. Auch de Maiziere will die Bundeswehr unbedingt im Inland einsetzen. Die Polizei genügt ihm offenbar nicht mehr, um für Ruhe zu sorgen. Die Bundeswehr steht jedoch unter NATO-Befehl, also unter dem Befehl der US Army in Europa…

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