Montag, 23. Januar 2017

„Recherchebüro Correctiv“: Eine Propaganda-Klitsche der Machteliten



Vor einigen Tagen meldeten verschiedene etablierte Medien, u.a. auch die WELT des Staatsschutz-Journalisten Stefan Aust, dass das so genannte „Recherchebüro Correctiv“ demnächst vermeintliche „Fake News“ für Facebook prüfen soll. Wenn ein so gewaltiger Auftrag vergeben wird, dann sollten wir alle ganz genau hinsehen, denn ein Global Player wie Facebook wird sich nicht irgendwelche Läuse in den Pelz setzen wollen, sondern nur solche, die den richtigen „Stallgeruch“ haben. Die „Fake News“ dürfen natürlich nicht von etablierten Medienkonzernen gegen Bezahlung gefaked zensiert werden, das sähe ja nach Korruption aus und wäre unglaubwürdig. Also sucht man sich ein paar scheinbar „unabhängige“ und „ehrenamtliche“ Lakaien, die aber immer noch regierungsnah genug sind, um den Job ganz im Sinne der Macheliten zu erfüllen.

Austs WELT verschweigt die dubiosen Hintergründe des "correctivs"


Ein unbezahlbares Angebot

Dabei sind Regierungspolitiker und Facebook sehr schnell beim „correctiv“ gelandet, das sich nach Außen hin als „unabhängigen“ und „gemeinnützigen“ Journalisten-Verein darstellt. In Medienberichten und beim „correctiv“ selbst wird geradezu auffällig darauf hingewiesen, dass die Journalistendarsteller um „correctiv“-Chef David Schraven keinerlei Geld von Facebook bekommen würden. Also zumindest offiziell nicht, über zweifelhafte Stiftungen ließe sich das in Form von Spenden sicher noch regeln. Aber Geld ist in diesem Fall auch gar nicht wichtig, denn erstens verfügt das „correctiv“ schon über erstaunlich prall gefüllte Bankkonten und zweitens ist dieser Facebook-Job eigentlich unbezahlbar. Unbezahlbar gut und unbezahlbar mächtig, denn hier bekommt eine äußerst dubiose Propaganda-Klitsche die einmalige Chance geboten, sich als orwellsches „Wahrheitsministerium“ über Millionen Facebook-Nutzer aufzuspielen.

„corrigiert“ wird nur nach links

Das dürfte so ganz nach dem Geschmack des Möchtegern-Journalisten David Schraven sein, denn der fiel schon in der Vergangenheit immer wieder dadurch auf, dass er einseitig gefärbte Polit-Propaganda verbreitete. Wie sein „correctiv“-Mitstreiter Marcus Bensmann hat auch Schraven ursprünglich für die linksradikale TAZ gearbeitet. Schraven war sogar Gründungsgeschäftsführer der TAZ-Ruhr 1996. Um bei der TAZ schreiben zu dürfen, ist eine linksradikale Gesinnung sozusagen Mindestvoraussetzung. Die brachte der damals junge Student aus Bottrop offenbar mit. Um trotz oder mit seiner linken Gesinnung Karriere machen zu können, reichte die TAZ aber nicht aus. Also verdingte sich Schraven auch lange Jahre bei der WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) als Journalistendarsteller. Auf die Rolle der WAZ-Stiftung beim „correctiv“ kommen wir noch zu sprechen.

Selbsternannter Ruhrbaron

In seine Zeit bei der WAZ und TAZ fiel die Gründung seines Internetblogs „Ruhrbarone“, als die sich Schraven und seine Genossen gerne im Ruhrpott aufspielten. Was nicht in die WAZ passte, wurde hier verbreitet. Plump, dumm und immer gegen Rechts. Ein Blog, der ganz bewußt auf „Antifa“ gestylt wurde, hinter dem aber keine kleinen Antifa-Dummchen, sondern professionelle Berufsjournaille steckte. Schravens antifaschistisch-demokratische Karriere ging weiter und führte ihn – was Wunder! – bis in den Vorstand des mittlerweile ins Zwielicht der Korruption geratene „Netzwerk Recherche“, einer Ansammlung von selbsternannten Wahrheitskommissaren seiner Zunft. Von 2007 bis 2014 praktizierte auch Schraven unter Journalisten-Guru Leyendecker eine als „unabhängig“ getarnte Staats- und Regierungsnähe der besonderen Art.

Ein Verein mit hochkarätigem Hintergrund

Da war die Gründung eines eigenen Recherchevereins nur der nächste logische Schritt, dem allerdings von interessierten Kreisen gründlich nachgeholfen wurde. Nach eigenen Angaben finanziert sich „correctiv“ durch so genanntes „Crowd Funding“, also auf gut deutsch durch Betteln bei der dummen Masse. So ganz auf die dumme Masse will sich Schraven aber wohl doch nicht verlassen, denn die wirklich großen Beträge – vor allem für sein fürstliches Gehalt – kommen aus ganz anderen Kreisen. Hochkarätige Kreise, die in der globalen Wirtschafts- und Machtpolitik angesiedelt sind und ganz sicher nicht zufällig als Finanziers des angeblich so „unabhängigen“ correctiv-Klüngels auftreten.

Am Tropf der Medienmächtigen

Alleine bei den Recherchen spricht sich das „correctiv“ schon selber jegliche „Unabhängigkeit“ ab, denn es gesteht sich ein, dass diese „in Zusammenarbeit mit ARD, ZDF, RTL u.a.“ erfolgen. Von wegen eigenständig, unabhängig oder gemeinnützig. Hier schon erweisen sich Schraven und seine Kollegen als Hiwis der mächtigsten Medien im Lande. Das „correctiv“ ist voll eingebunden in die etablierte Journaille der Machteliten und somit alles andere als glaubwürdig. Aber es kommt noch dicker.

Als Hauptfinanzier von Schravens Propaganda-Klitsche fungiert kein Geringerer als die WAZ-Milliardärin Anneliese Brost mit ihrer gleichnamigen Brost-Stiftung. Die WAZ war die ganzen Jahre Schravens Brötchengeber und finanziert nun also dessen Scheinselbstständigkeit als „gemeinnütziger“ Journalist mit fast einer Million Euro im Jahr (Jahresbericht 2016). Das riecht nicht nur nach Korruption, das ist auch Korruption. Hier stimmt`s auch wieder mit der Gesinnung, denn Anneliese und ihr Mann Erich Brost haben die WAZ-Gruppe nach dem 2. Weltkrieg mit Zustimmung der Besatzer gegründet, nachdem der Naziverfolgte Brost eigens aus seinem Londoner Exil dafür zurückgekehrt war. Erich Brost fungierte aber nicht nur als Verleger, sondern saß für die SPD beim Alliierten Kontrollrat, mischte also bei der Besetzung Deutschlands bei unseren Feinden mit.

Gesponsert von Staat und Politik

Aber auch viele andere schwergewichtige Finanziers lassen an der Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit des „correctivs“ mehr als stark zweifeln. Machtmedial sind laut Jahresbericht 2016 zum Beispiel das ZDF, RTL, ZEIT, die Rudolf-Augstein-Stiftung, der Gruner + Jahr Verlag und GOOGLE mit von der Partie. Die Staatsnähe des „correctiv“ belegen u.a. regelmäßige finanzielle Zuwendungen der Bundeszentrale für politische Bildung, also einem offiziellen staatlichen Propagandaorgan der Regierung, dass bekanntlich gerne Gelder fließen läßt, wenn die Gesinnung stimmt und als Gegenleistung umerzieherische, antideutsche Hetze verfasst wird. Politische Denkfabriken wie die grüne Heinrich-Böll-Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung sowie freimaurische Kreise wie der Rotary-Club lassen das Märchen vom aufklärerischen „correctiv“ endgültig wie eine Seifenblase zerplatzen.

Handlanger der US-Kriegsfalken

Doch auch für die US-Kriegsfalken scheint Schravens Propaganda-Klitsche als Instrument interessant zu sein. Laut Jahresbericht 2016 tritt als Finanzier mit immerhin fast 27.000 Euro ausgerechnet die „Open Society Foundation“ des US-Finanzmagnaten George Soros in Erscheinung. Das ist in der Tat das größte Kaliber im Hintergrund des „correctivs“, nicht von der Summe her, aber von der politischen Gewichtung. George Soros führt nicht erst seit der Bush-Administration globale Finanzkriege für die US-Globalistenkreise um Rockefeller und Kissinger. Soros ist berüchtigt als derjenige, der mit seinen kriminellen Finanztransaktionen die Wirtschaften ganzer Staaten ruiniert und dadurch zahlreiche „Regimewechsel“ bewußt herbeigeführt hat. Soros „Open Society Foundation“ kooperiert eng mit dem CIA und tritt überall dort finanziell in Erscheinung, wo die geostrategischen Ziele der US-Globalisten in irgendeiner Form unterstützt werden sollen. Auch das „correctiv“ scheint in diesem Sinne als konform und unterstützungswürdig angesehen zu werden, was mehr als entlarvend für Herrn Schraven und seine Zwecke ist.

Der „Ethikrat“: transatlantisch und regierungsnah

Wer sich von den Machteliten für seine „journalistische“ Lakaienarbeit dermaßen pampern läßt, der kann natürlich auch keine Mißstände bei den Mächtigen aufdecken, sondern nur dort, wo es die Mächtigen wünschen. Das ist kein Journalismus, sondern Public Relation, wie George Orwell treffend formulierte. Neben den Finanziers spricht auch die Zusammensetzung des „Ethikrats“ Bände. Warum so ein vermeintlich unscheinbarer, kleiner Verein überhaupt einen solchen „Ethikrat“ braucht, stimmt ohnehin schon ein wenig mißtrauisch. Das Mißtrauen wird auch nicht kleiner, wenn man feststellt, dass der „Ethikrat“ mit lauter hochrangigen Personen aus dem bekannten Kreise der politischen und medialen Machtzirkel besetzt ist, wie z.B. Bodo Hombach (SPD), Nikolaus Brender (ehem. ZDF), Ulrich Reitz (Focus, Cordt Schnibben (SPIEGEL), Oliver Schröm (Stern) oder Jochen Wegner (ZEIT). Kurzum: Da hocken Vertreter der etablierten Journaille und Politik, die ohnehin alles andere als glaubwürdig sind. Wie war das noch mit der Krähe und dem Auge? Im „Ethikrat“ des „correctivs“ stinkt`s ebenso zum Himmel wie bei den Finanziers und Machern. Regierungsnah, transatlantisch, US-hörig.

Grimme-Preis mit MH17-Schwindel

Wie dann die „Recherche“-Resultate des „correctivs“ ausfallen, ist keine Überraschung. Im Januar 2015 hatte der correctivler Marcus Bensmann seine Story über den Absturz des MH17-Fluges veröffentlicht und dafür den Grimme-Preis sowie weitere „Auszeichnungen“ seiner Zunft kassiert. Warum? Weil Bensmanns Resultat ganz im Sinne der US-Propaganda ausfiel, nach der MH17 angeblich von einer von pro-russischen Separatisten in Pushinsky nördlich von Snischne gestarteten BUK-Rakete abgeschossen wurde. Der niederländische Journalist Max von der Werff und der deutsche Journalist Billy Six waren später ebenfalls in Pushinsky und haben mit Einwohnern über ihre Beobachtungen und ihre Interviews mit Bensmann gesprochen. Sie mußten überrascht feststellen, daß Bensmann die Aussagen falsch wiedergegeben hatte. Die Anwohner hatten weder ein BUK TELAR noch den Start einer BUK-Rakete beobachtet. 

 

Laut DSB-Bericht aus Oktober 2015 wurde inzwischen festgestellt, daß MH17 von einer von unbekannt in einem 320 qkm großen Gebiet gestarteten BUK abgeschossen wurde, daß ganz anderswo liegt, als von Bensmann behauptet. Eine BBC-Doku will dort sogar Augenzeugen gefunden haben, was Bensmanns Story endgültig ins Reich der Propagandamärchen verweist. Korrigieren lassen wollte sich das „correctiv“ allerdings nicht, die Propagandisten um Schraven logen sogar dann noch, als sie mit ihren Lügen konfrontiert wurden. Und sie versuchten das Zur-Rede-Stellen im Nachherein als „Überfall“ zu propagieren, um die beiden Journalisten ins Unrecht zu setzen. Und wer sprang darauf an? Natürlich die etablierten Medienfreunde des „correctivs“, z.B.  DER FREITAG, der daraus eine Story zum Thema „Lügenpresse“ drehen wollte. Es gibt allerdings ein Video der Konfrontation im „correctiv“-Büro, das belegt, dass der „Überfall“ frei erfunden war, um die MH17-Lüge zu kaschieren.

 

NSU-Comic für den „tiefen Staat“

Die Autoren von NSU-Leaks stellten hingegen amüsiert fest, dass Herr Schraven vom „correctiv“ ausgerechnet um das mediale NSU -Schauspiel einen großen Bogen macht. Was ein wenig erstaunlich ist, denn immerhin taucht Herr Schraven in den Ermittlungsakten des NSU auf – und zwar als Beteiligter. Auch Schraven gehörte demnach zu einer aufschlußreich auserwählten Clique von Medien- und Politikvertretern, die das vermeintliche „Bekennervideo“ des NSU auf CD-ROM zugesandt bekamen. Schraven verkündete das auch zunächst so, veröffentlichte das Video jedoch nie, obwohl er es so frühzeitig bekam, daß ihm der journalistische Coup sicher gewesen wäre. Später wurde klar, warum: Schraven hatte auch bloß den Teaser erhalten, während die Vermarktung der vollständigen Fälschung den Fälschern aus der Fälscherwerkstatt der Staatsschutz-Klitsche „apabiz“ an den SPIEGEL vorbehalten blieb.

Da weder der Teaser noch die vollständige Fälschung ein echtes Bekenntnis, sprich belegtes Täterwissen, enthielten, sog sich Schraven später etwas anderes aus den Fingern, um irgendwie doch noch auf den NSU-Zug aufspringen zu können. Heraus kam dabei 2013 ein peinlicher Comic, der ganz der offiziellen Diktion entsprach und mit investigativem Journalismus gar nichts zu tun hatte. Auch hier zeigte Schraven, daß er weder Mut noch Talent zum Aufdeckern echter Mißstände, dafür aber sehr viel Nähe zu den Wünschen der Mächtigen bzw. des „tiefen Staates“ hat.

Der Wolf im Schafspelz

Insgesamt ergibt sich ein klares Bild dessen, was das „correctiv“ des Herrn Schraven tatsächlich ist: Eine Propaganda-Klitsche der Machteliten, die aus höchsten Kreisen finanziert und unterstützt wird. Der Zweck dieser Klitsche ist es ganz sicher nicht, die wirklichen Mißstände in diesem korrupten System aufzudecken, sondern zu verschleiern, in dem politisch mißliebige Dinge skandalisiert und hochgeputscht werden. Das „correctiv“ ist selber ein Mißstand: staatstragender, regierungsnaher Wolfs-Journalismus im „gemeinnützigen“, scheinkritischen Schafspelz. Schraven und seine Genossen sind selbst diejenigen, die seit Jahr und Tag Falschmeldungen („Fake News“) nach Gesinnungsart schreiben. Und ausgerechnet diese Oberfaker sollen bald auf Jagd nach „Fake News“ gehen? Da wird der Bock zum Gärtner gemacht – eine bewährte Strategie der Herrschenden…

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