Dienstag, 10. Januar 2017

Globales Mundtotmachen: Wer steckt hinter dem Kampfbegriff „Fake News“?



„Der Vorwurf angeblicher „Fake News“ zielt darauf ab, unliebsame Fakten zu ersticken. Zu oft sind aus Verschwörungstheorien nachgewiesene Verschwörungsfakten geworden. Die vermeintlichen „Spinner“ haben sich nicht selten als gute Menschenkenner erwiesen.“ (Quelle: kenfm.de)


Etablierte Massenmedien von ARD bis BILD-Zeitung propagieren seit kurzem einen neuen Kampfbegriff: „Fake News“. Damit soll offenbar jeder als Lügner und Fälscher gebrandmarkt werden, der Nachrichten verbreitet, deren Inhalte nicht aus „offiziellen Quellen“, sprich den Denkfabriken der US-gesteuerten Medienmafia stammen. 

die Oberfaker von der ARD mokieren sich über Fakes


Die Urheber dieses Kampfbegriffes lassen sich über das Internet schwer ausmachen, da wie von Geisterhand plötzlich alle „Qualitätsmedien“ diesen Begriff verwendeten. Es war eine regelrechte Kampagne, mit der „Fake News“ als abwertendes Stigma öffentlich propagiert wurde. Der Wortkrieg begann 2016 und zwar im Bezug auf den US-Wahlkampf, den angeblich „die Russen“ mit „Fake News“ zum Nachteil der Wahlverliererin Hillary Clinton manipuliert haben sollen.

Mit der Schlagzeile „Rußland manipuliert öffentliche Meinung in USA durch Online-Propaganda“ hat die Washington Post Ende November 2016 eine medial durchschlagende Attacke gegen vermeintliche „Fake News“ geritten und der mehr als zwielichtigen Webseite „PropOrNot“ zu globaler Bekanntheit verholfen, in dem das Blatt deren „schwarze Liste“ mit Homepages von 200 alternativen US-Nachrichtenportalen ins Internet gestellt hat. Die anonymen Autoren der Liste beschuldigen die Betreiber der zum Großteil beliebten Nachrichtenportale, mittels „Fake News“ Propaganda für Rußland zu machen und teils bezahlte Einflußagenten des Kreml zu sein. Nach Beweisen oder auch nur Indizien oder belastbaren Hinweisen für diese Behauptungen sucht man vergeblich.

Der US-Wahlkampf war jedoch nur die Gelegenheit, um die Kampagne gegen „Fake News“ richtig groß aufzuziehen. Geplant war das offenbar schon viel länger, was alleine schon die kampagnenartige Art und Weise zeigt, mit der der Begriff auf einmal überall publiziert wurde. „Die Russen“ sind dafür ein willkommener Vorwand, aber tatsächlich geht es um etwas ganz anderes: Die westlichen „Qualitätsmedien“ sind in den letzten Jahren immer weiter in Verruf geraten, haben ihre Glaubwürdigkeit aufgrund ihrer nachweislichen Nähe zu den politischen Machteliten stark eingebüßt. Die Bezeichnung „Lügenpresse“ kommt nicht von ungefähr.

Aber wie sollen ARD, BILD & Co. das Volk auch künftig umerziehen und verblöden, wenn das Volk ihnen nicht mehr glaubt? Sollen sie ihre Nähe zu den Machteliten etwa ablegen, ihre gutbezahlte Hofberichterstattung für die Herrschenden einstellen, um wieder glaubwürdig zu werden? Nein, sie wollen wieder glaubwürdiger erscheinen, indem sie einfach alle anderen als Lügner und Fälscher hinstellen. Sie tun so, als hätten nur sie die Berechtigung, Nachrichten zu verbreiten, die wir alle als wahr und richtig aufzufassen hätten. Das erinnert uns stark an das orwellsche „Wahrheitsministerium“ und das ist alles andere als weit hergeholt, denn:

Droht bald Gefängnis für nicht-offizielle Nachrichten?


Unser Wahrheits-, pardon Justizminister Heiko Maas fordert bereits lautstark: „Wer News fälscht, gehört in den Knast“. Was gefälschte News sein sollen und was nicht, bestimmt dabei ganz alleine das Wahrheitsministerium, pardon das Innenministerium. Kein Scherz: Das Innenministerium plant allen Ernstes ein „Abwehrzentrum gegen Falschmeldungen“. Es könnte also demnächst tatsächlich Gefängnis drohen für jeden, der Nachrichten verbreitet, die von der Staatssicherheit als „Fake“ eingestuft werden. Wer unliebsame Meldungen schreibt oder verbreitet, ist also bald ein Krimineller. So läßt sich jegliche Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen im Lande noch leichter mundtotmachen, als bisher. Klingt wie ein schlechter Fake, aber DIE meinen es todernst.

Klingt wie ein Fake, ist aber todernst gemeint...


Woher aber kommt nun diese „Fake News“-Propaganda?

Ein interessantes Indiz finden wir aus dem März 2014, wo die Website „stopfake.org“ angeblich durch harmlose „Studenten und Absolventen“ einer Kiewer Uni ins Leben gerufen wurde. „StopFake“ sieht sich im „Kampf gegen gefälschte Informationen über die Ereignisse in der Ukraine“. Und raten Sie mal, wer nach deren Ansicht „Fake News“ in Sachen Ukraine verbreitet? Genau, „die Russen“. Grund genug, sich näher damit zu beschäftigen, wer hinter „stopfake“ steckt. Und da stoßen wir auf hochinteressante Verbindungen zu den US-Kriegsfalken und deren Geheimdienst:

Die harmlosen Studenten und Absolventen gehören nämlich der Journalismus Schule der Kiewer Mohyla-Uni an und deren Träger ist die Kyiv Mohyla Foundation of America (KMFA). Journalistenerziehung nach amerikanischem Muster! Finanziell wird das „stopfake“-Projekt von der US-Stiftung „National Endowment for democracy“ (NED) unterstützt. Die NED wurde 1983 unter Reagan als scheinbar unscheinbare Tarnorganisation für CIA-Operationen gegründet, weil die CIA selbst in den 70er Jahren zu stark in die Kritik geraten war. Die NED nennt sich „Nichtregierungsorganisation“ (NGO), aber in Wahrheit ist sie das Gegenteil. Allen Weinstein, der beim Entwurf der Rechtsvorschriften zur Gründung der NED mitwirkte, war ziemlich offen, als er 1991 sagte: "Was wir heute tun, wurde vor 25 Jahren von der CIA verdeckt." Die NED dient auch zur Geldwäsche für die CIA und unterstützt die geostrategischen Ziele der US-Machtelite.

Irgendwie zynisch, daß ausgerechnet die NED eine „stopfake“-Kampagne unterstützt, obwohl sie selbst nichts als ein billiger Fake (der CIA) ist.

Mit im Boot der nebulösen „stopfake“-Kampagne gegen „Fake News“ sitzt neben tschechischer und britischer Regierung auch „The Sigrid Rausing Trust“, eine britische Charity-Stiftung, die fest ins Netzwerk der US-Globalisten integriert ist. Die Stiftung unterstützt z.B. auch das organisierte Einschleusen von „Flüchtlingen“ nach Europa durch den „European Council on Refugees and Exiles“ und steht mit dem CIA-nahen Rockefeller-Verein „Human Rights Watch“ in Verbindung. Wir sehen also: „stopfake“ ist nichts als US-Propaganda, also mithin selbst ein Fake, denn sie täuschen Wahrhaftigkeit vor, verbreiten jedoch die Lügen der US-Geostrategen.

Der CIA-Tarnverein „National Endowment for democracy“ (NED) begegnet uns im Zusammenhang mit „Fake News“ auch an einer anderen, aufschlußreichen Stelle: Nämlich bei den „Gegenmaßnahmen“, die die etablierte Medienmafia gegen vermeintliche „Fake News“ ergreifen will. Diese „Gegenmaßnahmen“ bestehen darin, sich selbst als Verbreiter der reinen Wahrheit, sprich „überprüfter Fakten“, darzustellen. Im Englischen nennt sich das „Fact-checking“. Bereits im September 2015, also über ein Jahr bevor die große „Fake News“-Kampagne begann, gründeten in den USA ausgerechnet die schlimmsten Propaganda-Mogule in Diensten der US-Kriegsfalken ein internationales „Fact-Checking-Network“ (IFCN). Mit dabei der CIA-Tarnverein NED, der globale Big Brother Google, Bill Gates sowie George Soros Open Society Foundation. Das Ganze ist ungefähr so glaubwürdig, als würde die sizilianische Mafia ein Netzwerk gegen organisierte Kriminalität ins Leben rufen.

Ebenso wie der Kampfbegriff „Fake News“ hat auch das propagandistische Gegenmittel „Fact-checking“ seinen Weg über die transatlantischen Seilschaften vieler Alpha-Journalisten in die bundesdeutschen Nachplappermedien gefunden. Etablierte Medien von ARD bis BILD gerieren sich nun als große „Faktenchecker“ im Kampf gegen angebliche „Fake News“. Auf längere Sicht nichts als Fassade, denn immer noch gilt die alte Volksweisheit: Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing. Wer mit den transatlantischen Machteliten unter einer Decke steckt, der kann auch künftig nur deren Lügenpropaganda verbreiten, wenn er nicht selbst plötzlich als „Faker“ auf dem Scheiterhaufen der medialen Hexenverfolgung landen will.

Zurück zum PR-Scheiterhaufen von „PropOrNot“: Washington Post-Schreiberling Timberg hat zwar die Hetze dieser anonymen Seite weiterverbreitet, den Link dorthin jedoch bewußt verschwiegen. Offenbar aus gutem Grund, wie der bekannte investigative Journalist Glenn Greenwald schreibt:  


„Wenn die Leser die Gelegenheit gehabt hätten, die Seite zu besuchen, wäre es augenblicklich klar gewesen, dass diese Gruppe von angeblichen Experten tatsächlich Amateure sind. Sie gehen mit primitiven, flachen und propagandistischen Klischees hausieren und von ernsthafter, inhaltlicher Analyse und Fachwissen haben sie keine Ahnung. Es ist auf eklatante und nachweisbare Weise nichts anderes als die Förderung der NATO-Sicht auf die Welt unter Anwendung extrem zweifelhafter McCarthy-Taktiken gegen ein breites Spektrum von Kritikern und Dissidenten. Jeder halbwegs ordentliche Herausgeber wäre vor jedem dieser [in Timbergs Geschichte enthaltenen] Faktoren zu Tode erschrocken“.


An dieser Stelle wird ganz bewußt der Link zu PropOrNot gesetzt, denn eine bessere Werbung für Großteils wirklich investigative Nachrichtenportale kann gar nicht gemacht werden, als mit dieser „schwarzen Liste“. Besuchen Sie die inkriminierten Seiten und Sie werden Fakten erfahren, die Ihnen in den deutschen Medien ganz bewußt vorenthalten werden.

Sie sollten allerdings auch wissen, welche Journalisten und Seilschaften in Deutschland dafür sorgen, daß die Mainstream-Medien hierzulande ganz im Sinne der US-Machtelite berichten und kritische Fakten unterschlagen: Generell können Sie alle Journalisten dazu zählen, die transatlantischen Seilschaften wie der Atlantikbrücke e.V., dem Aspen-Institut, Bilderberger, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, American Council on Germany oder auch European Council on Foreign Relations. Bekannt für ihre Zugehörigkeit zu US-gesteuerten transatlantischen Seilschaften sind führende Vertreter von ARD, ZDF, NDR, RTL, ProSieben, SPIEGEL, ZEIT, FAZ Springer, Bertelsmann, WAZ, Süddeutsche, Tagesspiegel, Phoenix, WELT, BR, … kurz: die Chefs aus allen etablierten Sendeanstalten, Zeitungen und Medienimperien.

Sie verbreiten die einseitig gefärbten Nachrichten, die ihnen von den Geheimdiensten vorgegeben und von US-amerikanischen Denkfabriken serviert werden. In diesen Denkfabriken – vom Council on Foreign Relations über den Club of Rome bis zu Trilateraler Kommission und German Marshall Fund – entstehen die wahren „Fake News“ unserer Zeit.

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