Freitag, 16. September 2016

Merkels Propaganda und die Medienmafia von M100



„Wir müssen die Pressefreiheit immer wieder aufs Neue verteidigen und uns daran erinnern, wie schnell sie in Gefahr geraten kann“. Ein Satz, der wie ein Hohn klingt, wenn er ausgerechnet von Kanzlerin Merkel geäußert wird. Die bis zur Wende als FDJ-Propagandafunktionärin tätige Merkel dürfte am besten wissen, wie Presseorgane im Sinne der Machtelite gefügig gemacht und gleichgeschaltet werden. Von Kai Diekmanns BILD-Zeitung jedoch wurde Merkel heute als Kämpferin für die Pressefreiheit dargestellt. 



Anlaß dafür war ihre Politrede beim Treffen der „M100“ im Park von Sanssouci in Potsdam, wo Merkel als Hauptrednerin fungierte und mit ihrer Propaganda darauf abzielte, Stimmung gegen eine „Abschottung“ Europas „vor den Problemen dieser Welt“ zu machen und ihre EU-Diktatur als „Europa der Freiheit“ zu glorifizieren. Im Grunde das übliche verlogene Palaver, das aber an Brisanz im Sinne von massiver Beeinflussung gewinnt, wenn man weiß, vor welcher Runde Merkel ihre Propaganda abzieht.

Doch wer waren ihre Zuhörer und was ist eigentlich „M100“?

In BILD wird das Treffen unkritisch positiv dargestellt: „Die wichtigsten Medienköpfe Europas an einem Tisch!  70 Chefredakteure, Historiker und Vertreter verschiedener Institutionen haben sich am Donnerstag auf dem zwölften M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam getroffen. Mit dabei die Chefredakteure der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und „Zeit“, von „Spiegel“ und „Stern“, BILD und BBC. Ihr Thema: Europas drohender Zerfall.“

Das klingt wie eine Erfolgsmeldung, ist es aber nicht. Und kaum ein BILD-Leser dürfte in der Lage sein, die Bedeutung dieses Treffens richtig einzuschätzen. Auch die Drahtzieher des Treffens geben sich nach außen hin harmlos, sprechen von einer „Gruppe führender Persönlichkeiten aus Medien und Politik“, die seit 2005 jährlich in Potsdam konferiert.

Tatsächlich ist „M100“ ein Netzwerk der transatlantischen Medienmafia, die alle maßgeblichen Massenmedien aller Länder von den USA bis Europa kontrolliert und eine Meinungsdiktatur im Sinne mächtiger US-Finanzoligarchen errichtet hat. 

Zu den „Kooperationspartnern“ von M100 zählen z.B. die vom US-Finanzgauner George Soros finanzierte Denkfabrik „Human Rights Watch“ und die ebenso von George Soros ins Leben gerufene und finanzierte Denkfabrik „European Council in Foreign Relations“ (ECFR), einem Ableger von Soros und Rockefellers „New York Council on Foreign Relations“ (CFR), der als „Schattenregierung“ seit Jahrzehnten die globale Politik Washingtons steuert.

Der ECFR wurde 2007 als „paneuropäische Denkfabrik“ gegründet, um die EU-Politik im Sinne von US-Oligarchen wie Soros und Rockefeller zu beeinflussen. Angesichts der Tatsache, daß Soros die Mitglieder des ECFR – zum Beispiel so widerliche Typen wie Joschka Fischer, Daniel Cohn-Bandit, Karl Theodor zu Guttenberg und Cem Özdemir – persönlich ausgewählt hat, ist es keine Überraschung, dass die politischen Positionen seines ECFR ein Spiegelbild der Sicht Washingtons sind. Wie beispielsweise die Dämonisierung Russlands oder die Rückendeckung für das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP.

Als Vorsitzender des M100-Beirats fungiert der Brite Lord Weidenfeld vom „Institut for Strategic Dialogue“ (ISD). Das ISD ist ebenfalls eine angelsächsische Denkfabrik, die die geopolitischen Ziele der US-Machelite propagandistisch flankiert. Sie steht in direkter Verbindung zu Bilderbergern, dem Council on Foreign Relations (CFR) und zum mächtigen jüdischen Rothschild-Bänkerclan, für dessen globale Geschäfte auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder seit Jahren als Polit- und Beziehungsvasall tätig ist.

Im Beirat des M100 sitzen keine normalen Journalisten, sondern ausgewählte Transatlantiker, die ihre Medienmacht den Zielen Washingtons unterordnen. Zum Beispiel BILD-Chef Kai Diekmann, Mitglied des berüchtigten Atlantikbrücke-Netzwerkes und immer mit der Machtelite auf Du und Du. Auch machtgeile Berufslügner wie Stefan Aust sitzen im M100-Beirat. Ex-SPIEGEL-Macher Aust, der mittlerweile ausgerechnet als Chef des ehemals konservativen Blattes „DIE WELT“ fungiert, hat sich u.a. mit seinem Buch „Heimatschutz“ zum Thema NSU als linientreuer Hofberichterstatter zu erkennen gegeben, der seine mediale Macht zum Schutz von Staatsgeheimnissen, möglichweise sogar Staatsmorden mißbraucht.

Bei M100 handelt es sich also keineswegs um eine harmlose Konferenz, sondern um ein Treffen der transatlantischen Machtelite. Hier sitzen diejenigen beisammen, die tagtäglich Millionen Menschen mit Lügen, Halbwahrheiten und Desinformationen manipulieren. M100 ist eine Schnittstelle zwischen transatlantischen Medienmogulen, Denkfabriken und Politikern, die entgegen Merkels Europa-Geschwafel allesamt für die Machtziele Washingtons, also die Macht der US-Finanzoligarchen arbeiten.

Deutsche Mainstream-Medien wie BILD, Die Zeit, FAZ, Spiegel, Südeutsche, Focus, Stern, Die Welt, ARD, ZDF, RTL etc. gehören fest zum angloamerikanischen Netzwerk der Meinungsmache, wie auch F. William Engdahl in seinem lesenswerten Buch „Die Denkfabriken“ eindrucksvoll belegt. M100 ist Teil dieser Meinungsmache, die genau das Gegenteil von dem ist, was sich bei der ausgemachten Transatlantikern Merkel „Pressefreiheit“ schimpft. 

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