Mittwoch, 25. Mai 2016

Die Propaganda vom bösen Investorenschreck



Immer dann, wenn das Volk unzufrieden ist und vermeintlich rechtspopulistische Parteien wählt, verbreiten die Systemmedien ihre Propaganda vom bösen Investorenschreck. So unter anderem heute auch die staatstragende Zeitung DIE WELT. Sie nahm die Wahl in Österreich zum Anlass, um den generellen Aufwind vermeintlich rechtspopulistischer Parteien in Europa zu geißeln. Ihre dümmliche These: „Populisten fügen Europa einen Milliarden-Schaden zu.“



In deutschen Landen kennen wir aus früheren Jahren bereits eine nationale Version dieses Märchens. Gerade in Mitteldeutschland, wo die NPD teilweise größere Wahlerfolge hatte, verbreiteten die Systemmedien gerne die Behauptung, dass wegen der NPD die ausländischen Investoren wegblieben und natürlich aus Angst auch viel weniger ausländische Touristen kämen. Ganze Tourismusregionen würden angeblich überall dort wegbrechen, wo die Rechten dominieren. Passiert ist das nachweislich nirgendwo, aber Hauptsache die Medien haben in der Öffentlichkeit Angst geschürt.

Den WELT-Schreibern geht es bei ihrer Version vor allem um ihre heißgeliebte Euro-Zone, um die EU, die durch wachsenden Rechtspopulismus bedroht würde. Ihr Artikel ergreift in erster Linie Partei für globale Investoren aus Übersee, die hierzulande treffender als „Heuschrecken“ bekannt sind. Insofern entlarvt sich die WELT einmal mehr als mediale Lobbyistin für fragwürdige Konzernkartelle, die sich gerne in Europa ausbreiten, alles aufkaufen und zu Spekulationsobjekten für ihre eigenen Profite machen wollen.

An Börsen und Finanzmärkten gäbe es eine „Populismusangst“, orakelt die WELT und sucht darin auch die Schuld für die Abwertung des Euro. Das „Projekt Euro“ stünde auf dem Spiel, weil Investitionen aus europäischen Ländern verschwinden würden, wenn unsicher wäre, ob die Verhältnisse künftig bleiben wie sie sind. Auf gut deutsch: Wenn die paradiesischen Zustände für globale Ausbeuter nicht erhalten bleiben, dann drohen wirtschaftliche Sanktionen. Schuld sind alle bösen Europäer, die das korrupt-kriminelle EU-System durchschaut haben und sich nicht länger von Banken- und Geldmafia ausbluten lassen wollen.

Dass der Euro von Anfang an auf wackeligen Beinen stand und auf einer zutiefst ungerechten Finanzierungspolitik zu Lasten wirtschaftlich starker Länder wie Deutschland und Frankreich fußte, verschweigt die WELT ihren Lesern. Hier werden Ursache und Wirkung bewusst verdreht. Nicht der „Populismus gegen Brüssel“ ist die Ursache, sondern die Willkür der Euro-Machteliten, die unsere starke deutsche Währung abgeschafft und durch eine Euro-Zwangswährung ersetzt haben. Eine stabile Gemeinschaftswährung setzt eine Gemeinschaft voraus – und die gibt es in der Realität nicht, weil die Interessen und Voraussetzungen bei den Völkern Europas überall unterschiedlich sind.

Aber auf welche tönernen Füßen muss diese EU doch stehen, wenn sie schon durch ein ganz legitimes Wählen vermeintlich rechtspopulistischer Parteien oder das Aufkommen kritischer Meinungen vom „Zerfall“ bedroht ist? Diese Frage stellt die WELT leider nicht, sondern ergeht sich in ergebener Jammerei im Sinne der Mächtigen des Geldes, die nun vielleicht keine Fabriken mehr bauen, „die die ganze Euro-Zone versorgen“. Was das für fürchterliche Monsterkonzerne sein müssen, die die ganze Euro-Zone „versorgen“ sollen, das können wir uns wohl denken.

Insofern wäre es aus Sicht der europäischen Völker sogar wünschenswert, wenn ein vermeintlicher Rechtspopulismus globale Investoren solcher Art verschrecken würde. Es sind ausschließlich die EU-Politmafiosi, ihre Lobbyisten und Konzernkartelle, die Europa unter den Hammer bringen und alles verschachern wollen. Der normale Bürger eines jeden Landes will das ganz sicher nicht, denn ausländische Investoren bedeuten fast immer Ausverkauf, Werksschließungen, Arbeitslosigkeit und sozialen Abstieg. Gerade der deutsche Mittelstand kann ein Lied davon singen, wie er durch die grenzenlose EU-Politik seit den 1990er Jahren systematisch kaputtgemacht, aufgekauft und anschließend in Trümmerstücken wieder ausgespien wurde vom internationalen Großkapital einer kleinen globalen Machtclique.

Die systematische Zerstörung nationaler Volkswirtschaften wie der unsrigen geht eindeutig auf das Konto der Eurokraten, die alle nationalen Schutzmechanismen außer Kraft gesetzt und „Heuschrecken“ aus aller Welt Tür und Tor geöffnet haben. DAS ist der Grund, warum unsere Kaufkraft immer weiter schwindet und nicht etwa ein vermeintlicher Populismus, wie es im WELT-Artikel dreist behauptet wird. Unsere Kaufkraft hatte sich bereits vor vierzehn Jahren durch die Einführung des Euro größtenteils halbiert und sinkt immer weiter, je mehr wir den Euro-Wahn finanzieren müssen, der uns ruiniert.

Wenn Systemmedien wie die WELT dann ein Schwarzer-Peter-Spiel gegen Parteien wie die AfD inszenieren, die sie einst selber gezielt populär gemacht haben, dann kann man das nur noch als heuchlerisch bezeichnen. Das staatstragende U-Boot AfD, das den Unmut der Wähler von den wirklich nationalen Strömungen in ein ungefährliches Fahrwasser ableiten soll, ist doch nur deshalb populär geworden, weil ALLE Systemmedien von ARD, ZDF, BILD, SPIEGEL bis WELT mit einer gezielten Aufmerksamkeitskampagne dazu beigetragen haben.

Nun scheint das rechte Schreckgespenst seine Schuldigkeit getan zu haben und muss wieder aus den Köpfen der Bürger verjagt werden. Das geht am besten über den Geldbeutel. Losung: Deine Kaufkraft schwindet, wenn du rechts wählst. Europa bricht zusammen, wenn du rechts wählst. Was für ein leicht durchschaubarer Schwindel! Nein, nicht Europa bricht zusammen, sondern bloß die EU. Nicht nationale Investoren, die auf der Seite des Volkes stehen, werden verschreckt, sondern nur jene internationalen Zuhälter und Konzernbanditen, die wir sowieso nicht haben wollen!


Nein, nein, wir woll'n nicht eure Welt
Wir woll'n nicht eure Macht
Und wir woll'n nicht euer Geld
Wir woll'n nichts von eurem ganzen Schwindel hören
Wir wollen euren Schwindel zerstören!

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