Freitag, 1. April 2016

Mitten im Märchenwald: ARD-NSU



Gestern wurde bekannt, dass die Zwangsgebühren für ARD und ZDF in den kommenden Jahren deutlich steigen sollen. Angesichts des dargebotenen Programms sind die Zwangsbeträge heute schon eine Frechheit, aber eines steht fest: Für Staatspropaganda ist den öffentlich-rechtlichen Anstalten sicher auch künftig nichts zu teuer. Der aktuelle Märchen-Dreiteiler über den „NSU“ verschlingt satte 10 Millionen Euro. Wer gerne verdummt oder sich mit Verdummung berieseln lässt, für den mag diese Art der Unterhaltung gut angelegtes Geld sein.

Der erste Teil der Abenteuer von Uwe, Uwe und Beate wurde am Mittwoch dargeboten. Und in der Zuschauergunst wurde das zum Glück gleich ein Flop: Gegen „Aktenzeichen XY“ auf dem Zweiten hatten die linken Hirngespinste über die angebliche Entstehung von rechtsterroristischen Strukturen im „Osten“  keine Chance.  „XY“ hat zwar mittlerweile auch einen leicht staatspropagandistischen Drall bekommen – Ausländerkriminalität wird ungern im Klartext genannt und rührselige Fälle ausländischer Opfer häufen sich überproportional – aber die Realität interessiert den Zuschauer doch mehr als die Fiktion.

Schon im Vorspann des ersten Teils von „Mitten in Deutschland“, der sich mit den angeblichen „Tätern“ befassen soll, versuchen die Macher des Films den Kritikern gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem sie darauf hinweisen, dass es sich nur um einen „Spielfilm“ handelt, der keinen Anspruch erhebt, die „Geschehnisse in jedem einzelnen Punkt authentisch wiederzugeben“ und der außerdem „auch fiktionale Elemente“ enthält. Zudem seien das „tatsächliche historische Geschehen noch nicht vollständig aufgeklärt“. Auf gut deutsch: Der Film ist im Grunde ein Phantasieprodukt, das dem Zuschauer eine bestimmte Sichtweise indoktrinieren will. 

Nur ein Spielfilm, keine Realität: Die ARD-NSU Propaganda


In diesem Fall leider eine völlig beschränkte Sichtweise, die aus den bisher bekannten Fakten absichtlich  die gewünscht falschen Schlüsse zieht. Das ist auch kein Wunder, denn der ganze Dreiteiler-Komplex wird maßgeblich von Ex-NATO-SPIEGEL-Fritze Stefan Aust produziert, der schon mit seinem NSU-Buch „Heimatschutz“ ganz klar gezeigt hat, dass er nichts als Staatspropaganda kombiniert mit den feuchten Terrorträumen der Staatsantifa betreiben will. Der tiefe Staat und seine Antifa brauchen einen real existierenden „Rechtsterrorismus“ um jeden Preis, auch wenn sie dafür aus ungeklärten Morden an ausländischen Kleinunternehmern eine rechte Mordserie konstruieren müssen, egal wie abwegig und faktenfern das ist.

Aber es entspricht der propagierten Sichtweise in dieser antideutschen Republik, das vermeintliche Neonazis immer Ausländer umbringen müssen, auch wenn es für diese Morde nach Lage der Dinge ganz andere, sehr viel stichhaltigere Motive und Tätergruppen gab. Die durften aber aus „übergeordnetem Staatsinteresse“ offenbar nicht aufgeklärt werden, obwohl erfahrende Kriminalbeamte damals dicht auf den Fersen der Täter waren, die in Richtung organisierte Kriminalität und fremde Geheimdienste führten. Rechtsradikale ermorden Ausländer: Eine einfache Lösung, die sich glaubwürdig an die verdummte und umerzogene Öffentlichkeit verkaufen lässt. Da macht es doch wohl nichts, dass schon der damalige BKA-Chef Zierke im November 2011 den Bundestag belog und dieser Lüge mittlerweile klar überführt worden ist.

Denn die offizielle Selbstmordtheorie, nach der sich die beiden Uwes in ihrem Wohnmobil selbst umgebracht und ihr Fahrzeug angezündet haben sollen, ist aufgrund des fehlenden Rußes in der Lunge der Toten nicht mehr aufrecht zu erhalten. Dass eine dritte Person das Wohnmobil am Auffindeort, der nicht der Tatort sein kann, kurz nach Ausbruch des Feuers eilig verlassen hatte, wird in offiziellen Versionen verschwiegen und auch vor dem OLG-Stadl in München nicht wirklich behandelt.

Insofern ist es wenig hilfreich, dass sich der NSU-Dreiteiler an den Gerichtsakten des OLG München orientiert. Die Gerichtsakten sind von Anfang an unvollständig und widersprüchlich gewesen. Viele wirklich interessante Punkte aus den Ermittlungsakten, die tatsächlich zur Klärung des einen oder anderen Mordes beitragen könnten, tauchen vor Gericht überhaupt nicht auf. Selbst die Verteidiger spielen vor Gericht erkennbar ein falsches Spiel, das nur darauf abzielt, die offizielle Staatsversion von der „rechten Terrorserie“ zu stützen. Nicht die Gerichtsakten oder überhaupt das Verhandlungsgedöns vom OLG sind interessant, sondern die Ermittlungsakten der ganzen Jahre seit Beginn der vermeintlichen „Serie“.

Der in Nürnberg erschossene türkische Blumenhändler Enver Simsek wird in der letzten Szene des ersten Teils erschossen, als er sich zum Beten hinkniet. Eine berührende Dramatik, die suggerieren soll, dass Simsek Opfer des „NSU“ wurde. In Wahrheit gibt es dafür bis heute nicht den allergeringsten Beweis. Keine Spuren, keine DNA, nichts. Trotzdem wird dem Zuschauer eingetrichtert, dass es sich um einen „rechten“ Mord handele. Genau das wird bei vielen Menschen hängen bleiben, auch wenn sich irgendwann in Jahren einmal herausstellen sollte, dass es eine Lüge war und ganz andere Kreise hinter der Tat standen.

Das aber ist das Problem an solcher Staatspropaganda, die jetzt über die ARD in mehreren Teilen ausgestrahlt wird. Hier wird eine mediale Vormachtstellung ersten Ranges mißbraucht, um eine offizielle Version zu propagieren und in den Köpfen der Masse zu verankern, egal ob sie den Tatsachen entspricht oder nicht. Die Macher wissen genau, dass kaum ein Zuschauer sich die Mühe machen wird, die dargebotenen Behauptungen zu überprüfen und kritisch zu hinterfragen. Die Masse konsumiert, verinnerlicht und geht anschließend damit hausieren.

Einen solchen Machtmißbrauch, noch dazu zwangsfinanziert von uns allen, dürfte es in einem wirklichen Rechtsstaat nicht geben. Was da von Aust und der ARD praktiziert wird, ist vom Staatsfernsehen der DDR oder ähnlicher Republiken nicht mehr weit entfernt, um nicht sagen, es ist eigentlich nichts anderes. Die in Zelluloid gegossene Manifestierung einer „rechten Terrorserie“ ohne jegliche Beweise und mit massiver Unterdrückung gegenteiliger Fakten greift – wie schon der Beschluss des vom BKA belogenen Bundestages oder die eilig auf Druck der Staatsantifa errichteten NSU-Gedenkstätten in Hamburg, Nürnberg, Dortmund etc. – einem wirklich rechtsstaatlichen Verfahren vor. Es ist eine Prejustiz, bei der sich korrupte Beamte, Justiz, Medien und Staatsantifa gegenseitig die Bälle zuschieben und eine Pogromstimmung erzeugen, die auch vor dem OLG München nichts anderes mehr zulässt, als das, was als Staatsräson erwünscht ist.

Sie meinen, das wäre ja wie im Mittelalter? Wie bei den Hexenjagden und Hexenverbrennungen? Ja, da haben Sie völlig recht. Diese Hexenjagden übernehmen heute Massenmedien wie die ARD, die unser ganzes Denken zu manipulieren versuchen. Aber es gibt einen positiven Unterschied zum Mittelalter: Heute gibt es die Chance, sich selber im Internet zu informieren und der Sache auf den Grund zu gehen. Sie können sich die ganzen Ermittlungsakten online herunterladen und alles selber prüfen, wenn Sie es wirklich wollen. Es gibt bereits viele Leute, die sehr viel Zeit dafür opfern, diese Akten auszuwerten, die laufenden (Schein-) Untersuchungen kritisch zu durchleuchten und Fragen aufzuwerfen, die für die Klärung der Morde wirklich von Bedeutung sein könnten. Niemand kann Ihnen das Lesen und Mitdenken abnehmen, aber wenn Sie es tun, dann entlarven sich Machwerke wie „Mitten in Deutschland“ für Sie ganz von alleine.

Informieren Sie sich beim Arbeitskreis NSU, lesen Sie regelmäßig den Blog, laden Sie sich Akten herunter, beteiligen Sie sich im Forum von nsu-leaks und tragen Sie durch eigenes Mitdenken zur Aufklärung bei. Gemeinsam zwingen wir die etablierte Polit- und Justizmafia, immer dreister zu lügen oder die Wahrheit Stück für Stück preisgeben zu müssen – heute ist nicht aller Tage!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen