Montag, 11. April 2016

Bingen: Medienhatz auf der falschen Fährte – den Brand legte ein Asylant



Bestimmte Dinge lösen immer wieder die gleichen Reflexe aus: Brennt eine Asylantenunterkunft, dann muss es ein „fremdenfeindlicher Anschlag“ gewesen sein. Wenn dann noch Hakenkreuze an die Wände geschmiert wurden, ist der Fall doch sonnenklar. Für die manipulative Journaille auf jeden Fall. Da wird gar nicht erst weiter nachgedacht oder genauer hingeschaut, sondern erst mal pauschal propagiert. 

Hakenkreuze können natürlich nur Nazis malen, sonst niemand...




So war es auch letzten Donnerstag in Bingen am Rhein, wo ein Haufen Asylanten in einem ehemaligen Hotel untergebracht waren. Das Hotel wurde in Brand gesteckt, nachdem zuvor noch ein paar nicht zu übersehende Hakenkreuze an die Wände geschmiert worden waren. „Hektisch“ seien sie geschmiert worden, wie die örtliche Staatsantifa alias SED-PDS-Linke  mutmaßte. „Die hasserfüllte Politik von AfD, PEGIDA und Konsorten“ sei schuld an diesem Anschlag, teilte die rote Hetzerin Tupac Orellana, selbst Ausländerin, der Öffentlichkeit mit.

"Rechter Terror"? Hättet ihr wohl gerne...




Die regionalen Medien begannen sofort mit der üblichen reflexartigen Propaganda: „Brand mit offensichtlich fremdenfeindlichen Hintergrund“, hieß es in der Neuen Binger Zeitung. Die Wormser Zeitung drückte es noch klarer aus: „Brand in Bingen offenbar Anschlag mit rechtsradikalem Hintergrund“. Damit war die Herkunft der Täter durch die Medienpropaganda klar verortet worden. Und jeder glaubt es, weil niemand kritisch nachfragt und alle Medien in gleichgeschalteter Art und Weise gebetsmühlenartig immer wieder dieselbe Version bringen.

Medienhatz wie gehabt - ein Griff ins Klo!




Damit zwingen die Medien auch Politiker dazu, entsprechende Reaktionen zeigen zu müssen. Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz bemühte sich zwar zunächst noch um scheinbare Neutralität mit der Aussage, dass man „heute nicht absolut sagen“ könne dass es „tatsächlich eine rechtsmotivierte Straftat“ sei, aber schon im nächsten Satz gab sie ihre Zurückhaltung wohl aus Angst vor negativer Presse lieber auf. Da fielen dann wieder die üblichen reflexartigen Floskeln wie „schockierend“ und „beschämend“ (Quelle: Borkener Zeitung)



CDU-Politikern Julia Klöckner, zuletzt ein wenig in den Verdacht einer rechtskonservativen Haltung geraten, nutzte die Gelegenheit, um wieder Punkte in die andere Richtung zu sammeln: „Der Brandanschlag in Bringen“ würde sie „traurig und bestürzt“ hinterlassen und es müsse klar sein, dass „jeder Mensch in Deutschland Schutz und Sicherheit beanspruchen könne“. Das übliche Gedöns. Auch Oberbürgermeister Feser bemüht eine reflexartige Standardfloskel, denn natürlich ist ein solcher Anschlag immer auch „eine neue Qualität“. Nur an die „Qualität“ der etablierten Lügenpropaganda kommt es noch nicht heran, könnte man hinzufügen…



Die Gutmenschenmafia von Kirchen bis Gewerkschaft im Bunde mit der Staatsantifa riefen sogleich zu einer „Mahnwache“ auf, um den Vorfall für ihre politischen Zwecke auszunutzen und gegen den „rechten“ politischen Gegner öffentlich aufstacheln zu können. Kurz und schlecht: Es war das übliche Zusammenspiel von Medien, Politik und linksextremen Deutschenhassern, das selbst im beschaulichen Bingen perfekt funktioniert, wenn nur das Stichwort „Brandschlag“ im Zusammenhang mit Ausländern fällt.



Und dann fielen sie alle ganz furchtbar auf die Schnauze! Ihre so perfekt vorgetragene Propagandashow wurde zum peinlichen Rohrkrepierer, als sich plötzlich herausstellte, dass die Asylantenunterkunft von einem der Asylanten selbst angezündet worden war. Ein Syrer wurde von der Polizei am späten Sonnabendabend festgenommen und hat den feigen Anschlag auf seine Mitbewohner gestanden. Die Hakenkreuze hatte der Syrer nach eigenen Angaben ganz bewußt an die Wände geschmiert, um eine falsche Fährte zu legen. Ganz schön gerissen, der olle Kanacke! Dumm wie ein Stück Brot, keine Ahnung vom Feuer machen, aber weiß ganz genau, auf wen er den Verdacht lenken muss. Ob der wohl Nachhilfe bei der Linkspartei bekommen hat?



Aufschlußreich ist das Verhalten von Medien und Politikern jetzt wo bekannt ist, dass der Täter ein Ausländer ist. Auf einmal ist dieses Verbrechen gar kein richtiges Verbrechen mehr, es ist auch offenbar nicht mehr „beschämend“ oder „schockierend“ und hinterlässt scheinbar auch keine „Trauer“ oder „Bestürzung“. Vielmehr versuchen die Medien jetzt die Straftat des Kanacken zu relativieren, indem sie die Argumentation des Täters unreflektiert in den Raum stellen. Der Syrer selbst hatte als Motiv für seinen Brandanschlag die „beengten Wohnverhältnisse“ sowie die „fehlende Zukunftsperspektive“ benannt, wie DIE WELT berichtete.



Das klingt sehr zurechtgelegt und ist auch völlig widersinnig. Wer sein Haus anzündet, in dem er selber wohnt, kann wohl schlecht über beengte Wohnverhältnisse klagen, denn die werden danach nicht besser sein. Wer Verbrechen begeht, muss sich auch nicht über eine fehlende Zukunftsperspektive beschweren, denn für Brandstifter gibt es auch in Deutschland nur eine Zukunft: Im Knast. Aber auch hier zeigt sich wieder die Gerissenheit solche Typen, die vor der Arbeit im eigenen Land flüchten, aber ganz genau wissen, wie sie hier mit ihrer weinerlichen Tour die Medien und deutsche Gutmenschen auf ihre Seite kriegen.



Wie war das jetzt mit der Erkennung und Benennung dieses Verbrechens, Frau Orellana? Jetzt wo sich herausgestellt hat, dass es sich um einen Brandanschlag gehandelt hat… sollen wir Ihrem Vorschlag folgen und es „Terror“ nennen? Wie wäre es mit „Ausländerterror“ als Oberbegriff? Ausländerterror mit versuchter Vertuschung eines Verbrechens durch Schmieren von Hakenkreuzen, das trifft es doch ziemlich genau!



Wer weiß, wie viele solcher Brandstiftungen es schon gegeben hat, die immer wieder in böser Absicht als rechte Straftaten gebrandmarkt werden, obgleich die Täter ganz woanders zu suchen wären. Zum Beispiel auch in Geheimdienstkreisen, die sich ihre Arbeitsplätze ebenso wie das politisch vergiftete Klima erhalten wollen. Und trotzdem gehen die Medien immer wieder mit den gleichen bösartigen Reflexen vor, betreiben immer wieder pauschale Vorverurteilungen gegen Rechts, weil es politisch opportun ist und: weil immer etwas hängen bleibt.

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