Mittwoch, 23. März 2016

Was steckt hinter den Selbstmordanschlägen in Brüssel?



Bei Selbstmordanschlägen gestern in Brüssel hat es nach ersten Erkenntnissen rund 120 Tote und Hunderte Verletzte gegeben. Schon kurz nach den Explosionen wussten Politik und Medien, wo die Verantwortlichen zu suchen sind: Natürlich beim neuen Lieblingsfeindbild westlicher Mächte, den Islamisten. Ein Feindbild, dass ursprünglich von US-Geheimdiensten überhaupt erst aufgebaut worden war.

Als vermeintliche Attentäter auf dem Brüsseler Flughafen sollen laut Medienberichten zwei Kanaken identifiziert worden sein, die in Belgien lebten. Bemerkenswert daran ist, dass beide Kanaken bislang lediglich als Schwerkriminelle polizeibekannt waren, nicht jedoch als potentielle Terroristen. Das ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil einer der beiden Kanaken laut Sicherheitsbehörden aktiven Kontakt zum Paris-Attentäter vom November letzten Jahres gehalten haben soll.

Trotzdem wurden beide vermeintlichen Tatverdächtigen nicht behördlich überwacht, was alleine aufgrund des Kontaktes zum Paris-Attentäter eigentlich logisch gewesen wäre. War das wieder mal nur eine angebliche „Panne“ der Sicherheitsbehörden oder durften die beiden Knallköpfe nicht vorzeitig auffliegen, damit sie ihre Mission auf höhere Weisung ausführen konnten?

Auch in der Ausführung der Taten gibt es Widersprüche: Einerseits waren die Täter intelligent genug, um solche Aktionen sorgfältig vorzubereiten und durchzuführen. Andererseits sollen die beiden Flughafen-Attentäter so dumm gewesen sein, sich mit dem Taxi zu Hause abholen und zum Flughafen bringen zu lassen. So behauptet es jedenfalls der Taxi-Fahrer, der die beiden abgeholt haben will. Das kann auch frei erfunden oder eine gekaufte Aussage sein, um eine falsche Spur zu legen.

Es ist jedenfalls schon sehr auffällig, dass die Polizei durch so eine unerklärliche Dummheit auf eine Wohnung aufmerksam gemacht wird und dort dann auch genau die Dinge findet, die jedes (westliche) Propagandaherz höher schlagen lassen: Eine IS-Fahne, ein Sprengsatz und chemische Substanzen. Was das nun beweist? Gar nichts. Kann jeder dort deponiert haben. Zumindest jeder, der vorher schon wusste, dass die Polizei diese Wohnung finden soll.

Anschläge treffen immer Unschuldige und sind deshalb fraglos zu verurteilen, gleich von wem sie begangen werden. Bei der Auswahl der Tatorte drängt sich aber schon die Frage auf, warum ausgerechnet dort und nicht da, wo es propagandistisch viel symbolischer gewesen wäre? Nehmen wir mal an, Sie wären ein so richtig fanatischer Islamist, der die westliche Welt verachtet und in Brüssel ein Zeichen setzen will. Was fällt Ihnen bei Brüssel als erstes ein? Na klar: Das NATO-Hauptquartier! Der Drecksladen, der für all die US- und CIA-gesteuerten Kriege im Nahen Osten verantwortlich ist. Aber ausgerechnet das NATO-Hauptquartier – der symbolträchtigste Tatort Brüssels – blieb unbehelligt.

Das NATO Hauptquartier in Brüssel blieb unbehelligt...


Zu den Anschlägen in Brüssel hat sich schon unmittelbar nach den ersten Medienmeldungen die vermeintliche Terrormiliz „IS“ bekannt. Das soll über das Internet geschehen sein. Belege gibt es dafür bislang keine. Ob es sich wirklich um ein echtes Bekenntnis handelt, welches als Beleg zweifelsfreies Täterwissen enthalten müsste, ist bislang völlig unklar.

Tatsache ist aber: Wenn der „IS“ sich bekennt, dann haben wir es im Hintergrund mit dem US-Geheimdienst CIA zu tun. Denn der CIA hat die Rebellengruppe „IS“ überhaupt erst finanziert und bewaffnet, wenn nicht gar ins Leben gerufen. Ohne diese altbekannte Praxis des CIA, Rebellengruppen aufzubauen und zu radikalisieren, wäre der „IS“ vielleicht nie entstanden oder gefährlich geworden.

Sie halten das für Verschwörungstheorien? Der Aufbau des „IS“ durch den CIA ist eine Tatsache, die nur in bundesdeutschen Medien verschwiegen wird, nicht aber in Amerika. Alles Weitere braucht nicht mehr viel Phantasie. Erinnern wir uns an die grausamen Bombenanschläge zwischen 1969 und 1980 in Italien. Mailand, Rom, Bologna. Damals wurden die Anschläge den Kommunisten in die Schuhe geschoben, heute sind es die Islamisten. Erst 1990 wurde aufgedeckt, dass es nicht die Kommunisten waren, sondern der CIA, der im Rahmen der NATO-Strukturen geheime Kommandotruppen für solche Anschläge aufbaute und bewaffnete.

Vieles spricht dafür, dass auch heute der lange Arm des US-Geheimdienstes in die vermeintlich islamistischen „Terrorstrukturen“ hineinreicht. Auch die Anschläge in Paris und Brüssel gehen mit großer Wahrscheinlichkeit auf das Konto verdeckter CIA-Operationen – auch wenn es wohl noch viele Jahre dauern wird, bis das endlich aufgedeckt wird. Zunächst einmal werden viele falsche Fährten gelegt, von falschen Bekennerschreiben bis hin zu unglaubwürdig formulierten Testamenten. Mißtrauen Sie solchen „Beweisen“ und prüfen Sie lieber ganz genau, was daran schlüssig sein kann und was nicht.

Immer wieder kommt nach solchen Anschlägen die Frage nach dem Warum. Erst recht, wenn der Verdacht aufkommt, dass die selbsternannten „Terrorjäger“ westlicher Dienste möglicherweise selbst den Terror schaffen, den sie dann öffentlichkeitswirksam bekämpfen dürfen. Tatsache ist, dass viele normale Bürger immer mehr Angst bekommen, noch irgendwo hinzufliegen oder zu fahren. Die Einschüchterung ist ganz real. Und in seiner Angst hofft der Bürger auf den starken Staat, auf noch mehr Polizei, noch mehr Überwachung und noch mehr Verbote.

Das Verständnis dafür wird durch Ereignisse wie Paris, Brüssel oder Bologna forciert. Und die Wut des unwissenden Bürgers richtet sich nicht etwa gegen einen möglichen Staatsterrorismus – den erkennt der Bürger nicht – sondern gegen alles scheinbar extreme, Radikale oder schlicht alles, was nicht mit der Herrschaft der Demokraten konform ist. So machen sich die Machteliten ihre Untertanten gefügig.

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