Mittwoch, 9. März 2016

Die Umfrage-Manipulationen der Denkfabrik FORSA



65 % der Deutschen seien angeblich für ein NPD-Verbot. 83 % der Deutschen hätten angeblich keine größere Sorge, als dass es „Angriffe auf Flüchtlingsheime“ gäbe. Und Asylanten-Kanzlerin Merkel befindet sich mit ihren Umfragewerten in einem „Jahreshoch“. Das sind kurzgefasst die neuesten Umfrageresultate der SPD-nahen Denkfabrik FORSA, die im Auftrag des marxistischen Hetzblattes „stern“ und des Volksverdummungssenders „RTL“ fabriziert worden sind (Quelle).



Wie alle anderen als „Meinungsforschungsinstitute“ getarnten Denkfabriken bezieht sich auch FORSA auf gerade mal gut tausend zufällig angerufene Befragte, die dann als repräsentativ für uns alle hingestellt werden. Alleine die geringe Anzahl und die zumeist beeinflussend einseitige Art der Befragung machen deutlich, dass an solchen Umfragen gar nichts repräsentativ ist. Es geht bei solchen Auftragsarbeiten für etablierte Medien immer nur darum, die Meinung der Bürger durch scheinbar seriöse Statistiken zu manipulieren.

Die Macht solcher Umfragen basiert in erster Linie auf den Schlagzeilen, die dann von Medien wie dem „stern“ daraus gemacht werden. Kaum jemand liest nach, wie die Befragungen wirklich gelaufen sind und wie suggestiv die Fragen waren. Aber Millionen Leute lesen die Interpretation von STERN, RTL & Co., die der Manipulation der Umfragekonzerne meist noch eins drauf setzt. 

Natürlich haben die Deutschen keine anderen Sorgen (zu haben!)...


Merkels Umfragewerte klettern also laut FORSA auf ein „Jahreshoch“. Das hört sich gewaltig an. Das Jahr hat allerdings auch gerade erst angefangen. Und die etablierten Medien haben sich in den letzten Monaten mit Kritik an Merkel auffällig zurückgehalten, stattdessen sogar merkelfreundliche Jubelmeldungen über ein angebliches Sinken der „Flüchtlingszahlen“ verbreitet, was viele Bürger sicher wieder ein bißchen besänftigt hat. Das alles fließt natürlich mit ein, wenn der Bürger dann befragt wird, was er von der Merkel hält. Medien und Denkfabriken bilden hier eine perfekte Symbiose, um die Öffentlichkeit zu täuschen.

FORSA wurde 1984 von dem SPD-Mitglied Manfred Güllner gegründet. Güllner selbst wird ein freundschaftliches Verhältnis zu Ex-Kanzler Gerhard Schröder nachgesagt. Güllners Denkfabrik erledigt regelmäßig Aufträge für den linksextremen „stern“ und ist in der Vergangenheit immer wieder mit Manipulationen auffällig geworden. In einem dpa-Bericht heißt es über FORSA:


"Zwar werden dem Institut Forsa im Willy-Brandt-Haus tendenziöse Umfragezahlen unterstellt" (…)


Tendenziös ist noch recht vorsichtig formuliert. FORSA war schon immer gut für „Schock-Werte“, die es ganz sicher in die Schlagzeilen schaffen. Das ist auch sehr leicht erklärlich, denn schließlich muss das Unternehmen sein Geschäft finanzieren und dafür sind Schlagzeilen über Umfrageaufträge grundlegend wichtig. Es liegt also auf der Hand, dass FORSA liefert, was von den Auftraggebern gewünscht wird und gerade bestmögliche Aufmerksamkeit garantiert.

Schon 2003 bestätigten sich Manipulationsvorwürfe gegen FORSA bei einer Umfrage zum Thema Studiengebühren. Ein paar Jahre später, 2008, wurde FORSA erneut bei einer Manipulation erwischt, als die Denkfabrik mit ihrem Umfrageresultat den Eindruck erwecken wollte, als habe die Bevölkerung die Privatisierung der Bahn gewollt. Das manipulierte Ergebnis – es wurden nur Vorteile, aber keine Nachteile der Privatisierung gefragt – veröffentlichte FORSA genau einen Tag vor der Anhörung im Bundestag. Es geht also nicht nur um Meinungsmache, sondern auch um richtiges Timing, um damit politische Entscheidungen zu beeinflussen.

Dabei nehmen es Denkfabriken auch nicht s genau mit der Auslegung des Wortlautes ihrer ohnehin meist suggestiven Fragen. FORSA fiel 2015 wieder einmal negativ auf, als die Güllner-Truppe mit einem Umfrageresultat den Eindruck erwecken wollte, als würden 75% der Grünen-Anhänger die Griechenland-Politik von Merkel befürworten.

Besonders peinlich: FORSA bemerkt nicht einmal, dass es bei seinen eigenen Umfragen selber schlecht abschneidet. Wenn im Oktober 2015 laut FORSA 44 Prozent der Deutschen dem „Lügenpresse“-Vorwurf von Pegida zustimmten, dann trifft dieser Vorwurf insbesondere auch Denkfabriken wie FORSA selbst, die den Medien immer wieder beim Produzieren von Lügengeschichten auf Grundlage ihrer manipulativen „Umfragen“ behilflich sind.

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