Mittwoch, 24. Februar 2016

Medien vertuschen Ausländergewalt mit dem Schlagzeilentrick

Vor zwei Tagen wurde in Bad Segeberg ein achtjähriger (!) Schüler mittags auf dem Heimweg von drei jugendlichen Ausländern mit einem Messer bedroht und verprügelt. Die Schläge und Tritte erfolgten grundlos, einfach so aus Jux. Ein klarer Fall von brutaler Ausländergewalt, den die Eltern des Jungen umgehend zur Anzeige brachten.

Regionale Medien wie das Hamburger Abendblatt, das Norderstedter Stadtmagazin oder die Lübecker Nachrichten berichteten auch gleich am nächsten Tag über die Tat. In der Schlagzeile verschweigen sie allerdings alle, dass es ein Ausländerüberfall war. In auffälliger Eintracht werden die Täter nur als „3 Männer“ bezeichnet. Dass es sich bei den 3 Männern um jugendliche Ausländer handelte, erfährt der Leser erst, wenn er den ganzen Artikel liest.

Im Aufmacher kein Wort von ausländischen Tätern...


im Abendblatt natürlich nicht...


Genau das ist der Trick dabei. Auch und gerade Journalisten wissen am besten, dass die meisten Leute im digitalen Zeitalter höchst lesefaul geworden sind und meist nur noch die Schlagzeilen kurz überfliegen. Ist eine Schlagzeile entsprechend neutral und unauffällig formuliert, klicken die meisten Leser den Artikel gar nicht erst an. Auch bei Papierausgaben von Zeitungen haben wir alle es uns mittlerweile angewöhnt, nur noch die Schlagzeilen zu überfliegen und sofort weiterzublättern, wenn die Schlagzeile kein besonderes Interesse weckt.

Die Medienmacher wissen das. Und sie wissen natürlich auch, dass gerade jetzt sehr viele Leute sofort den ganzen Artikel gelesen hätten, wenn schon in der Schlagzeile auf die fremdländische Herkunft der Täter hingewiesen worden wäre. Die Empörung wäre aufgrund der derzeitigen Überfremdungslage entsprechend größer gewesen. Das wollten die Lohnschreiber der Journaille offensichtlich verhindern. Bloß nicht zu viel Aufmerksamkeit darauf lenken, dass die Kinderschläger fremdländisches Aussehen hatten und in einer fremdländischen Sprache miteinander gesprochen hatten. Das schreibt man lieber nur im Kleingedruckten.

Der Schlagzeilentrick ist bei der Journaille sehr beliebt, denn die Hofberichterstatter können sich dann „guten Gewissens“ damit herausreden, dass sie ja nichts verschwiegen hätten und alles genau im Artikel stünde. Tatsächlich aber machen sie sich die Bequemlichkeit der Masse psychologisch geschickt zu Nutze und konstruieren ihre Überschriften so, dass sehr viel weniger Leute überhaupt dazu animiert werden, sich mit den Einzelheiten eines Artikels zu befassen.

Eine äußerst raffinierte Art der Vertuschung und Abwiegelung, die sich nahtlos in die offizielle Überfremdungspropaganda einreiht: Berichte über Ausländergewalt immer schön klein halten, Berichte über angebliche „rechte Gewalt“ auch ohne jegliche Belege - siehe Clausnitz - hingegen schamlos übertreiben. 

Man stelle sich vor, die "3 Männer" in Bad Segeberg wären Glatzen gewesen – da hätte die Schlagzeile ganz anders, nämlich hochdramatisch geklungen! „Nazi-Terror“ hätte da in fetten Lettern gestanden, damit auch ja jeder Leser sofort den ganzen Artikel liest. Aber Gewalt von Kanaken, nee, … Psst …das muss ja nicht gleich jeder wissen…

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