Mittwoch, 11. November 2015

Das politische Pressetagebuch - 11.11.2015



Mediengeheuchel um Altkanzler Schmidt



Nun ist er also tot, der "Schmidt-Schnauze". Alt ist er geworden, trotz seiner Qualmerei. Großes Geheuchel und Getue in allen Medien. Es gibt sogar schon Radiosender, die eigene Kränze stellen wollen. Auf den Schleifen sollen dann auch ganz viele Namen irgendwelcher Hörer stehen, die Schmidt nie kannte. „Alsterradio“ kündigte heute früh an, diese Namensplätze auf den Schleifen unter seinen Hörern verlosen zu wollen. Bei Anruf Kranz oder so ähnlich. Absolut krank und geschmacklos, eine Ohrfeige für jeden echten Hanseaten wie auch Helmut Schmidt es war.



In Sondersendungen und Berichten wird jetzt das ganze Leben von Schmidt durchgekäut. Auch seine "besten Sprüche" dürfen natürlich nicht fehlen. Verschwiegen werden allerdings seine politisch interessantesten Aussagen, an die viele Journalisten und Politiker jetzt lieber nicht mehr erinnert werden wollen. Erika Steinbach tat es auf Twitter trotzdem und wurde von ihren Freunden aus der politisch-medialen Machtelite sofort als "pietätlos" angegriffen. Auch auf diesem Blog sind wir gerne "pietätlos", denn die Zitate sind aktueller und richtiger denn je:



"Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden“

(Helmut Schmidt im FOCUS-Interview 11.06.2005)



„Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist.“

(Helmut Schmidt im FOCUS-Interview 11.06.2005)



„Wenn das so weitergeht, gibt´s Mord und Totschlag, denn es sind zu viele Ausländer bei uns“

(Helmut Schmidt, Frankfurter Rundschau v. 28.11.1994)



„Die Vorstellung, daß eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müßte, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig.“

(Helmut Schmidt, Frankfurter Rundschau v. 12.9.1992)



500.000 Menschen jährlich, das ist einfach zuviel“…“ „Kein Volk der Welt würde es ertragen, wenn jedes Jahr eine halbe Million Ausländer dazukommt, wie bei uns…Dieses Land ist führungslos und es ist nicht anzunehmen, daß die Dilettanten, die zur Zeit regieren, dazulernen.“

(Helmut Schmidt, Bild v. 6.9.1992)





Wie gesagt: Keine Aussage von Zschäpe



Sie sagt aus, sie sagt nicht aus, sie sagt aus, sie sagt nicht aus... immer wieder ein dümmlich-sinnloses Hickhack um die Hauptdarstellerin im OLG-Stadl, Beate Zschäpe. Am Montag erst die groß aufgemachte Jubelmeldung, sie würde nun endlich ihr "Schweigen brechen", nun wieder das peinliche Zurückrudern, dass erst mal gar nichts passieren wird. Es wäre ohnehin nur eine von Winkeladvokaten zusammengeschusterte Erklärung verlesen worden, was mit einer echten Aussage gar nichts zu tun hat.



Aber auch daraus wird erst mal nichts, weil Richter Götzl den Prozess bis zum 17.11. ausgesetzt hat. Es ist ein herrliches Theater, wenn auch mit ernstem Hintergrund aus Sicht aller derjenigen, die wirklich an einer Aufklärung der dubiosen Morde interessiert sind und die begriffen haben, dass die Uwes nicht die Mörder sein können. Nur wer war es dann? Und warum muß der Staat dabei so tiefgreifend schützend eingreifen? Recherchieren Sie selbst, liebe Leser und ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse aus dem, was an harten Aktenfakten vorliegt. Und zwar hier: NSU Leaks.





Ein Land namens "Flüchtlinge"?



Auch das Internationale olympische Komitee (IOC) hat sich von dem Flüchtlingswahn anstecken lassen. Bei den Spielen 2016 in Brasilien sollen "staatenlose Flüchtlingssportler" als eigenes Team antreten dürfen. Ohne sich qualifizieren zu müssen, wie alle anderen Sportler. Und weil die vermeintlich "Staatenlosen" ja keiner Nationalmannschaft angehören, sollen sie unter der olympischen Flagge antreten. Sollte dann einer dieser "Staatenlosen" als Sieger aufs Podest gelangen, würde die olympische Hymne gespielt werden. Was immer das sein soll.



Damit hat das IOC unter dem Vorsitz des Bundesrepublikaners Thomas Bach ein Land namens "Flüchtlinge" geschaffen. Ein irrwitziges Novum, welches den Sinn der Spiele endgültig ad absurdum führt. Schon in der Vergangenheit war oftmals kaum noch zu erkennen, um welche Nationen es sich eigentlich handelt, wenn z.B. für Frankreich oder Großbritannien überwiegend Sportler mit afrikanischer Herkunft antraten. Solcherlei Völker-Mixmax wirft doch zwangsläufig die Frage auf, ob es sich bei Olympia überhaupt noch um einen Wettstreit der Nationen handelt oder ob es nicht eigentlich schon völlig egal ist, wer sich da welches Trikot überstreift.



So beteiligt sich also auch das IOC an der allgemeinen Flüchtlings-PR und unterstützt obendrein die Lüge von den „staatenlosen Flüchtlingen“. Tatsächlich gibt es solche nicht, denn zum einen sind es keine Flüchtlinge und zum anderen ist keiner von denen staatenlos. Jeder hat eine Herkunft und damit auch eine Zugehörigkeit, aber viele Wirtschaftsasylanten haben es längst als vorteilhaft erkannt, wenn sie ihre Identität verheimlichen, ihre Papiere wegschmeißen und so tun, als wüßten sie nicht, wo sie herkommen. Diese Praxis wenden Asylanten besonders gern in Deutschland an und es dient nichts anderem, als die Abschiebung zu erschweren oder zu verhindern.

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