Montag, 9. November 2015

Das politische Pressetagebuch - 09.11.2015



Keine Aussage von Zschäpe

Die Sensationspresse verkündet heute, daß die Hauptdarstellerin im OLG-Stadl zu München, Beate Zschäpe, nun endlich aussagen wolle. Von einem "Paukenschlag" im NSU-Prozess war die Rede und davon, was die Zschäpe jetzt wohl alles gestehen wird. Die Meldung an sich ist schon sachlich falsch, denn von einer Aussage kann gar keine Rede sein. Die mutmaßliche V-Frau wird nach Angaben ihrer Verteidigung lediglich eine vorbereitete Erklärung verlesen lassen. Fragen beantworten, wie es bei einer Aussage vor Gericht üblich ist, will Zschäpe offenbar nicht.

Wessen Ursprungs die Erklärung ist, die am Mittwoch verlesen werden soll, ist völlig unklar und im Zweifel auch nicht nachweisbar. Selbst wenn Zschäpe das Gedöns verlesen sollte, was bislang nicht geplant sei, so werden es niemals ihre Worte sein. Da "sprechen" nur die Anwälte und zwar weniger der eigentliche Verteidiger Grasel, als vielmehr die graue Eminenz Hermann Borchert, von dem die "Welt" schon vor Monaten vermutete, dass er im Hintergrund die Strippen ziehe und Grasel nur ein "trojanisches Pferd" für ihn sei.

Verlesene Erklärungen haben für gewöhnlich keinen sonderlichen Wert und schon gar nicht die Aufgabe, den Mandanten damit zu belasten. Es ist eher sehr stark damit zu rechnen, daß diese Erklärung den Zweck verfolgt, neue Trugspuren zu legen und den Kreis der Verdächtigen künstlich zu erweitern. Es würde wohl auch niemanden überraschen, wenn z.B. die vermeintliche „Brandstiftung“ eingeräumt würde, um die vielen Ungereimtheiten zum Komplex „Trio-Wohnung“ abzuwürgen.

Vielleicht läßt sich nachträglich auch noch das eine oder andere den beiden Uwes in die Schuhe schieben, z.B. der angeblich begangene Banküberfall in Eisenach. Tote könnten dem nicht widersprechen und die wirkliche Spurenlage – fehlende Uwe-DNAs wohin man schaut – scheint ja in München sowieso nicht zu interessieren.

Neue schreckliche Klimalügen

Millionen Menschen und viele Großstädte versinken im Meer! So oder ähnlich lautet heute die Schlagzeile in der Boulevardpresse, mit der uns Medien und gekaufte Forscher im Auftrag der Politik mal wieder Angst vor dem „Klimawandel“ machen wollen. Sie tun das in regelmäßigen Abständen, denn die globale Machtclique der Klimalügner verdient damit viel Geld. Mit allerlei Getue wird aus dem Kaffeesatz gelesen, daß sich die Erde in soundso viel Jahren um soundso viel Grad erwärmen könnte und der Meeresspiegel um soundso viel ansteigen würde, was dann diese oder jene Küsten und Städte im Meer versinken ließe.

Wissenschaftlich ist an diesen Pseudo-Prognosen gar nichts. Und eine gute gemeinte Warnung ist es schon deshalb nicht, weil kein einziger heute lebender Mensch dieses Szenario noch erleben würde, wenn es denn jemals so einträte. Was wir aber heute schon erleben, sind die Folgen dieser propagierten Klimalügen: Wir werden unter dem Vorwand von Klimaschutz immer stärker zur Kasse gebeten, wenn es um Co2 und Abgase geht. Die globale Lobby der Klimalügner scheffelt jedes Jahr Milliarden mit Zertifikaten und errichtet dabei ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit eine „grüne Weltregierung“, indem sie über die Zertifizierung beim Co2-Ausstoß die weltweite Produktion sämtlicher Unternehmen kontrolliert.

Warum die Pressemeldungen über den angeblichen „Klima-Horror“ gerade jetzt aufgebauscht werden, das wäre mal die Frage. Vielleicht weil man hofft, daß die Deutschen vor dem Absaufen im Meer mehr Angst haben, als vor dem Absaufen durch die Asylantenflut? Dabei hätten wir rein gar nichts zu befürchten, denn wenn wir die fremden Invasoren nicht endlich stoppen und rauswerfen, dann sind wir sowieso längst ausgestorben, ehe das Meer auch nur einen Zentimeter weiter an unseren Küsten gestiegen ist.

Holocaust ist nicht mehr exklusiv

Zum Schluß noch eine kuriose t-online-Meldung von heute: „Der Holocaust ist nicht mehr exklusiv“, war da groß als Schlagzeile zu lesen. „In aller Welt passieren Völkermorde und die Flüchtlingskrise überdeckt alles andere“, meint da etwa der jüdische Historiker Julius Schoeps im Interview. Und der Direktor des „American Jewish Comittee“ in Berlin fügt hinzu: „Das Gedenken an den Holocaust hat heftige Konkurrenz bekommen“.

Interessante Erkenntnisse zum 9. November. Völkermorde gibt es in der Tat viele, zum Beispiel auch den am palästinensischen Volk, verübt durch Israel und dessen Freunde aus Amerika. Wo der „Flüchtlingskrise“ ein Völkermord vorausgegangen sein soll, bleibt hingegen eher fragwürdig. Klar ist jedoch, daß die massenhafte und planmäßige Einschleusung von fremden Völkerscharen nach Deutschland früher oder später zu einem Völkermord führen wird. Zum Völkermord am deutschen Volk nämlich.

Pikanterweise machen sich auch jüdische Gemeinden zu Helfershelfern dieses drohenden ethnischen Genozids, denn diese setzen sich ganz besonders stark für die Zuwanderung und „Integration“ von Asylsuchenden und sonstigen Fremden in Deutschland ein.

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