Montag, 2. November 2015

Das politische Pressetagebuch – 02.11.2015



Systemjournalist will von „rechts“ geschlagen worden sein

Große Tragödie in Berlin-Charlottenburg am Freitagabend: Ein Schreiberling des Berliner „Tagesspiegel“ will dort angeblich niedergeschlagen worden sein. Zuvor soll der Täter ihn namentlich angesprochen und als „linke Drecksau“ beschimpft haben, ehe der Angriff von hinten erfolgt sei. So jedenfalls schildert es Helmut Schümann selbst – und gleich weht ein Sturm der musterdemokratischen Entrüstung durch den etablierten Blätterwald vom NATO-„Spiegel“ bis zur „ZEIT“.

Wirklich gesehen hat Schümann den vermeintlichen Täter nicht, aber er zieht sofort die Verbindung zu seiner eigenen antideutschen Hetze im „Tagesspiegel“ vom Vortag. Wie der Täter es von hinten geschafft hat, Schümann zunächst auf dessen Zeitung anzusprechen, die Personalien abzuklären, dann loszuschimpfen und dann erst zuzuschlagen, ohne daß Schümann den Mann genauer zu Gesicht bekommt, das ist schon ein wenig seltsam. Auch daß irgendwelche Schlägertypen ausgerechnet den abgehoben-intellektuellen „Tagesspiegel“ lesen sollen, ist eher etwas unglaubwürdig.

In den Medien fingen sofort die üblichen Verdächtigungen an. Der oder die Täter können ja nur "Rechtsradikale" gewesen sein. Das Ganze liest sich wie ein Überfallkommando, aber wie viele Angreifer waren es wohl wirklich? Schümann selbst verschweigt auf Facebook, daß es sich nur um einen einzigen Angreifer handelte. Das erzählte er nur der Polizei. Und nur die „BILD“-Zeitung erwähnte das. Bei anderen Medien fand eine wundersame Tätervermehrung statt, der „Spiegel“ schrieb pauschal „Rechte“, also Mehrzahl. In der „Zeit“ ist von „Unbekannten“ die Rede, also auch Mehrzahl.

Tatsächlich war es bestenfalls ein einziger. Also einer gegen einen. Ganz fair. Vielleicht war alles auch ganz anders. Zeugen gibt es offenbar keine. Schümann kann sich also alles so zurechtbiegen, wie es gerade paßt. Vielleicht wollte er auch nur ein bißchen mehr Aufmerksamkeit für seinen dummerhaften Artikel bekommen. Hat ja auch geklappt – dank seiner Journalistenkollegen, die seine Jammerstory sofort wie gewünscht aufgegriffen haben. Immer schön gegen rechts hetzen, auch wenn der liebe Kollege vielleicht einfach bloß zu Hause über seinen Bettvorleger gestolpert ist. Echt link, diese Drecksäue…

Gefangen in den "Transitzonen" der Ablenkung

Wie auf Befehl haben alle etablierten Medien eine neue Scheindebatte zum Thema Asylanten in Gang gesetzt: „Transitzonen“ heißt das Zauberwort. Was wirklich damit gemeint ist, spielt eigentlich keine Rolle und kein normaler Bürger wird damit wirklich etwas anfangen können, aber „Transit“ hört sich erst mal so schön weit weg an. Viel besser als „alle aufnehmen“ oder „alle kommen zu uns“. Es ist mal wieder eines dieser wohlfeilen Propagandaschlagworte, bei dem man sofort weiß: Das hat sich keiner von diesen Politkaspern oder Schreiberheinis ausgedacht, das kommt eindeutig aus einer dieser politischen Denkfabriken, den „Think Tanks“.

Nun palavern alle um das neue Zauberwort herum, ohne zu wissen warum und wieso. Hauptsache Ablenkung. Solange darüber gestritten wird, ob die fremden Horden an den Grenzen lieber erst mal streng einkaserniert oder in freizügigen Einreise-Centern aufgenommen werden sollen, gerät die einzig entscheidende Frage in Vergessenheit. Die lautet: Warum überhaupt? Warum nicht einfach gar keine Asylanten aufnehmen? Über diese Frage schwiegen sich die Medien von Anfang an aus und sie treiben immer neue PR-Säue durchs Dorf, um von dieser Kernfrage abzulenken. Da findet sich für jeden Demokraten was. Die Konservativen mögen`s lieber streng kaserniert, die Gutmenschen lieber herzlich und nett begrüßt – aber keiner spricht davon, daß wir gar keine Auffanglager bräuchten weil wir gar keine Asylanten oder sonstige fremde Horden haben wollen!

Eigentlich ein leicht durchschaubares Manöver, wenn man selber denkt, statt sich von den Medien das Denken abnehmen zu lassen. Jeden Tag kommen tausende fremder Eindringlinge in unser Land, jeden Tag verlieren wir Deutschen ein Stück unserer Heimat, jeden Tag wird das Überleben für unser Volk ein bißchen schwerer. Aber dann kommt so ein Seehofer aus dem Kasten gesprungen und alle denken, es wird ja wieder gut. Und dann kommen die Fremden einfach in „Transitzonen“ und das Problem ist gelöst. Kann man uns Deutsche wirklich so leicht einlullen und verschaukeln?

Keine „rechten“ Täter bei Anschlägen zu finden

Kaum ein Tag vergeht, wo in den etablierten Medien nicht über vermeintlich „rechte“ Anschläge auf irgendwelche Asylantenhütten berichtet wird. Diese Lüge bleibt in den Köpfen der Leser hängen. Die betreffenden Journalisten wissen ganz genau, daß sie bei ihrer Lügerei höchst unseriös arbeiten, denn Belege für ihre Behauptungen haben sie in der Regel nicht. Sie nutzen einfach nur immer wieder die günstige Gelegenheit, Hetze gegen die nationale Opposition zu betreiben, weil ihre Lügen zumeist nicht widerlegt werden können. Die „Taz“ gab jetzt zu, daß die Aufklärungsquote bei Anschlägen auf Asylantenheime „miserabel“ ist und kaum ein Täter ermittelt werden konnte. Und wenn überhaupt, dann stellt sich zudem noch heraus, daß die Täter eben keine „Rechten“ sind. Zwar wollen Taz & Co. bei jedem Deutschen, der die Kanakenhorden nicht mit offenen Armen empfängt, eine politisch bedingte Fremdenfeindlichkeit ausmachen, aber so richtig politisch aktive Neonazis sind unter den Brandstiftern einfach nicht zu finden.

Hingegen sitzen die wirklichen Brandstifter in den Redaktionsstuben der etablierten Medien, vor allem der Boulevardblätter, die jeden Brandanschlag reißerisch darstellen und damit irgendwelche leicht beinflußbaren Leute überhaupt erst dazu bringen, selber mal loszugehen und was anzuzünden. Die Medien schüren die Eskalation und der Effekt ist ähnlich wie bei den Serien von Autobrandstiftungen in Hamburg oder Berlin der letzten Jahre. Das Resultat ist eindeutig: Wenn die Polizei überhaupt mal Tatverdächtige bei Anschlägen auf Asylantenhütten ermittelt, handelt es sich durchweg um normale junge Männer, die mit Politik bislang nichts zu tun hatten.

Sehr aufschlußreich wäre zu wissen, bei wie vielen der meist ungeklärten Brandfälle staatlich bezahlte Provokateure und V-Leute ihre Finger im Spiel hatten. Offenbar ein heißes Eisen, welches nicht in den politischen Konsens der Medien paßt, denn in dieser Richtung entwickeln vermeintlich „investigative“ Journalisten leider so gar keine Neugier… Entlarvend genug, oder?

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