Freitag, 23. Oktober 2015

Das politische Pressetagebuch - 23.10.2015



Mediale Eskalation war geplant

Warum die vielen mysteriösen Brandstiftungen bei Asylantenheimen? Warum die verbale Eskalation in etablierten Talk-Shows der ARD? Warum die provozierende Berichterstattung über jeden kleinen Furz zum Thema Asylanten? Warum dieses plumpe gegeneinander Aufhetzen von Asylbefürwortern und Asylgegnern in der täglichen Medienberichterstattung? Warum die Kriminalisierung von friedlichen Anti-Asyl-Protesten in den Medien?

Ach, darum:  


"Mehr Geld für Sicherheitsbehörden - Koalition will wegen rechter Gewalt Verfassungsschutz und BKA ausbauen" 


(Focus online v. 23.10.15)

Da haben die staatlichen Provokateure – gekaufte Journalisten, V-Leute, Undercover-Bullen – ja wieder ganze Arbeit geleistet. Es wird eskaliert, provoziert und kriminalisiert was das Zeug hält. Solange, bis irgendwelche Irren Amok laufen oder V-Leute als "Irre" getarnt losschlagen können. Anschläge gegen Asylantenunterkünfte werden grundsätzlich als "rechte Gewalt" deklariert, obwohl die Hintergründe fast immer unaufgeklärt bleiben und wirklich organisierte Aktivisten dabei keine Rolle spielen. Auseinandersetzungen zwischen Asylbefürwortern und Asylgegnern bei Demonstrationen werden pauschal als "rechte Gewalt" diffamiert, auch wenn die Gewalt meist von Linken ausgeht. Selbst Auseinandersetzungen der Asylanten untereinander werden verallgemeinert und in den Kontext Gewalt / Flüchtlinge gebracht.

Während die Zahl tatsächlicher Gewaltdelikte durch politisch aktive „Rechte“ seit Jahren rückläufig ist, bauen die etablierten Leitmedien, auch mit Hilfe getürkter Geheimdienstinfos, ganz gezielt einen Popanz "rechter Gewalt gegen Flüchtlinge" auf. Welche Rolle dubiose Parteien wie die "AfD" bei der Befeuerung dieses Popanz spielen, steht noch auf einem anderen Blatt. Tatsache ist, daß die zumeist friedlichen Proteste von Gegnern der Asyl- und Überfremdungspolitik in den Medien verzerrt und zu einer großen Gefahr aufgebauscht werden. In diesen Kontext läßt sich dann sogar der Attentäter von Köln packen, weil er vor zwanzig Jahren mal Kontakt zur rechten Szene hatte. Viel interessanter wäre mal zu beleuchten, warum die Akte dieses Typen beim Arbeitsamt gesperrt und als geheim eingestuft ist. Aber die Story von „Nazi-Gewalttäter“, der eine OB-Kandidatin niedermetzelt, weil sie sich für Asylanten einsetzt, passt natürlich viel besser ins festgelegte Konzept.

Sicherheitsbehörden brauchen Feindbilder. Damit ihnen diese nicht ausgehen, müssen immer neue Feindbilder geschaffen werden. Zur Zeit bietet es sich förmlich an, in den Leitmedien wieder mal das Bild einer „rechten Gefahr“ zu dämonisieren. Die politisch organisierte Massenüberfremdung, die unser Volk sowieso noch Kopf und Kragen kosten wird, soll jetzt auch noch dazu ausgenutzt werden, den Überwachungsstaat weiter auszubauen. 

SPD-Innenexperte Burkhard Lischka:  


"Wir brauchen eine erhebliche Personalaufstockung sowohl beim Bundesamt für Verfassungsschutz als auch beim BKA"


Die Rede ist von einer dreistelligen Zahl neuer Mitarbeiter. Geplant war das mit Sicherheit schon lange, aber erst mußte medial der Boden bereitet werden, damit die Leute Verständnis für diese Maßnahme haben.

Es soll aber keiner glauben, daß die Verstärkung des Überwachungsstaates sich nur gegen Rechts richten wird. Das Regime rüstet sich ganz generell im Kampf gegen das Volk, denn je mehr fremde Horden in unser Land geschaufelt werden, desto mehr wird das Volk dagegen aufbegehren. Die Machtelite will sich aber in ihren Überfremdungsplänen nicht vom Volk stören lassen, also müssen Geheimdienste und politische Polizei dringend verstärkt werden. Das hätte es auch einen weiteren Vorteil: Es stünden künftig noch mehr V-Leute zur Verfügung, um oppositionelle Bewegungen zu unterwandern und "Gewalt" zu provozieren.


Ein „kontrollierter Irrer“ gießt Öl ins Feuer

Akif Pirincci kann sich nach seinem Redeauftritt bei der Pegida-Demo über öffentliche Aufmerksamkeit nicht beklagen. Obwohl er nach eigener Aussage „mit Rechten nichts am Hut“ habe, folgte er sehr gerne der Einladung einer Pegida-Mitorganisatorin, auf der Montagsdemo in Dresden zu sprechen. Mit seiner KZ-Äußerung sorgte er dann auch für einen unvergessenen Auftritt, der die Pegida-Bewegung in einer bislang nicht dagewesenen Form öffentlich diskreditierte.

War es wirklich nur eine unglückliche verbale „Entgleisung“ des kleinen Akif? Dass der Türke, der sich selbst gerne als „deutscher als die Deutschen“ wähnt, gerne mit provokanten Rundumschlägen glänzt, ist seit Jahren bekannt. Diese Provokationen sind in der Regel auch stets gut vom ihm kalkuliert gewesen. Er sei ein „kontrollierter Irrer“, wie er dem STERN in einem Interview nach der Pegida-Rede sagte. Pirincci wußte also stets genau, wie er die Medienöffentlichkeit mit geplanten Provokationen für sich gewinnen konnte. Ob grüne Kinderfickerpartei, Verschwulung der Gesellschaft oder Muslimischer Terror – beim kleinen Akif bekam jeder sein Fett weg und dafür war er bei den Medien in seiner Rolle als Provokateurr stets gut gelitten.

Von daher fällt es schwer zu glauben, daß dieser durchaus intelligente Schriftsteller ausgerechnet seine KZ-Provokation nicht vorher genau kalkuliert haben soll. Und auch, daß er sich nicht der Folgen einer solchen Äußerung bewußt gewesen sein soll, ist bei diesem Medienprofi mehr als unwahrscheinlich. Es spricht also viel dafür, daß der kleine Akif seinen KZ-Spruch mit voller Absicht tat. Über das Warum zerbrechen sich jetzt sicher viele Leute die Köpfe.

Tatsache ist: Den politischen Schaden hat ausschließlich Pegida.

Pirincci selbst beklagt zwar, dass er seine berufliche Existenz mit seiner Rede zerstört hat, aber das hat er offenbar in Kauf genommen und finanziell dürfte ihn das nicht wirklich treffen. Sein Auskommen hat er sich durch seine vielen Bücher in der Vergangenheit längst gesichert. Das öffentliche Aufsehen und der Skandal um seine Person stören den BRD-Türken ganz und gar nicht. Er genießt es regelrecht, ein Interview nach dem anderen geben zu können und sich ganz und gar in den Vordergrund zu stellen.

Wüßte man, daß der kleine Akif von gewissen Kreisen für seine KZ-Provokation bezahlt worden wäre, um der Pegida-Bewegung gezielt zu schaden, so müsste man jetzt resümieren: Mission erfolgreich erfüllt. Oder anders gesagt: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Genau das hat der kleine Akif auch vor. Im STERN-Interview kündigte er an, Deutschland demnächst verlassen zu wollen. Angeblich unter dem Vorwand, er wolle nicht in einer „muslimischen Gesellschaft“ leben. Klar, welcher Türke will das schon. Das klingt natürlich total logisch. Dann lieber zurück in die Türkei, wo es keine bösen Muslime gibt.

Es kann natürlich nicht sein, daß der „kontrollierte Irre“ einfach nur verschwinden will, bevor herauskommt, wer ihn kontrolliert hat, um diesen Bärendienst in Dresden zu verzapfen? Einer gewissen Komik entbehrt es ja nicht, daß ausgerechnet ein Türke Öl ins Feuer gießt und damit vielleicht eine ganze Protestbewegung zum Zerfall bringt. So richtig böse sind ihm die Medien deshalb auch nicht, im Gegenteil, sie sprechen ja schon wieder mit ihm und eigentlich hat er ja genau in ihrem Sinne gehandelt. Zufälle gibt`s…

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