Mittwoch, 16. September 2015

Das politische Pressetagebuch - 16.09.2015



Die Leitmedien sind auch heute wieder peinlichst darum bemüht, das Ansehen von Kanzlerin Merkel aufzupolieren. Merkels Drohgebärde, das dies nicht mehr ihr Land sei, wird von der Journaille zu einer geradezu gefühlsduseligen Menschlichkeitsregung für die Asylanten umgedeutet. Dabei wäre dieser billige Propagandatrick gar nicht nötig, denn Merkel hat sowieso den Auftrag, die fremden Horden herzuholen, ob sie dabei nun eine freundliche Fresse zieht oder nicht.

Ganz anders die Ungarn, die sich aktiv gegen den Zustrom aus Afrika wehren. Dafür werden sie von den bundesdeutschen Pressenutten scharf verurteilt, obwohl sie politisch das einzig Richtige tun. Auch Frankreich will aktiv gegen die drohende Asylantenflut vorgehen, auch wenn es dort kaum noch eine Rolle spielt. Das Reich der Franken ist kolonialbedingt schon so hoffnungslos überfremdet, dass es auf ein paar Tausend mehr oder weniger wohl nicht mehr ankommt. Trotzdem ist die Reaktion erfreulich. Lächerlich ist der Versuch bestimmter Boulevardblätter, in großen Schlagzeilen ausgerechnet Putin die Schuld an der Massenflut aus Afrika zu geben, weil er die syrische Regierung unterstütze.

Tatsächlich führen Kriege und Krisen irgendwo in Afrika oder Nahost ganz und gar nicht automatisch zu Fluchtbewegungen solchen Ausmaßes nach Deutschland. Das ist bislang nie der Fall gewesen, obwohl es solche Probleme schon immer in vielen Teilen der Welt gegeben hat und immer geben wird. Medien und Politik benutzen diese Kriege und Krisen in aller Welt lediglich als Alibi für die von ihnen selbst organisierte Massenzuwanderung nach Europa und speziell nach Deutschland. Herr Seehofer hat ganz recht, wenn er von dem berühmten Korken spricht, den man jetzt nicht mehr auf die Flasche kriegt. Medial mag er dafür Schelte bekommen, aber der Vergleich trifft den Nagel auf den Kopf. Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe...!

Den Nagel auf den Kopf getroffen hat ausnahmsweise ausgerechnet der Kiez-Club St.Pauli, der seit Ende der 80er Jahre leider kein deutscher Arbeiterverein mehr ist, sondern vor allem ein von Linksradikalen dominierter Zeckenclub. Und natürlich setzt sich gerade dieser linkslastige Club auch für Überfremdung und Asylanten ein. Aber vor den plumpen Karren der BILD-Zeitung wollen sich die Kiezkicker dann doch nicht spannen lassen. Die "refugees welcome"-Aktion von BILD ist schlicht unglaubwürdig und dummerhaft. Da hat sich der Chef des anbiedernden Atlantikbrücken-Schmierblatts eine schöne Ohrfeige am Millerntor eingefangen. Die Pauli-Chefs haben also immerhin etwas mehr Mumm in den Knochen, als die meisten Promis dieser Republik. Ohrfeigen für Kai Diekmann freuen uns immer, sehr gut!

Warum haben Asylanten eigentlich teure Smartphones? Mit dieser Frage mussten sich in der letzten Zeit zahlreiche Politiker, Stadtvertreter und Medien beschäftigen. Offenbar gerieten sie unter Druck, weil viele Deutsche ein solches Statussymbol nicht wirklich in Einklang mit der offiziellen Diktion von "armen, verfolgten Flüchtlingen" bringen konnten. Mit einer regelrechten Kampagne wurde versucht, den auffälligen Smartphone-Junk bei den Asylanten zu rechtfertigen. Die Erklärungen waren eher dürftig. In Afrika gäbs nen Handyboom, darum wären die Geräte dort ganz billig. Und wer um die halbe Welt flüchten wolle, der bräuche ja ein Handy als letzten Kontakt nach Hause. Aha? ... Hier wird also unfreiwillig zugegeben, dass die Afrikaner gar nicht zufällig, sondern von Anfang an geplant um die halbe Welt zu uns gereist kommen? Interessant... wie die teuren Verträge bezahlt werden, das ließ sich noch viel dürftiger erklären. Angeblich vom Taschengeld, hieß es. Hm? ... Die bekommen also auf der Reise von Afrika aus auch schon ein Taschengeld?... Ach nee, sicher durften sie ihre Verträge auf Rechnung machen und dann später nach erfolgreicher Einreise nach Germany bezahlen...

Fakt ist, dass die Medien auch bei diesem Thema wieder alles total verdreht haben. Kritische Deutsche, die sich mit den wahren Umständen der angeblich "Flüchtigen" befassen, werden am Ende als Sozialneidlinge dargestellt, die den armen Ausländern ihr Smartphone neiden. Oder bloß Angst um ihre Steuergelder hätten. Dass es weder um Geld noch um die Telefone geht, sondern um ein grundsätzliches Infragestellen der Flüchtlingspropaganda, das haben die Medien sehr wohl durchschaut und deshalb auch so massiv dagegen geschossen. Damit haben sie die Debatte geschickt zu Gedöns verflacht, bevor die Kritik sich vertiefen konnte. Hetzblätter wie die "Münchener Abendzeitung" unterstellen ihren Lesern sogar, dass sie keine Logik hätten, wenn sie es wagen, eine andere Meinung zum Thema Asylanten und Smartphones zu vertreten. Wer seine Leser so übel beschimpfen muß, der weiß, dass seine eigene Argumentation auf tönernen Füßen steht.

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