Montag, 10. August 2015

Wer will Hamburgs Hochbunker loswerden ?



Innerhalb weniger Tage hat es in zwei Hamburger Luftschutz-Hochbunkern massiv gebrannt. In beiden Bunkern lagerten erhebliche Mengen brennbarer und explosiver Stoffe. In der Marckmannstraße waren es Hunderttausende Liter ätherischer Öle, in der Von-Sauer-Straße fünfeinhalb Tonnen Pyrotechnik. Zum Glück gab es keine Toten, sondern nur Verletzte. Und natürlich mehrere hundert Anwohner, die evakuiert werden mußten und erst mal nicht mehr in ihre Wohnungen zurück dürfen.

Was steckt hinter diesen überraschenden Feuerausbrüchen, nachdem es jahrzehntelang ruhig in und um Hamburgs Bunker gewesen ist?

Die Behörden behaupten bislang, daß die Lagerung der brennbaren und hochexplosiven Stoffe völlig legal sei und genehmigt war, weil angeblich alle Bestimmungen eingehalten worden seien. Tatsächlich? Die Älteren unter Ihnen erinnern sich vielleicht noch, wofür diese Bunker im Dritten Reich gebaut worden sind: Um Schutz vor den Brand- und Sprengbomben der Alliierten zu bieten. Und ausgerechnet in solchen hermetisch abgeriegelten Massivbauten erlauben die Behörden die Lagerung solcher Stoffe? Das ist schon kaum noch als Fahrlässigkeit zu bezeichnen, sondern viel mehr als Vorsätzlich, denn was da passieren kann, das kann sich nun wirklich jedes kleine Kind ausmalen…

Gerade deshalb drängt sich die Frage auf, wieviel Zufall hinter diesen beiden plötzlichen Bunkerbränden steckt. Oder eben auch nicht.

Die Behörden wollen uns weismachen, daß sie gar nicht wüßten, wie viele Bunker es in Hamburg gäbe. Das solle jetzt erst durch einen Arbeitskreis ermittelt und anschließend alle Bunker überprüft werden. Also ehrlich, diesen Blödsinn können die Behörden jemandem erzählen, der die Hose mit der Kneifzange zumacht! Natürlich wissen die Behörden sehr genau, wie viele solcher nutzbaren Bunker es in Hamburg gibt und ihnen liegen auch alle Mietverträge über die Nutzung von Bunkerflächen vor. Warum also verstecken sich die Verantwortlichen hinter einem nebulösen Arbeitskreis und geben vor, nichts Genaues zu wissen?

Dienen die beiden Bunkerbrände als willkommener Anlaß, um möglichst viele dieser Bauten aus dem Dritten Reich endlich loswerden zu können? Waren die Brände vielleicht sogar bewußt gelegt worden, um die Debatte um die ungeliebten Klötze wieder aufflammen zu lassen?

In Hamburg gibt es noch zahlreiche Hochbunker, die sich fast alle in heute sehr lukrativen Wohnlagen befinden. Die Grundstücke würden sehr viel Geld einbringen, da reiben sich Investoren und Makler ebenso die Hände wie die Stadt selbst. Und natürlich ein paar große Baukonzerne, die sich mit dem Abriss der Bunker eine goldene Nase verdienen könnten. Liegt hier der Hund begraben?

Eine politische Motivation findet sich vor allem bei Grünen und SED-Kommunisten, die am liebsten alle Spuren aus dem Dritten Reich einschließlich der durchaus imposanten Hochbunkerbauten verschwinden lassen würden. Die Brandstifter könnten also durchaus auch im linksextremen Antifa-Milieu zu suchen sein, denn dort sitzen bekanntlich die Fußtruppen, die der antideutschen Politik in den Parlamenten mit krimineller Energie zuarbeiten.

Nicht weniger kriminell könnte auch die Motivation höchster Regierungskreise sein, die den Luftschutz für die deutsche Zivilbevölkerung schlicht für nicht mehr notwendig erachten und möglicherweise auf Zuruf ihrer alliierten Kolonialherren dafür sorgen lassen, daß die Luftschutzbunker in die Kritik geraten und am Ende die Abrissbirne geschwungen wird.

Oder dient die von den Bränden ausgelöste Inspektion zur Klärung der brennenden Frage, ob Hamburgs Bunker nicht künftig zu Asylantenunterkünften umfunktioniert werden könnten? Dazu müßte bei mehreren Bunkern allerdings der Denkmalschutz aufgehoben werden. Wie zum Beispiel beim Hochbunker in der Marckmannstraße, der letzte Woche rein zufällig ausbrannte…

Wer Zahlen und Fakten über Hamburgs Bunker wissen will, der kann sich auf www.geschichtsspuren.de informieren. So viel zum Thema, man wisse nicht, wie viele Bunker es in Hamburg gäbe. Dort steht`s.
 

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