Sonntag, 30. August 2015

Das politische Pressetagebuch – 30.08.2015



„Hört uns zu…“ bettelt ein dummer Sauhaufen von Prominenten, die alle brav ihr positives Statement zur Massenüberfremdung unserer Heimat geben. 100 Günstlinge dieser Republik aus allen Sparten des öffentlichen Lebens haben sich in BILD positiv zur Asylantenflut geäußert. Kein Wunder. Die BILD-Zeitung kann mit ihrem unheimlichen Einfluß so ziemlich jeden Promi dazu nötigen bringen, sich in gewünschter Weise zu äußern. Jeder von diesen Günstlingen weiß, dass BILD auch anders kann, wenn man sich weigern würde.

Doch in dieser illustren Runde ist wohl kaum jemand dabei, der die BILD-Kampagne nicht gerne unterstützen würde, denn BILD hat natürlich vorzugsweise solche Promis eingebunden, die sich schon in der Vergangenheit für Massenzuwanderung ausgesprochen haben und antideutsche Tendenzen anschlugen. Dazu gesellen sich immer mehr Promis, die selbst keine Deutschen mehr sind und sich geradezu zwangsläufig für den Zuzug weiterer Fremder einsetzen. Der bekannte Teufelskreis: Fremde, die sich etabliert haben, ziehen weitere Fremde nach sich.

Interessant ist, dass BILD jetzt (erst) mit dieser Promi-Masche um die Ecke kommt. Und zwar nicht alleine. Auch das ZDF kam z.B. gestern im „Aktuellen Sportstudio“ mit dieser Masche. Prominente Bundesligaprofis mit fremdländischer Herkunft lassen sich dazu benutzen, die Anhänger ihres Vereins mit Pro-Asyl-Parolen zu beseibern. Aus Erfahrung wissen wir, daß die Promi-Masche immer wieder von Massenmedien und Profisport aus der Mottenkiste geholt wird, wenn alles andere nichts mehr hilft. Wir können uns also darauf einstellen, daß die Promi-Masche in den nächsten Wochen zu einer großen Kampagne heranwachsen wird.

Das ist herzlich wenig beeindruckend, dafür aber sehr aufschlußreich. Vielen Bürgern war vielleicht gar nicht klar, wer so alles am Tropf der totalitären Machtstrukturen in diesem Lande hängt. In diesem System wird niemand was, der nicht mindestens mit dem Strom schwimmt oder sogar richtig auf Linie ist. In Sachsen kennt man das noch von früher, denn in der DDR war das auch schon so. Hat sich also nicht viel geändert. Danke BILD, daß ihr diese Strukturen so offenlegt…

In Salzhemmendorf hat die Polizei medienwirksam zwei junge Kerle und ein Mädel als vermeintliche Tatverdächtige eines Brandanschlages auf eine Asylantenbude festgenommen. Bezüglich eines Geständnisses scheinen die Medien aber zu früh gejubelt zu haben, denn da mußte die Staatsanwaltschaft doch noch mal ein wenig zurückrudern. Wen immer der Staatsapparat da am Wickel haben mag, es handelt sich nach bisherigen Erkenntnissen wieder einmal NICHT um politische Aktivisten! Es könnten vielleicht irgendwelche Dorfdeppen sein, die höchstens mal im Suff `nen Hitlergruß zeigen, aber sonst zum Kacken zu doof sind. Vielleicht liegen die Dinge aber auch ganz anders.

Wenn es sich wirklich um die Täter handeln sollte, dann stellt sich die Frage, warum die so auffallend schnell ermittelt werden konnten? Bei den meisten Anschlägen der letzten Zeit gelang genau das nicht. Waren die Täter wirklich so doof oder war die ganze Sache vielleicht lanciert? Gab es behördliches, sprich geheimdienstliches Vorwissen in dieser Sache?

Bei Düsseldorfs Oberbürgermeister sind die Lichter ausgegangen. Thomas Geisel rief im Januar zur Gegendemo gegen die Düsseldorfer Pegida-Demo „Dügida“ auf. Außerdem sollte die Beleuchtung städtischer Gebäude zum Zeitpunkt der Demo auf sein Geheiß hin ausgeschaltet werden. Geisel ist also offenbar Geisel seiner eigenen ideologischen Verwirrungen – Nomen est Omen! Dafür bekam Geisel jetzt nachträglich eine Klatsche vom Verwaltungsgericht. Die Richter befanden zu Recht, dass Geisel seine Neutralitätspflicht verletzt hat. Er hätte sein Amt nicht dazu mißbrauchen dürfen, zu Gegenmaßnahmen gegen eine völlig legitime Versammlung aufzurufen und auch das Ausschalten der Lichter hätte er nicht anordnen dürfen. Das Beispiel zeigt uns, wie dreist amtliche Rechtsbrecher mittlerweile unter dem Jubel der Massenmedien gegen politisch Andersdenkende vorgehen können, ohne daß es Konsequenzen für sie hätte. Das Verwaltungsgerichturteil kam nur zustande, weil die Anmelderin klagte. Persönliche strafrechtliche Folgen für Geisel hat es leider nicht.

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