Mittwoch, 26. August 2015

Das politische Pressetagebuch - 26.08.2015


"Mutti" und ihr neues Volk...

Heutiges Top-Thema in den Medien: Der Besuch von Kanzlerin Merkel beim "Pack" in Heidenau. Der Empfang ihres alten Volkes war entsprechend eisig. Deshalb unterhielt sich die Merkel auch nur mit ihrem neuen Volk, sprich den Asylanten in der dortigen Unterkunft. Sie versteht sich offenbar nur noch als Multikulti-Mutti. Die Probleme der deutschen Bürger interessieren sie von Hause aus nicht, weshalb sie vom "Pack" (O-Ton Ober-Sozi Gabriel) auch völlig zu Recht als Volksverräterin bezeichnet wurde. Schon vor Tagen ließ Merkel über ihren "Propagandaminister" Steffen Seibert, ehemals ZDF-Journalist, die übliche Hetze gegen Neonazis verbreiten. Dumm nur, dass die meisten Protestler vor Ort gar keine Neonazis sind. Aber nach solchen Erfahrungen wie mit Gabriel und Merkel werden sie es sicher noch...

Beim Nato-SPIEGEL werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen. In einem äußerst peinlich-dummerhaften Brief an die Menschen in Freital versucht "Matschbirnchen" Stefan Berg, die Flucht aus der DDR 1989 mit der „Flucht“ der heutigen Asylschmarotzer gleichzusetzen. Als Argument benutzt Spiegel-Journalist Berg ausgerechnet jene "Ossi"-Feindlichkeit im Westen, die von Seinesgleichen, von Journalisten der Leitmedien, damals gezielt geschürt worden ist. Seinen "Ossis" unterstellt der in Ostberlin geborene Berg, sie wären wegen des Wohlstandes in die BRD geflüchtet und müßten daher doch Verständnis dafür aufbringen, dass Asylanten dies heute auch tun würden.

Offenbar will Berg verleugnen oder verdrängen, warum Millionen Deutsche in BRD und DDR die Wiedervereinigung Deutschlands herbei gesehnt haben. Mit Geld und Wohlstand hatte das nichts zu tun. Materialistische Faktoren – und auch der Soli, der erst den Sozialneid schüren sollte – wurden erst nach dem Mauerfall von Medien und Politik bewußt ins Spiel gebracht, um Zwietracht zu sähen. Die Flucht vor dem östlichen Besatzer-Regime auf ein Stufe zu stellen mit wildfremden Horden aus fremden Ländern, die im Gegensatz zu ehemaligen DDR-Bürgern nicht politisch verfolgt sind, sondern – wie Berg selbst zugibt – nur zum Abgreifen hierher kommen, ist eine perfide Frechheit. Typisch für nachkriegsdeutsche Journalisten, die sich zu Lakaien fremder Interessen machen.

Der Lokus-FOCUS bietet zwei ganz schrägen Vögeln ein Forum für ihr schlecht inszeniertes Trittbrettfahrervideo: Auch die beiden Pro7-Vollpfosten Joko und Klaas meinen neuerdings, sich politisch äußern zu müssen. Aber wer keine Ahnung hat, umerzogen ist und dem Mainstream nach dem Schnabel redet, bei dem kann halt auch nur geistiger Dünnpfiff herauskommen. Ähnlich wie bei Fernsehkumpel Till Schweiger reicht es nicht zu mehr als dumpfen Gepöbel gegen sog. „Flüchtlingshasser“. Solche Aussagen kann man entgegen der Ansicht von Lokus-FOCUS nicht mal als politisch ansehen, geschweige denn als ernstzunehmend. Am Ende ihres Videos fordern die beiden Moderatorendummys dazu auf, daß man ruhig „ihre Show boykottieren“ solle, wenn man ihren Standpunkt nicht teilen wolle. Jungs, die Aufforderung ist völlig überflüssig, denn eure erbärmliche Quotenkeller-Show guckt doch sowieso kaum einer...

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