Freitag, 19. Juni 2015

Putins Gas-Coup und Merkels Energiewende-Irrsinn – zwei Seiten einer Medaille!



Wie die transatlantisch bestens vernetzte BILD-Zeitung heute berichtete, wollen die Russen zwei weitere Gas-Pipelines nach Deutschland verlegen. Wie schon die beiden ersten Stränge sollen auch diese bei Lubmin und Greifswald anlanden. Auch vom Süden her nehmen die Russen Europa energietechnisch in die Zange: Putin will Griechenland und die Türkei zu neuen Gastransitländern für die EU machen. Muß Griechenland vielleicht deshalb formell aus der EU austreten?

Auf jeden Fall sind die Russen dabei, ein gewaltiges Energieversorgungsmonopol in Europa zu errichten. Was BILD-Leser allerdings nicht erfahren, sind die Hintergründe. Zum Beispiel, daß dieses Monopol nicht alleine von Konzernen wie Eon, OMV oder Shell mitgetragen wird, sondern auch von der EU-Politik genau so gewollt ist. BILD behauptet zwar, die EU wolle unabhängiger von russischem Öl und Gas werden, belegt dies aber nicht. Die Formulierung „unabhängiger werden“ zeigt aber schon, daß derzeit offenbar eine sehr starke Abhängigkeit besteht.

Und das ist kein Zufall. Einflußreiche US-Magnaten wie Henry Kissinger und David Rockefeller haben schon während des vermeintlichen „Kalten Krieges“ damit begonnen, zusammen mit den Russen unter Gorbatschow eine globale Herrschaft zu planen. Teil dieses Plans war die Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“, also das, wohin sich die EU gerade entwickelt. Auch Putin trifft sich regelmäßig mit Kissinger. Als KGB-Chef vor der Wende hat Putin auch Merkel, damals laut Zeitzeugen FDJ-Chefin für Agitation und Propaganda, in den politischen Sattel geholfen über seine geheimdienstliche Operation „Ljutsch“. Nachzulesen in dem sehr informativen Buch von Oliver Janich, „Die Vereinigten Staaten von Europa“.

Putin propagierte in einem Gastbeitrag in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 25.11.2010:


„Was schlagen wir also vor? Erstens: die Gestaltung einer harmonischen Wirtschaftsgemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostock …“


Nur ein Vorschlag? Nein, lange geplant und in die Wirklichkeit umgesetzt. Dazu der russische Dissident und Gulag-Überlebende Wladimir Bukowski, der den Begriff von der „EUdSSR“ prägte:


„Es ist auch kein Zufall, dass zum Beispiel das Europäische Parlament an den Obersten Sowjet erinnert. Es sieht so aus wie der Oberste Sowjet, weil es nach dessen Vorbild konzipiert wurde. Und wenn wir uns die Europäische Kommission ansehen, dann sieht diese so aus wie das Politbüro. Und zwar ziemlich genau, abgesehen von der Tatsache, dass die Kommission 25 Mitglieder hat und das Politbüro dreizehn oder fünfzehn Mitglieder hatte. Ansonsten gleichen sie sich haargenau: Sie sind niemandem Rechenschaft schuldig und werden von niemandem direkt gewählt. Wenn Sie einen Blick auf all diese bizarren Aktivitäten der EU mit ihren 80.000 Seiten an Regulierungen werfen, dann denken Sie an den Gosplan, den sowjetischen Staatsplan. Wir hatten eine Organisation, die alles Wirtschaftliche plante, bis zur letzten Schraube. Und fünf Jahre im Voraus. Genau dasselbe geschieht in der EU. Wenn Sie sich die Art von Korruption in der EU anschauen, dann ist dies genau der sowjetische Typ von Korruption, welche sich von oben nach unten vollzieht statt andersherum.“


Es existiert nachweislich ein gemeinsamer Plan nicht nur von Lissabon, sondern vielmehr von New York bis Wladiwostock, nach kommunistischem Vorbild die Wirtschaften und Märkte von den USA über Europa bis nach Russland zu beherrschen. Ein maßgeblicher Hebel dazu ist die „Klimapolitik“, die mit der Lüge vom Zusammenhang zwischen Klimawandel und CO2-Emission die gesamte Industrieproduktion aller Länder regulieren und abschöpfen will.

Zusätzlich zu den ausufernden Regulierungen erstellen die EU und ihre Mitgliedstaaten exakt wie in der UdSSR so genannte Fünf-Jahres-Pläne. Der simple Trick: Es wird nicht direkt die Produktion geplant, sondern deren CO2-Emission. Da bei jedem Produktionsprozess Kohlendioxid anfällt, kann jede Branche nach Gutdünken der Planer gelenkt werden.

Was das mit der „Energiewende“ zu tun hat und wohin das führen wird, beschreibt der Umweltjournalist Edgar Gärtner, der früher selbst dem Schwindel aufgesessen ist, in seinem Buch „Öko-Nihilismus“:


„Im Frühjahr 2011, kurz nach dem Tsunami und dem dadurch ausgelösten Großunfall im japanischen Kernkraftwerk von Fukushima, hat der von Bundeskanzlerin Merkel eingesetzte Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) sein Gutachten mit dem verheißungsvollen Titel „Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation“ vorgelegt. Dort weisen die Ratsmitglieder, lediglich kaschiert mit Orwell`schem Neusprech, ohne Scham den scheindemokratischen Weg in die vollständige „Dekarbonisierung“ der Wirtschaft, das heißt in den Selbstmord.

Der Kernsatz der Zusammenfassung für Entscheidungsträger lautet: „Der fossilnukleare Metabolismus“ der Industriegesellschaft hat keine Zukunft.“ Dringend nötig sei ein neuer globaler Gesellschaftsvertrag, das heißt eine Weltrevolution durch eine umfassende Global-Governance-Architektur. „Die bisherigen großen Transformationen der Menschheit waren weitgehend ungesteuerte Ergebnisse des evolutionären Wandels. Die historisch einmalige Herausforderung der nun anstehenden Transformation zur klimaverträglichen Gesellschaft besteht darin, einen umfassenden Umbau aus Einsicht, Umsicht und Voraussicht voranzutreiben“, heißt es in der Zusammenfassung des Gutachtens. Deutlicher kann man das Ziel der Öko-Diktatur durch einen „gestaltenden (Welt-) Staat“ kaum umschreiben.“


Globale Governance. Neue Weltordnung. Also genau das, worauf Kissinger, Gorbatschow, Putin und Co. schon lange hinarbeiten. Eine globale Öko-Diktatur unter dem Vorwand der Klimalüge, auf die immer noch Millionen Leute hereinfallen, statt sich mit den wissenschaftlichen Fakten zu beschäftigen.

Bundeskanzlerin Merkel mischt mit ihrer „Energiewende“-Politik kräftig bei der Errichtung der Öko-Diktatur mit. Es ist daher auch kein Zufall, daß ausgerechnet unter ihrer Regentschaft beschlossen wurde, unsere einheimischen Atomkraftwerke allesamt abzuschalten. Gleichzeitig wird unsere Abhängigkeit vom russischen Gas immer größer!

Den Globalisten in den transatlantischen Bündnissen ist ein unabhängiges Deutschland schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Deshalb wollen sie uns auch bei der Energieversorgung soweit als möglich abhängig von ihren globalen Zulieferern machen. Die Wind- und Wasserkraftwerke, die da jetzt im Zuge des EEG gebaut werden sollen, können wir getrost als Propaganda abhaken. Die reichen bei weitem nicht aus, um unseren Energiebedarf auch nur annähernd zu decken. So viele Windräder könnten wir gar nicht aufstellen, wie wir tatsächlich bräuchten.

Putin Gas-Monopol und Merkels Zerstörung der deutschen Energieversorgung sind zwei Seiten EINER Medaille. Beides gehört zum gleichen Plan der Global Governance, der Herrschaft der internationalen Bankierssozialisten nach sowjetischem Muster.

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