Dienstag, 16. Juni 2015

„Die Welt“: Desinformationen von Aust und Laabs zum NSU-Phantom



Etablierte Massenmedien gehören quasi zum Konzept des tiefstaatlichen NSU-Phantoms. Die Lohnschreiber der Machtelite lügen, daß sich die Balken biegen. Die neuesten Ergüsse in der „Welt“ sind dermaßen leicht als Propaganda erkennbar, daß sie hier als das vorgeführt werden sollen, was sie sind: Desinformation von Anfang bis Ende. Dank an dieser Stelle an den Arbeitskreis NSU, der die Welt-Lügen auseinandergenommen hat:



1. Satz:

Nach dem Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt


Propaganda. Selbstmord ist die unwahrscheinlichste These.

1. Satz:

verschickten Unterstützer des NSU einen Film an Dutzende Adressaten in Deutschland


Völlig unklar, wer den Film machte, und wer ihn verschickte. Keine DNA, keine Fingerabdrücke.

2. Satz:

Auf dem Cover: die Zeichentrickfilm-Figur Paulchen Panther, daneben die Aufschrift “Nationalsozialistischer Untergrund”

stimmt.

3. Satz:


Gleich zu Beginn des Films läuft Paulchen Panther durch die Dunkelheit, einen Spaten über die Schulter gelegt. Eine Denkblase mit dem Satz “NSU – Was sonst!” erscheint über dem Kopf der Zeichentrickfigur, die anschließend ein Loch vor einem Lebensmittelgeschäft gräbt und eine Absperrung daneben aufstellt: “Nationalist bei der Arbeit”. Kurz darauf wird der Laden von einer Explosion erschüttert.

Falsch, es wurden zuerst nur Teaser verschickt, 90 Sekunden lang, abgestempelt am 6.11.2011 in Schkeuditz/Leipzig und mit “Noie Werte”-Rechtsrock unterlegt. Keine 15 Minuten Paulchen-Comics. die kamen erst später, händisch eingeworfen bei den Nürnberger Nachrichten und anderswo. Auch verschickte Langfassungen. Von wem ist unbekannt.


Das weiss man seit dem 15.11.2011, aber Aust und Laabs desinformieren auch noch 2015:
Es ist auch klar, warum niemand die am 15.11.2011 geleakte Info vom verschickten Vorgängervideo aufgriff:

Das BKA hat sogar später behauptet, der Umschlag sei verloren gegangen, obwohl es ihn zuerst sicherstellte:

Dass das BKA den BGH betuppt hat, das soll nicht herauskommen. Seit Februar 2012 schon.

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„Welt“ weiter:


Es folgen Original-Ausschnitte einer Nachrichtensendung über den Anschlag auf einen Laden in der Kölner Probsteigasse. Ein Schriftzug flimmert durchs Bild: “Opfer liegt im künstlichen Koma”. Die Hände von Paulchen Panther erscheinen, er hält die Abbildung einer roten Christstollen-Dose in seinen Händen, darunter der Schriftzug “Das kleine Bömbchen”.


Hoffnungslos. Verarsche total.

„Welt“ weiter:


Der Vater und die Schwester des Opfers konnten sich unmittelbar nach dem Anschlag an einen Mann erinnern, der die Dose in dem Laden zurückgelassen hatte. Die Polizei war so damals in der Lage, am Computer ein Phantombild des Verdächtigen zu rekonstruieren: Es zeigt einen jungen Mann mit langen dunkelblonden Haaren. Trotz dieses Bildes liefen die Ermittlungen 2001 ins Leere, Täter wurden nie gefunden.


Das ist das Bild oben. das 1. Phantombild. “Passt nicht”, sagte die Opfer.




Dann wurde ein 2. Phantombild gemacht: Passt auch nicht, sagten die Opfer.



Das Alles brauchen WELT-Leser nicht zu wissen.

Auch das 3. Phantombild, nach Nov 2011 entstanden, und besser passend “bis auf die Nase, die passt nicht so richtig”, brauchen Aust/Laabs-Opferleser nicht zu kennen!



Denn: Das 1. war ja richtig, und es passt sooo schön.




Aust/Laabs:
Bombenleger ähnelt Kölner Neonazi “Helle”
Das änderte sich erst nach dem 4. November 2011, als sich der NSU nach dem Tod von Böhnhardt und Mundlos selbst entlarvte.


Dreckspresse. Niemand hat sich selbst entlarvt.

Weiter:


Das Bundeskriminalamt (BKA) übernahm die Ermittlungen. Alte Spuren wurden gesichtet, Akten beigezogen, Zeugen neu vernommen. Eines irritierte die Ermittler dabei: Zwar hatte sich der NSU zum Anschlag in der Probsteigasse bekannt, aber der Bombenleger auf dem Phantombild hatte keinerlei Ähnlichkeit mit Böhnhardt oder Mundlos. Deshalb schickte das BKA das Bild im Februar 2012 an das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), mit der Bitte um Hilfe bei der Identifizierung des Mannes


Niemand hat sich da auf diesem Kasperles-Video zu irgendwas bekannt.
Die letzte Chance im OLG versiebte das BKA auch: Die Langhaar-Show der blonden Nazihippies:


 Die Uwes als langhaarige blonde Probsteigassen-Bombenableger.
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Und natürlich war auch Johann Helfer dabei:



Und die Opfer? “Zu klein, der Helfer, viel zu klein.”

Interessante Zeitschiene:


“Dienstliche Erklärung” stand über dem zweiseitigen Schreiben, das Mathilde Koller, die Leiterin des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, im Februar 2012 an den Generalbundesanwalt schickte. Ihr seien tags zuvor Phantombilder vorgelegt worden, die nach dem Sprengstoffanschlag auf ein Lebensmittelgeschäft in der Kölner Probsteigasse 2001 angefertigt worden seien.
“Eine Überprüfung relevanter Personen der örtlichen neonazistischen Szene hat ergeben, dass ein Mitglied der sogenannten Kameradschaft Walter Spangenberg aus Köln Ähnlichkeiten mit den Phantombildern aufweist”, notierte Koller. Es handele sich um Johann H., genannt “Helle”.
Wenige Tage später legte die Chefin des Düsseldorfer Dienstes nach: H. sei seit 1989 als V-Mann für das Landesamt für Verfassungsschutz tätig gewesen, musste sie nach Informationen von SPIEGEL ONLINE den Ermittlern gegenüber einräumen. Auch die “Welt am Sonntag” berichtet darüber in ihrer aktuellen Ausgabe.

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Am 23.2.2012 war die Fotomappe mit den blonden Nazihippys schon fertig. Das ging aber flott…. viel zu schnell, da sollte man skeptisch sein. Zumal immer das genaue Datum der Schreiben Kollers fehlt. Überall.

Wir hoffen, sie können den Quatsch der Welt-Autoren jetzt besser einordnen, und beenden die kleine Lesehilfe hiermit.
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War Helfer ein V-Mann? Sehr wahrscheinlich, denn er wurde schon 2001 verborgen, wie wir vor 1 Jahr bereits bloggten.

Ist er der Korb-Bomben-Absteller bei den Malayeris? Wenn, dann erfahren wir das nicht von den Opfern, sondern nur von Helfer selbst. Wie glaubwürdig der ist, das müsste man zum gegebenen Zeitpunkt nochmals abklopfen.

Juni 2014:
Sollte das so kommen, dass Johann “Helle” Helfer erkannt wird, dann ist er damals 2001 “verborgen worden”, also ein V-Mann. Das ist aber sowas von zwingend logisch, weil damals eine Zweitakte an den Staatsschutz ging: Man hätte Helfer erkannt und ermittelt und gegenüber gestellt, es sei denn… Sie wissen schon, liebe Leser…

Dann könnte Johann H.  auch erzählen, dass Uwe Mundlos ihm das Bömbchen -im von Andre Eminger ausgeliehenen Wohnmobil- in die Hand gedrückt habe, und Beate Zschäpe einen Weidenkorb liebevoll vorbereitet hatte. Damals, kurz vor Weihnachten 2000…
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Wie brauchbar sind Aust/Laabs bei der Wahrheitsfindung? Abhaken. Das sind Pseudo-Aufklärer in seichten Gewässern. Ob NSU oder RAF, völlig egal, die Sicherheitsbehörden werden immer geschont. Und die “Freunde” sowieso.


 

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