Samstag, 6. Juni 2015

Die Elmauer Puppenkiste oder G7-Gipfel als Medienhype



Seit Wochen schon hat sich die etablierte Medienmaschinerie heißgelaufen für den an diesem Wochenende stattfindenden G7-Gipfel auf Schloß Elmau. Das Treffen verschiedener Staats- und Regierungsvertreter wird uns als besonders wichtiges Ereignis für den Fortgang der politischen und wirtschaftlichen Dinge präsentiert. Klimalüge, Energiegedöns und so weiter. Aber ist das wirklich so? Oder was soll der große Rummel um das Groß-Palaver?

Schon in der Vergangenheit kam es anläßlich solcher Gipfeltreffen immer wieder zu einem Medienhype, der auch die Proteste entsprechend aufblähte. Nicht erst in Heiligendamm standen objektive Beobachter unter dem Eindruck, daß massive Proteste bis hin zu Krawallen förmlich gewünscht worden waren. Sie bringen einträgliche Schlagzeilen und lenken die Aufmerksamkeit auf ein Treffen, welches in der Sache völlig harmlos und unwichtig ist.

Warum ist das so? – Nun, was dort palavert und an die Medien lanciert wird, ist sorgfältig vorbereitet worden. Sensationelle oder gar geheime bis verschwörerische Dinge tun sich da einfach nicht. Vielmehr gleicht der Ablauf solcher Gipfel einem langweiligen Kaffeekränzchen mit Smalltalk und gemeinsamem Gruppenfoto zum krönenden Abschluß. Es ist wie ein Theaterstück: Alles nach Drehbuch.

Dazu gehören natürlich auch die scheinbar brandheißen Geschichten, die schon im Vorfeld eines solchen Gipfels medienwirksam plaziert werden. Ganz aktuell zum Beispiel, daß der Onkel Putin ausnahmsweise mal nicht dabei sein darf. Aus G8 wurde wieder G7 und die Medien verbreiten dazu die von den Machteliten gewünschte Story, nämlich daß der Putin aus dem Osten ein ganz Böser ist und vom guten Westen ausgegrenzt wird. Als Alibi muß der Krim-Konflikt erhalten.

Auch das ist – wie der ganze Gipfel – reine Show. Hinter den Kulissen ist dem Onkel Putin nämlich gar keiner böse. Schon gar nicht die Tante Merkel. Die kommt als frühere FDJ-Chefin für Agitation und Propaganda aus dem gleichen kommunistischen Stall wie ihr Ex-KGB-Chef und steckt in Wahrheit viel mehr mit dem unter einer Decke, als die meisten braven Bürger und Protestler ahnen. Was meinen Sie wohl, warum die Kanzlerin unter dem Label der Energiewendenlüge unsere eigene Energieproduktion lahmlegen läßt, während Putin immer mehr Gas aus Rußland durch seine Pipeline nach Deutschland pumpt?

Unter dieser muffigen Decke der Finanzoligarchen stecken auch noch ganz andere, zum Beispiel der berüchtigte US-Politstratege Henry Kissinger und sein Kumpel David Rockefeller, die schon mit Gorbatschow zusammen das „gemeinsame Haus Europa“ nach dem Muster der UdSSR planten, noch ehe die Mauer gefallen war. Der zum Schein ausgegrenzte Putin war ebenfalls schon den 80er Jahren mit von der Partie. Die Kissinger-Rockefeller-Bande, besser bekannt als Trilaterale Kommission, hat über Putin weiterhin einen direkten Draht nach Moskau. Die Klimawandellüge ist auch eine Erfindung dieser Bande, die unter dem Deckmantel des Klimaschutzes eine globale Marktbeherrschung, sprich Neue Weltordnung, anstrebt. All das geschieht allerdings nicht auf einem G7-Gipfel und in den etablierten Medien erfährt man auch nichts davon.

Während um den G7-Gipfel ein riesiger Popanz veranstaltet wird, bleibt die Machtelite bei ihren wirklich wichtigen Netzwerktätigkeiten zumeist völlig unbeachtet. Zum Beispiel, wenn sie im Rahmen ihrer Bilderberger-Treffen zusammenkommen. Oder bei der Trilateralen Kommission. Oder dem Council on Foreign Relations. Oder der Atlantik-Brücke, der quasi alle relevanten BRD-Politiker von Merkel bis Gauck angehören. Dort organisieren sie ihre wahren Ziele, von denen die Öffentlichkeit nur Schritt für Schritt erfährt, bis es kein Zurück mehr gibt.

Der G7-Gipfel ist also im Grunde genommen nichts anderes, als ein großes Ablenkungsmanöver. Die Aufmerksamkeit soll von den wirklich interessanten Netzwerken der Machtelite abgezogen und auf solch einen PR-Gipfel fokussiert werden. An diesem Theater sollen sich die Kritiker und Protestler „abarbeiten“, damit sie nicht auf die Idee kommen, es woanders zu tun. Interessanterweise kommen sie auch nicht auf die Idee, obwohl die wahren Ziele und die wirklich relevanten Netzwerke der Machtelite mittlerweile teilweise schon bekannt sind.

Es scheint also viele „Protestler“ zu geben, die das Spiel um den PR-Gipfel immer wieder bewußt mitspielen. So wie es ja auch viele führende Journalisten vom NATO-Spiegel bis zur BILD-Zeitung gibt, die sogar mit der Machtelite zusammen in deren transatlantischen Netzwerken zusammen klüngeln. Darum schweigen sie auch hartnäckig und helfen der Machtelite dabei, die Öffentlichkeit abzulenken, zu desinformieren und zu verschleiern.

Es gibt aber auch einige wenige Journalisten, die die Machenschaften von Merkel, Putin, Kissinger und Co. schonungslos und mit handfesten Belegen ans Licht der Öffentlichkeit bringen. Einer davon ist zum Beispiel Oliver Janich, dessen Buch „Die Vereinigten Staaten von Europa“ dringend als Lektüre empfohlen werden kann. Wer dieses Buch gelesen hat, der kann solche Aufführungen wie die von der Elmauer Puppenkiste als das einordnen, was sie sind: Ein Luftschloß, sonst nichts.

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