Samstag, 25. April 2015

"Infratest dimap": Meinungsmache für Medien und Lobbyisten



Kennen Sie das auch, das offizielle Umfrageergebnisse so gar nicht zu dem passen, was Sie selber aus ihrem Bekannten-, Freundes- und Kollegenkreis an Meinungen zu bestimmten Themen hören? Obwohl immer mehr Deutsche die Schnauze voll haben von Überfremdung und Asylantenansturm verbreiten die Massenmedien das genaue Gegenteil davon. So propagierte das „ARD-Morgenmagazin“ gestern, dass angeblich schon jeder zweite Deutsche dafür sei, dass Deutschland mehr Asylanten („Flüchtlinge“) aufnehmen soll.

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Wie geht das? Spinnen die Deutschen? – Das „ARD-Morgenmagazin“ beruft sich mit seiner Stimmungsmache auf die Umfrageergebnisse von „Infratest dimap“. Einem Meinungsforschungsinstitut. Das hört sich seriös an. Allerdings hat die ARD diese Umfrage selbst in Auftrag gegeben. Wer die Musik bestellt, der bezahlt sie bekanntlich auch. Und es wird dann auch nur die Musik gespielt, die bestellt wurde. In diesem Fall wird mal wieder die übliche Platte von den armen „Flüchtlingen“ aufgelegt, denn auch die ARD gehört zu den etablierten Massenmedien, die das Lied der Machtelite singen. Und die wünscht flüchtlingsfreundliche PR.

„Infratest dimap“ liefert in diesem Fall die gewünschten Zahlen dazu, um die organisierte Meinungsmache als seriös und glaubwürdig hinzustellen. Wer bloß die Schlagzeilen von ARD & Co. wahrnimmt, der könnte leicht dem Glauben verfallen, dass tatsächlich schon jeder zweite Deutsche mehr Asylanten hier haben will. Aber was hat es mit den Zahlen eines solchen „Meinungsforschungsinstitutes“ wirklich auf sich? Wen haben die überhaupt befragt? Und vor allem: Wie genau haben sie gefragt?

Schon die Fragestellungen dieser Umfrage sind äußerst suggestiv, denn es wird nur einseitig befragt oder behauptet. Beispiel: „Deutschland sollte mehr Flüchtlinge aufnehmen.“ Das ist nicht mal eine Frage, sondern schon eine sehr subjektive Feststellung in eine bestimmte Richtung. Korrekt hätte es lauten müssen: „Soll Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen oder nicht?“. Aber dieses „oder nicht“ wurde einfach weggelassen, um die Antwort von vornherein in eine gewünschte Richtung zu lenken. So etwas nennt man Manipulation.

Ebenfalls äußerst manipulativ ist das Verknüpfen von verschiedenen Fragestellungen, die miteinander verknüpft einen ganz anderen Sinn erhalten. Beispiel: „Legale Möglichkeiten zur Einwanderung nach Europa schaffen, um Flüchtlingen den gefährlichen Seeweg zu ersparen“. Hier wurden einfach zwei völlig verschiedene Paar Schuhe zusammengeknotet. Den „gefährlichen Seeweg“ könnten sich die Asylanten ja auch „ersparen“, indem sie einfach in ihrer Heimat bleiben. Dazu müssten sie nicht „legal nach Europa“ kommen.

Je nachdem wie gefragt oder etwas in den Raum gestellt wird, lassen sich Antworten also in eine gewünschte Richtung manipulieren. Auch dadurch, dass immer nur mit „Ja“ oder „Nein“ geantwortet werden darf, was das Ergebnis zusätzlich verfälscht. Hinzu kommt, dass für diese Umfrage gerade mal nur 1.000 Bundesbürger befragt worden sind und davon viele am Telefon. Gerade am Telefon ist der Sinn und Zweck dieser raffiniert gestellten „Fragen“ für viele Hörer gar nicht erkennbar und damit ihre „Antwort“ eigentlich wertlos. Wie viele Nichtdeutsche sich unter diesen 1.000 Befragten befinden, wissen wir nicht. Aber gemessen am generellen Anteil von Ausländern in Deutschland (20% - 25%) dürften auch viele der von „Infratest dimap“ Befragten Ausländer sein, die gerade beim Thema Zuwanderung solidarisch mit anderen Ausländern sind. Auch das ist manipulativ.

Natürlich ist „Infratest dimap“ nur EIN aktuelles Beispiel dafür, wie so genannte Meinungsforschungsinstitute die PR von Medien, Regierungen und Lobbyisten unterstützen. Es gibt viele andere solcher „Institute“ in Deutschland, die längst auch global vernetzt sind mit internationalen PR-Agenturen, die man nur noch als Denkfabriken im schlechtesten Sinne bezeichnen kann. Da kommen einem zum Beispiel auch „Think Tanks“ wie Hill & Knowlton oder das Aspen-Institute in den Sinn.

Für Umfrageergebnisse gilt das gleiche wie für Statistiken: Traue keiner, die du nicht selbst gefälscht hast. Lassen Sie sich also nicht für dumm verkaufen, wenn ihnen ARD, Infratest & Co. mal wieder erzählen wollen, was „die Deutschen“ angeblich denken, meinen oder wollen. In Wahrheit haben diese Meinungsverdreher nämlich nicht die leiseste Ahnung davon.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen