Montag, 16. März 2015

Wem nutzt das Feindbild Salafisten?



Bis vor ein paar Jahren war der Begriff „Salafisten“ öffentlich nicht bekannt. Obwohl diese radikale Randerscheinung des Islamismus angeblich schon über 15-20 Jahre in Deutschland existieren soll, wurde dieser offenbar keine Beachtung geschenkt. Das hat sich auffallend schnell geändert. Binnen kürzester Zeit wurde die bis dahin noch sehr überschaubare Anhängerschaft des Salafismus zu DEM Feindbild schlechthin propagiert. Doch von wem eigentlich und wem nutzt es?

Klar ist: Der rasante Zuwachs, den diese islamische Polit-Sekte jüngst erhielt, wäre ohne die massive Anti-Propaganda der etablierten Massenmedien kaum möglich gewesen. Sicher, die Protagonisten mögen mit verschiedenen Straßenaktionen selbst die Öffentlichkeit gesucht haben. Aber aus politischer Erfahrung weiß man doch, daß nicht jeder, der die Öffentlichkeit sucht, diese auch findet.

Politische Randgruppen gibt es viele, und viele davon würden gerne die volle öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, aber wem dies letztlich zuteil wird, das entscheiden immer noch die öffentlichen Meinungsmacher. Wenn die nicht wollen, daß eine bestimmte politische Richtung öffentliches Aufsehen erreicht, dann können deren Aktivisten noch so viele Verteilungen oder Demonstrationen machen, sie finden in der öffentlichen Wahrnehmung trotzdem nicht statt. Daran läßt sich auch über das Internet aus eigener Kraft nicht viel ändern.

Es scheint also in bestimmten Kreisen ein Interesse daran zu geben, daß ausgerechnet diese bis dahin so unbedeutende Splittergruppe der Salafisten über die Massenmedien „gehypt“ wird. Wir wissen, daß die Meinungshoheit bei den etablierten Massenmedien liegt, die nachweislich von Politik und Geheimdiensten gesteuert werden. Das Interesse, die Salafisten zum Staatsfeind Nr. 1 zu machen, kann also nur aus Kreisen der politischen Machtelite kommen.

Eigentlich auch zwingend logisch, denn die Verteufelung des Islamismus ist Teil der weltweiten Anti-Terror-Strategie der USA und ihrer Verbündeten, zu denen auch die BRD gehört. Salafisten werden in den Medien gerne in einem Atemzug mit anderen islamistischen „Terroristen“ genannt, zum Beispiel einer Sekte namens „IS“ oder „ISIS“, die angeblich mit Terror einen islamischen Staat schaffen will. Es gibt konkrete Hinweise, u.a. Aussagen ehemaliger CIA-Auftragnehmer, daß „IS“ eine Erfindung der CIA ist und von der US-Regierung gezielt aufgebaut und finanziert wurde. Wäre es da nicht naheliegend, daß auch die „Salafisten“ vom CIA oder hier in der BRD von deutschen Geheimdiensten gesteuert werden?

Der Medien-Hype um die Salafisten ist jedenfalls sehr erfolgreich gesteuert worden. Er hat genau die Reaktionen ausgelöst, die er auslösen sollte. Jeder Hype löst automatisch eine leicht kalkulierbare Gegenreaktion aus. Die erleben wir im Falle der Salafisten gerade von seiten konservativ-rechter Kreise, die wie jetzt in Wuppertal sogar ganz unmittelbar zu Gegenprotesten aufrufen. Soll hier ganz bewußt eine Eskalation herbeigeführt werden? Soll der brave Bürger in Angst und Schrecken versetzt werden, damit er gar nicht erst auf die Idee kommt, auch auf die Straße zu gehen?

Eines wissen wir ganz sicher: Islamismus und Salafismus kann es nur deshalb in Deutschland geben, weil Millionen Fremde über Jahrzehnte ungehindert hier her „einwandern“ durften. Eine antideutsche Überfremdungspolitik der etablierten Machtelite hat dafür gesorgt, daß unser Land zum Wohlfühlparadies für fremde Scharen aus aller Welt werden konnte.

Trotzdem sind Salafisten bei weitem nicht so gefährlich, wie Politik und Medien es uns jetzt weismachen wollen. Es gibt weitaus gefährlichere Ausländergruppen, z.B. mächtige Kurden- oder Türkenclans, die ganze Städte in Deutschland kontrollieren. Tagtäglich werden Deutsche Opfer von blutrünstigen Gewalttaten ausländischer Jugendbanden, die mit Religion oder Politik überhaupt nichts zu tun haben, sondern schlicht ihre „südländische Mentalität“ ausleben, weil man sie läßt.

Die Wahrheit über die verbrecherische Überfremdungspolitik und deren Folgen werden in den etablierten Massenmedien verschwiegen. Stattdessen wird ein plumpes Feindbild aufgebaut, in der Hoffnung, daß die Deutschen sich daran abarbeiten. Wovon sollen wir damit abgelenkt werden? Vielleicht davon, daß gerade wieder eine ganze Flut neuer fremder Scharen – schöngeredet als „Flüchtlinge“ – in unser Land gepumpt werden? Sollen wir dazu gebracht werden, unseren Protest gegen Asylanten zu vergessen und uns lieber auf diese unwichtigen Salafisten zu fixieren?

Wenn bestimmte Feindbilder so plötzlich und so massiv von den etablierten Meinungsmachern gepusht werden, dann ist höchste Skepsis angebracht! Wer nicht hinter die Kulissen schaut, der läßt sich nur allzuleicht vor einen falschen Karren spannen. Noch eine Frage zum Abschluß: Was sind das eigentlich für widersprüchlich fragwürdige „Hooligans“, die sich von dem Medien-Hype punktgenau zum Protest gegen Salafisten steuern lassen, aber gleichzeitig ein Bleiberecht für Asylanten fordern?

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