Donnerstag, 5. März 2015

War wohl nix mit Charlie, Mopo...



Gerne hätte sich die rote „Hamburger Morgenpost“ auch weiterhin als heldenhaftes Anschlagsopfer im Zusammenhang mit „Charlie Hebdo“ gesehen. Das Timing dafür erschien optimal: Kurz nach dem mysteriösen Attentat in Paris auf Mitarbeiter des linksanarchistischen Satireblattes „Charlie Hebdo“ legten Unbekannte mit Brandsätzen Feuer in Teilen des Verlagshauses.

In einem Bezirk wie Altona gäbe es sicherlich viele Möglichkeiten, warum es zu Randale, Sachbeschädigungen und Brandlegungen kommt. Aufgrund der Charlie-Hysterie wurde aber nur eine Möglichkeit als Botschaft in die Öffentlichkeit transportiert: Ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Attentat in Paris. Konnte ja gar nicht anders sein. Schließlich hatte es die „Mottenpest“ in heldenhafter Weise gewagt, nach dem Attentat in Paris die islamkritischen Karikaturen von „Charlie Hebdo“ auf ihrer Titelseite nachzudrucken.

Mensch, wie mutig! Was für ein journalistischer Freiheitsgeist! Ist doch ganz klar, dass sich die islamistischen Rächer dann sofort auf den Weg nach Hamburg machen müssen, um der weltbekannten „Mottenpest“ eine Lektion zu erteilen... Warum diese bösen Islam-Terroristen allerdings nur bei Nacht und Nebel ein kleines Feuerlein im Hinterhof legten, anstatt gleich ein paar Morgenpost-Redakteure ins Jenseits zu befördern, das passte irgendwie nicht ganz zur gewünschten These.

Trotzdem war das überregional eher unbedeutende Revolverblatt aus Bahrenfeld plötzlich ganz groß im Gespräch. Andere Massenmedien witterten zielsicher eine fette Story und fingen an, ihre Kollegen aus Hamburg mit Lobhudeleien und Betroffenheitsgedusel zu überhäufen. In Zeiten, wo immer mehr Bürger den etablierten Medien nichts mehr glauben und sie sogar Lügenpresse schelten, da tut es doch besonders gut, wenn man plötzlich so recht im Lichte des unabhängigen, kämpferischen Journalismus erscheinen darf…

Doch leider ist das Heldenepos damit auch schon zu Ende, denn die Ermittlungen der Polizei laufen in eine ganz andere Richtung. Zwölf Wohnungen wurden durchsucht und neun tatverdächtige Jugendliche ermittelt. Sie kommen alle aus dem nahen Tatortumfeld, sprich Bahrenfeld und Altona. Ghettokids eben. Mit islamistischen oder überhaupt irgendwie politischen Motiven hat ihre Tat allerdings gar nichts zu tun. Es handelt sich hier ziemlich eindeutig nur um den üblichen Großstadt-Krawall einer jugendlichen Multikulti-Bande.

Die neun Tatverdächtigen sind mehrheitlich Ausländer nigerianischer, kamerunischer und türkischer Herkunft. Mit großer Wahrscheinlichkeit wussten sich nicht mal, an welchem Gebäude sie dort randalierten und Brandsätze zündeten. Zum Glück waren sie aber so dämlich, am Tatort einen markanten Gullydeckel zu hinterlassen, der die Polizei auf ihre Spur brachte. Zuvor hatte die Multikulti-Bande an einer Schule in der Nähe randaliert, zu der einige der Tatverdächtigen einen Bezug hatten.

Die Medien verschweigen die fremdländische Herkunft einiger Tatverdächtiger bislang eher, obwohl die Polizei dies in ihrer Pressemitteilung ausdrücklich erwähnte. Straftaten durch kriminelle Ausländer verkauft sich halt propagandistisch nicht mehr so gut wie ein islamistischer Terroranschlag. Geht ideologisch in eine ganz unerwünschte Richtung, gerade bei der „Mottenpest“. So viel Freiheit muss denn wohl doch nicht sein…

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