Mittwoch, 18. Februar 2015

Hamburg bleibt rot...



…Das Ende eine Parole? – Leider nein! Auch nach der Bürgerschaftswahl vom letzten Sonntag ändert sich am roten Filz in der Hansestadt nichts. Es herrscht nach wie vor die „Diktatur der Dummen“, ganz unabhängig davon, welche der Blockpfeifenparteien nun die meisten Prozente bekam. Abwählen lässt sich diese verfilzte Machtelite mit solchen Wahlen sowieso nicht. Dat haben auch immer mehr wahlberechtigte Hamburger erkannt und sind man gleich to hus geblieben. Die Wahlbeteiligung sank im Vergleich zur letzten Wahl erneut – wohl der einzig erfreuliche Aspekt an der Sache.

Die Sozis können in Hamburg auf jahrzehntelang gewachsene Machtstrukturen zurückgreifen, bei denen vor allem auch die lokalen Leitmedien von der „Mottenpest“ bis zum Norddeutschen „Rotfunk“ keine unbedeutende Rolle spielen. Alles huldigt „König Olaf“, selbst wenn jeder sehen würde, dass der Knilch nackt wie der berühmte Kaiser wär`, also im Grunde nix gebacken bekommen würde. Aber darum geht es bei dem ganzen Wahlzirkus nicht, wie auch das Beispiel der ewig herumschwänzelnden und herumtänzelnden FDP zeigt. Wundert`s da noch jemanden, dass das Volk diesen ganzen Quatsch nicht mehr ernst nehmen kann?

Vergeblich haben etablierte Medien vor der Wahl darum gebettelt, dass alle zur Wahl gehen sollen. Hat nicht geklappt. Nun wollen Journalisten aus dem Kaffeesatz der Wahlstatistiken herausgelesen haben, dass sich die Wahlbeteiligung in arm und reich spalten würde. In Ecken mit geringerem Einkommen wäre die Beteiligung niedriger als dort, wo das Einkommen durchschnittlich höher ist. Auf gut deutsch: Wenn Sie nicht wählen gehen, dann werden Sie in der öffentlichen Meinung schon ganz automatisch als totaler Vollassi mit leeren Taschen eingestuft. Na herzlichen Dank auch!

Leider fehlt in den etablierten Medien die zwingend logische Schlussfolgerung, warum „Ärmere“ denn weniger gern wählen gehen als „Reichere“. Wie wäre es damit: Wer weniger Knete hat, merkt einfach früher, dass dieses System am Ende ist und Wahlen auch nichts mehr retten können. Da helfen auch keine Bettelaufrufe im Radio mehr.

Geholfen haben die etablierten Leitmedien allerdings kräftig beim Einzug der AfD in die Bürgerschaft. Ganz nach dem Motto: Schlechte Propaganda ist auch Propaganda. Da war schon deutlich zu spüren, dass es von irgendwoher GEWOLLT ist, dass die AfD als pseudorechte Partei reinkommen SOLL, um die Wut der Wutbürger zu besänftigen. So viel Medienpräsenz könnten Sie nicht mal mit teuren ganzseitigen Anzeigen erreichen, aber die AfD hat das seitenweise und ausgiebig für lau bekommen. Hauptsache, die Leute wählen das kleinere Übel und suchen nicht wirklich nach einer nationalen Alternative…

Für die NPD war das natürlich verhängnisvoll. Der sind in Hamburg mal eben schlappe 20.000 Wähler flöten gegangen, also Zweidrittel der Stimmen von 2011. Da die NPD – trotz sehr bemühter Arbeit der Hamburger Kameraden – einfach total verbrannt ist, lohnt es sich nicht, hier noch weiter herumzudoktern und Wege aus der teilweise hausgemachten Krise zu suchen. Dürfte im linksversifften Hamburg ohnehin schwer werden, denn hier ist der krankhafte Hass auf das eigene Volk und die abartige Liebe zu allem Fremden scheinbar besonders schlimm ausgeprägt.

Womit wir ja beim Stichwort wären: Fremde. Davon hat Hamburg mit fast 30% nun wahrlich schon mehr als genug. Dank den etablierten Einwanderungsparteien von SPD bis AfD (jawohl, einfach mal deren Plakate lesen!) werden es in den nächsten Jahren sicher nicht weniger. Auch das wird in der Arm-Reich-These von Journalisten gerne unter den Teppich gekehrt: In den einkommensschwachen Ecken Hamburgs leben in der Regel sehr viele Ausländer, die natürlich auch nicht wählen gehen, selbst wenn sie dürfen. Die haben mit unserer komischen Demokratie nämlich nix am Hut. Eine gesunde Einstellung. Davon könnten sich unsere fremdenliebenden deutschen Mitbürger gerne mal `ne Scheibe abschneiden. Oder auch zwei…

Tschüß, euer Klookschieter ut Hamborg.

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