Sonntag, 10. Juni 2018

Der Todeskuß des „NSU“



Wer eine politische Bewegung oder Entwicklung stoppen will, der muss sich an deren Spitze setzen und sie umarmen. Je brutaler, desto nachhaltiger. Das ist in etwa die Lehre, die wir aus dem „Terrorismus“ der „RAF“, vor allem der späten „RAF“ ziehen können. Niemandem haben die Taten der „RAF“ mehr geschadet, als der außerparlamentarischen linken Opposition. Wofür linke politische Gruppen auch immer demonstriert und Massen mobilisiert haben – stets setzte sich die „RAF“ mit Mordanschlägen und entsprechenden „Bekennerbriefen“ an die Spitze dieser Trends und brachte sie todsicher zum Erliegen.


Es kommen uns zum Beispiel die berechtigten Massenproteste Anfang der 1990er gegen die Privatisierungsmethoden der Treuhandanstalt in den Sinn, bei der Treuhandchef Detlev Karsten Rohwedder ohnehin einen schweren Stand gegen die Privatisierungswahnsinnigen in seiner eigenen Behörde hatte. Dann kam (mal wieder) zum rechten Zeitpunkt die „RAF“, umarmte die Massenproteste mit einem sinnlosen Mord ausgerechnet an Rohwedder und fortan brachen die Proteste zusammen. Kaum jemand wollte noch auf die Straße gehen, wenn er dafür mit „RAF“-Mördern in Zusammenhang gebracht wird.

Immer deutlicher zeichnete sich seit Anfang der 1980er Jahre ab, dass die Terrortaten der vermeintlichen „RAF“ politisch sinnlos waren und genau das Gegenteil von dem erreichten, was sie vorgaben erreichen zu wollen. Der Mord an Alfred Herrhausen zum Beispiel nützte vor allem US-Bankster-Eliten, für die politische Linke ergab sich daraus überhaupt kein Vorteil. Gleichzeitig wurde die „RAF“ zum spurlosen Phantom, zu dem die Ermittlungsbehörden keine Erkenntnisse mehr in Erfahrung bringen konnten, wollten oder durften. Sicherheitsexperten waren sich einig, dass die Morde der „RAF“ unverkennbar geheimdienstliche Züge angenommen hatten. Besonders verdächtig: Die vermeintlichen Terroristen verzichteten im Gegensatz zu früher selber darauf, sich eindeutig zu verifizieren, was für ihre Glaubwürdigkeit zwingend notwendig gewesen wäre.

BILD betrieb damals schon Elitenpropaganda mit falschen Hinweisen


Das RAF-Phantom scheint Geschichte, die Lehren daraus sollten es nicht sein. Denn die Methoden sind heute dieselben, nur richten sie sich mittlerweile gegen andere Richtungen. Die vollständige Diskreditierung des Islam durch geheimdienstlich organisierten IS-Terrorismus ist ein aktuelles Paradebeispiel für die Todeskuß-Strategie. Vor lauter Angst und Entsetzen über die Brutalität solcher Anschläge wie in Paris, Brüssel oder Berlin stellt aber niemand die Frage, ob es denn aus Sicht eines Islamanhängers überhaupt Sinn macht, mit derlei Attentaten seine eigene Religion ins Nirwana zu bomben? – Nein, es macht natürlich keinen Sinn. Weil sich auch der dümmste Araber ausmalen kann, dass er mit solchen Anschlägen den islamischen Staaten nicht zur Macht verhelfen, wohl aber einen totalen westlichen Vernichtungskrieg gegen seine eigenen Länder auslösen kann.

Auf gut deutsch: Islamistische Bombenleger würden genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie vorgeben, erreichen zu wollen. Ihre Anschläge sind genau der Vorwand, den die westliche Allianz unter Führung der USA braucht, um sich die arabischen Ländereien in Nahost mit kriegerischen Mitteln endlich unter den Nagel reißen zu können. Jeder Araber, dem seine Religion und sein Land am Herzen liegen, wäre also ziemlich dumm, seinen Feinden auf so plumpe Weise zu helfen. Aber dieser krasse Widerspruch fällt – wie einst bei der „RAF“ – wieder einmal kaum auf. Die kriminalistische Grundsatzfrage „Wem nutzt es?“ wird schlicht nicht gestellt.

Abgesehen von widerspenstigen islamischen Ländern, die den Weltherrschaftsplänen der USA im Wege stehen, gibt es zumindest in Europa noch ein anderes Hindernis, dass sowohl der Bildung einer europäischen Einheitsdiktatur, als auch dem damit verbundenen Wunsch nach Massenzuwanderung entgegensteht: Der Nationalismus. Nicht nur Deutsche, sondern auch Franzosen, Schweizer, Polen und andere Völkerschaften wollen sich immer noch nicht vollständig damit abfinden, ihre nationale Souveränität und Eigenheit aufzugeben und sich mit Millionen Zuwanderern aus fremden Kontinenten zu vermischen.


In Deutschland haben es nationale Oppositionelle historisch gesehen deutlich schwerer – dafür hat Hitler mit seinen Finanziers aus der Wall Street gründlich gesorgt. Dennoch ist auch hier der Widerstand in der Bevölkerung gegen fremde Zuwanderungsmassen und nationale Auflösungserscheinungen nicht totzukriegen. Besonders zu schaffen machte den Eliten die Tatsache, dass in den späten 1970er Jahren auch die Jugend wieder verstärkt zum Nationalismus zurückfand und damit in die Öffentlichkeit ging. Damit hatten die Mächtigen nach all der Umerziehungspropaganda kaum noch gerechnet.

Doch in den 1980er Jahren formierte sich eine junge nationale Opposition, die durch den Zusammenbruch der DDR noch extrem befeuert wurde. Anfang der 1990er Jahre erlebte die nationale Bewegung einen ungeahnt starken Zulauf, „rechts zu sein“ wurde zum Trend der Jugend. Der Autor dieser Zeilen war damals selbst dabei und erlebte ein nationales Erwachen, dass kaum mehr für möglich gehalten wurde und vor allem in der ganz normalen Bevölkerung großen Rückhalt erfuhr. Natürlich stand damals schon die Überfremdungspolitik der Etablierten von schwarz bis grün im Fadenkreuz, denn zu dieser Zeit erlebte die BRD die bis dahin größte Zuwanderungswelle durch massiven Missbrauch des von den Alliierten ins Grundgesetz geschriebenen Asylrechts.

Überall kam es zu Protesten gegen Asylantenheime. Die Wut der Bürger richtete sich aber nicht gegen den einzelnen Ausländer, sondern ausdrücklich gegen die Politiker. Die Proteste verliefen weitgehend friedlich und setzten die Politik zunehmend unter Druck. Das System musste reagieren. Plötzlich kam es zu Brandanschlägen. Während sich in Rostock-Lichtenhagen die Stimmung noch halbwegs nachvollziehbar aufheizte und eskalierte, flogen die Brandsätze in Mölln und Solingen wie aus heiterem Himmel ohne jeden nachvollziehbaren Anlass. In beiden Fällen traf es keine Asylantenheime, in beiden Fällen kam es vorher zu keiner aufgeheizten Stimmung wie in Rostock. Aber Mölln und Solingen wurden von Medien und Politik zum Fanal erklärt: Rechter Terrorismus!

Im Zuge der staatlich organisierten Lichterkettenhysterie konnten zwei unerklärliche Brandanschläge eine ganze Protestbewegung umarmen und ihr den Todeskuß verpassen. Kein Bürger wollte mehr zusammen mit den plötzlich zu Terroristen kriminalisierten „Nazis“ gegen Asylantenheime protestieren. Die Politik brauchte nur noch einen halbgaren „Asylkompromiss“ schließen und das Thema war von der Tagesordnung verschwunden. Erst später deutete sich an, dass zumindest im Fall Solingen der Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ die Finger im Spiel hatte. Ein V-Mann des Geheimdienstes hatte über sein Fitnessstudio ein paar rechte Jugendliche um sich geschart und zu dem Anschlag angestiftet. Für den Anschlag in Mölln wurden szenetypische Glatzen verurteilt, von denen bis heute keiner weiß, von wem sie angestiftet oder bezahlt wurden. Schon damals gab es klare Hinweise auf einen Streit im Drogenmilieu, in das der türkische Vater des verbrannten Mädchens verwickelt gewesen sein soll.

Der Aufstieg der nationalen Opposition ließ sich dadurch aber nicht aufhalten. Nach Jahren der Verbote und Repression folgte eine neue Erfolgswelle zum Ende der 1990er Jahre. Eine Demonstration im März 1997 in München gegen die unsägliche „Wehrmachtsausstellung“ der Herren Reemtsma und Heer brachte mit über 5.000 Teilnehmern eindrucksvoll zum Ausdruck, dass die Kriminalisierungsversuche des Staates ins Leere gegangen waren. Spätestens zu dieser Zeit müssen bestimmte Behörden mit Nachdruck begonnen haben, an einer rechten Terrororganisation nach dem Vorbild der „RAF“ zu stricken. Das Gerede vom angeblich existierenden „rechten Terror“ begann freilich schon Jahre zuvor, erinnert sei an dubiose Briefbomben, die um 1992/1993 herum an verschiedene Prominente oder Politiker verschickt wurden. Die Absender waren freilich nicht in der nationalen Opposition zu suchen, aber schon der Verdacht genügte für entsprechende Propaganda.

Tatsächlich aber erwiesen sich nationale Oppositionelle als nicht sonderlich empfänglich für terroristische Ideen. Das Beispiel „RAF“ war noch zu gut in Erinnerung, als dass jemand, der auch nur halbwegs bei Trost war, so etwas noch mal auf der rechten Seite versuchen würde. Psychopathen und bezahlte V-Leute gibt es freilich in jeder politischen Bewegung. Auch in „Neonazi“-Kreisen gab es hier und da immer mal wieder ein paar Spinner, die mit Turner-Tagebüchern prahlten, vom bald kommenden Bürgerkrieg und „brauner Armee-Fraktion“ faselten oder bewaffnete Sektionen nach dem Vorbild der höchst dubiosen „C18“-Gruppierung aus Großbritannien gründen wollten. Fest steht aber, dass sich diese wenigen Spinner niemals und nirgendwo in der politischen Rechten durchsetzen oder auch nur ansatzweise Unterstützung gewinnen konnten. Zu gut wusste jeder wirklich politische Aktivist, welcher Schaden der nationalen Sache damit droht und welche Repression folgen muss, wenn man sich auf derlei Unsinn einließe.

Im Gegensatz zu von Hause aus verschwörerisch organisierten Antifa-Gruppen, die ihre politische Leere gerne durch Militanz füllten, herrschte in nationalen Kreisen immer die Auffassung vor, dass das Volk ideologisch überzeugt werden musste, wenn man politisch Erfolg haben will. Mit terroristischen Anschlägen wäre das nicht zu machen gewesen und es hätte auch überhaupt keinen Sinn gehabt: Angesichts von Millionen Ausländern im eigenen Land wäre es nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein gewesen, wenn irgendwelche Radikalinskis losgegangen wären, um ein paar wenige Ausländer umzulegen. Wie lange hätte das dauern sollen, wenn man das Überfremdungsproblem auf die Weise hätte „lösen“ wollen?

In den 1990er Jahren verdichteten sich die Hinweise darauf, dass es der feuchteste Traum des Staates war, endlich eine rechtsterroristische Truppe mit der (scheinbaren) Kontinuität einer „RAF“ im Umfeld der nationalen Opposition etablieren zu können. Da es von selber einfach nicht passieren wollte, hätten Geheimdienste schon massiv nachhelfen müssen. Aber die bescheidene Qualität der allermeisten V-Leute reichte nicht zu mehr, als hier und da Verstöße gegen Meinungsdelikte und Auseinandersetzungen mit politischen Gegnern anzustiften. Versuche, bewaffnete Gruppen zu schaffen und zu instrumentalisieren scheiterten immer wieder. Eine seltene Ausnahme fand sich in München, wo es einem V-Mann gelang, eine kleine lokale Kameradschaft zu steuern und zu einem Anschlag auf eine im Bau befindliche Synagoge zu animieren. Die Nummer flog planmäßig kurz vorher auf, die gewünschte Medienpropaganda verkehrte sich jedoch schnell ins Gegenteil und verstummte, als klar wurde, dass der Staat selbst den Anschlag intoniert hatte.

Aber Todesküsse lassen sich auch posthum verabreichen, wie der „NSU“ uns zeigt. Da eine Kontinuität nach Beispiel der „RAF“ in nationalen Kreisen einfach nicht zu etablieren war, blieb als einzige Möglichkeit, im Nachherein eine entsprechende Terror-Legende zu stricken und mit bis dahin ungeklärten Mordfällen in Verbindung bringen. Das hat allerdings einen entscheidenden Nachteil, der einfach nicht zu erklären ist: Die vermeintliche Terrortruppe verübt jahrelang Morde, ohne sich dazu zu bekennen, was für Terroristen keinen Sinn ergibt. Da hilft es auch nicht, im Nachherein viele Jahre später eine vermeintliche „Bekenner-CD“ mit einem dubiosen Paulchen-Panther-Comic und eingestreuten Zeitungsartikeln verschicken zu lassen. Im Video zeigen sich weder die Täter selbst noch wird dort Täterwissen preisgegeben.

Zudem kam der Todeskuß des „NSU“ zu einer Unzeit: Seit Jahren hatte die nationale Bewegung mit massivem Aktivistenschwund zu kämpfen und lag im Jahre 2011 weitgehend am Boden. Kaum etwas war übrig geblieben von den starken Jahrgängen des vorherigen Jahrzehnts. Der Zenit war überschritten, junge Leute rückten aufgrund der massiven Umerziehungspropaganda an den Schulen kaum noch nach. Es gab im Jahr 2011 auch keinerlei Perspektiven auf ein schnelles Wiedererstarken, wie z.B. in den Jahren nach dem ersten gescheiterten NPD-Verbot 2003, die der nationalen Opposition allgemein wieder Auftrieb gaben oder den Massenprotesten gegen Hartz IV im Jahr 2004, an denen sich die nationale Opposition insbesondere in Mitteldeutschland erfolgreich hocharbeiten konnte.

Geburtsstunde des "NSU" im Nov. 2011: Brennendes Wohnmobil mit den toten Uwes


Bis heute ist unklar, warum der „NSU“ im November 2011 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Ob sich einfach nur die günstige Gelegenheit bot? Oder ob die politischen Eliten schon wussten, dass zwei Jahre später die größte Flüchtlingswelle in der Geschichte der BRD einsetzen wird und die nationale Opposition deshalb schon vorsorglich einen schweren Schlag verpasst bekommen sollte? – Für letzteres sprechen auf jeden Fall die Morde, die dem „NSU“ unterstellt wurden: Morde an Ausländern, also vermeintlicher „Rassismus“ und „Ausländerhass“. Nationalen Oppositionellen sollte mit diesen „NSU-Morden“ endgültig die Möglichkeit genommen werden, die etablierte Überfremdungspolitik zu kritisieren, ohne in einem Atemzug mit „rechtsterroristischen Mordtaten“ genannt zu werden.

So lassen sich unliebsame politische Bewegungen sehr gut in der Öffentlichkeit unmöglich machen. Wann immer Rechte vor Massenzuwanderung warnen, wurden sie ab sofort immer gleich mit den schießwütigen Uwes vom „NSU“ in eine Ecke gestellt. Wer will das schon? Und das auch noch für Taten, für die es nicht einmal klammheimliche Sympathie geben konnte. Da reisen zwei Verrückte also jahrelang durch die Republik und treiben einen erheblichen logistischen Aufwand, um dann „lediglich“ 9 (in Worten: neun!) Ausländer zu treffen, die nicht einmal eine besondere politische Bedeutung hatten. Wer wirklich aus „Rassismus“ oder „Ausländerhass“ morden wollte, der könnte mit weit weniger Aufwand und in viel kürzerer Zeit ungleich mehr Ausländer umbringen und würde an der politischen Lösung des Problems dennoch kläglich scheitern.

Wie schon die späten „RAF“-Morde machen auch die vermeintlichen Taten des zurechtgestrickten „NSU“ politisch einfach keinen Sinn. Sie weisen aber eine interessante Gemeinsamkeit auf: Die Täter hinterlassen keine Spuren. An keinem einzigen Tatort. Die Morde werden aber mit einer Professionalität verübt, die nicht von Hobby-Terroristen und schon gar nicht von schlichten Glatzen aus dem Osten zu erwarten ist. Es gibt nicht nur keine Spuren der Uwes an den Tatorten, es gibt auch keinerlei Hinweise darauf, dass die beiden überhaupt zu solchen Profikiller-Taten qualifiziert gewesen wären.

Von professioneller Qualität war jedoch die Beförderung der beiden vermeintlichen „NSU“-Haupttäter ins Jenseits. Klar ist nur, dass die Selbstmordtheorie nicht stimmen kann. Wer aber die tödlichen Schüsse auf die Uwes abfeuerte und anschließend den Wohnwagen mit samt ihren Leichen in Brand setzte, wurde nie ernsthaft ermittelt. Bleibt als einzige Überlebende des rätselhaften „NSU“-Phantoms nur eine gewisse Beate Zschäpe übrig, die sich freiwillig den Behörden stellte und von Anfang an signalisierte, das nun folgende Ermittlungstheater mitspielen zu wollen. Schon früh gab es unwidersprochene Medienberichte, dass Zschäpe geheimdienstlich involviert sei. Fakt ist, dass sie im Schauprozess vor dem OLG München ihre Rolle dahingehend erfüllt hat, dass sie die offizielle Anklageversion bestätigte. 

Am Ende wird der Prozess bestätigen, was die hellseherischen Abgeordneten des deutschen Bundestages schon lange vor Beginn der Beweisaufnahme wussten: Es gab eine „rechtsterroristische“ Vereinigung namens „NSU“, die Morde an neun Ausländern begangen hat. Logik hin, Beweise her – es wurde per Beschluss manifestiert, was endlich manifestiert werden musste. Die Gelegenheit war günstig und die Schar der Profiteure unendlich groß. Den Schaden hat – wie einst die linke APO – einzig eine politisch unliebsame Opposition, die seit dem Todeskuß des „NSU“ im November 2011 mit dem Makel eines vermeintlichen „Rechtsterrorismus“ behaftet ist.

Ein Umstand, der vor allem für das vermeintliche „Umfeld“ folgenschwer sein kann. Auch die „Umfeld-Strategie“ kennen wir schon aus Zeiten der „RAF“. Das „Umfeld“ zu definieren und zu kriminalisieren, war den Behördenapparaten immer viel wichtiger, als die Spur der Täter plausibel zu verfolgen.

Ironischerweise bemühen sich ausgerechnet vermeintliche linke Kreise besonders eifrig darum, dem zurechtgestrickten „NSU“ ein möglichst großes „Umfeld“ an echten nationalen Oppositionellen anzudichten. Dabei sollten doch gerade linke Oppositionelle nur zu gut wissen, dass es sich dabei um eine Methode der Geheimdienste handelt, deren Auswirkungen sie damals selber zu spüren bekamen. Das wirft zwingend die Frage auf, ob es sich bei diesen „Linken“, die heute auf dem „NSU“-Phantom herumreiten, überhaupt noch um politische Oppositionelle handelt? Oder bestätigt sich hier nicht der Verdacht, dass all diese Antifa-Strukturen ebenso zum Geheimdienstsumpf gehören wie „NSU“ und „RAF“?

Freitag, 8. Juni 2018

Etablierte Medien heucheln Entsetzen: 14jähriges Mädchen in Wiesbaden von Merkel-Flüchtling vergewaltigt und ermordet



Am 06. Juni 2018 wurde die Leiche der 14jährigen Susanna Maria Feldmann in Wiesbaden-Erbenheim auf einem schwer zugänglichen Gelände an den Bahngleisen gefunden. Offenbar vergewaltigt und ermordet von einem Asylanten (Neusprech: „Flüchtling“) aus einer unmittelbar in der Nähe gelegenen Asylantenunterkunft. Wieder eine Tote mehr auf Merkels Blutkonto, denn der tatverdächtige 20jährige Iraker kam im Herbst 2015 im Zuge der global inszenierten „Flüchtlingswelle“, die Kanzlerin Merkel mit ihrer illegalen Grenzöffnungspraxis ungehindert ins Land fluten ließ.

Ironie des Schicksals: Merkel lobt ihre Flüchtlingspolitik, tags darauf wird der nächste Flüchtlingsmord bekannt


Nur wenige Stunden vor dem Auffinden des ermordeten Mädchens hatte Dauer-Kanzlerin Merkel, oder „Miss Germany“ wie BILD sie nennt, bei einer Regierungsbefragung genau diese Flüchtlingspolitik von 2015 als richtig gerechtfertigt. Kritik von den etablierten Medien an Merkels hochverräterischem Handeln blieb damals wie heute aus. Schließlich sitzen die etablierten Medienmacher mit Merkel und den transatlantischen Machteliten in einem globalen Führungsboot. Deshalb wagt es die Journaille auch nach solchen Mordtaten durch „Flüchtlinge“ nicht, einen konkreten Zusammenhang zwischen Merkels krimineller Handlung von 2015 und den kriminellen Handlungen der von ihr ins Land geschleusten Ausländer herzustellen.

Das darf heute, einen Tag danach, bestenfalls die regierungsnahe BILD-Zeitung zwischen den Zeilen. Die Regierung solle Susannas Eltern um Entschuldigung bitten, heuchelt das Springerblatt und versucht, sich zum Sprachrohr des Volkszorns zu machen. Doch darauf sollte wirklich niemand hereinfallen, denn BILD liegt immer mit der Regierung zusammen mit Bett! Eine Entschuldigung nützt überhaupt nichts und macht das Mädchen nicht wieder lebendig. MERKEL MUSS WEG, das ist die Forderung der Stunde. Aber diese Schlagzeile lesen Sie heute nirgends. Und noch eine andere Schlagzeile lesen Sie wieder einmal nicht: DIESE FLÜCHTLINGE MÜSSEN WEG!

"Miss Germany" soll sich bei den Eltern entschuldigen? Was soll die Heuchelei?


Dabei ist die 14jährige Susanna Maria Feldmann aus Mainz beileibe nicht die Erste, die die Folgen der Massenzuwanderung mit ihrem Leben bezahlen musste. Und wieder einmal stellte sich heraus, dass der mutmaßliche Täter Ali Bashar bei der Polizei schon seit längerem aktenkundig wegen verschiedener Ermittlungen zu Gewalt- und Raubdelikten war. Sogar in seinem eigenen Flüchtlingsheim zählte er bereits zu den Verdächtigen bei der Vergewaltigung einer 11jährigen. Das Mädchen sei von einem „Ali“ dort vergewaltigt worden, konnte aber nicht sagen, welcher es war. Es gab dort zu viele Alis, weshalb Bashar fein raus war.

Das wirft natürlich generell die Frage auf, warum diese kriminellen Jungkanaken immer wieder an minderjährige Mädchen kommen? Auch bei Susanna Maria Feldmann war es offenbar kein Zufall, denn wie zum Beispiel auch das von einem Afghanen ermordete Mädchen aus Kandel hatte auch Susanna laut polizeilichen Erkenntnissen selber den Kontakt zu den Asylanten aus dem Flüchtlingsheim gesucht. So heißt es im Lokalblatt „Merkurist“ vom 07.06.2018:

„Der Polizei liegen Informationen vor, dass sich das Opfer und der Iraker gekannt haben sollen. Sie habe ihn möglicherweise bereits zuvor in der Unterkunft besucht. Weiter heißt es, dass Susanna eine „Kennverhältnis“ mit dem Bruder des Beschuldigten gehabt haben soll und sich auch eine Beziehung mit ihm vorstellen konnte. Der Bruder habe dies jedoch abgelehnt.“

Das ist natürlich keine Schuldzuweisung und auch keine Rechtfertigung für die Tat, aber wie sagt der Volksmund so schön: „Wer sich in die Gefahr begibt, kommt darin um“. Das eigentliche Problem ist die multikulturelle Gehirnwäsche, mit der die Machteliten in Deutschland unsere Kinder von Klein auf auf Überfremdungskurs trimmen und ihnen weismachen, dass Türken, Araber, Afrikaner und sonstige Fremdvölker zu uns gehören würden.

Die Vermischungspropaganda in unseren Schulen hat seit den 1990er Jahren faschistische Ausmaße einer diktatorischen Gleichschaltung erreicht. Da muß es nicht wundern, dass junge Mädchen viel zu naiv den Kontakt auch zu südländischen Rassen suchen, von denen sie sich besser fernhalten sollten Die Strafe folgt gerade bei Kontakt zu jungen Männern aus muslimisch-orientalen und afrikanischen Kulturkreisen in den allermeisten Fällen. Hier sind vor allem die Eltern gefragt, ihre Kinder wieder zu normalisieren und auf die Gefahren aufmerksam zu machen, die von den scheinbar so coolen jungen Kanakenkerlen ausgehen, wenn sie ein Mädel erst mal als ihr Besitztum an sich genommen haben.

Am Abend des 22. Mai war Susanna jedenfalls nicht mehr von einem Stadtbummel in Wiesbaden nach Mainz zurückgekehrt. Gestorben sei sie erst am 23. Mai und das sicher nicht gleich nach Mitternacht. Bislang stellt aber niemand die Frage, wo sich das Mädchen vom 22. bis zum 23. Mai aufgehalten hat. Offenbar folgte dem Stadtbummel noch ein Bummel ins lokale Asylantenheim, vielleicht um den Bruder von Ali Bashar noch mal zu bezirzen.

Komisch, dass keiner ihre Freunde oder Mitschüler, mit denen sie sonst so unterwegs war, etwas davon gewusst haben soll, dass sich Susanna bei den Asylanten herumtreibt. Hat die Polizei nicht so genau nachgefragt? Haben alle geschwiegen, die etwas wussten? Wollte die Polizei aus politischen Gründen nicht gleich bei den Asylanten nach Susanna suchen?

Die Mutter schien vielleicht eine Ahnung gehabt zu haben, zumindest liest es sich zwischen den Zeilen ihres Hilferufes („Die Freunde der Kinder suchen sich leider nicht die Eltern aus!!!“) auf Facebook so. Aber die Polizei ließ es erst mal gelassen angehen. Handyortungen sind offenbar nur in Fernsehkrimis eine Selbstverständlichkeit. Die echte Polizei kommt auf diesen naheliegenden Gedanken nicht von selbst, sondern muss erst von einer Rechtsanwältin der Mutter dazu gebracht werden („Wie kann es sein, dass die Polizei sich 5 Tage Zeit lässt und nichts tut und nur Dank unserer Rechtsanwältin endlich eine Handyortung sowie öffentliche Fandung veranlasst???“, Quelle: Diana Feldmann auf Facebook).

Besonders peinlich tat sich auch der Trash-Fernsehsender RTL hervor, für den die Suche nach der Vermissten wohl nicht schlagzeilenträchtig genug war. Laut dem bereits erwähnten öffentlichen Facebook-Brief der Mutter, dessen Wortlaut die meisten Medien verschweigen, verhielt sich RTL ziemlich schäbig:

„Und dann erklärt sich RTL bereit , mit uns ein Interview zu drehen, weil Guten Morgen Deutschland das gerne ausstrahlen würde! Wir haben so viel Hoffnung daran gesetzt. Alles hinter uns gebracht, was uns nicht gerade einfach fiel... Es sollte entweder am Donnerstag den 31.05 oder Freitag den 01.05 ausgestrahlt werden. Dann kam der enttäuschende Anruf!! RTL ist doch noch nicht bereit, die Geschichte wäre nicht akut genug!!!! Was heißt nicht akut genug??? Es handelt sich hierbei um ein 14 jähriges Kind, dass seit bereits 10 Tagen spurlos verschwunden ist!!! Wie akut muss es denn noch sein????“ (Quelle: Diana Feldmann auf Facebook)

Hilferuf der Mutter - von den Medien weitgehend ignoriert


Ja, wie akut muss es denn sein für den Sender, der sich gerne als „mitten im Leben“ stehend bezeichnet und in Wahrheit doch nur gestellte Skandale hochkocht? Nun, der brutale Mord scheint jetzt wohl akut genug zu sein, denn nun berichtet RTL wie alle anderen sensationsgeilen Medien am laufenden Band. Der Hilferuf der Mutter vom 1. Juni auf Facebook wirft insgesamt ein ganz schlechtes Bild auf Behörden und Medien. Ohne es zu ahnen, richtete sie den Hilferuf leider an die falsche Adressatin, denn Merkel ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems, wie wir heute wissen.

Fast wie bestellt kam dann der Zeugenhinweis von einem 13jährigen Asylanten, der sich am 4. Juni bei der Polizei meldete. Der flüchtige Ali Bashar soll ihm von seinem Verbrechen erzählt haben. Nun war es für die Polizei nicht mehr schwer, die Tote zu finden und einen Tatverdächtigen auszumachen. Nun hatten auch die Medien ihren Helden, den sie ganz bitter nötig brauchten. Guter Flüchtling, böser Flüchtling. Beides gehört zu einer knalligen Sex-and-Crime-Story, wie BILD, RTL & Co. es lieben! Ein Flüchtling klärt ein Verbrechen auf, da könnte man fast vergessen, dass es auch ein Flüchtling war, der den Mord begang. Auf jeden Fall läßt sich die schludrige Pseudosuche der Polizei damit vergessen machen, die sich im Nachhinein als Kümmerer und Aufklärer darstellen darf.

Vergessen sollen auch wir alle, dass es wieder einmal ein Ausländer aus einem südländischen Kulturkreis war, dessen herkunftbedingte Art zu diesem Verbrechen führte. Gebetsmühlenartig rufen etablierte Politiker und Medien zur Besonnenheit auf, wir sollen alle schön ruhig bleiben und so tun, als wäre es wieder mal ein trauriger Einzelfall wie aus heiterem Himmel gewesen. Kann ja mal passieren. Schließlich sind Flüchtlinge ja auch nur Menschen und nur ein ganz klein wenig krimineller als wir Nordeuropäer. Und auch das nur, weil sie ja so schwer traumatisiert sind von ihren eingebildeten Fluchtschicksalen.

Nein, die wirklichen Fakten kommen auch nach dem soundsovielten Mord durch Merkels Flüchtlinge nicht auf die Tagesordnung. In ein paar Wochen ist alles wieder vergessen, und dem Himmel sei Dank gibt es gerade schwere Unwetter über Deutschland, die als Schreckensmeldungen viel willkommener auf den Titelseiten der Medien sind.

Sonntag, 3. Juni 2018

Medienberichte: Nur ein Stromausfall oder geheime Vorbereitungen? Was läuft da heute am Hamburger Flughafen?



Der Hamburger Flughafen war heute komplett lahmgelegt. Der Flugbetrieb wurde morgens eingestellt und auch nicht wieder aufgenommen. Angeblich sei ein Stromausfall der Grund dafür, wie der Flughafen selber mitteilte. Die überraschende Lahmlegung sorgte für ein großes Chaos unter den hunderten Fluggästen. Zunächst wurde per Lautsprecherdurchsagen nur zum Verlassen des Hauptgebäudes aufgefordert, ohne Gründe zu nennen. Die Bundespolizei begann ab 10 Uhr mit der Räumung des Gebäudes, bis schließlich alles menschenleer war.

Eigentlich hätte es diesen Zustand nicht geben dürfen, denn deutsche Flughäfen sind auf solche Stromausfälle gut vorbereitet. Erst vor wenigen Monaten, am 21.12.2017, teilte der deutsche Flughafenverband ADV in Anspielung an einen Flughafen-Blackout in Atlanta mit, dass „Deutschland nicht Atlanta“ sei:

An allen deut­schen Flug­hä­fen kann der Flug­be­trieb ohne Strom­ver­sor­gung über Stun­den sicher fort­ge­setzt wer­den. Eine Gefahr für die Sicher­heit im Luft­ver­kehr besteht nicht.

Die flug­be­trieb­li­chen Sys­teme sind durch­gän­gig not­strom­ver­sorgt. Auch für Gebäude wie z.B. Flug­haf­en­ter­mi­nals gilt, dass auf der Grund­lage von umfang­rei­chen gesetz­li­chen Rege­lun­gen eine red­un­dante Strom­ver­sor­gung sowie eine Not­strom­ver­sor­gung instal­liert sind. Damit ist eben­falls die Auf­recht­erhal­tung der öffent­li­chen Sicher­heit gege­ben.

Bei einem Sze­na­rio wie in Atlanta wür­den die Aus­wir­kun­gen in Deutsch­land deut­lich gerin­ger aus­fal­len. Es ist ledig­lich von einem zeit­lich begrenz­ten Aus­fall in einem eng beschränk­ten loka­len Gebiet, wie etwa einem Ter­mi­nal­be­reich oder einem ein­zel­nen Gebäude auszu­gehen.“, kom­men­tiert Ralph Bei­sel, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV.“

Warum passiert in Hamburg, was eigentlich nicht passieren kann?


Eine komplette Stillegung des Flugbetriebs hätte auf Deutschlands fünftgrößtem Flughafen also auch dann nicht passieren dürfen, wenn die „redundante Stromversorgung“ ausfällt, denn dann hätte die Notstromversorgung greifen müssen, die auch verhindert hätte, dass z.B. die Brandschutzanlage ausfällt und sich alle Nottüren öffneten, was nun umfangreiche Sicherheitsüberprüfungen durch die Feuerwehr nötig mache.

Warum aber hat das, was der Fachverband ADV mitteilte, nicht gegriffen? 

Technischer Fehler oder Absicht?

Wenn demnächst ein „Terroranschlag“ o.ä.am Hamburger Flughafen passieren sollte, dann wissen wir jetzt auf jeden Fall, zu welchem Zeitpunkt die „Vorbereitungen“ dafür gelaufen sind: Nämlich an dem Tag, wo alles menschenleer und polizeilich abgeriegelt war und sämtliche Überwachungskameras wegen Stromausfalls nicht funktionierten, also am 03.06.2018.

Sie meinen, das sei eine Verschwörungstheorie? Schwarzmalerei?

Nun, es gibt historische Parallelen.

In den letzten Wochen vor dem 11. September 2001 spielten sich seltsame Arbeiten in den Twin Towers ab, was Augenzeugen, die dort in Büros tätig waren, teilweise mitbekamen. Dazu gehörte kurz vor den „Anschlägen“ auch ein kompletter Stromausfall des ganzen Gebäudes. Später stellte sich heraus, dass das Zusammenbrechen der Türme eben nicht durch die Flugzeugeinschläge geschehen sein konnte, sondern dass mit gezielt gesetzten Sprengladungen nachgeholfen wurde, um diesen hollywoodreifen Knalleffekt zu produzieren. Ein kurzfristiges Lahmlegen der Stromversorgung war technisch offenbar notwendig, um die Türme wie gewünscht preparieren zu können, ohne dass etwas zu früh auf- bzw. jemandem um die Ohren fliegt.

Nun wollen wir stark hoffen, dass es sich in Hamburg ganz anders verhält, aber ein normaler Stromausfall wie bei Müllers zuhause, wenn Papa in die Leitung gebohrt hat, kann es an einem Flughafen eben nicht geben. Es muss also ganz dringend geklärt werden, warum auch die Notstromversorgung ausgefallen ist und welche Ursache dieses höchst ungewöhnliche Ereignis hat.

Freitag, 1. Juni 2018

Ganz alter Propagandahut: Bundeswehr säubert ihre Reihen mal wieder von (Nicht)-„Rechtsextremen“ (wie Franco A.)



Große Schlagzeile am letzten Wochenende in diversen „Qualitätsmedien“: Die Bundeswehr „räumt“ mal wieder kräftig „in den eigenen Reihen auf“ und will dabei angeblich 89 Rechtsextreme „entdeckt“ haben. Welch ein Graus! Mit bloßem Auge sind die Biester ja kaum zu erkennen, da musste der Geheimdienst MAD schon die ganz große Lupe des Überwachungsstaates rausholen, um überhaupt noch fündig zu werden. 89 Rechte seit 2011, also in sieben Jahren gerade mal 12, 13 Mann pro Jahr, das ist wirklich ein ganz magerer Schnitt und für die Sicherheitslage in der Armee nicht mal mehr ansatzweise relevant.

BILD bejubelt lautstark die vermeintliche Säuberungsaktion


Aber die „Säuberungsaktion“ verfehlt ihre Wirkung in den wohlfeilen Medien nicht und das ist offenbar auch gewollt, denn „Flinten-Uschis“ Trümmerhaufen braucht ganz dringend positive Schlagzeilen. Wieder mal. Was eignet sich da besser, als demonstratives Durchgreifen gegen „Extremisten“? Gerade der Umgang mit rechten Kameraden in der Truppe ist seit Jahrzehnten ein Dauerbrenner in der Bundeswehr, auch wenn die allermeisten Rechten nur aufgrund der allgemeinen Wehrpflicht für wenige Monate in der Armee landeten.

Politik und Wehrführung schwankten bis in die 1990er Jahre zwischen zwei grundlegenden Strategien im Umgang mit politisch organisierten Rechten: Zeitweise wurden sie aus Angst vor Unterwanderung gar nicht erst eingezogen. Dann aber wurden sie zeitweise wieder ganz bewusst eingezogen, um sie aus ihren Kameradschaftsumfeldern herauszulösen. Politisch bedeutsam war das Ganze eigentlich nie, politisch opportun seit 1970er Jahren sehr wohl.

Spätestens mit Beginn der Auslandseinsätze als Hilfstruppe der USA in den 1990er Jahren hatte sich das Thema Bundeswehr für wirklich politische Rechte erledigt. Im Gegenteil wurden Bundeswehr-Soldaten durch rechte Aktivisten mit öffentlichen Aktionen dazu aufgefordert, kein „deutsches Blut für Kosovo-Albaner“ (Balkan-Krieg 1998) oder „Kein Blut für Öl“ (Irak-Krieg 2003) zu opfern und den Dienst als Kanonenfutter für die Amis zu verweigern.

Natürlich gibt es wie überall in der Wirtschaft auch bei der Bundeswehr nach wie vor Menschen mit nationaler Gesinnung, aber die sind nicht wegen Ihrer Gesinnung dort tätig, sondern weil sie sich aus privaten Gründen für eine berufliche Laufbahn dort entschieden haben. Meist aus einem ganz banalen Grund: Sie hatten keine andere berufliche Perspektive und die Bundeswehr bot sich gerne an. Nach Aussetzung der Wehrpflicht mehr denn je.

Nun also markige Schlagzeilen zu einem ganz alten Hut: Die Bundeswehr demonstriert, dass sie mal wieder völlig rein gewaschen sei von Menschen mit unliebsamer Meinung. Das klingt nicht nur unglaubwürdig, es zeigt auch eine bedenklich undemokratische Geisteshaltung, bei der die Bundeswehr zu einer Art Gesinnungsstaat im Staate erklärt werden soll. Dazu wurde der militärische Geheimdienst MAD endgültig von der Leine gelassen: Seit dem 1. Juli 2017 darf der MAD auch offiziell alle Bundeswehr-Bewerber komplett durchschnüffeln. Auch dafür hat das Verteidigungsministerium eine scheinbar eindrucksvolle Zahl parat: 15.000 Bewerber seien seitdem „überprüft“, also auch ihrer Intimsphäre beraubt worden.

Ob die Truppe überhaupt so viele Bewerber in dem Zeitraum hatte, ist fraglich, denn die Bewerberzahlen sind laut Medienmeldungen vom Herbst letzten Jahres stark eingebrochen (rp-online vom 25.11.2017). Dass die neueste „Säuberungswelle“ alles andere als erfolgreich war, ist nicht das Problem. Das Problem ist vielmehr, dass deutlich mehr Menschen unter geheimdienstlichen Generalverdacht gerieten, als am Ende tatsächlich für „rechtsextrem“ befunden wurden. Ab 2011 wurden mindestens 300 Soldaten pro Jahr als verdächtig eingestuft und das kann durchaus unliebsame Folgen für die berufliche Karriere haben, auch wenn am Ende nicht der Rauswurf steht.

In „seriösen“ Medien wie BILD vom 26.05.2018 wird passend zur neuesten „Säuberungsaktion“ wieder der Fall „Franco A.“ aufgewärmt als vermeintliches Beispiel für die angebliche Gefahr der Unterwanderung der Bundeswehr durch „Extremisten“ oder gar „Terroristen“. Für die Journaille ist der „Rechtsextremist“, der sich als syrischer Flüchtling ausgab und jeden Monat 400 Euro vom Staat kassierte, ein Glücksfall. Untermauert er doch scheinbar all die Extremisten- und Terrormärchen, die NATO-treue Medien seit Jahren am liebsten verbreiten. Dabei ist bis heute überhaupt nichts klar in diesem „Skandal“ – außer dass das Ganze stark nach geheimdienstlich-behördlicher Verwicklung riecht.

Was BILD & Co. nach wie vor verschweigen: Franco A. ist weder „Rechtsextremist“ noch „Terrorist“. Die Frage, die keiner stellt: Wie passt es eigentlich zusammen, dass ein Rechtsextremer sich aus seiner eigenen Sicht selber derart erniedrigt, dass er sich als Asylant ausgibt und sich dann auch noch mit auffallender Leichtigkeit durch alle Behördengänge arbeitet? Antwort: Es passt eben nicht zusammen. Franco A. hat bei seiner Festnahme angegeben, sein Doppelleben als Asylbewerber sei Teil einer „investigativen“ Recherche gewesen, um das „chaotische System“ der Flüchtlingsregistrierung zu dokumentieren.

Ein gut bezahlter Bundeswehr-Offizier als Hobby-Journalist? Kaum zu glauben, aber selbst wenn: Ein "rechtsextremes" Motiv wäre das dann nicht, sondern eher ein sehr rechtsstaatliches mit äußerst gemeinnütziger Motivation für die Millionen deutsche Steuerzahler dankbar sein dürften. Immerhin hat der Fall die staatliche Beihilfe zum Hunderttausendfachen Asylbetrug unter Merkels Regierung entblößt und dazu geführt, dass nun 100.000 ähnlich gelagerte Fälle neu überprüft werden müssen. Auch die beteiligten Dolmetscher, Anhörer und Entscheider müssen dabei unter die Lupe genommen werden.

Aber vielleicht war das auch nur der positive Nebeneffekt, denn insgesamt wirkt die ganze Story um den "Rechtextremisten Franco A." inszeniert. Das "Auffliegen" von Franco A. und seiner geheimen Terrorzelle geschah jedenfalls unter Umständen, die beinahe schon typisch für geheimdienstliches Mitwirken sind: So will Franco A. aus welchen Gründen auch immer an eine alte Weltkriegswaffe in Wien gelangt sein und diese vor seinem Abflug in der Flughafen-Behindertentoilette versteckt haben. Das habe der Verfassungsschutz irgendwie mitbekommen und daher die Waffe observiert. Als Franco A. die Waffe Monate später dort wieder rausholen wollte, klickten die Handschellen. Klingt das glaubwürdig für einen hochgebildeten und studierten Offizier oder riecht es nicht förmlich nach Legende?

Wie auch immer. Ein „rechtsextremer“ oder „terroristischer“ Hintergrund ist nicht zu erkennen. Es sei denn, Franco A. sollte als V-Mann „David Benjamin“ in Flüchtlingskreise eingeschleust werden, um dort irgendjemanden (den der Staat auch schon in der Mangel hat) zu einem „Anschlag“ anzustiften. Von aller staatlichen Beihilfe zur Massenüberfremdung abgesehen, ist es schon merkwürdig, wie leicht und schnell der Bundeswehr-Leutnant sein Asylverfahren als „syrischer Obsthändler“ mit dem auffällig hochjüdischen Namen „David Benjamin“ durchbrachte. Das kann ohne behördliche Mithilfe kaum möglich sein.

aus PI-News: Foto vom Tor der Kaserne, wo "Franco A." diente


Einiges spricht dafür, dass auch "Franco Albrecht" nur ein Phantom sein könnte, das nur auf echten falschen Papieren besteht. Es ist zumindest schon ein seltsamer Zufall, dass "Franco A." ausgerechnet in einer elsässischen Kaserne diente, die sich auch "Franco-A." abkürzt, nämlich als Kürzel für die vollständige Bezeichnung "Brigade Franco Allemande". War da jemand möglicherweise nicht sonderlich einfallsreich bei der Namensgebung für die Legende von "Franco A."? Und spricht das nicht ganz klassisch für einen typisch deutschen, einfallslosen Beamtenstiesel?

Ob Propagandaesel für Säuberungsaktionen gegen Rechts oder auch als nützlicher „Anschlagstrojaner“: Der BGH sah letztlich keine akute Gefahr und hob den Haftbefehl gegen Franco A. Ende November 2017 auf. Zu dem Zeitpunkt war dessen angeblicher Terrorkumpan auch schon wieder auf freiem Fuß, da der BGH auch bei dort keine ernsthaften Hinweise auf Anschlagsgefahren sehen konnte oder wollte. Von der vermeintlichen "Terrorzelle" blieb also nichts übrig – aber BILD & Co. verbreiten es trotzdem weiter.