Mittwoch, 14. November 2018

Der unbekannte Tod des Ex-HRE-Chefs Georg Funke: Geht das rätselhafte Sterben der Top-Banker weiter?


Seit gestern geben etablierte Medien den Tod des ehemaligen Chefs der Hypo Real Estate (HRE), Georg Funke, bekannt. Im Zuge der künstlich geschaffenen „Finanzmarktkrise“ wurde Funke in deutschen Medien zur Hassfigur aufgebaut, weil er angeblich dem öffentlichen Bild des typischen „Gier-Bankers“ entspreche, der waghalsige Spekulationen betreibe und sich auf Kosten von Anlegern und Steuerzahlern bereichere. Ohne Beweise wurde Funke einer medialen Treibjagd ausgesetzt und zum „Gesicht der Finanzkrise“ erklärt, wie es auch jetzt scheinbar posthum noch passiert (siehe Bericht auf t-online vom 13.11.18).

Wusste Funke zu viel über den Staatsdeal mit der HRE?


Geschieht ihm recht, mögen viele meinen. Doch tatsächlich konnte nie geklärt werden, ob Funke überhaupt verantwortlich für die finanzielle Schieflage der HRE gewesen war. Er selbst hatte stets betont, dass die Bank „von außen zerstört“ wurde und nannte mit Josef Ackermann und dem damaligen Finanzminister Peer Steinbrück konkrete Namen. Die HRE hatte die Deutsche Bank (Ackermann) damals um einen Kredit gebeten, womit Ackermann auf seine eigene Art und Weise bei der Bundesregierung, namentlich Peer Steinbrück, hausieren gegangen sein soll. Funke dazu im Prozess gegen sich vor dem LG München im September 2017: „Ein aus meiner Sicht ungeheuerlicher Vorgang, In einem Mandatsverhältnis denunziert die Deutsche Bank die HRE und zerstört jegliches Vertrauen in das Management beziehungsweise die Kreditwürdigkeit der HRE-Holding-Gruppe."

Die Justiz ist Funkes Vorwürfen nie nachgegangen und der Prozess gegen den Ex-HRE-Chef wurde dann überraschend eingestellt, so dass Steinbrück oder Ackermann zumindest erst mal nichts mehr zu befürchten hatten.

Bereits im Juni dieses Jahres soll Georg Funke angeblich „nach kurzer, schwerer Krankheit“ gestorben sein. „Kurze schwere Krankheit“ ist eine bekannte Floskel, die nicht selten verwendet wird, um tatsächliche Todesursachen zu verdecken. Erstaunlich, dass Funkes Tod erst nach Monaten bekannt wird, wo doch sein langjähriger Anwalt Dr. Wolfgang Kreuzer ein sehr vertrauliches Verhältnis zu ihm hatte und sicher zeitnah davon erfahren haben dürfte. Noch erstaunlicher ist, dass Anwalt Kreuzer nicht einmal den genauen Todeszeitpunkt nennen kann. Auch den genauen Ort und die Umstände des Todes werden offenbar verschwiegen behandelt.

Ist Georg Funke möglicherweise gar nicht eines natürlichen Todes gestorben?
Geht das rätselhafte Sterben der Top-Banker mit Georg Funke weiter? 

Geht das rätselhafte Bankersterben weiter?


Seit 2013 sind dutzende hochrangige Banker aus globalen Spitzenbanken unter mysteriösen Umständen, teilweise auch ganz klaren Mordanschlägen, ums Leben gekommen, wie die Epoch Times vom 18.02.2015 berichtete. Das unheimliche Massensterben vollzog sich über Jahre nahezu unter Ausschluß der Öffentlichkeit, denn etablierte Medien berichteten so gut wie gar nicht darüber.

Denkt man an die nach wie vor ungeklärten Vorwürfe von Georg Funke gegenüber der Bundesregierung und der Deutschen Bank, dann gibt es möglicherweise auch zehn Jahre danach immer noch gute Gründe, den Mann zum Schweigen zu bringen. Immerhin trat Georg Funke Prozess letztes Jahr noch putzmunter und forsch auf, machte also alles andere als einen angeschlagenen oder gar kränklichen Eindruck auf Prozessbeobachter. Mit gerade mal 63 Jahren befand er sich auch nicht in einem Alter, in dem man typischerweise krankheitsbedingt stirbt.

Wenn es widererwartend doch ein ganz normaler Tod durch eine medizinisch nachweisliche Krankheit mit nachvollziehbarem Krankheitsverlauf gewesen sein sollte, dann stellt sich die Frage, warum das nicht ganz offen gesagt wird. Ebenso wie Todesort und Todeszeitpunkt, die dann nicht verschwiegen werden müssten. Die Heimlichtuerei spricht zwangsläufig für etwas anderes. Da Georg Funke über lange Jahre eine Person des öffentlichen Interesses war, hat die Öffentlichkeit auch ein Anrecht zu erfahren, wie, wann und wo der Mann gestorben sein soll.

Mittwoch, 7. November 2018

Anschlagspläne gegen Macron? Wie der Rothschild-Agent mit Hilfe der Medien um Solidarität und Sympathie bettelt


Etablierte Medien kolportieren angebliche „Anschlagspläne“ gegen Frankreichs Präsident Macron, die jedoch völlig „unklar und wenig definiert“ sind. Weder eine Gruppe noch Täter werden namhaft gemacht, nur die politische Richtung wird festgeklopft: Es geht gegen Rechts. Ist das der letzte verzweifelte Versuch des unbeliebten Präsidenten, Solidarität zu erregen und neue Sympathien zu erheischen? Muss die Marionette Macron noch mal aufgebaut werden, weil er die „EU-Armee“ durchsetzen soll?

maximale Aufmerksamkeit mit angeblichen "Anschlagsplänen"


Wie aus dem Nichts wurde Emmanuel Macron zum Präsidentschaftskandidaten aufgebaut und schließlich auch ins Amt gewählt. Massiv beteiligt daran war die gesamte etablierte Medienlandschaft Europas, die den „unergründlichen Monsieur“ seitdem bei jeder Gelegenheit umgarnt und popularisiert. Vergeblich allerdings, denn das politische Handeln des Rothschild-Agenten ließ sich nicht allzu lange mit verlogener PR kaschieren. Macron ist unbeliebter denn je, seine Umfragewerte sanken von rund 54% im Juli auf 21% Anfang November (Quelle: L’Obs, 01.11.18). Damit ist er sogar noch unbeliebter, als es seine Vorgänger Hollande und Sarkozy im ersten Sommer nach ihrem Wahlsieg waren.

Dankbar haben sich viele Franzosen von der Wahlkampagne blenden lassen, dann aber sehr schnell gemerkt, dass sie von PR-Agenturen und Medienmachern hinters Licht geführt wurden: Der „große Verführer“ Macron setzt die asoziale Sparpolitik seiner Vorgänger eiskalt fort. Während die Bürger immer tiefere Einschnitte hinnehmen müssen, leben die oberen Zehntausend weiter in Saus und Braus. Das gilt vor allem für die allmächtigen Bankster aus dem Rothschild-Clan – Investmentbanker Macron ist seit 2012 Partner der Pariser Rothschild-Bank und genießt das besondere Vertrauen der zionistischen Geostrategen:


"Eine besonders schillernde Gestalt in der Galerie der Macron-Förderer ist David de Rothschild. „Einen großen Bruder“, soll Macron ihn einmal genannt haben. Der Mann, der an der Spitze des französischen Zweigs der Bankdynastie steht, hält nicht nur große Stücke auf Macron. „Ich bin ihm tief verbunden“, wird Rothschild von Fulda zitiert." (Quelle: FAZ vom 06.05.2017)


Die ungeschminkte Wahrheit hinter dem Mann, der sich für 26.000,- Euro Makeup auftragen lässt (t-online vom 26.08.17), lautet jedoch: Er ist politisch am Ende und braucht dringend eine „Frischzellenkur“ in Form einer neuen Sympathiewelle. Jedenfalls, wenn er als Marionette der Rothschilds und Bilderbergers im Präsidentenamt gehalten werden soll. Dabei greifen Macrons PR-Strategen offenbar zu einer altbewährten Masche: Macron muss als Opfer dargestellt werden, denn Opfer bekommen Solidarität und daraus kann wieder Sympathie werden. Erst recht, wenn die Täter aus der allgemein gescholtenen braunen Ecke kommen.

Ähnlich lief es auch schon bei Macrons Amtsvorgänger: Gerade als Präsident Hollande politisch am Boden zerstört schien, geschahen auf einmal völlig sinnlose, aber sehr effektvolle „Terroranschläge“ durch „Islamisten“, die der unbeliebte Hollande dazu nutzen konnte, um staatsmännisch staatstragend aufzutreten und in scheinbar „schwerer Schicksalsstunde“ den fürsorglichen Landesvater zu mimen.

Bei Macron knallt es (noch) nicht sofort, da probiert man es erst mal mit der unterschwelligen Strategie eines „gerade noch vereitelten Anschlages“. Ein kluger Schachzug, denn es reicht aus, um den Bürgern einen ordentlichen Schrecken einzujagen, aber es werden keinerlei sichtbare und nachprüfbare Spuren hinterlassen. Aus der Medienberichterstattung können wir lediglich entnehmen, dass irgendwas Nebulöses geplant gewesen sei und dass irgendwelche Leute festgenommen worden seien. Müssen wir denn überhaupt mehr wissen oder reicht es nicht, wenn man uns sagt, dass die Täter in Spe aus dem „ultrarechten Spektrum“ kommen? Dann ist doch alles klar, oder nicht?

Macrons Umfragewerte sind mittlerweile endgültig im Arsch


Urheber der ganzen Story vom „vereitelten rechten Anschlag“ ist der französische Geheimdienst DGSI. Es riecht also förmlich nach einer lancierten Presseente, aber dennoch reicht es für viele große Schlagzeilen über einen „geplanten Anschlag auf Macron“. Ja, die Hofberichterstatter lieben es, wenn sie sich mit ihrem Geschmiere „besorgt“ um den großen Zampano geben dürfen. Und viele Bürger werden denken: „Oh Gott, der arme Präsident wird bedroht, wie schlimm“. Daraus kann ein Solidarisierungseffekt entstehen, der am Ende den vielbeschworenen Schulterschluss aller „demokratischen Kräfte“ nach sich zieht.

Gut, der Effekt würde wohl nur von kurzer Dauer sein, aber möglicherweise genügt das, um Macron die nötige Zeit zu verschaffen, um noch ein paar wichtige Weichenstellungen zu veranlassen, die ihm seine Bilderberger Group im Mai 2014 in Kopenhagen mit auf den Weg in den Elyséepalast gab. Es ist zumindest schon ein merkwürdiger Zufall, dass die Story von den angeblichen „Anschlagsplänen“ gerade jetzt kolportiert wird, wo Macron für die Errichtung einer EU-Armee wirbt. Das tut Macron in ganz plumper Kalter-Krieg-Manier: "Man wird die Europäer nicht schützen, wenn man nicht entscheidet, eine wahre europäische Armee zu haben gegenüber Russland, das an unseren Grenzen liegt und gezeigt hat, dass es bedrohlich sein kann", sagte Macron dem Sender Radio Europe 1.

Wurden die „terroristischen Anschlagspläne“ passend zu dieser Botschaft kreiert, um die scheinbare Notwendigkeit einer EU-Armee zu unterstreichen? Das wäre zumindest ein konkretes propagandistisches Motiv, während ansonsten keinerlei Motiv für einen Anschlag zu erkennen ist. Wozu einen Präsidenten umbringen, der politisch ohnehin schon tot ist?

Sonntag, 4. November 2018

Autobahnen werden in private GmbH ausgelagert - organisierter Raub ohne Medienaufschrei?


Der Privatisierungswahn macht auch vor unseren Straßen nicht Halt. Um die Ausplünderung durch Investoren zu erleichtern, hat der Bund jetzt eine privatrechtliche Gesellschaft gegründet, die das föderale Prinzip aushebelt und sich ganz eigenmächtig um unsere Fernstraßen-Infrastruktur kümmern wird. An ihrer Spitze stehen ausgemachte Privatisierungsbefürworter. Der große Aufschrei in etablierten Medien bleibt jedoch aus.

Totalitäre Übernahme: Landesbehörden entmachtet, ausgelagert in private GmbH


Wenn die großen Massenmedien im Interesse der Allgemeinheit aufschreien müssten, tun sie es meist nicht. Die fetten Schlagzeilen, die jeder mitbekommt, die gibt es nur, wenn es den Mächtigen politisch genehm ist oder wenn mit scheinbaren Skandalen von den echten Schweinereien abgelenkt werden soll. Die Plünderung unseres Volksvermögens ist da ein ganz sensibles Thema, bei dem etablierte Medien eher eine unrühmlich-schweigsame Rolle spielen. Deutschland kommt unter den Hammer und kaum einer kriegt es mit. Bahn, Post, Krankenhäuser, Strom, Wasser - korrupte Politiker privatisieren unsere gesamte Grundversorgung, ohne auf großen Widerstand zu treffen, weil lautstarkes Trommeln in den Medien meist ausbleibt.

Dabei müssten all diese Ausplünderungen wochenlang die Schlagzeilen beherrschen und immer wieder das Volk aufrühren, damit sich Massenproteste regen. Erst Jahre später merken die Leute, was gelaufen ist und versuchen dann verzweifelt, die Korruption der Politik zu korrigieren. Das ist aber oft nur schwer und mit Verlusten möglich. Die Ausplünderung der ehemaligen DDR-Wirtschaft war ein gigantisches Beispiel Anfang der 1990er Jahre, das in der Propaganda von den „blühenden Landschaften“ unterging. Wenige Jahre später folgten weitere Raubzüge an unserem Volkseigentum: Bundesbahn, Bundespost, Stromwerke und zahlreiche Krankenhäuser wie z.B. der LBK in Hamburg. Wie in der ehemaligen DDR haben sich auch im Westen vor allem amerikanische und britische Investorengruppen alles unter den Nagel gerissen, was Profite versprach.

ÖPP-Abzocke auch im Straßenbau

Auch unsere Straßeninfrastruktur steht auf dem Speiseplan globaler Raffzähne, vor allem aus dem Ausland. So genannte ÖPP-Modelle, im Englischen PPP (Public Private Partnership) genannt, sind erst der Anfang. Einige Autobahnabschnitte wurden bereits mit ÖPP gebaut und das wird für uns Steuerzahler sehr viel teurer, als wenn der Bund selber finanzieren und bauen würde. Denn ÖPP bedeutet: Private Investoren finanzieren den Bau vor und vermieten die Straßen dann an den Bund zu überteuerten Mieten mit langen Laufzeiten. Oder sie treten selber für lange Jahre als Betreiber auf und kassieren dafür Mautgebühren. In jedem Fall ist es ein äußerst lukratives Geschäft für Investoren - und wir Steuerzahler müssen dafür bluten.

Totalitäre Übernahme durch den Bund

Vor diesem Hintergrund ist es als äußerst bedrohlich anzusehen, dass der Bund im September eine privatrechtliche GmbH gegründet hat, um Bau, Unterhalt und Finanzierung der deutschen Autobahnen und Bundesstraßen in eine eigene Gesellschaft auszugliedern. Bislang ist es so, dass die Länder im Auftrag des Bundes bauen, doch nun droht eine totalitäre Übernahme unserer Fernstraßen-Infrastruktur durch ein privatrechtliches Unternehmen, dass durch den Bundestag nur lax kontrolliert werden kann.  Namentlich handelt es sich um die „Infrastrukturgesellschaft des Bundes für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen mbH“ (IGA) mit Sitz in Berlin. Die IGA gehört zwar formal gesehen dem Bund, kann aber jederzeit durch Gesetzesänderungen an private Investoren verscherbelt werden. Dazu reicht bereits eine einfache Mehrheit im Bundestag aus, die angesichts der Marionettenhaftigkeit der meisten Abgeordneten ohne Probleme zu bekommen ist.

Wenn Sie bislang noch nie etwas von der IGA gehört haben sollten, ist das kein Wunder. Berichterstattung dazu findet vorwiegend abseits der täglichen Lektüre von Otto Normalbürger statt, z.B. in Wirtschaftsteilen oder Fachblättern. An die große Glocke wird nicht gehängt, dass die IGA spätestens ab 2021 alles übernimmt, einschließlich Tausender Mitarbeiter aus den vormaligen Landesbehörden. Denen schwant offenbar nichts Gutes, denn wie das Handelsblatt vom 02.11.2018 berichtete, hat die IGA große Probleme, Mitarbeiter aus Landesbehörden in die ausgegliederte Bundesgesellschaft abzuwerben. „Als regelrechte „Rattenfänger“ seien die Vertreter des Bundes bezeichnet worden“, gibt das Handelsblatt die interne Stimmungslage in Bayern, Hessen und anderswo wider.

In den Fängen dubioser Wirtschaftsberater

Trotz vorgeblicher „Einigung“ mit den Gewerkschaften sind rund Zwei Drittel der Landesbeschäftigten misstrauisch, ob sie sich am Ende nicht doch in einem privaten Unternehmen wiederfinden und ihren sicheren Status als Angestellte im öffentlichen Dienst, teilweise sogar mit Beamtenstatus, verlieren. Dieses Misstrauen ist auch mehr als angebracht, denn hinter der „deutschen Autobahn-Revolution“ steckt nur scheinbar der Bund, tatsächlich sind es vor allem globale Profitstrategen mit zutiefst sozialfeindlicher Gesinnung. So wird der Gründungs- und Aufbauprozess federführend von der berüchtigten Wirtschaftskanzlei Beiten Burkhardt geleitet, wie das Magazin JUVE im Januar 2018 berichtete.

Die Beraterfirma Beiten Burkhardt verfolgt wirtschaftlich globalistische Ziele und ihre führenden Köpfe sind eng verflochten mit der EU-Politik. Lobbycontrol schreibt dazu: „Zum Tätigkeitsbereich des Standorts Brüssel, dessen Leiter der Partner Dietmar O. Reich ist, gehört u.a. das Legal-Lobbying auf nationaler und europäischer Ebene“ (Quelle: Lobbypedia). In Deutschland vertritt Beiten Burkhardt immer wieder öffentlich-rechtliche Einrichtungen, die Privatisierungen durchsetzen und ihre Arbeitnehmer auf verschiedene Weise zu entrechten versuchen, wie z.B. im Fall der Median-Kliniken in NRW. Auch die Privatisierung von Stadtwerken wie in Leipzig (Quelle: Pressebox, 21.11.2007) oder Braunschweig geht auf das Konto der fragwürdigen Unternehmensberater.

Beiten Burkhardt bringt über seinen stellv. Projektleiter Heinrich Rentmeister noch einen weiteren Global Player ins Spiel: Die äußerst einflussreiche US-Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG), die besonders aggressiv darauf abzielt, öffentlich-rechtliche Staatsstrukturen zu privatisieren, um den Rahm abzuschöpfen. Auch Steuervermeidung mit allen legalen und illegalen Tricks gehören zum Repertoire von BCG, wie die Luxemburg-Leaks dokumentieren. Die BCG gehört mittlerweile zu den großen „Dauer-Beratern“ der Bundesregierungen und es ist für den Bürger kaum noch durchschaubar, ob solche Finanzstrategen nur beraten oder in Wahrheit schon regieren, wie es in den USA der Fall ist.

Privatisierung durch einfache Mehrheit

Nach Außen hin wird es als besonders effektiv verkauft, dass bald alle Fäden in Sachen Bau, Unterhalt und Finanzierung in nur einer bundeseigenen Autobahnfirma zusammenlaufen. Das mag organisatorisch gesehen auch so sein, aber darum geht es nicht. Es geht den Beraterstrategen viel mehr darum, dass eine einzelne privatrechtliche GmbH sehr viel leichter durch Investoren gekapert werden kann, als eine Vielzahl von Landesbaubehörden. Die Landesbaubehörden wurden jedoch durch Beschluss des Bundestages per Gesetz ausgeschaltet. Alleine dieser bedenkliche Beschluss zeigt schon, dass auf den Bundestag überhaupt kein Verlass ist und wir jederzeit damit rechnen müssen, dass der Bundestag in naher Zukunft auch die behauptete „Unverkäuflichkeit“ der IGA per Beschluss kippen wird.

Teufel und Beelzebub: Die ÖPP-Propagandisten Böger und Friewald

An der Spitze der neugegründeten Autobahnfirma IGA wird der Teufel bereits mit dem Beelzebub ausgetrieben. Auf gut deutsch: Die Geschäftsführung besteht aus eindeutigen Privatisierungsbefürwortern. Namentlich sind das Prof. Torsten Böger  und Martin Friewald, die beide auch schon seit Jahren das Management des IGA-Vorläufers VIFG („Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft“)  leiten.

Sie haben noch nie von der VIFG gehört? Kein Wunder, auch das wurde nie an die große Glocke gehängt. Die Privatisierung unserer Verkehrsinfrastruktur läuft im Hintergrund schon seit langem. Die VIFG wurde 2003 gegründet, gehört dem Bund und dient vorgeblich dem Zweck, die damals eingeführte LKW-Maut zu kassieren. Eigentlich ist aber die gesamte Finanzierung des Fernstraßenbaus Aufgabe der VIFG. Dieser besonders sensible Bereich wurde also gewissermaßen schon vor-privatisiert, als Vorstufe zur IGA. In diesem Sinne dient die VIFG seit Jahren als legales Einfallstor für private Investoren. Deren Top-Manager Böger und Friewald haben maßgeblichen Anteil daran. Böger ist ein klarer Befürworter des ÖPP-Abzockemodells, er verbreitet seine ÖPP-Litaneien seit 2011 sogar als Honorarprofessor an der TU Braunschweig.

Dunkle Vorgeschichte zu Stolpes Zeiten

Viel spannender ist jedoch, wie Böger Chef der VIFG wurde. Da gab es offenbar eine Mauschelei zwischen dem Verkehrsministerium und dessen „Beraterfirma“, dem berüchtigten globalen US-Konzern PricewaterhouseCoopers (PwC), die das Ministerium bei der Einführung der LKW-Maut  „berieten“. Nachdem das erfolgreich geglückt war, wurde der damalige PwC-Manager Torsten Böger von Verkehrsminister Stolpe zum Geschäftsführer des Bundesbetriebes VIFG gemacht (siehe „Maut: Union wittert Vetternwirtschaft“, FAZ vom 02.01.2004). 

gefährliche Verflechtungen zwischen "Beraterfirmen" und Ministerialebene


Auch Martin Friewald sieht in ÖPPs, mit denen der Steuerzahler beschissen wird, ein „Erfolgsmodell“, wie er in einem Interview in der Verkehrsrundschau zusammen mit seinem Kompagnon Böger äußert. Friewald war in der Vergangenheit für haarsträubende verkehrspolitische Maßnahmen zuständig, unter deren Folgen die Bürger heute noch leiden. Zum Beispiel verbockte Friewald den sinnlosen, überteuerten und seit vielen Jahren mit zahllosen Baustellenschikanen versehenen Ausbau der BAB A7 hinter dem Hamburger Elbtunnel Richtung Schnelsen, auch als „A7-Deckel“ bekannt. Lärmtechnisch macht die Überdeckelung der Autobahn in diesem Abschnitt keinen Sinn (Lärmschutzwände hätten gereicht), der gewonnene Baugrund ist nur für luxuriöse Investoren ein Gewinngeschäft und die Gefahren, die durch und in diesem langen Tunnel entstehen können, stellen ein extrem großes Problem im Vergleich zu freier Strecke dar.

Auf Friewalds Konto geht auch die massive Zerstörung aller Straßen in Deutschland durch die neuen, besonders langen LKWs, so genannte „Lang-LKW“, denen er grünes Licht zur Straßennutzung erteilte. Als ob der LKW-Verkehr durch politische Fehlentscheidungen des Bundes nicht ohnehin schon schlimme Ausmaße angenommen hätte, werden die Straßenbeläge seit ein paar Jahren durch besonders schwere Lang-LKWs zusätzlich belastet. Ganz zu schweigen davon, dass die meisten Straßen für solche LKWs nicht gebaut sind und dadurch Verkehrsinfarkte insbesondere in engeren Straßen, Kreuzungen, Kurven und Kreiseln provoziert werden. Das „Fahren ab 17“ überführte Friewald ins Dauerrecht – eine mindestens streitbare Maßnahme, denn schon bei den 18-21jährigen zeigt sich nur zu oft, dass ihnen noch die geistige Reife zum Autofahren fehlt.

Die Weichen sind von langer Hand gestellt, die angebliche „Unverkäuflichkeit“ der neuen Autobahngesellschaft absichtlich nicht in die Verfassung eingeschrieben und im Hintergrund reiben sich ausländische Investoren bereits die Hände. Es droht wieder einmal eine Enteignung von Volkseigentum durch die „kalte Küche“. Wo aber bleiben wochenlange Medienproteste, die das Volk aufmerksam machen, um den letzten Schritt noch zu verhindern? Warum zelebrieren die Medien seit Monaten irgendwelches unwichtige Merkel-Seehofer-Groko-Schmierentheater, während unbeachtet von der Öffentlichkeit der Raub weiterer großer Teile unseres Landes (zählen Sie die Fernstraßen mal in qkm zusammen) vorbereitet wird?

Dienstag, 30. Oktober 2018

Kein Rücktritt, kein Beben: Merkel bleibt an der Macht und droht mit weiteren 3 Jahren Kanzlerschaft


Haben Sie es gestern heftig unter Ihren Füßen vibrieren gespürt? Hat sich gar die Erde unter Ihnen aufgetan? Wenn ja, keine Sorge, das war kein echtes Erdbeben, sondern höchstens ein mediales Rumoren. Sollten Sie gar nichts gespürt haben, herzlichen Glückwunsch, da war auch nichts, was Sie hätten spüren können. Nur etablierte Medienmacher wollten uns ein künstlich inszeniertes „Merkel-Beben“ als politischen Erdrutsch verkaufen.

Das "Beben" fand höchstens in den Köpfen kranker Journalisten statt...


Nach der vergurkten Hessen-Wahl schwadronierte Merkel darüber, nicht mehr für den Parteivorsitz in ihrer Splitterpartei kandidieren zu wollen. Das ist nicht mal ein richtiger Rücktritt, sondern bestenfalls eine Absichtserklärung. Etablierte Medien machen daraus ein großes Rücktrittstheater, so als ob nun das Chaos ausbräche und es in Deutschland ohne die „große Staatsratsvorsitzende“ nicht mehr weiterginge. Mit dicken Kullertränchen in den Augen ziehen Merkels Stammjournalisten scheinheilig Bilanz, als wäre ihre geliebte Kanzlerin schon zu Grabe getragen worden. Eine Riesen-Show, ein Nebelkerze.

Denn tatsächlich ist gar nichts passiert. Merkel ist immer noch CDU-Chefin und leider auch immer noch Bundeskanzlerin.  

Dass sie selbst bald nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren will, heißt gar nichts. Wenn ihre Parteifreunde es verlangen, würde sie es vermutlich trotzdem wieder annehmen, denn Merkel ist machtbesessen. Der Machtkampf um die Nachfolge würde „chaotisch“ werden, drohen uns die Medien. Gleichzeitig platzieren sie bereits den neuen Wunschkandidaten der Machteliten: Friedrich Merz, der zum selben transatlantischen Lobbyverein wie Merkel gehört, steht schon Gewehr bei Fuß, um die bundesdeutsche Politik im Sinne US-amerikanischer Interessen fortzusetzen.

Lauthals verkündete Rücktritts-Meldungen suggerieren der Öffentlichkeit, dass Merkel schon bald von allen Ämtern zurücktreten und nie mehr in der Politik auftauchen wird. Dem ist aber leider nicht so. Tatsächlich will die „charakterlose Deutschland-Zerstörerin“, wie Michael Mannheimer sie treffend nennt, ihre Kanzlerschaft bis zum bitteren Ende durchziehen. Mindestens noch drei weitere Jahre Zerstörung stehen uns unter Merkels Regentschaft bevor. 

Erst 2021 will Merkel angeblich als Bundeskanzlerin abdanken. Auch das ist eigentlich keine Meldung wert, denn 2021 sind ganz reguläre Bundestagswahlen, da endet grundsätzlich erst einmal jede vorherige Kanzlerschaft.

"Am Ende ihrer Macht"? Wohl kaum, was für eine dreiste Lüge in BILD


Eigentlich wurde Merkel schon bei der letzten Bundestagswahl 2017 als Kanzlerin vom Volk abgewählt, aber mit Hilfe der abgefuckten SPD hat sie sich den Posten noch einmal ergaunern können. Dass dieser Wahlbetrug in drei Jahren nicht noch mal funktionieren wird, dass weiß Merkel ganz genau, denn sowohl die CDU, als auch die SPD wracken immer mehr ab und können bald keine „GroKo“ mehr bilden. Politische Kenner vermuten, dass das Abwracken der beiden ehemaligen „Volksparteien“ kein zufälliger Prozess ist, sondern von oben gesteuert wird. Ganz nach dem Motto: CDU und SPD wählt eh keiner mehr, also muss Platz für Neues geschaffen werden. Schließlich soll der Wähler noch ein paar Jahre lang an die Demokratie glauben, ehe der Schleier zur totalen Euro-Diktatur endgültig gelüftet wird.

Bis dahin können es aber noch verdammt lange drei Jahre unter Merkels Fuchtel werden, die schlimme Folgen für uns nach sich ziehen. Denn die Trägerin des freimaurischen Kalhergi-Preises, benannt nach dem Hochgradfreimaurer Graf von Kodenhove-Kalhergi, der eine eurasisch-negroide Mischrasse in Europa schaffen wollte, wird ihre ätzende Integrationspolitik unerbittlich fortsetzen - unter dem Beifall der grünlackierten Öko-Faschisten, die im Hintergrund schon an der Rückkehr des Kommunismus im neuen (Klima-) Gewande arbeiten.

„Merkel macht den Schröder“, titelte die BILD-Zeitung gestern. Gespielte Empörung also, weil Merkel ebenso wie ihr Vorgänger Gerhard Schröder einfach die Politik verlassen will, nachdem sie genug verbrannte Erde hinterlassen hat. Was BILD nicht erwähnte: Schröder verließ die Politik, weil er viel einflussreichere Aufgaben in Aussicht hatte. Nach seinem Ausscheiden aus der Politik konnte Schröder sich endlich auch offiziell als das betätigen, was er bis dahin nur heimlich war: Als Rothschild-Agent. Seine politische Marschrichtung änderte sich also keineswegs, nur sein Tätigkeitsbereich verlagerte sich, was sowohl seinen Einfluss, als auch seine Bezüge erheblich steigerte. 

Eine ähnliche Karriere dürfte auch Kanzlerin Merkel nach ihrem Ausscheiden aus der Politik bevorstehen. Ein politisches Amt inne zu haben, bedeutet letztlich immer auch gewisse Einschränkungen. Von denen sind Ex-Politiker befreit und können ihren in der Politik erworbenen Einfluss anderswo viel besser nutzen. Wie Schröder und viele andere könnte auch Merkel von der Bildfläche verschwinden und ihren Einfluss für die Öffentlichkeit unsichtbar in irgendwelchen transatlantischen Denkfabriken und Stiftungen ausüben oder als freiberufliche „Beraterin“ im Sinne ihrer Auftraggeber fungieren. 

"Am Ende der Macht", wie BILD uns weismachen will, wäre Merkel damit ganz sicher nicht, im Gegenteil. Auf diese Weise könnte Merkel sogar noch viel gefährlicher gegen uns wirken.