Samstag, 23. Juni 2018

Gefundenes Fressen für die Medien: Wer schürt die Plastikmüll-Hysterie und warum?



Benutzen Sie noch Plastiktüten für Ihre Einkäufe? Kaufen Sie noch Lebensmittel, die in Plastikverpackungen stecken? Nein, sicher versuchen auch Sie, dieses künstliche Teufelszeug soweit wie möglich zu meiden. Wer will schon schuld daran sein, dass „unsere Ozeane im Plastikmüll versinken“, wie es von Umweltorganisationen und etablierten Massenmedien so schön propagiert wird. Seit ein paar Jahren wird der Plastikmüll zunehmend zur globalen Großkatastrophe hochgepuscht – nicht in der Realität, aber in den Medien.

Rockefellers WWF: Spenden sammeln mit Panikmache


In der künstlichen Katastrophenpropaganda hat sich der schlichte Plastikmüll weiterentwickelt zu einem überdimensionalen Mikroplastikgeschwader. Nichts bliebe mehr vor diesen Kleinstteilen von weniger als 5-10 mm Größe verschont. Eine Horrorvorstellung: Wir essen Plastik, wir trinken Plastik und – wir scheißen Plastik. Letzteres verschweigt die Propaganda allerdings, denn die natürliche Ausscheidung der Kleinstteilchen würde das mediale Horrorszenario ganz schnell in Luft auflösen.

Wir sollen das „Problem“ aber nicht einfach ausscheiden, sondern der Panikmache auf den Leim gehen. Schließlich leben die Mächtigen dieser Welt davon, dass die Menschen in Angst und Schrecken leben. Für die globalen Eliten ist Katastrophenpropaganda ein wichtiger Bestandteil ihres Machterhalts, denn globale Katastrophen erfordern scheinbar „globale Maßnahmen“, die letztlich zu nichts anderem führen, als zu globaler Diktatur, die sich in unser aller Leben einmischt und es bis in den letzten Winkel reguliert.

Darum sollen wir glauben, dass auch das Plastikmüll-Problem „menschengemacht“, also von uns allen mitverursacht sei. Das ist jedoch falsch. Tatsächlich lässt sich das Plastikmüll-Problem auf ganz wenige Verursacher und Regionen eingrenzen: 88 – 95 % des Plastikmülls in den Meeren stammen aus nur zehn großen Flüssen in Asien und Afrika.

Warum fast aller Plastikmüll aus Asien kommt, verraten uns die Medien aber nicht


Das belegt eine Studie des Leipziger Helmholtz-Zentrums, wie die Tageszeitung „Daily Mail“ am 11. Oktober 2017 berichtete. Ganz konkret kommt also fast aller Plastikmüll, der auf den Weltmeeren herumtreibt, aus China, Indonesien, den Philippinen, Thailand und Vietnam. Von den westlichen Industrieländern befinden sich selbst die USA erst weit hinten auf Platz 20 und europäische Länder sind mengenmäßig kaum noch der Rede wert.

Davon sollten wir uns allerdings nicht täuschen lassen, denn in den Medien wird gezielt der Eindruck erweckt, als seien einzig die bösen Asiaten schuld.  Verschwiegen wird aber, dass der Plastikmüll im asiatisch-pazifischen Raum vorwiegend auf industrielle Produktion zurückzuführen ist und dass westliche Chemiekonzerne wie Dow Chemical, LyondellBasell, BASF, Lanxess, Exxon etc. stark daran beteiligt sind. So werden zum Beispiel auch unsere tollen „gelben Säcke“, die hier als Errungenschaft des Umweltschutzes gefeiert werden, in China hergestellt – und dort entstehen dann die entsprechenden Produktionsabfälle, die kostengünstig in Flüsse und Meere verklappt werden.

Das ist in der Tat ein Skandal, der aber kaum beim Namen genannt wird. Stattdessen werden wir alle in Sippenhaft genommen und sollen den Müllskandal in Fernost durch unser eigenes Verhalten hierzulande wieder gutmachen. Ein Unding! Erstens ist das nicht möglich und zweitens auch gar nicht nötig, denn z.B. bei Untersuchungen des Alfred-Wegener-Instituts stellte sich heraus, dass nur 7% des Mikroplastiks im arktischen Meer aus Deutschland stammten. Das erwähnte die BILD-Zeitung am 21.06.2018 im Kleingedruckten ganz nebenbei, die große Schlagzeile lautete jedoch: „SO VIEL MIKROPLASTIK WIE NIE IN DER ARKTIS“. Im wahrsten Sinne des Wortes eine eiskalte Irreführung der deutschen Leser, die den Plastikmüll in der Arktis sofort auf sich selbst münzen, obwohl der Löwenanteil davon gar nicht von hier stammt.

typische Panikmache in der BILD-Zeitung


Aber das ist genau die Masche: Aus 7 % Müll werden 100 % Hysterie! Nicht nur die BILD-Zeitung macht den Menschen gerne Angst mit übertriebenen Katastrophenszenarien. Auch im Fernsehen wird alle paar Tage in pseudo-wissenschaftlichen Sendungen oder Verbrauchermagazinen ein Riesentheater um Mikroplastik veranstaltet. Dass wir Deutschen kaum Plastikmüll verursachen, der in den Weltmeeren landet, sollen wir aber lieber gar nicht so genau wissen. Nur Deutsche mit schlechtem Gewissen sind gute Deutsche…

Die Panikmache in den großen Massenmedien ist zum einen durch transatlantische Lobbyorganisationen und Denkfabriken der US-Machteliten gesteuert. Zum anderen steckt aber auch ein starkes Eigeninteresse der Medien dahinter, denn mit vermeintlichen Katastrophen lassen sich spannende Schlagzeilen produzieren, Einschaltquoten in die Höhe treiben und dadurch mehr Geld verdienen. Probleme, mit denen sich an das Gewissen der Menschen appellieren lässt, werden zu Riesenkatastrophen gehypt. Da stimmen Ideologie und Kasse gleichermaßen.

Das dubiose US-Journalistennetzwerk „Orb“, zu dessen Verbund auch die BILD-Zeitung gehört, ging sogar noch einen Schritt weiter: Es betrieb nicht nur Propaganda im Sinne der Plastikmüll-Hysterie, sondern versuchte das auch noch mit fragwürdigen eigenen „Untersuchungen“ zu untermauern. „Orb“ führte eine vermeintliche Studie durch, die belegen sollte, ob Mikroplastik auch ins Trinkwasser gelangen würde. Und siehe da: Die Studie belegte angeblich genau das. Die Glaubwürdigkeit der Studie ist allerdings sehr zweifelhaft. In der Huffington Post vom 09.07.2017 lesen wir dazu:

Deutsche Experten sehen die Untersuchung von Orb sehr kritisch. „Die Befunde sind nicht besorgniserregend und die Befunde mit sehr geringen Konzentrationen auch nicht glaubwürdig", sagt Ingrid Chorus, Trinkwasserexpertin beim Umweltbundesamt (Uba). Zwei bis zehn Plastikteilchen pro Liter seien sehr wenig: "Das sagt nichts aus, das ist Grundrauschen."

Chorus ärgert sich über die grundsätzliche Herangehensweise bei der Bewertung als Gesundheitsgefahr: "Es gehört nicht ins Trinkwasser, aber wie gefährlich etwas ist, kommt immer auf die Konzentration an. Die Ja-Nein-Betrachtungsweise ist einfach grundfalsch." Ob Mikroplastik für den Menschen gefährlich sein kann, sei nicht allgemein zu beantworten, sagt Chorus. Das Thema sei bislang wenig erforscht, außerdem müsse man verschiedene Plastikarten unterscheiden."

Das ist eine schallende Ohrfeige nicht nur für die Orb-Propagandisten, sondern auch für alle anderen Medienmacher, die uns mit der Vergiftung unseres Trinkwassers durch Plastikmüll Angst machen wollen. Nichts davon ist wissenschaftlich erwiesen. Aber die Macht der Bilder ist meist stärker als die Vernunft. Seit Jahren sehr beliebt bei den PR-Strategen sind scheinbar eindrucksvolle Bilder von sichtbaren »Müllstrudeln«, die auf den Meeren herumtreiben.

Diese Müllstrudel werden häufig im Fernsehen und im Internet gezeigt, aber tatsächlich sammelt sich in diesen Müllstrudeln lediglich 0,5 Prozent des Plastikmülls, wie die Tageszeitung „Neues Deutschland“ am 20.06.2018 berichtete. Schockierende Bilder, die nichts belegen. Aber die Menschen lassen sich damit manipulieren. Immer weniger Deutsche benutzen Plastiktüten, obwohl die sogar umweltfreundlicher als Papiertüten sind.

Wer seine Einkäufe doch in Plastiktüten verpackt nach Hause tragen möchte, wird seit einiger Zeit mit „Strafzöllen“ belegt. Für Händler eine ganz neue Einnahmequelle, denn früher waren Plastiktüten ein kostenloser Kundenservice. Heute muss der Kunde sie bezahlen, aber am vermeintlichen Problem ändert sich dadurch gar nichts, weil der globale Plastikmüll überhaupt nichts mit unseren Einkaufstüten oder Lebensmittelverpackungen zu tun hat. Die landen nämlich nicht in Flüssen oder Meeren, sondern werden aufgrund unserer gut organisierten Abfallwirtschaft verbrannt oder recycelt.

Aber sobald das Stichwort „Mikroplastik“ fällt, setzt bei vielen Leuten der Verstand aus. Dieser dämonisierte Begriff lässt einem das Blut in den Adern gefrieren, soweit haben es Propaganda und Ideologie mal wieder gebracht. Ähnlich wie beim Klimaschwindel oder der CO2-Lüge – wir kommen noch darauf zurück. Aber woher stammt die Bezeichnung „Mikroplastik“ eigentlich? Man sollte meinen, es sei ein ganz normaler wissenschaftlicher Begriff, aber dem ist gerade nicht so. Laut Wikipedia wurde der Begriff ausgerechnet von einer US-amerikanischen Pseudobehörde erfunden: „Als Mikroplastik bezeichnet man nach einer Definition der U.S. National Oceanic & Atmospheric Administration kleine Kunststoff-Teilchen mit einem Durchmesser unter 5 mm“ (Quelle: Wikipedia)

Die „National Oceanic & Atmospheric Administration“ (NOAA) hat also festgelegt, wie sich „Mikroplastik” zu definieren hat. Das Problem dabei ist nur, dass es sich bei der NOAA weniger um eine wissenschaftliche, als vielmehr um eine propagandistische Organisation im Sinne der globalen Agenda handelt. Die NOAA wurde in der Vergangenheit immer wieder bei höchst unwissenschaftlichen Manipulationen erwischt. Erst im Februar 2018 flog wieder ein Schwindel auf: Im Zuge der offiziellen Klimawandel-Propaganda versuchte die NOAA, eine Kältewelle im Nordosten der USA aus der Wetterhistorie zu löschen. James Delingpole, der den Schwindel ans Tageslicht brachte, kommentierte zum Schluß seines Berichts: "This is a scandal. NOAA’s climate gatekeepers are political activists not honest scientists and the U.S. taxpayer has no business funding their propaganda." Zu deutsch: „Das ist ein Skandal! Die Klima-Wächter der NOAA sind politische Aktivisten, aber keinesfalls ehrliche Wissenschaftler. Der US-Steuerzahler darf deren Propaganda nicht länger finanzieren!"

Aufgeflogen: Klimaschwindeleien des NOAA


Schon vor Jahren war die NOAA führend daran beteiligt, mit gefälschten Klimawandel-Berichten Druck auf führende Spitzenpolitiker beim Weltklimagipfel 2015 in Paris auszuüben. Ein hochrangiger Whistleblower aus dem NOAA, John Bates, hat der Tageszeitung „Daily Mail“ (siehe Bericht vom 04.02.2017) mitgeteilt, dass die NOAA gegen ihre eigenen Regeln für die wissenschaftliche Integrität verstoßen habe, als sie den sensationellen, aber fehlerhaften Bericht über angebliche globale Erderwärmung veröffentlicht hatte, mit dem Zweck, die größtmögliche Wirkung auf die Spitzenpolitiker der Welt, darunter Barack Obama und David Cameron bei der UNO-Klimakonferenz in Paris im Jahr 2015 auszulösen.

Vor acht Jahren war das Thema Plastikmüll noch lange nicht so präsent wie heute. Die kampagnenartige Dämonisierung war zwar schon im Gange, aber nicht zuletzt die Meeresforscher der „Sea Education Association (SEA) von der Universität Boston machten der globalen Agenda einen kleinen Strich durch die Rechnung, denn: Entgegen der Propaganda hatte die Müllbelastung der Ozeane schon seit einiger Zeit nicht mehr zugenommen. Der SPIEGEL berichtete unter dem Titel „Plastikabfall: Müll-Mysterium auf hoher See“ am 20.08.2010: "Die Weltmeere sind eine riesige Müllkippe - aberwitzige Mengen Plastikabfall  schwimmen mittlerweile darin. Doch obwohl die Menschheit immer mehr Kunststoffe produziert, nimmt die Müllbelastung der Ozeane seit einiger Zeit nicht mehr zu. Forscher stehen vor einem Rätsel."

Was nicht in die Propaganda paßt, wird zum "Mysterium" vernebelt


Offenbar bemerkte der SPIEGEL nicht einmal, dass er sich in seinem Artikel selbst widersprach, denn so „aberwitzig“ scheinen die Mengen ja nicht zu sein. Die Forscher der SEA nehmen immerhin schon seit 1986 Wasserproben im Westatlantik und der Karibik. In ihrer Studie, die im Wissenschaftsmagazin „Science“ publiziert wurde, kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Müllbelastung nicht zugenommen hatte. Im Gegenteil: "Die Mengen variieren zwischen 5000 und 26.000 Teilchen pro Quadratkilometer. Frühere Einzelmessungen aus den siebziger Jahren hatten zum Teil sogar noch dramatisch höhere Werte ergeben - mit bis zu 167.000 Partikeln pro Quadratkilometer."

Eine gute Nachricht für die Menschheit, aber nicht für die Katastrophenpropaganda. Besonders pikant ist das Ergebnis der Studie auch deshalb, weil die weltweite Kunststoffproduktion seit 1976 um das Fünffache gestiegen ist. Das heißt: Mehr Produktion und mehr Gebrauch von Plastik bedeuten nicht automatisch auch mehr illegal entsorgten Müll. Mit dieser Erkenntnis fällt es heute schwer zu glauben, dass der Plastikmüll ausgerechnet in den letzten acht Jahren plötzlich so dramatisch angewachsen sein soll. Das macht eigentlich keinen Sinn, denn wenn schon die fünffache Produktionszunahme seit 1976 keine nachweisbare Müllzunahme verursachte, dann kann die deutlich geringer gestiegene Produktion der letzten Jahre erst recht keine Müllzunahme verursacht haben.

Leider ist die SEA-Studie kaum bekannt. Stattdessen ängstigen uns Medien und Umweltorganisationen damit, dass der böse Plastikmüll Jahrhunderte lang auf den Meeren schwimmen wird, bis letztlich mehr Plastik als Fische im Meer seien. Plastikflaschen zersetzen sich erst nach rund 450 Jahren vollständig. Die vielgescholtene Plastiktüte, DAS Symbol der Plastikmüll-Hysterie, braucht dafür nur 10-20 Jahre. Generell wird aber immer wieder darauf verwiesen, dass der Plastikmüll deshalb ein Problem sei, weil die meisten Kunststoffe sich nur sehr langsam fragmentieren, zersetzen oder verwittern. Selbst unter guten Bedingungen mit viel Licht, Sonne und Meersalz dauert es dennoch Jahrhunderte.

Das bestätigt uns auch ein SWR-Experte im Blog des öffentlich-rechtlichen Senders. Dort antwortet Experte Hans R. Kricheldorf am 20.02.2013 auf die Frage eines Zuschauers, ob man den Abbau von Kunststoffen beschleunigen kann: „Man kann die Kunststoffe ganz grob in zwei Kategorien teilen: Eine Gruppe wird allmählich durch Wasser gespalten; die verschwindet schneller. Aber der Großteil der Kunststoffe, die im mehr schwimmen – Polyethylen, Polystyrol, Polypropylen – hat sehr lange Lebensdauern. Diese Stoffe werden auf Dauer nur durch Licht und Sauerstoff zerstört, und das dauert lange. Wie lange das dauert, hängt vom Klima, der Temperatur, der Sonneneinstrahlung ab, aber wir bewegen uns hier in einer Größenordnung von Hunderten von Jahren.“

Das ist gut zu wissen, denn daraus ergibt sich zwangsläufig eine Kernfrage, die in der öffentlichen Propaganda kaum gestellt wird: Wie kann es bei so langen Zeiträumen sein, dass sich bereits so viel Mikroplastik in den Meeren und Flüssen befindet, obwohl Kunststoffe noch gar nicht so lange hergestellt werden? Schon gar nicht in den heutigen Mengen und in den Regionen, von denen 88-95 % der Verschmutzung stammen? Gab es etwa schon vor Jahrhunderten Kunststoffabfälle? Die Abfälle der letzten Jahrzehnte können doch Großteils gar nicht so schnell zu Mikro- oder Nanoplastik zerfallen sein – oder wurde da künstlich nachgeholfen?

Nach den Plastiktüten, die eigentlich gar nicht das Problem sind, wird uns mittlerweile weisgemacht, dass unser Wäschewaschen und unsere Pflegeprodukte das Problem seien. Beim Waschen würden sich Kunststofffasern lösen und in den Pflegeprodukten seien sowieso ganz viele Kunststoffteilchen enthalten, die wir alle in den Abfluss spülen und die nicht mehr herausgefiltert werden könnten. Wir sind also die Bösen, wir verschmutzen das Trinkwasser und die Meere und die Fische und am Ende landet alles wieder in unserer Nahrung auf unserem Teller. Nun, wenn wir an all die leckeren Dinge denken, die sich in unserem Abwasser (Waschen, Klo, Spüle) sammeln, dann sind Kunststoffteilchen wahrscheinlich noch das Angenehmste darin. Aber die Botschaft ist klar: Unsere Zivilisation ist eigentlich etwas ganz Schlimmes und wir sollten sie lieber abschaffen, weil sie uns sonst irgendwann umbringt.

Es werden uns ja immer neue Bären aufgebunden, wie schlimm unsere westlich zivilisierte Nahrung aus dem Supermarkt sei. Nun auch noch Mikroplastik. Fakt ist aber: Obwohl unsere Lebensmittel eigentlich das totale Gift für uns seien, werden wir immer älter und sind dabei viel gesünder, als alle Generationen vor uns. Ein unauflöslicher Widerspruch, der auch vor Mikroplastik nicht Halt machen wird. Die pauschale Theorie vom Plastikmüll-Kreislauf vom heimischen Abflussrohr bis zum Fisch auf unserem Teller hat außerdem einen Haken: Nicht alle Fische fressen überhaupt Plastik. Laut Untersuchungen des Alfred-Wegener-Instituts in Nord- und Ostsee aus 2015/2016 fressen nur bestimmte Fischarten wie Makrele Plastik. Heringe und Flunder dagegen nicht.

Und selbst bei den betroffenen Meerestieren ist bislang überhaupt nicht klar, ob ihnen die Plastikteilchen überhaupt schaden. In ihrer Studie fanden die AWI-Forscher keine Hinweise darauf, dass eine Ansammlung von Mikroplastikteilchen im Fischmagen schwere Folgen haben könnte. Ebenso wie Strandschnecken können auch andere Meeresbewohner das Mikroplastik durchaus nahezu vollständig wieder ausscheiden – das wäre das Ende der Hypothese, dass alles Plastik aus den Meeren automatisch alles Leben im Meer tötet oder über das Meeresgetier am Ende wieder in unserer Nahrung landet.


Wozu dient die Plastikmüll-Hysterie wirklich?

Wer meint, die Hysterie diene alleine der Durchsetzung von Plastikverboten, denkt zu kurz. Sicher ergeben sich dadurch auch wirtschaftliche Vorteile für gewisse Branchen, z.B. beim Export von technischem Know-How nach Asien oder bei der Herstellung alternativer Verpackungen, aber das alleine erklärt keine globale Kampagne solchen Ausmaßes.

Die Plastikmüll-Propaganda weist klare Parallelen zur CO2-Lüge und zum Klimaschwindel auf: Auch hierbei wird uns weisgemacht, dass es sich um ein „globales Problem“ handele, das von uns allen „menschengemacht“ sei und nur global bekämpft werden könne. Die Strategen der globalen Agenda betonen in letzter Zeit auffällig oft die Wichtigkeit der Ozeane bei der Bekämpfung des so genannten „Klimawandels“. Das muss uns aufhorchen lassen: Will sich hier eine globale Elite die Herrschaft über die Weltmeere sichern? Soll unter dem Vorwand des globalen „Umweltschutzes“ die im Seevölkerrecht verankerte „Freiheit der hohen See“ ausgehebelt und ein globales Hoheitsrecht über die Ozeane geschaffen werden?

Die scheinheilige Forderung nach einer globalen Kontrolle über die Weltmeere könnte mit Hinweis auf die vermeintlich starke Plastikverschmutzung laut werden und kaum einer würde sich etwas Böses dabei denken, weil die meisten immer noch glauben, dass die Regierungen nur das Beste für die Welt wollen. Dagegen sprechen aber die nachweislichen Übertreibungen und Falschdarstellungen, die trotz anderslautender Untersuchungsergebnisse auch von offiziellen Stellen permanent verbreitet werden. Auch die Plastikmüll-Hysterie scheint eines dieser typischen trojanischen Pferde zu sein, die dazu dienen sollen, eine globale Weltregierung unter dem Deckmantel des Umweltschutzes rechtfertigen zu können.



Sonntag, 10. Juni 2018

Der Todeskuß des „NSU“



Wer eine politische Bewegung oder Entwicklung stoppen will, der muss sich an deren Spitze setzen und sie umarmen. Je brutaler, desto nachhaltiger. Das ist in etwa die Lehre, die wir aus dem „Terrorismus“ der „RAF“, vor allem der späten „RAF“ ziehen können. Niemandem haben die Taten der „RAF“ mehr geschadet, als der außerparlamentarischen linken Opposition. Wofür linke politische Gruppen auch immer demonstriert und Massen mobilisiert haben – stets setzte sich die „RAF“ mit Mordanschlägen und entsprechenden „Bekennerbriefen“ an die Spitze dieser Trends und brachte sie todsicher zum Erliegen.


Es kommen uns zum Beispiel die berechtigten Massenproteste Anfang der 1990er gegen die Privatisierungsmethoden der Treuhandanstalt in den Sinn, bei der Treuhandchef Detlev Karsten Rohwedder ohnehin einen schweren Stand gegen die Privatisierungswahnsinnigen in seiner eigenen Behörde hatte. Dann kam (mal wieder) zum rechten Zeitpunkt die „RAF“, umarmte die Massenproteste mit einem sinnlosen Mord ausgerechnet an Rohwedder und fortan brachen die Proteste zusammen. Kaum jemand wollte noch auf die Straße gehen, wenn er dafür mit „RAF“-Mördern in Zusammenhang gebracht wird.

Immer deutlicher zeichnete sich seit Anfang der 1980er Jahre ab, dass die Terrortaten der vermeintlichen „RAF“ politisch sinnlos waren und genau das Gegenteil von dem erreichten, was sie vorgaben erreichen zu wollen. Der Mord an Alfred Herrhausen zum Beispiel nützte vor allem US-Bankster-Eliten, für die politische Linke ergab sich daraus überhaupt kein Vorteil. Gleichzeitig wurde die „RAF“ zum spurlosen Phantom, zu dem die Ermittlungsbehörden keine Erkenntnisse mehr in Erfahrung bringen konnten, wollten oder durften. Sicherheitsexperten waren sich einig, dass die Morde der „RAF“ unverkennbar geheimdienstliche Züge angenommen hatten. Besonders verdächtig: Die vermeintlichen Terroristen verzichteten im Gegensatz zu früher selber darauf, sich eindeutig zu verifizieren, was für ihre Glaubwürdigkeit zwingend notwendig gewesen wäre.

BILD betrieb damals schon Elitenpropaganda mit falschen Hinweisen


Das RAF-Phantom scheint Geschichte, die Lehren daraus sollten es nicht sein. Denn die Methoden sind heute dieselben, nur richten sie sich mittlerweile gegen andere Richtungen. Die vollständige Diskreditierung des Islam durch geheimdienstlich organisierten IS-Terrorismus ist ein aktuelles Paradebeispiel für die Todeskuß-Strategie. Vor lauter Angst und Entsetzen über die Brutalität solcher Anschläge wie in Paris, Brüssel oder Berlin stellt aber niemand die Frage, ob es denn aus Sicht eines Islamanhängers überhaupt Sinn macht, mit derlei Attentaten seine eigene Religion ins Nirwana zu bomben? – Nein, es macht natürlich keinen Sinn. Weil sich auch der dümmste Araber ausmalen kann, dass er mit solchen Anschlägen den islamischen Staaten nicht zur Macht verhelfen, wohl aber einen totalen westlichen Vernichtungskrieg gegen seine eigenen Länder auslösen kann.

Auf gut deutsch: Islamistische Bombenleger würden genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie vorgeben, erreichen zu wollen. Ihre Anschläge sind genau der Vorwand, den die westliche Allianz unter Führung der USA braucht, um sich die arabischen Ländereien in Nahost mit kriegerischen Mitteln endlich unter den Nagel reißen zu können. Jeder Araber, dem seine Religion und sein Land am Herzen liegen, wäre also ziemlich dumm, seinen Feinden auf so plumpe Weise zu helfen. Aber dieser krasse Widerspruch fällt – wie einst bei der „RAF“ – wieder einmal kaum auf. Die kriminalistische Grundsatzfrage „Wem nutzt es?“ wird schlicht nicht gestellt.

Abgesehen von widerspenstigen islamischen Ländern, die den Weltherrschaftsplänen der USA im Wege stehen, gibt es zumindest in Europa noch ein anderes Hindernis, dass sowohl der Bildung einer europäischen Einheitsdiktatur, als auch dem damit verbundenen Wunsch nach Massenzuwanderung entgegensteht: Der Nationalismus. Nicht nur Deutsche, sondern auch Franzosen, Schweizer, Polen und andere Völkerschaften wollen sich immer noch nicht vollständig damit abfinden, ihre nationale Souveränität und Eigenheit aufzugeben und sich mit Millionen Zuwanderern aus fremden Kontinenten zu vermischen.


In Deutschland haben es nationale Oppositionelle historisch gesehen deutlich schwerer – dafür hat Hitler mit seinen Finanziers aus der Wall Street gründlich gesorgt. Dennoch ist auch hier der Widerstand in der Bevölkerung gegen fremde Zuwanderungsmassen und nationale Auflösungserscheinungen nicht totzukriegen. Besonders zu schaffen machte den Eliten die Tatsache, dass in den späten 1970er Jahren auch die Jugend wieder verstärkt zum Nationalismus zurückfand und damit in die Öffentlichkeit ging. Damit hatten die Mächtigen nach all der Umerziehungspropaganda kaum noch gerechnet.

Doch in den 1980er Jahren formierte sich eine junge nationale Opposition, die durch den Zusammenbruch der DDR noch extrem befeuert wurde. Anfang der 1990er Jahre erlebte die nationale Bewegung einen ungeahnt starken Zulauf, „rechts zu sein“ wurde zum Trend der Jugend. Der Autor dieser Zeilen war damals selbst dabei und erlebte ein nationales Erwachen, dass kaum mehr für möglich gehalten wurde und vor allem in der ganz normalen Bevölkerung großen Rückhalt erfuhr. Natürlich stand damals schon die Überfremdungspolitik der Etablierten von schwarz bis grün im Fadenkreuz, denn zu dieser Zeit erlebte die BRD die bis dahin größte Zuwanderungswelle durch massiven Missbrauch des von den Alliierten ins Grundgesetz geschriebenen Asylrechts.

Überall kam es zu Protesten gegen Asylantenheime. Die Wut der Bürger richtete sich aber nicht gegen den einzelnen Ausländer, sondern ausdrücklich gegen die Politiker. Die Proteste verliefen weitgehend friedlich und setzten die Politik zunehmend unter Druck. Das System musste reagieren. Plötzlich kam es zu Brandanschlägen. Während sich in Rostock-Lichtenhagen die Stimmung noch halbwegs nachvollziehbar aufheizte und eskalierte, flogen die Brandsätze in Mölln und Solingen wie aus heiterem Himmel ohne jeden nachvollziehbaren Anlass. In beiden Fällen traf es keine Asylantenheime, in beiden Fällen kam es vorher zu keiner aufgeheizten Stimmung wie in Rostock. Aber Mölln und Solingen wurden von Medien und Politik zum Fanal erklärt: Rechter Terrorismus!

Im Zuge der staatlich organisierten Lichterkettenhysterie konnten zwei unerklärliche Brandanschläge eine ganze Protestbewegung umarmen und ihr den Todeskuß verpassen. Kein Bürger wollte mehr zusammen mit den plötzlich zu Terroristen kriminalisierten „Nazis“ gegen Asylantenheime protestieren. Die Politik brauchte nur noch einen halbgaren „Asylkompromiss“ schließen und das Thema war von der Tagesordnung verschwunden. Erst später deutete sich an, dass zumindest im Fall Solingen der Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ die Finger im Spiel hatte. Ein V-Mann des Geheimdienstes hatte über sein Fitnessstudio ein paar rechte Jugendliche um sich geschart und zu dem Anschlag angestiftet. Für den Anschlag in Mölln wurden szenetypische Glatzen verurteilt, von denen bis heute keiner weiß, von wem sie angestiftet oder bezahlt wurden. Schon damals gab es klare Hinweise auf einen Streit im Drogenmilieu, in das der türkische Vater des verbrannten Mädchens verwickelt gewesen sein soll.

Der Aufstieg der nationalen Opposition ließ sich dadurch aber nicht aufhalten. Nach Jahren der Verbote und Repression folgte eine neue Erfolgswelle zum Ende der 1990er Jahre. Eine Demonstration im März 1997 in München gegen die unsägliche „Wehrmachtsausstellung“ der Herren Reemtsma und Heer brachte mit über 5.000 Teilnehmern eindrucksvoll zum Ausdruck, dass die Kriminalisierungsversuche des Staates ins Leere gegangen waren. Spätestens zu dieser Zeit müssen bestimmte Behörden mit Nachdruck begonnen haben, an einer rechten Terrororganisation nach dem Vorbild der „RAF“ zu stricken. Das Gerede vom angeblich existierenden „rechten Terror“ begann freilich schon Jahre zuvor, erinnert sei an dubiose Briefbomben, die um 1992/1993 herum an verschiedene Prominente oder Politiker verschickt wurden. Die Absender waren freilich nicht in der nationalen Opposition zu suchen, aber schon der Verdacht genügte für entsprechende Propaganda.

Tatsächlich aber erwiesen sich nationale Oppositionelle als nicht sonderlich empfänglich für terroristische Ideen. Das Beispiel „RAF“ war noch zu gut in Erinnerung, als dass jemand, der auch nur halbwegs bei Trost war, so etwas noch mal auf der rechten Seite versuchen würde. Psychopathen und bezahlte V-Leute gibt es freilich in jeder politischen Bewegung. Auch in „Neonazi“-Kreisen gab es hier und da immer mal wieder ein paar Spinner, die mit Turner-Tagebüchern prahlten, vom bald kommenden Bürgerkrieg und „brauner Armee-Fraktion“ faselten oder bewaffnete Sektionen nach dem Vorbild der höchst dubiosen „C18“-Gruppierung aus Großbritannien gründen wollten. Fest steht aber, dass sich diese wenigen Spinner niemals und nirgendwo in der politischen Rechten durchsetzen oder auch nur ansatzweise Unterstützung gewinnen konnten. Zu gut wusste jeder wirklich politische Aktivist, welcher Schaden der nationalen Sache damit droht und welche Repression folgen muss, wenn man sich auf derlei Unsinn einließe.

Im Gegensatz zu von Hause aus verschwörerisch organisierten Antifa-Gruppen, die ihre politische Leere gerne durch Militanz füllten, herrschte in nationalen Kreisen immer die Auffassung vor, dass das Volk ideologisch überzeugt werden musste, wenn man politisch Erfolg haben will. Mit terroristischen Anschlägen wäre das nicht zu machen gewesen und es hätte auch überhaupt keinen Sinn gehabt: Angesichts von Millionen Ausländern im eigenen Land wäre es nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein gewesen, wenn irgendwelche Radikalinskis losgegangen wären, um ein paar wenige Ausländer umzulegen. Wie lange hätte das dauern sollen, wenn man das Überfremdungsproblem auf die Weise hätte „lösen“ wollen?

In den 1990er Jahren verdichteten sich die Hinweise darauf, dass es der feuchteste Traum des Staates war, endlich eine rechtsterroristische Truppe mit der (scheinbaren) Kontinuität einer „RAF“ im Umfeld der nationalen Opposition etablieren zu können. Da es von selber einfach nicht passieren wollte, hätten Geheimdienste schon massiv nachhelfen müssen. Aber die bescheidene Qualität der allermeisten V-Leute reichte nicht zu mehr, als hier und da Verstöße gegen Meinungsdelikte und Auseinandersetzungen mit politischen Gegnern anzustiften. Versuche, bewaffnete Gruppen zu schaffen und zu instrumentalisieren scheiterten immer wieder. Eine seltene Ausnahme fand sich in München, wo es einem V-Mann gelang, eine kleine lokale Kameradschaft zu steuern und zu einem Anschlag auf eine im Bau befindliche Synagoge zu animieren. Die Nummer flog planmäßig kurz vorher auf, die gewünschte Medienpropaganda verkehrte sich jedoch schnell ins Gegenteil und verstummte, als klar wurde, dass der Staat selbst den Anschlag intoniert hatte.

Aber Todesküsse lassen sich auch posthum verabreichen, wie der „NSU“ uns zeigt. Da eine Kontinuität nach Beispiel der „RAF“ in nationalen Kreisen einfach nicht zu etablieren war, blieb als einzige Möglichkeit, im Nachherein eine entsprechende Terror-Legende zu stricken und mit bis dahin ungeklärten Mordfällen in Verbindung bringen. Das hat allerdings einen entscheidenden Nachteil, der einfach nicht zu erklären ist: Die vermeintliche Terrortruppe verübt jahrelang Morde, ohne sich dazu zu bekennen, was für Terroristen keinen Sinn ergibt. Da hilft es auch nicht, im Nachherein viele Jahre später eine vermeintliche „Bekenner-CD“ mit einem dubiosen Paulchen-Panther-Comic und eingestreuten Zeitungsartikeln verschicken zu lassen. Im Video zeigen sich weder die Täter selbst noch wird dort Täterwissen preisgegeben.

Zudem kam der Todeskuß des „NSU“ zu einer Unzeit: Seit Jahren hatte die nationale Bewegung mit massivem Aktivistenschwund zu kämpfen und lag im Jahre 2011 weitgehend am Boden. Kaum etwas war übrig geblieben von den starken Jahrgängen des vorherigen Jahrzehnts. Der Zenit war überschritten, junge Leute rückten aufgrund der massiven Umerziehungspropaganda an den Schulen kaum noch nach. Es gab im Jahr 2011 auch keinerlei Perspektiven auf ein schnelles Wiedererstarken, wie z.B. in den Jahren nach dem ersten gescheiterten NPD-Verbot 2003, die der nationalen Opposition allgemein wieder Auftrieb gaben oder den Massenprotesten gegen Hartz IV im Jahr 2004, an denen sich die nationale Opposition insbesondere in Mitteldeutschland erfolgreich hocharbeiten konnte.

Geburtsstunde des "NSU" im Nov. 2011: Brennendes Wohnmobil mit den toten Uwes


Bis heute ist unklar, warum der „NSU“ im November 2011 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Ob sich einfach nur die günstige Gelegenheit bot? Oder ob die politischen Eliten schon wussten, dass zwei Jahre später die größte Flüchtlingswelle in der Geschichte der BRD einsetzen wird und die nationale Opposition deshalb schon vorsorglich einen schweren Schlag verpasst bekommen sollte? – Für letzteres sprechen auf jeden Fall die Morde, die dem „NSU“ unterstellt wurden: Morde an Ausländern, also vermeintlicher „Rassismus“ und „Ausländerhass“. Nationalen Oppositionellen sollte mit diesen „NSU-Morden“ endgültig die Möglichkeit genommen werden, die etablierte Überfremdungspolitik zu kritisieren, ohne in einem Atemzug mit „rechtsterroristischen Mordtaten“ genannt zu werden.

So lassen sich unliebsame politische Bewegungen sehr gut in der Öffentlichkeit unmöglich machen. Wann immer Rechte vor Massenzuwanderung warnen, wurden sie ab sofort immer gleich mit den schießwütigen Uwes vom „NSU“ in eine Ecke gestellt. Wer will das schon? Und das auch noch für Taten, für die es nicht einmal klammheimliche Sympathie geben konnte. Da reisen zwei Verrückte also jahrelang durch die Republik und treiben einen erheblichen logistischen Aufwand, um dann „lediglich“ 9 (in Worten: neun!) Ausländer zu treffen, die nicht einmal eine besondere politische Bedeutung hatten. Wer wirklich aus „Rassismus“ oder „Ausländerhass“ morden wollte, der könnte mit weit weniger Aufwand und in viel kürzerer Zeit ungleich mehr Ausländer umbringen und würde an der politischen Lösung des Problems dennoch kläglich scheitern.

Wie schon die späten „RAF“-Morde machen auch die vermeintlichen Taten des zurechtgestrickten „NSU“ politisch einfach keinen Sinn. Sie weisen aber eine interessante Gemeinsamkeit auf: Die Täter hinterlassen keine Spuren. An keinem einzigen Tatort. Die Morde werden aber mit einer Professionalität verübt, die nicht von Hobby-Terroristen und schon gar nicht von schlichten Glatzen aus dem Osten zu erwarten ist. Es gibt nicht nur keine Spuren der Uwes an den Tatorten, es gibt auch keinerlei Hinweise darauf, dass die beiden überhaupt zu solchen Profikiller-Taten qualifiziert gewesen wären.

Von professioneller Qualität war jedoch die Beförderung der beiden vermeintlichen „NSU“-Haupttäter ins Jenseits. Klar ist nur, dass die Selbstmordtheorie nicht stimmen kann. Wer aber die tödlichen Schüsse auf die Uwes abfeuerte und anschließend den Wohnwagen mit samt ihren Leichen in Brand setzte, wurde nie ernsthaft ermittelt. Bleibt als einzige Überlebende des rätselhaften „NSU“-Phantoms nur eine gewisse Beate Zschäpe übrig, die sich freiwillig den Behörden stellte und von Anfang an signalisierte, das nun folgende Ermittlungstheater mitspielen zu wollen. Schon früh gab es unwidersprochene Medienberichte, dass Zschäpe geheimdienstlich involviert sei. Fakt ist, dass sie im Schauprozess vor dem OLG München ihre Rolle dahingehend erfüllt hat, dass sie die offizielle Anklageversion bestätigte. 

Am Ende wird der Prozess bestätigen, was die hellseherischen Abgeordneten des deutschen Bundestages schon lange vor Beginn der Beweisaufnahme wussten: Es gab eine „rechtsterroristische“ Vereinigung namens „NSU“, die Morde an neun Ausländern begangen hat. Logik hin, Beweise her – es wurde per Beschluss manifestiert, was endlich manifestiert werden musste. Die Gelegenheit war günstig und die Schar der Profiteure unendlich groß. Den Schaden hat – wie einst die linke APO – einzig eine politisch unliebsame Opposition, die seit dem Todeskuß des „NSU“ im November 2011 mit dem Makel eines vermeintlichen „Rechtsterrorismus“ behaftet ist.

Ein Umstand, der vor allem für das vermeintliche „Umfeld“ folgenschwer sein kann. Auch die „Umfeld-Strategie“ kennen wir schon aus Zeiten der „RAF“. Das „Umfeld“ zu definieren und zu kriminalisieren, war den Behördenapparaten immer viel wichtiger, als die Spur der Täter plausibel zu verfolgen.

Ironischerweise bemühen sich ausgerechnet vermeintliche linke Kreise besonders eifrig darum, dem zurechtgestrickten „NSU“ ein möglichst großes „Umfeld“ an echten nationalen Oppositionellen anzudichten. Dabei sollten doch gerade linke Oppositionelle nur zu gut wissen, dass es sich dabei um eine Methode der Geheimdienste handelt, deren Auswirkungen sie damals selber zu spüren bekamen. Das wirft zwingend die Frage auf, ob es sich bei diesen „Linken“, die heute auf dem „NSU“-Phantom herumreiten, überhaupt noch um politische Oppositionelle handelt? Oder bestätigt sich hier nicht der Verdacht, dass all diese Antifa-Strukturen ebenso zum Geheimdienstsumpf gehören wie „NSU“ und „RAF“?